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Apple: Der Mac Pro ist Geschichte, kein Nachfolger geplant


Apple: Der Mac Pro ist Geschichte, kein Nachfolger geplant

Bild: Apple

Der Mac Pro ist Geschichte. Apple hat den Desktop-Mac global von der Website des Unternehmens entfernt und gegenüber US-Medien bestätigt, dass das Produkt eingestellt wurde und es keine Pläne für zukünftige Hardware gebe. Das bis zuletzt verfügbare Modelle hatte Apple 2019 noch mit Intel-Prozessoren eingeführt.

Im Mac-Bereich der Apple-Website reicht das Portfolio jetzt noch vom neuen MacBook Neo bis hoch zum Mac Studio. Der noch gestern kurzzeitig gelistete Mac Pro ist dort nicht mehr zu finden. Auch die im Rack montierbare Server-Edition des Mac Pro ist von der Website verschwunden. Nachdem dies zuerst mehreren Nutzern in sozialen Medien aufgefallen war, hat Apple auf Nachfrage mehrerer US-Medien die Einstellung des Produkts bestätigt, wie unter anderem 9to5mac berichtet. Apple hat den Mac Pro auch nicht offline genommen, um damit Platz für einen Nachfolger zu machen. Ganz im Gegenteil: Es gibt keine Pläne für zukünftige Mac-Pro-Hardware, bestätigt Apple.

Einführung 2019 mit Intel Cascade Lake

Der bis zuletzt verfügbare Mac Pro war der Nachfolger der 2013 eingeführten „Tonne“, des zylindrischen Mac Pro, der bei Fans eines Desktop-Mac allerdings weniger gut ankam. Upgrades waren mühsam und das thermische Design stieß früh an Einschränkungen für neue Hardware. 2019 folgte die Rückkehr zu einem klassischen Tower, der sich wieder einfacher aufrüsten ließ. Zur Markteinführung im Dezember 2019 setzte Apple noch auf Intel-Prozessoren, genauer gesagt Cascade-Lake-CPUs aus der Serie Xeon W-3200, die sich mit bis zu 1,5 TB DDR4-RAM und maximal zwei AMD Radeon Pro W6900X kombinieren ließen.

Umstellung auf den Apple M2 Ultra

Apple Silicon spielte beim Mac Pro nur einmalig eine Rolle, als 2023 die Umstellung auf den M2 Ultra mit 24 CPU-Kernen, bis zu 76-Kern-GPU und maximal 192 GB LPDDR5-RAM erfolgte. Diese Ausführung stand bis zuletzt zum Verkauf, die neueren Apple-Silicon-Prozessoren der M3-, M4- oder aktuellen M5-Generation standen nie zur Auswahl.

Mac Studio ist das neue Flaggschiff

Nach drei Jahren ohne weitere Upgrades ist der Mac Pro somit nun an seinem Ende angekommen und der Mac Studio (Test mit M2 Ultra) nimmt die Position des Flaggschiffs im Portfolio ein. Dort gibt es mit dem M3 Ultra (oder M4 Max), bis zu 80 GPU-Kernen und bis zu 256 GB RAM ohnehin mehr Leistung als im nicht mehr aktualisierten Mac Pro. Gerüchten zufolge soll es für den Mac Studio auf Basis der aktuellen M5-Mikroarchitektur künftig auch wieder ein Modell mit M5 Ultra geben.



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Trump-Administration scheitert: Gericht blockiert Anthropics Einstufung als Lieferkettenrisiko


Im Rahmen des Konflikts über den Pentagon-Deal wurde Anthropic von US-Verteidigungsminister Peter Hegseth als Lieferkettenrisiko eingestuft. Mit diesem Beschluss habe die Trump-Administration ihre Kompetenzen überschritten, hat nun ein Gericht entschieden. Per einstweiliger Verfügung wurde die Einstufung vorerst aufgehoben.

Das Urteil kommt von einem kalifornischen Bundesbezirksgericht. Die Richterin Rita Lin wurde noch von Ex-Präsident Joe Biden ernannt.

Vergeltung für Kritik statt nationale Sicherheitsinteressen

Anthropic hatte die Klage Anfang März eingereicht. Das KI-Unternehmen argumentiert, die Kritik an den Verträgen wäre durch die Meinungsfreiheit in den USA gedeckt. Die Richterin folgte dem. „Anthropic dafür zu bestrafen, dass es die Vergabepraktiken der US-Regierung öffentlich kritisch diskutiert, ist ein klassischer Fall illegaler Vergeltung im Sinne des ersten Verfassungszusatzes“, so Lin.

Naheliegend ist laut der Richterin, dass es der Trump-Administration weniger um die nationale Sicherheit ging, sondern eher um das Bestrafen von öffentlicher Kritik. Lin: „Das Kriegsministerium liefert keine legitime Grundlage, um ausgehend von Anthropics offen vorgetragenen Forderungen nach Nutzungsbeschränkungen zu schließen, dass das Unternehmen zu einem Saboteur werden könnte.

