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Anthropic unterstützt Papst-Kritik an Big Tech und KI-Wahn



re:publica 2026:
Europa darf Macht nicht länger Silicon Valley überlassen

Volle Halle auf der re:publica 2026 mit beleuchteten Bühneninstallationen, Publikum und großer zentraler „re:publica26“-Leinwand in rot-violettem Licht.
© eigene Aufnahme

Papst Leo XIV. fordert Ethikkodex, strengere Regeln und weniger Macht für Big Tech

Technology has the power to heal, connect, educate and protect our common home; but it can also divide, exclude and generate new forms of injustice,

schreibt Leo XIV. gleich zu Beginn des Lehrschreibens. Auf mehr als hundert Seiten warnt der Papst vor einem „neuen Kolonialismus“ durch große Technologiekonzerne, vor der Konzentration von Daten, Infrastruktur und Rechenleistung sowie vor einer schleichenden Entmenschlichung durch KI-Systeme. Technologie sei „per se weder eine Lösung für die Probleme der Menschheit noch ein Übel“. Neutral sei sie allerdings ebenfalls nicht, weil sie immer die Interessen und Werte derjenigen widerspiegele, die sie „konzipieren, finanzieren, regulieren und nutzen“.

Besonders deutlich wird Leo XIV. bei der Macht großer Tech-Konzerne. Zwar nennt er weder Elon Musk noch Unternehmen wie Meta, Google oder OpenAI direkt. Mit Blick auf das „Babel-Risiko“ der digitalen Welt schreibt er jedoch:

In the digital sphere, control over platforms, infrastructures, data and computing power is in many cases not in the hands of States, but of large economic and technological actors.

KI dringe mittlerweile in nahezu alle Lebensbereiche vor und bringe zahlreiche Risiken mit sich. Besonders kritisch sieht der Papst Systeme, bei denen sensible Entscheidungen „vollständig automatisierten Systemen überlassen werden“ oder KI-Modelle ideologische Vorannahmen ihrer Entwickler:innen verstärken. Leo XIV. fordert deshalb strengere Regeln, mehr externe Kontrolle und einen verbindlichen Ethikkodex für KI-Systeme. Unternehmen dürften KI nicht primär für Profit oder Macht entwickeln. Besonders deutlich wird der Papst beim militärischen Einsatz von KI. Dort fordert er strenge ethische Grenzen für autonome Systeme und Fernkriegsführung und betont: Maschinen dürften niemals eigenständig über Leben und Tod entscheiden.

A more moral AI is not enough if that morality is determined by a few. It is not enough to invoke ethics in the abstract. There is a need for solid legal frameworks, independent oversight, informed users and political systems that do not abdicate responsibility,

so der Papst. Dass Leo XIV. die Enzyklika persönlich im Vatikan präsentierte, zeigt, welches Gewicht er dem Thema beimisst. Papst Leo XIV. verweist mit seinem Namen auf Papst Leo XIII., der Ende des 19. Jahrhunderts auf die Folgen der industriellen Revolution reagierte. Damals ging es um Fabrikarbeit, soziale Ungleichheit und die Macht großer Industrien. Heute sieht Leo XIV. ähnliche Risiken durch KI und große Tech-Konzerne. Der SPIEGEL spricht davon, dass der Papst KI zu einem zentralen Thema seines Pontifikats mache. Die taz bezeichnet die Enzyklika als Ausdruck eines „heiligen Misstrauens gegen KI“.

„We need more of the world to take this seriously“: Anthropic stimmt dem Papst zu

Bei der Vorstellung der Enzyklika sprach auch Christopher „Chris“ Olah, Mitgründer des KI-Unternehmens Anthropic und einziger Vertreter eines großen KI-Unternehmens bei der Präsentation im Vatikan. Nutzer:innen wie @RhysSullivan auf X interpretierten Olahs Aussagen als ungewöhnlich offene Kritik an der eigenen Branche.

