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Adrenalin 26.2.1: Optionaler Radeon-Treiber optimiert u.a. für Nioh 3

AMD hat mit dem Adrenalin 26.2.1 einen neuen Treiber zum Download bereit gestellt, der Unterstützung für neue Spiele mit sich bringt. Er ist anders als der Adrenalin 26.1.1 als „optionales Update“ gekennzeichnet – was schon darauf hindeutet, dass sich die Änderungen zur älteren Version in Grenzen halten.
Zwei neue Spiele werden unterstützt
Und so sind die offiziellen Release Notes auch extrem knapp gehalten: Offiziell unterstützt der Adrenalin 26.2.1 zwei neue Spiele, wobei es sich um Nioh 3 und um Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties handelt. Genauere Angaben dazu, also ob es zum Beispiel Performanceverbesserungen gegeben hat, gibt es nicht.
Darüber hinaus werden noch zwei Fehler beseitigt. So konnte es auf einer Radeon-RX-9000-Grafikkarte mit RDNA-4-Architektur in ARC Raiders passieren, dass es bei den Wolken zu Grafikfehlern kam. Mit dem Adrenalin 26.2.1 soll das nicht mehr passieren. Darüber hinaus konnte es auf RX-7000-Hardware zu Abstürzen in The Finals kommen, wenn Raytracing aktiviert war. Auch dies wurde behoben.
Das sind alle Änderungen des Adrenalin 26.2.1, die es laut den Release Notes gegeben hat. Der neue Treiber ist kompatibel mit Windows 10 21H2 und Windows 11 21H2 oder später, wobei die 64-Bit-Version des Betriebssystems vorliegen muss. Sämtliche AMD-Grafikkarten ab der Radeon-RX-5000-Serie auf Basis von RDNA werden unterstützt. Auch bei den mobilen Grafikkarten beginnt die Unterstützung mit der RX-5000M-Reihe.
Nur im Combined-Paket ist der Download recht groß
Der Adrenalin 26.2.1 ist ausschließlich im „Combined-Paket“ verfügbar, was die Downloadgröße auf 1,6 Gigabyte hochschnellen lässt. Mit diesem werden alle Radeon-Grafikkarten ab der RX-5000-Serie unterstützt. Der Adrenalin 26.1.1 ist auch in einer reduzierten Form verfügbar, bei der für Radeon RX 7000 und neuer nur 900 MB heruntergeladen werden müssen. RX 5000 und RX 6000 erhalten ein ebenso großes Paket.
Der Adrenalin 26.2.1 kann wie gewohnt direkt bei AMD heruntergeladen werden.
Downloads
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4,4 Sterne
AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.
- Version 26.2.1 Optional Deutsch
- Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
- +6 weitere
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GMKtec Evo-T2: Erster Core-Ultra-300-Mini-PC startet heute ab 1.649 Euro

Der GMKtec EVO-T2, neben dem Asus NUC 16 Pro der erste angekündigte Mini-PC mit Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“, startet heute Abend um 19 Uhr in den weltweiten Verkauf. Die ersten 50 Käufer erhalten 60 Euro Rabatt – günstig wird das System aber auch damit nicht.
GMKtecs Evo-T2 startet ab 1.589 Euro
Während Asus den neuen NUC 16 Pro in Folge der Patentstreitigkeiten mit Nokia weiterhin nicht selbst in Deutschland in den Handel bringen kann, Händler das System also höchstens im Ausland kaufen und dann importieren können, schickt sich GMKtec an, der erste Anbieter zu sein.
Der Startschuss für den Verkauf erfolgt heute Abend um 19 Uhr (8 AM PST) im Online-Store des Herstellers. Angeboten werden zum Start Systeme mit RAM und SSD, wobei der RAM bei den X-CPUs verbaut sein muss: Intel schreibt LPDDR5X vor, der verlötet ist. Asus wird den NUC 16 Pro auch in Varianten ohne X-CPU anbieten, sie setzen dann auf regulären DDR5-SO-DIMM.
Die Preise haben es aber bei GMKtec in sich: Mit Core Ultra X7 358H (Arc B390), 64 GB LPDDR5X-8533 und einer 1 TB großen SSD verlangt GMKtec 1.649 Euro. Nur wer zu den ersten 50 Käufern weltweit gehört, erhält 60 Euro Rabatt und zahlt „nur“ 1.589 Euro.
