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Andercore sammelt 40 Millionen ein – Blockbrain erhält 17,5 Millionen – Twentyfour bekommt 11,8 Millionen


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Andercore sammelt 40 Millionen ein +++ Blockbrain erhält 17,5 Millionen +++ Twentyfour Industries bekommt 11,8 Millionen +++ Circle Health streicht 9 Millionen ein +++ Wealth Collect Holding übernimmt Sushi Bikes +++

Andercore sammelt 40 Millionen ein – Blockbrain erhält 17,5 Millionen – Twentyfour bekommt 11,8 Millionen

Im #DealMonitor für den 12. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

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INVESTMENTS

Andercore
+++ Der tschechische ClimateTech-Investor Inven Capital, Atomico, Project A und Co. investieren 40 Millionen US-Dollar in Andercore. Das Berliner Unternehmen, 2021 von Elsa Cordonnier und Philipp Andernach, die zuvor bei Service Partner One (jetzt SoniQ) aktiv waren, gegründet, fliegt trotz der bekannten Unterstützer auch knapp fünf Jahre nach der Gründung noch immer komplett unter dem Szene-Radar. Die schweigsame Jungfirma positioniert sich derzeit als „KI-gestützte Handelsplattform für industrielle Beschaffung“. In einer Presseaussendung teilt das Team mit: „Andercore startete in zentralen Industriekategorien wie Energie, Infrastruktur und Baustoffe. Diese Kategorien bilden einen fokussierten Einstiegspunkt für eine Plattform, die darauf ausgelegt ist, schrittweise die gesamte industrielle Beschaffung abzudecke.“ Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren bereits 75 Millionen US-Dollar in Andercore. Über den Einstieg von Inven Capital haben wir bereits im November berichtet. Project A hält derzeit knapp 18 % an Andercore. Auf Inven entfallen 9 %. Mehr über Andercore

Blockbrain
+++ Der Münchner Investor Alstin Capital, der Londoner Geldgeber 13books Capital, die HARTING Familienstiftung, Giesecke+Devrient Ventures, Landesbank Baden-Württemberg Ventures und Mätch VC investieren 17,5 Millionen Euro in Blockbrain. Das Startup aus Stuttgart, 2022 von Antonius Gress, Mattias Protzmann und Nam Hai Ngo gegründet, möchte Unternehmen dabei helfen „Fachwissen, Prozesse und Entscheidungslogiken sicher zu digitalisieren und organisationsweit nutzbar zu machen“. LBBW Venture Capital, G+D Ventures, Mätch VC, Plug and Play Ventures, w3.fund, Zeitgeist Group und Shio Capital investierten zuvor bereits in Blockbrain. Insgesamt flossen bisher 22,5 Millionen in die Jungfirma. Giesecke+Devrient Ventures hielt zuletzt rund 9 % an Blockbrain. Mehr über Blockbrain

Twentyfour Industries
+++ Der Schweizer Venture Capitalist Lakestar, OTB Ventures (Amsterdam) und der Berliner Geldgeber 468 Capital investierten bereits im Sommer des vergangenen Jahres 11,8 Millionen US-Dollar in Twentyfour Industries. Das DefenseTech aus München, 2024 von Clemens Kürten, Erik Linden und Martin Eichenhofer gegründet, setzt auf militärische Kleinstdrohnen. „Twentyfour Industries designs, manufactures, and deploys drones for European and allied partners – cost-effectively, at scale, and with end-to-end operational support“, teilt das Team zum Konzept mit. Mehr über Twentyfour Industries