Er warnte im Vatikan vor einer realen Möglichkeit, dass KI menschliche Arbeit in großem Umfang verdrängen könne. Gleichzeitig stünden selbst sicherheitsorientierte KI-Unternehmen zunehmend unter wirtschaftlichem und geopolitischem Druck, der teilweise im Konflikt mit gesellschaftlichen Interessen geraten könne. Auch das Unternehmen Anthropic operiere innerhalb von Anreizsystemen und Zwängen, die teilweise im Konflikt damit stehen könnten, „das Richtige zu tun“, erklärte Olah und forderte:

We need more of the world—religious communities, civil society, scholars, governments, and indeed all people of good will—to do what His Holiness has done here: to take this seriously, to look closely, and to push events in a better direction. We need informed critics who will tell the labs when we are failing. We need moral voices that the incentives cannot bend.

Als besonders kritisch bezeichnete Olah drei Bereiche: mögliche Massenarbeitslosigkeit durch KI, die ungleiche globale Verteilung der wirtschaftlichen Vorteile sowie die ungelöste Frage, wie das zunehmend komplexe Verhalten moderner KI-Systeme überhaupt interpretiert werden könne.

Bei der Präsentation im Vatikan war Olah zwar der einzige Vertreter eines großen KI-Unternehmens auf der Bühne. Papst Leo XIV. hatte sich laut einem Bericht von Politico im Vorfeld der Veröffentlichung der Enzyklika jedoch bereits mit Vertreter:innen von Amazon, Meta und Google getroffen. Hinweise auf ein vergleichbares Treffen mit OpenAI gibt es bislang nicht.


I/O 2026:
Neues KI-Suchfeld läutet eine neue Google Search-Ära ein

Bühne der Google I/O 2026 in Mountain View mit großem I/O-Logo auf einer minimalistischen Präsentationsfläche während der Vorstellung neuer KI- und Gemini Updates.
© Google

Neben Anthropics Olah: So reagiert die Tech-Welt auf das KI-Manifest des Papstes

Während Teile des Silicon Valley die Enzyklika als wichtigen moralischen Beitrag zur KI-Debatte feiern, reagieren andere mit Kritik. Business Insider sammelte zahlreiche Stimmen aus Tech, Politik und Wissenschaft. Auch der SPIEGEL-Bericht zeigt, wie die Reaktionen auf die Enzyklika innerhalb der Tech- und Wissenschaftswelt ausfallen.

Zustimmung aus KI-Forschung und Teilen der Tech-Welt

Unterstützung bekommt der Papst etwa vom kanadischen KI-Forscher Yoshua Bengio, einem der bekanntesten KI-Wissenschaftler weltweit und häufigen Befürworter strengerer KI-Regulierung. Bengio erklärte auf X, globale Institutionen wie der Vatikan müssten eine größere Rolle in der öffentlichen KI-Debatte spielen. Der US-Autor und Investigativjournalist Gerald Posner bezeichnete die Enzyklika auf X humoristisch als „Jesus AI“ und würdigte das Dokument als historischen Versuch des Vatikans, Leitplanken für KI und Silicon Valley zu formulieren. Allerdings zeigte sich Posner skeptisch, ob die Techbranche sich davon tatsächlich bremsen lasse. Aus seiner Erfahrung werde Silicon Valley die eher allgemeinen Sicherheitsforderungen des Papstes vermutlich „überrennen“.

Paolo Carozza, Rechtsprofessor an der Notre Dame Law School und Vorsitzender des Meta-Aufsichtsgremiums, bezeichnete das Dokument als potenziell „wegweisend für unsere Zeit“ und erklärte:

Pope Leo speaks with a clear, comprehensive and coherent voice and calls us to take responsibility for shaping a world in which technology serves the human person rather than degrading human dignity.

