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Künstliche Intelligenz

Amazon bietet bald ersten Bilderrahmen-TV an


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Bereits seit einiger Zeit bietet Amazon Fernseher mit der sogenannten „Ambient TV“-Funkton an, die Fotos oder Kunstwerke anzeigt, wenn Personen den Raum betreten und auf dem TV gerade keine Inhalte gestreamt werden. Auf der diesjährigen CES präsentiert das Unternehmen nun einen Smart TV, bei dem nach eigenen Angaben diese Funktion noch besser zur Geltung kommen soll.

Das „Amazon Amber Artline“ genannte Modell wurde dafür mit einem matten Display ausgestattet, bei dem Spiegeleffekte laut Hersteller bei allen Lichtverhältnissen reduziert werden. Zudem können Kunden aus zehn leicht installierbaren, magnetischen Rahmen in verschiedenen Farben (darunter Holztöne, Feige und Blau) die Variante wählen, die am besten zu ihrem Stil passt. Ein Rahmen ist im Lieferumfang enthalten, weitere können separat erworben werden.

Technisch betrachtet handelt es sich bei dem Bilderrahmen-TV im Übrigen um einen QLED-Fernseher mit Unterstützung für Dolby Vision, HDR10+ und Wi-Fi 6 sowie einem 3,9 cm dünnen Design.



Amazon bietet zu seinem Fernseher zehn verschiedene Rahmen an, die sich dank Magnetaufhängung leicht installieren und austauschen lassen sollen.

(Bild: Amazon Devices)

Für die Interaktion mit Amazons Sprachassistentin Alexa wurden im Ember Artline Fernfeld-Mikrofone eingebaut. Dank der sogenannten Omnisense-Technologie schaltet sich laut Amazon die Ambient TV-Funktion automatisch ein beziehungsweise aus, wenn Personen den Raum betreten oder verlassen. Amazon Photos ist nahtlos integriert und bietet Zugriff auf mehr als 2.000 kostenlose Kunstwerke.

Amazon Ember Artline wird im Frühjahr in 55″ und 65″ ab1000 Euro erhältlich sein. Interessenten können sich auf der Amazon-Website anmelden und werden benachrichtigt, sobald Amazon Ember Artline vorbestellt werden kann. Samsung hatte zuvor in Las Vegas angekündigt, seinen Bilderrahmen-Fernseher „The Frame“ mit wohnzimmertauglicher Diagonale anzubieten und zudem ein günstigeres Modell ohne externe Anschlussbox herauszubringen.

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heise online ist Medienpartner der CES 2026


(nij)



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Bolt setzt für Robotaxis auf Nvidia-Technik


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English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der estnische Fahrdienstvermittler Bolt plant eine Zusammenarbeit mit Nvidia im Bereich Robotaxis. Während Nvidia die Technologie liefern soll, will Bolt Daten aus seinem Fahrbetrieb beisteuern.

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Die technische Grundlage liefert Nvidias Drive Hyperion, eine Plattform, die Hardware, Sensorik und Software für den Einsatz von Robotaxis auf Level-4-Niveau bündelt. Bolt wiederum will seine umfangreichen Fahrdaten nutzen, um darauf basierende KI-Systeme zu trainieren. Darüber hinaus bleibt die Partnerschaft vage: Konkrete Schritte und ein Zeitplan nennen die Partner nicht.

Bolt stellt heraus, dass die Verarbeitung der Flottendaten unter Wahrung der Privatsphäre erfolgen und den Anforderungen der DSGVO sowie europäischen Cybersicherheitsstandards entsprechen soll. Zudem will das Unternehmen zentrale Werkzeuge, Schnittstellen, Referenzimplementierungen und mehr als Open Source zugänglich machen, um europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu stärken und die Abhängigkeit von außereuropäischen Ökosystemen zu verringern.

Für Bolt ist die Partnerschaft ein strategischer Schritt, um sich im entstehenden Markt für autonome Fahrdienste zu positionieren, ohne selbst die zugrunde liegende Technologie entwickeln zu müssen.

Ende 2025 hatte Bolt bereits eine Zusammenarbeit mit dem Autokonzern Stellantis angekündigt sowie eine Partnerschaft mit dem chinesischen Entwickler Pony.ai, der in China fahrerlose Robotaxi-Dienste betreibt. Mit Stellantis will Bolt Testfahrzeuge für den Einsatz in europäischen Ländern entwickeln mit dem Ziel einer industriellen Produktion ab 2029.