Nicht ganz eindeutig geht aus der Vorabankündigung hervor, ob es überhaupt nur 50 Einheiten zu kaufen geben wird, oder sich diese Angabe nur auf die Rabattaktion bezieht. Gegenüber ComputerBase wiederum bestätigt hat GMKtec, dass der Core Ultra X9 388H erst später folgt.
Der EVO-T2 im Überblick
GMKtec bietet den „EVO-T2 Desktop AI Supercomputer“ in zwei Varianten mit Intel Core Ultra X9 388H (Test) und Intel Core Ultra X7 358H (Test) auf den Markt bringen – also jeweils mit großer iGPU Intel Arc B390. Die CPUs sollen kurzfristig bis zu 60 Watt aufnehmen können, dauerhaft sind in drei Profilen die TDP-Klassen 54 Watt, 45 Watt und 35 Watt hinterlegt.
Darüber hinaus bietet GMKtec Dual-LAN mit einmal 10 Gbit/s und einmal 2,5 Gbit/s und auch das Kühlsystem fällt anders als bei anderen Mini-PCs aus: Nicht nur, dass es leuchtet, der zweite vergleichsweise große Lüfter ist auch von außen sichtbar. Windows 11 wird zudem mit einer OpenClaw-AI-Umgebung ausgeliefert.
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Thermalright TR100 Koralie: Künstler-Sonderedition sieht aus wie eine Häkeldecke

Das ITX-Gehäuse TR100 gibt es in einer limitierten Sondervariante, die in Kooperation mit der französischen Künstlerin Koralie entstand. Ziel sei es, „Schönheit und Seelenfrieden zu vermitteln“, schreibt der Hersteller. Das Ergebnis erinnert ein wenig an eine Häkeldecke.
Die Künstlerin Koralie verbindet Stile verschiedener Kulturen und Genres miteinander, etwa solche aus dem Mittelmeerraum und Asien. Sie wolle damit Geometrie, Natur und Emotionen in Einklang bringen. Beim handsignierten TR100 soll aus dem Gehäuse so ein „Kunstwerk“ werden. Den dunkelblauen Grundton verzieren weiße Symbole, etwa Fächer und Blumen auf vier Seiten. Es ist der nächste Versuch, ein Gehäuse zu einem Deko-Objekt zu machen, das elegant in der Wohnung platziert werden kann und aus dem Dasein als bloßer trüber Kasten zu befreien.
Innerlich bleibt alles gleich
Im Inneren bleibt das TR100 unverändert. Das Modell nimmt Mini-ITX-Mainboards auf, aufgrund des Sandwich-Layouts, bei dem die Grafikkarte mit einem PCIe-4.0-Riserkabel hinter das Mainboard wandert, aber nur 68 Millimeter hohe CPU-Kühler. Die Grafikkarte darf 70 Millimeter breit und 360 Millimeter lang sein, das Netzteil dem SFX-L-Standard entsprechen. Vorgesehen ist für das TR100 aber eher der Einsatz einer AiO-Kühlung. Hierzu passen ein 240-mm- oder 280-mm-Radiator unter den Deckel.
Als Zubehör bietet Thermaltake einen Rollkoffer zum Transport des TR100 an, sowie auch für das TR100 Koralie ein 3,9″-Display-Kit (UVP rund 135 Euro), das über dem Mesh an der Front untergebracht wird. In diesem Fall bedeutet die Installation des Bildschirms auf einen Teil des Sonderdesigns zu verzichten und damit zu leben, dass das Display in einer schwarzen Blende sitzt, die farblich nicht zum Gehäuse-Blau passt.
Kunst kaufen heißt Kunst zahlen
Die Preisempfehlung für das TR100 Koralie liegt mit rund 190 Euro deutlich höher als beim Basismodell. Im Handel gibt es die veredelte Sonderauflage laut Preisvergleich aber schon ab 154 Euro. Auch das ist ein erheblicher Aufpreis, denn das schwarze Standardmodell kann ab 107 Euro bezogen werden, bunte Varianten unter anderem in Pastelltönen liegen aktuell zwischen 115 und 132 Euro.