Die einstweilige Verfügung tritt erst nach sieben Tagen in Kraft. Bis dahin hat die Trump-Administration noch Zeit, um Berufung einzulegen.

KI-Massenüberwachung und Steuerung autonomer Waffen als Streitpunkt

Anthropic wurde von Verteidigungsminister Peter Hegseth, der sich selbst als Kriegsminister bezeichnet, als Lieferkettenrisiko eingestuft, weil das KI-Unternehmen sich weigerte, dem US-Militär KI-Modelle ohne Restriktionen bereitzustellen. Bei den Fähigkeiten ging es um den Einsatz der Modelle für die Massenüberwachung innerhalb der USA sowie um das autonome Steuern von Waffen. Wozu aktuelle KI-Modelle als Überwachungsinstrument in der Lage sind, hat die ETH Zürich in einer Studie dargelegt.

Die Trump-Administration argumentierte, die Modelle nur für rechtmäßige Zwecke einsetzen zu wollen. Private Unternehmen dürften zudem nicht über militärische Einsatzszenarien entscheiden. Anthropics Vorgehen bewertete man daher als Gefahr für die nationale Sicherheit.

Hintergründe zum AI-Konflikt zwischen Anthropic und dem Pentagon

Dass man nicht nur die Verträge beendete, sondern Anthropic als Risiko für Lieferketten einstufte, war aber eine bis dato nicht bekannte Eskalationsstufe. Solche Maßnahmen betrafen bislang nur chinesische Netzwerkausrüster wie Huawei oder den russischen Antiviren-Hersteller Kaspersky Labs. In beiden Fällen bestand die Sorge vor Hintertüren in kritischer Infrastruktur. Bei Anthropic analysierten Beobachter hingegen, dass es vor allem eine Machtdemonstration der Trump-Administration war, die zu dem Beschluss führte.

Die Konsequenzen für Anthropic sind weitreichend. Zunächst finanziell: Hinfällig wurde der Vertrag mit dem Pentagon in Höhe von 200 Millionen US-Dollar. Wesentlich schwerwiegender ist aber, dass aufgrund der Einstufung als Lieferkettenrisiko keine Unternehmen mehr mit Anthropic zusammenarbeiten sollten, die auch Verträge mit dem Pentagon haben. Je nach Lesart unterscheidet sich die Auslegung dieses Beschlusses. Ein gravierender Einschnitt ist es aber auf alle Fälle für Cloud-Provider wie Amazon und Google, die mit zweistelligen Milliarden-Beträgen bei Anthropic investiert sind und eng mit der US-Regierung zusammenarbeiten.

Statt Anthropic hat OpenAI den Deal übernommen, musste dafür aber reichlich Kritik einstecken.

Verfahren werden sich noch in die Länge ziehen

Anthropic ist mit dem Urteil zufrieden. Wie Reuters berichtet, läuft neben dem Verfahren noch ein zweites in Washington. Da nicht damit zu rechnen ist, dass die Trump-Administration so schnell nachgibt, dürften sich die Verfahren noch in die Länge ziehen.



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20.736 Dimming-Zonen & 10.000 Nits: TCLs SQD-Mini-LED-Fernseher sind ab April erhältlich


20.736 Dimming-Zonen & 10.000 Nits: TCLs SQD-Mini-LED-Fernseher sind ab April erhältlich

Bild: TCL

TCL bringt seine Fernseher mit Super-Quantum-Dot-Mini-LED-Technologie (SQD) ab April nach Deutschland. Das Flaggschiff X11L bietet bis zu 20.736 Dimming-Zonen, eine Helligkeit von 10.000 Nits und verspricht besseren Kontrast, tieferes Schwarz und mehr Detailgenauigkeit.

Bessere Farben bei hellerem Bild

Die neue Display-Technologie, die mehr Präzision bei Licht und Farbe bieten soll, kommt erstmals im Flaggschiffmodell X11L sowie in den ebenfalls neuen Modellserien C8L und C7L zum Einsatz.

Die SQD-Mini-LED-Technologie verwandelt die lokale Dimming-Zone herkömmlicher Mini-LEDs in eine Serie von Dimming-Zonen, wodurch eine präzise Lichtsteuerung über den gesamten Bildschirm ermöglicht werden soll. Eine einzelne Zone arbeitet dabei so effektiv wie mehrere herkömmliche Zonen. Auf diese Weise sollen die Quantum-Dot-Technologie mit einer längeren Lebensdauer als OLED kombiniert werden. Während Quantum Dots für eine bessere Farbdarstellung sorgen, erreichen die Mini-LEDs eine höhere Spitzenhelligkeit. Eine feine Lichtsteuerung soll es ermöglichen, Details in sehr hellen oder sehr dunklen Bildbereichen besser sichtbar zu machen.