Taylor Black, KI-Manager bei Microsoft und Direktor des KI-Instituts der Katholischen Universität Amerika, erklärte, das Dokument könne Menschen „an der Spitze dieser Technologien“ dazu bringen, sich grundlegende Fragen zu stellen wie: „Was bedeutet es, Mensch zu sein?“

Kritik aus dem Trump- und Silicon-Valley-Umfeld

David Sacks, Tech-Investor, Trump-Unterstützer und ehemaliger KI- und Krypto-Berater im Umfeld der Trump-Regierung, teilte zwar die Sorge des Papstes, dass KI nicht zu „Dominanz oder Ausgrenzung“ führen dürfe. Gleichzeitig warnte er jedoch davor, Regierungen unter dem Vorwand von Sicherheit zu viel Kontrolle über KI-Entwicklung zu geben. Das Risiko sieht Sacks weniger bei den Tech-Unternehmen als bei staatlicher Überwachung, Zensur und politischer Kontrolle digitaler Systeme. Offen widersprochen hat dem Papst auch Blake Scholl, Gründer des US-Luftfahrtunternehmens Boom Supersonic und Vertreter eines stark technologieoptimistischen Silicon Valley-Kurses. Die Sorge vor Arbeitsplatzverlusten durch KI bezeichnete er auf X als „bad take“. Technologische Revolutionen hätten schon immer alte Jobs verdrängt und gleichzeitig neue geschaffen.

Als Nachfolger des verstorbenen Papstes Franziskus ist Leo XIV. seit Mai vergangenen Jahres im Amt und zugleich der erste US-Amerikaner an der Spitze der katholischen Weltkirche.


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Marketing Tech Monitor 2026: Unternehmen schöpfen das Potenzial ihrer KI-Tools nicht aus


Beim gewinnbringenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben die meisten Unternehmen noch Nachholbedarf

Im vergangenen Jahr zeigte der jährliche Marketing Tech Monitor, dass der Einsatz von KI in Unternehmen durch mangelndes Know-how gebremst wird. Die aktuelle Ausgabe der Studie offenbart weitere Hürden bei Transformationsprojekten, Datenmanagement und Weiterbildungen.

Wie in jedem Jahr seit 2019 hat das Hamburger Marketing Tech Lab erneut Marketing-Verantwortliche in der DACH-Region zum Status quo der digita

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Print Mailings mit starkem ROAS: CMC Print-Mailing-Studie 2026


Das kostenlose Whitepaper der Deutschen Post informiert dich über die Potentiale physischer Werbesendungen. Denn diese erhöhen nachweislich Conversions und den ROAS sowie die Nutzung beworbener Online Shops. [Anzeige]

Print Mailings bringen als oft unterschätzter Marketing-Hebel mehr Wirkung in die Kommunikation mit Bestandskund:innen. Wie du sie einsetzt und wie effektiv sie wirklich sind, kannst du im kostenlosen und praxisbezogenen Whitepaper der Deutschen Post zum Thema nachlesen. Die brandneue CMC Print-Mailing-Studie 2026 untermauert in ihrer bereits neunten Ausgabe eindrucksvoll, wie stark Print Mailings auf die Marketing-Aktivitäten einzahlen können – im wahrsten Sinne des Wortes. Im Fokus der Studie stand die Wirtschaftlichkeit von Print-Mailing-Kampagnen. Was bringen höhere oder niedrigere Gutscheine an Werbeertrag in den verschiedenen Segmenten für Kund:innen? Wir liefern dir einen Einblick und das Paper für deine Marketing-Optimierung gleich dazu!

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Langfristig mehr Bindung für Kund:innen und Umsatz mit Print Mailings: ROAS mit Top-Wert

35 reale Kampagnen von Online Shops. Knapp 859.000 Print Mailings an Bestandskund:innen. Fünf Monate Laufzeit. Die CMC Print-Mailing-Studie 2026 liefert harte Zahlen zur Werbewirkung physischer Werbesendungen – inklusive Fokusthema: Wie Gutscheinstrategien, die am Kund:innenwert ausgerichtet sind, die Performance von Print-Mailing-Kampagnen steigern können. Die Effekte können sich sehen lassen. Hier siehst du bereits einige aussagekräftige Zahlen, die die Erhebung hervorgebracht hat:

  • 4,0 Prozent durchschnittliche Conversion Rate durch Print Mailings
  • 961 Prozent Return on Advertising Spend (ROAS) im Kampagnenzeitraum
  • + 24,8 Prozent höherer durchschnittlicher Warenkorb nach Erhalt eines Print Mailings
  • 8,5 Prozent der Empfänger:innen besuchen nach Erhalt direkt den beworbenen Online Shop
  • 46 Prozent aller durch Print Mailings ausgelösten Bestellungen gehen erst ab der fünften Woche nach Versand ein
  • Bei der Top-Kundschaft bringen niedrigere Gutscheine mehr ROAS als höhere Gutscheine
Titelbild Print Mailings Deutsche Post; Schriftzüge, CTA Button, Laptop Mockup mit Graph, Briefumschlag im Vordergrund
Der ROAS von Print Mailings kann sich sehen lassen, © Deutsche Post

Print Mailings wirken. Und zwar messbar

Die CMC Print-Mailing-Studie liefert dem Werbemarkt wieder das, was er am dringlichsten braucht: belastbare Performance-Kennzahlen von Print Mailings im E-Commerce. Jede Response ist eindeutig einem Kund:innensegment zugeordnet. Messbar, nachvollziehbar, auswertbar.

Auf Basis des vorherigen Einkaufsverhaltens wurde die Bestandskundschaft der 35 Online Shops in drei Segmente eingeteilt: Top-, Standard- oder Gelegenheitskund:innen. Jedes Segment erhielt unterschiedliche Gutscheinwerte. Die Studie zeigt erstmals, welcher Gutscheinwert in welchem Kund:innensegment den besten Werbeertrag erzielt.

Du kannst dir alle Insights der Studie im kostenfreien Whitepaper sichern und deine eigenen Kampagnen mit den wertvollen Vorteilen, die Print Mailings liefern können, anreichern. Starte jetzt und lade dir das Paper direkt herunter!

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Premiere des ID. Polo GTI: Wie Volkswagen am Nürburgring eine Ikone elektrisiert


VW-Markenchef Thomas Schäfer (rechts) und VW-Pilot Benjamin Leuchter stellen am Nürburgring den ID. Polo GTI vor

Nach dem Launch des ID. Polo schreibt Volkswagen Geschichte: Am Nürburgring debütiert das Modell als vollelektrische GTI-Version. Wo denn sonst als im Eldorado der Verbrenner?

Die Akropolis liegt an der Hatzenbachstraße. Oberhalb des Nürburgrings. Mitten in der Grünen Hölle. 1968 hatte der schottische Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart den Begriff für die Grand Prix Strecke geprägt. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die lange Gerade, die in den Abschnitt Hatzenbach mündet. Von der anderen Seite blicken die Besucherinnen und Besucher auf eine Premiere: das GTI-Village. Es besteht aus einem 450 Quadratmeter großen Zelt, Tiny-Houses, vielen California-Campern, Fahnen und ein unübersehbares Banner GTI / 50.

Volkswagen nutzt das legendäre 24-Stunden-Rennen am Nürburgring als Marken-Plattform. Es sind zwei Themen, die dabei das lange Wochenende prägen. Zum einen Community-Building. Die wichtigste Marke des Wolfsburger Konzerns bringt Kunden, Fans, Influencer, Markenbotschafter und Journalisten für vier Tage zusammen. Volkswagen zeigt sich nahbar. Dynamisch. Sportlich. Drei Golf GTI Clubsport 24h-Modelle gehen beim Langstrecken-Klassiker an den Start. Im Korso mit rund 40 GTIs geht es über die Nordschleife. Beim Grid Walk auf der Zielgeraden kommen die Besucher dem Sport so nahe wie nie. Viele solcher „Einmal-im Leben-Momente“ prägen diese Tage.
Zum anderen inszeniert Volkswagen den Bruch mit der Tradition. 50 Jahre nach dem Debüt des Modells mit dem weltbekannten Label gibt es erstmals eine elektrische Variante der Performance-Marke: den ID. Polo GTI. Der Hersteller will die Legende in das Zeitalter der Elektromobilität transferieren. Und das ausgerechnet auf dem Hochfest der Verbrennerjünger. Manche finden das schräg, andere mutig. Für eine dritte Gruppe ist das 24-h-Rennen genau der richtige Ort dafür. Popkultureller Wandel 2026. Tradition trifft auf Transformation, vor mehr als 352.000 Zuschauern.