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PlayStation und Xbox der nächsten Generation könnten bei knapp 900 Euro starten
Wie viel seid ihr bereit, für eure nächste Konsole zu zahlen? Die neuesten Prognosen deuten auf eine düstere Zukunft für Gamer hin, die bis zu 900 Euro für ihre nächste Spielekonsole bezahlen müssen. Das sagen Analysten derzeit.
Die Aussicht, dass Elektronik immer teurer wird, war in letzter Zeit ein großes Thema. Hauptverantwortlich dafür ist die Speicherkrise, die die Lieferkette für Komponenten nach dem KI-Boom in ihren Würgegriff genommen hat.
Konsolen wurden hart getroffen, und wir haben bereits gesehen, wie Sony die Preise für die PS5 angehoben hat. Dies scheint jedoch nur der Anfang zu sein. Analysten gehen davon aus, dass dies ein Zeichen für erhebliche Preiserhöhungen bei den Next-Gen-Konsolen sein könnte. Schlimmer noch, Gamer könnten sogar bis zu 1.000 Dollar (rund 870 Euro) für ihr nächstes System ausgeben müssen.
Die Preiserhöhung der PS5 ist nur der Anfang
Nach Microsoft, das im vergangenen Jahr die Preise für die Xbox erhöht hat, hat nun auch Sony seine Preise angehoben. Sonys Preiserhöhung war jedoch noch deutlicher: Die Basisversion der PS5 und die PS5 Pro kosten 100 Euro mehr. Analysten warnen, dass dies erst der Anfang ist und den Weg für die nächste Konsolengeneration wie die Sony PS6 und Xbox Project Helix ebnen könnte.
Dr. Serkan Toto, CEO des Beratungsunternehmens Kantan Games, teilte mit GamesRadar seine Erkenntnisse über die Auswirkungen dieser Trends. „Ich denke, dass 999 Dollar, zumindest für eine Variante der PS6, nicht unmöglich sind“, so Toto.
Dieser Meinung schloss sich auch der NYU-Professor und Spieleforscher Joost van Dreunen an. Seiner Meinung nach „bewegen wir uns schnell auf eine Welt zu, in der eine 1.000-Dollar-Konsole die Norm sein wird“. Er fügte hinzu, dass Konsolenspiele zu einer „Luxusausgabe“ werden und glaubt, dass die Konsolen der nächsten Generation bis zu 50 % teurer sein könnten als die aktuellen.
Damit wären die Konsolen auf dem gleichen Preisniveau wie Gaming-PCs.
Es gibt immer noch Ungewissheit (und Hoffnung) für Gamer
Andere Analysten haben einen gemischteren Standpunkt und geben sowohl einen positiven als auch einen negativen Ausblick.
Mat Piscatella von Circana erklärte, dass es immer noch „viel zu viel Volatilität und Unsicherheit“ gebe. Er wies darauf hin, dass es schwierig sei, feste Vorhersagen zu treffen, da es noch keine konkreten Zeitpläne für die kommende PS6 und Xbox Project Helix gebe. Es besteht daher die Möglichkeit, dass sich die Preise stabilisieren oder sogar sinken, wenn die Speicherkrise nachlässt und sich andere wirtschaftliche Faktoren verbessern.
Was bedeutet das alles für Gamer? Diese Preiserhöhungen sind nicht nur wegen der Speicherkrise, sondern auch wegen geopolitischer Faktoren wie Zöllen kaum noch zu vermeiden. Während einige Erhöhungen wahrscheinlich unvermeidlich sind, könnte eine Veränderung der Marktbedingungen dazu beitragen, die Preise zu normalisieren oder zumindest die Aussicht auf weitere Erhöhungen zu beseitigen.
Hersteller wie Sony und Microsoft könnten auch erst einmal abwarten und die Markteinführung von PS6 und Xbox Project Helix verschieben, bis sich der Markt zugunsten der Verbraucher abkühlt.
Wärt ihr bereit, 900 Euro für eure nächste Konsole auszugeben? Welchen Preis haltet ihr bei einer Next-Gen-Konsole für gerechtfertigt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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