Circle Health
+++  Der Berliner Investor Atlantic, CRB Health Tech (Madrid), Calm/Storm Ventures (Wien) und Kfund (Madrid) investieren 9 Millionen Euro (Eigen- und Fremdkapital) in Circle Healthsiehe auch tech.eu. Das Berliner HealthTech, 2023 von Peter Malmqvist und Jannik Tiedemann gegründet, möchte sich als „Praxis für Funktionelle Medizin & Prävention“ etablieren. „With this round of equity and debt, we’re able to bring Circle Health beyond Berlin, to Munich where we have just launched, and to Düsseldorf, Hamburg, and many more cities to come“, teilt Gründer Malmqvist mit. Atlantic hält nun 23,5 % am Unternehmen. Mehr über Circle Health

MERGERS & ACQUISITIONS

Wealth Collect HoldingSushi Bikes
+++ Die Wealth Collect Holding übernimmt das insolvente Münchner E-Bike-Startup Sushi Bikes. „Mit dem Erwerb setzt die WCH-Unternehmensgruppe ein klares Zeichen für den weiteren Ausbau ihrer integrierten Mobilitätsstruktur“, teilt der Insolvenzverwalter mit. Zur Beteiligungsgesellschaft Wealth Collect Holding aus Düsseldorf, die von Rainer Langnickel gegründet wurde, gehören unter anderem UDI Green Energy, die Photovoltaikplattform valuteo und die E-Bike-Marke myco. Sushi Bikes schlitterte im November in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2018 von Andreas Weinzierl und TV-Moderator Joko Winterscheidt (2024 ausgestiegen) gegründet, setzt auf „E-Bikes für den modernen Stadtmenschen“. In den vergangenen Jahren flossen rund 5 Millionen in Sushi Bikes. Mehr über Sushi Bikes

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Foto (oben): azrael74



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Elon Musks KI-Startup xAI ist ein Geldgrab


Wie viel Geld verdient Elon Musk mit seinen Firmen? Belastbare Zahlen gibt es nur von Tesla. Und nun beendet er die Produktion zweier Modelle.

Elon Musks KI-Startup xAI ist ein Geldgrab

Elon Musk ist der reichste Mensch der Welt, doch es kommen Zweifel an seinen Geschäften auf.
Getty Images / Fabrice Coffrini

Tesla stellt die Produktion des Model S und des Model X ein. Offiziell benötigt Tesla den Platz in der Fabrik für Optimus, den humanoiden Roboter. Inoffiziell sagt dieser Schritt etwas anderes: Die alten Geschichten tragen nicht mehr und Musk gehen die Ideen im Autosegment aus.

Zwar ist Tesla mit dem Model 3 und Y längst Massenhersteller, doch die dringend benötigten neuen Modelle sind nicht in Sicht. Für die Börse aber braucht es mehr als solide Autos. Es braucht Visionen. Und genau die sollen jetzt Roboter und Autonomie liefern.

Tesla-Chef Elon Musk stellt das Model X vor.

Tesla-Chef Elon Musk stellt das Model X vor.
Justin Sullivan/Getty Images

Doch diese Visionen funktionieren bislang vor allem als Erzählung und nicht in der Realität. Elon Musk musste zuletzt selbst einräumen, dass der Optimus-Roboter in Teslas Fabriken noch keine „nützliche Arbeit“ verrichtet.

Das ist bemerkenswert, weil der Roboter seit Monaten als nächste industrielle Revolution verkauft wird. Früher konnte Musk auf reale Produkte verweisen, heute spricht er über Roboter, die noch nicht arbeiten.

Das alte Geschäftsmodell ist Vergangenheit

Das ist mehr als ein Entwicklungsproblem. Es ist ein Rollenwechsel. Tesla wird nicht mehr als Autobauer geführt, sondern als Zukunftswette. Die Produktion von Fahrzeugen wird geopfert, um Raum für neue Narrative zu schaffen. Autonomie statt Absatz. Roboter statt Rendite. Wer das kritisch sieht, bekommt schnell den alten Musk-Reflex zu hören: Man müsse nur Geduld haben. Doch Geduld ist kein Geschäftsmodell.

Das ist der gefährliche Moment für jeden Unternehmer mit Mythos: Wenn Produkte nicht mehr im Zentrum stehen, sondern Erzählungen.