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US-Anbieter treiben derweil eigene Robotaxi-Projekte voran: Waymo betreibt in den USA bereits kommerzielle Robotaxi-Dienste und plant, diese 2026 nach London auszuweiten. Auch Uber und Lyft treiben entsprechende Projekte voran und wollen dort noch in diesem Jahr erste Robotaxi-Tests starten. Beide Unternehmen planen zudem Tests in Deutschland. Bis zu einem kommerziellen Einsatz dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.


(tobe)



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Framework: Gas Town orchestriert Coding-Agenten nach Kubernetes-Vorbild


Coding-Agenten wie Claude Code und Codex CLI versprechen eine schnellere Entwicklung, doch Studien zeigen, dass der Aufwand sich häufig ins Promptschreiben, in Codereviews und das Warten auf Ergebnisse verschiebt. Hier setzt das in Go geschriebene Open-Source-Framework Gas Town an: Statt einzelne Agenten zu verbessern, orchestriert es viele Agenten gleichzeitig, die nach festen Rollen zusammenarbeiten und deren Fehler durch die Orchestrierungsschicht kompensiert werden.

Der Entwickler Steve Yegge hat Gas Town nach den Konzepten von Temporal und Kubernetes im Dezember 2025 entwickelt und Anfang Januar 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt (Beitrag auf Medium und GitHub).

Der Name Gas Town ist der gleichnamigen postapokalyptischen Raffineriestadt aus der Mad-Max-Filmreihe entlehnt. Die chaotischen Zustände in der Stadt repräsentieren das Chaos, das sich oft bei der Koordination mehrerer Coding-Agenten ergibt. Um dieses Chaos Herr zu werden, gibt es feste Rollen und Abläufe.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Framework: Gas Town orchestriert Coding-Agenten nach Kubernetes-Vorbild“.
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Millardendeal: Mastercard übernimmt das Stablecoin-Start-up BVNK


Mastercard investiert verstärkt in digitale Währungen. Am Dienstag gab das Unternehmen die geplante Übernahme von BVNK, einem führenden Anbieter von Stablecoin-Infrastruktur, bekannt. Der Deal hat ein Volumen von bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar, darunter 300 Millionen US-Dollar an bedingten Zahlungen, so Mastercard in einer Mitteilung.

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Der Kartenanbieter vergrößert mit dem Kauf des Londoner Stablecoin-Start-ups sein Engagement im Bereich blockchainbasierter Transaktionen. „Angesichts der zunehmenden regulatorischen Klarheit bezüglich digitaler Währungen in verschiedenen Regionen wollen Finanzinstitute und Fintechs ihren Kunden Zahlungsmöglichkeiten anbieten, die auf Stablecoins und tokenisierten Einlagen basieren“, schreibt Mastercard. Mit Stablecoins und tokenisierten Einlagen ließen sich grenzüberschreitende Überweisungen, Geschäftszahlungen und Auszahlungen mit Stablecoins durchführen, so Mastercard weiter. Diese digitalen Zahlungssysteme sind in der Regel schneller und kostengünstiger als traditionelle Kartenzahlungen und ein schnell wachsender Markt. Der Finanzdienstleister geht davon aus, dass die Akzeptanz von Stablecoins in der gesamten Finanzbranche zunehmen wird.

„Mit der Ausgabe verschiedener digitaler Währungen und tokenisierter Einlagen sowie deren zunehmender Verbreitung steigt auch der Bedarf an einer hochsicheren und konformen Zahlungsabwicklung zwischen Fiat- und digitalen Währungen über verschiedene Blockchains hinweg. Die Kombination der Kompetenzen von BVNK und Mastercard ermöglicht eine vertrauenswürdige Interoperabilität in großem Umfang und eine nahtlose systemübergreifende Anbindung“, heißt es in der Mastercard-Mitteilung.

BVNK wurde 2021 gegründet und ist auf Infrastrukturen zur Verbindung von Fiat- und Stablecoins spezialisiert. Die BVNK-Plattform ermöglicht ihren Kunden das Senden und Empfangen von Zahlungen in allen wichtigen Blockchain-Netzwerken in über 130 Ländern.

„BVNK hat die letzten Jahre nicht nur die Technologie entwickelt, sondern auch Lizenzen in verschiedenen Regionen erworben“, sagte Jorn Lambert, Chief Product Officer von Mastercard, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Laut Lambert würde der interne Aufbau einer vergleichbaren Lösung „sehr viel Zeit in Anspruch nehmen“. Die Übernahme ermögliche Mastercard einen deutlich schnelleren Markteintritt. Sie soll vor Ende des Jahres abgeschlossen werden, muss aber noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden.

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(akn)



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