Während auf der Strecke das Qualifying stattfindet, füllt sich in der Messehalle am Ring-Boulevard der Stand von Volkswagen. Von außen grüßt das Logo von Weitem wie ein Fixstern. Viele wollen an diesem Tag dabei sein. Filme transportieren das GTI-Feeling. Musik wummert durch die Halle. Vorglühen. Die Gäste stehen eng zusammen. Kurz bevor der Countdown anläuft, halten viele ihre Smartphones hoch. Den großen Augenblick festhalten. Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen Pkw, und VW-Pilot Benjamin Leuchter ziehen gemeinsam das rote Tuch weg, das den elektrischen GTI-Polo verhüllt. Beifall brandet auf. Das Auto wird umrundet, fotografiert, gefilmt und via Social Media geteilt. Ein kleiner Junge streichelt ehrfürchtig über das GTI-Logo. Doch es wird auch diskutiert. Ist das wirklich ein GTI? Fährt er wie ein GTI? Kann ein GTI überhaupt elektrisch sein? Vor allem Petrolheads äußern den unendlichen Weiten der Foren ihre Bedenken.


Volkswagen weiß das. In den vergangenen Monaten hat die Marke den Menschen zugehört. Das GTX-Kürzel, das für die sportlichen, vollelektrischen Modelle der ID.-Familie steht, verschwindet wieder. Der Polo sieht aus wie ein GTI, auch wenn das I jetzt für Intelligence und nicht mehr für Injection steht. Er trägt nicht zu dick auf, da bleibt er in der Tradition. Es gibt im Fahrzeug viele klassische Zitate. Das Schottenkaro. Der rote Streifen. Die Ziernähte. Im Inneren finden sich wieder Tasten. „Das ist ein Hammerauto“, sagt VW-Markenchef Schäfer – auch wenn der Neuling mit seinen 166 kW (226 PS) bei 175 km/h abgeregelt ist. Die Begrenzung ist an den Stammtischen ein Thema. Den meisten Fahrerinnen und Fahrern dürfte die Geschwindigkeit bei ihren täglichen Fahrten aber genügen.

Die VW-Akropolis am Nürburgring

Rennfahrer Benny Leuchter hat ohnehin einen eigenen Blick auf das Modell. Der Antrieb spielt keine Rolle, wenn man im ID. Polo GTI sitzt, sagt er bei der Weltpremiere ins Mikro. Den Entwicklern sei es gelungen, die GTI-Gene in die neue Welt zu transportieren. „Das Auto fährt sich wie ein GTI“, erklärt der Pilot. Die ersten Testberichte von Motorjournalisten sagen ähnliches. GTI-Fahrgefühl kann der elektrische GTI also, Emotionen auch.

Für den Erfolg des sportlichen Kleinwagens ist das nicht unerheblich. Knapp unter 39.000 Euro kostet das Modell. Bereits vor der Weltpremiere sammeln die ersten Videos auf Plattformen wie Instagram zahlreiche Likes und Kommentare ein. Nach der Premiere bleibt die Kommunikation weiterhin leise. Auf die große Werbebühne rollt das Auto erst im Spätjahr. Wie das Modell dann inszeniert wird, ist noch geheim. Aber man wird die Kampagne wahrnehmen, das lassen die Gespräche am Rande des Events durchblicken. Die Überzeugungsarbeit für den elektrischen Sportler geht derweil weiter. An der Akropolis hat die Reise erst begonnen.



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