Noch deutlicher wird das bei xAI, Musks KI-Firma. Sie ist das klassische Versprechen unserer Zeit: künstliche Intelligenz als neue universelle Infrastruktur. Nur: xAI veröffentlicht keine regulären Jahresberichte, ist nicht börsennotiert und lebt von Finanzierungsrunden und Visionen. Medienberichte sprechen von hohen Verlusten und einem enormen Cashburn von bis zu 1 Milliarde Dollar pro Monat. Das klingt nach viel, liegt aber im Rahmen dessen, was andere AI-Unternehmen an Geld verbrennen.

Der Deal soll ermöglichen, xAI mit SpaceX-Milliarden zu versorgen.

Der Deal soll ermöglichen, xAI mit SpaceX-Milliarden zu versorgen.
Getty Images

Das Problem von xAI ist bisher allerdings, dass es wenig genutzt wird und höchstens von sich reden macht, wenn User sexualisierte Bilder von Prominenten erstellen. xAI wirkt daher weniger als ein Unternehmen und mehr wie eine Wette mit sehr hohem Einsatz. Und das in einem äußerst kompetitiven Umfeld, in dem Investoren langsam nervös werden und Ergebnisse verlangen.

xAI ist ein Geldgrab

Dass xAI nun unter SpaceX gezogen wird, ist deshalb kein strategischer Geniestreich, sondern ein Schutzmechanismus. Das Imperium wächst nicht mehr durch Produkte, sondern durch Zusammenlegung. Wenn sich einzelne Teile nicht selbst tragen, werden sie in größere Konstrukte integriert. Nicht Marktlogik stabilisiert das System, sondern eine Neustrukturierung, die Investoren beruhigen soll.

So verändert sich auch Musks Rolle. Er war erfolgreich, solange seine Firmen sichtbar Dinge bauten: Autos, Raketen oder Batterien. Heute verkauft er Versprechungen. Tesla wird zur Plattform für Autonomie, auch wenn die Technik der Autos noch längst nicht so weit ist. Optimus wird zur Projektionsfläche für industrielle Fantasien und xAI zum passenden AI-Begleiter, der viel verspricht, aber nichts kann.

Das ist der gefährliche Moment für jeden Unternehmer mit Mythos: Wenn Produkte nicht mehr im Zentrum stehen, sondern Erzählungen. Wenn Bilanz durch Vision ersetzt wird. Wenn Stilllegung als Zukunft verkauft wird. Das Imperium von Elon Musk bröckelt nicht, weil es scheitert, sondern weil es nur noch um die Verwaltung von Krediten geht.





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1600 Euro netto – nach vier Jahren Startup


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Als Student gründete Julian Plange sein Startup – das erste Gehalt, dass er sich auszahlen konnte, ließ allerdings auf sich warten.
Seatback, Collage: Dominik Schmitt/ Gründerszene

In unserer Reihe zeigen Gründerinnen und Gründer, wann sie sich ihr erstes Gehalt ausgezahlt haben, wie hoch es war – und warum sie genau diesen Zeitpunkt ausgewählt haben. Hier erzählt: Julian Plange, Mitgründer von Seatback, einem technischen Dienstleister für die Branche digitale Außenwerbung im öffentlichen Raum (DOOH).





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Ich liebe dich. Wollen wir ein Startup gründen?


Liebe und Leadership - kann das funktionieren? Diese Tipps gibt ein Psychotherapeut und Gründer.

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AI Bonding. Collage: Dominik Schmitt/ Gründerszene

Ein Startup gemeinsam mit dem Partner zu gründen klingt romantisch – ist aber auch ein enormer Stresstest. In der deutschen Szene gibt es bekannte Gründerpaare, etwa hinter dem Food-Startup 3Bears aus München oder dem Gewürz-Startup Ankerkraut. Doch ist es wirklich klug, Liebe und Business zu vermischen?





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