TCL X11L (Bild: TCL)

Im Vergleich zur RGB-Mini-LED-Technologie sollen feinere Farbabstufungen möglich sein und auch der Farbraum stabiler gehalten werden. Der Farbraum deckt dabei 100 Prozent BT.2020 ab und erreicht im Vergleich zu vorherigen Generationen eine bis zu 33 Prozent höhere Farbraumleistung und eine bis zu 69 Prozent verbesserte Farbgenauigkeit, so TCL.

TCL X11L mit 20.736 Dimming-Zonen

Als Flaggschiff präsentiert TCL seinen Fernseher X11L, der über 20.736 Dimming-Zonen verfügt. Zu den zentralen Leistungsmerkmalen des X11L gehören:

  • bis zu 20.736 Dimming-Zonen
  • bis zu 10.000 Nits Spitzenhelligkeit für HDR-Effekte
  • 144 Hz native Bildwiederholrate
  • Unterstützung von HDR10+ und Dolby Vision

Das WHVA-2.0-Panel soll zudem stabile Farben aus verschiedenen Blickwinkeln bieten und Reflexionen reduzieren. Wenn auch nicht ganz so dünn wie OLED-Fernseher, fällt die Bautiefe des X11L mit 2 cm dünn aus.

TCL X11L
TCL X11L (Bild: TCL)

Für den Klang sorgt ein integriertes Soundsystem von Bang & Olufsen, das raumfüllenden Klang auch ohne zusätzliche Lautsprecher liefern soll.

Mit SQD-Mini LED und dem X11L verbinden wir erstmals die Vorteile von hoher Helligkeit und präziser Kontrastdarstellung in einem Gerät. Wir sind überzeugt, dass diese Technologie die Erwartungen an TV-Geräte nachhaltig verändern wird.

Stefan Streit, CMO von TCL Europe

TCL C8L
TCL C8L (Bild: TCL)

Neben dem Flaggschiff kommen zusätzlich die neuen, günstigeren Modellserien C8L und C7L ab April in den Handel. Der C8L bietet 4.032 Dimming-Zonen und eine Spitzenhelligkeit von 6.000 nits. Auch er setzt auf ein WHVA-2.0-Panel mit 144 Hz und deckt 100 Prozent des BT.2020-Farbraums ab. Die Lautsprecher im C8L stammen ebenfalls von Bang & Olufsen. Der TCL C8L wird mit 55, 65, 75, 85 und 98 Zoll Diagonal erhältlich sein.

Der ebenfalls in diesen Größen startende TCL C7L bietet bis zu 3.000 Nits Spitzenhelligkeit, 144 Hz, 2.176 Dimming-Zonen, ein HVA-2.0-Pro-Panel, FreeSync Premium Pro, VRR, Sound von Bang & Olufsen sowie Dolby Atmos und Dolby Vision.

TCL C7L
TCL C7L (Bild: TCL)

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen SQD-Mini-LED-Modelle von TCL werden schrittweise ab April in Europa eingeführt. Preise für die neuen Modelle in unterschiedlichen Displaydiagonalen hat TCL noch nicht bekannt gegeben.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von TCL unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Preiserhöhung: Sony PlayStation 5 Pro und PS5 werden 100 Euro teurer


Preiserhöhung: Sony PlayStation 5 Pro und PS5 werden 100 Euro teurer

Bild: Sony

Sony erhöht zum dritten Mal den Preis der PlayStation 5 seit dem Marktstart im November 2020. Je nach Modell verlangt das Unternehmen ab dem 2. April nun noch einmal bis zu 100 Euro mehr. Sony begründet den Schritt mit den gestiegenen Fertigungskosten aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage.

Bis zu 200 Euro teurer seit Marktstart

In Europa kostet die PlayStation 5 künftig 649,99 Euro, die PS5 Digital Edition hingegen 599,99 Euro und die PlayStation 5 Pro 899,99 Euro.

Seit ihrem Marktstart ist die PlayStation 5 somit 150 Euro teurer geworden die PS5 Digital Edition sogar 200 Euro und die erst 2024 erschienene PS5 Pro, die bisher nicht im Preis angepasst wurde, 100 Euro teurer.

Auch PS Portal wird teurer

Neben der PS5 und PS5 Pro wird auch der PlayStation Portal Remote Player teurer. Der für 219,99 Euro Ende 2023 veröffentlichte Remote Player für die PlayStation 5 kostet künftig 249,99 Euro, wird also 30 Euro teurer.

Zieht Microsoft nach?

Microsoft hatte die Preise der Xbox Series X und Series S im Mai 2025 global angehoben. Eine weitere Preiserhöhung Anfang Oktober 2025 erfolgte dann jedoch nur für die USA und nicht in Europa. Ob Microsoft den Preis der Spielekonsolen nun ebenfalls ein weiteres Mal erhöhen wird, bleibt abzuwarten.



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