Apps & Mobile Entwicklung
Apples MacBook Neo bringt einen geheimen Vorteil, der anderen MacBooks fehlt
Das MacBook Neo von Apple ist wohl das bahnbrechendste Produkt des Unternehmens seit Jahren. Das liegt vor allem am erschwinglichen Preis, mit dem es viele Laptops unterbietet. Aber nicht nur der Preis ist besonders, sondern auch die Design-Philosophie, die es von anderen MacBooks unterscheidet.
Das Apple MacBook Neo wird ab sofort ausgeliefert, und wir haben jetzt Zugang zur offiziellen Reparaturdokumentation, in der die Komponenten des Geräts detailliert beschrieben sind. Außerdem sind erste Teardowns des MacBook Neo aufgetaucht, die einen Eindruck davon vermitteln, wie einfach es ist, dieses preisgünstige Notebook zu zerlegen und zu reparieren.
Das MacBook Neo ist der bisher am besten reparierbare Mac
Ein neues Video des australischen YouTube-Kanals Tech Re-Nu zeigt, wie man das MacBook Neo auf bemerkenswert einfache Weise öffnen kann. Die Demontage zeigt, dass nur Standard-Torx-Schrauben verwendet werden, um den unteren Deckel zu sichern. Wenn diese entfernt werden, lässt sich die Aluminiumplatte leicht vom Hauptgehäuse abnehmen.
Im Inneren scheinen die meisten Teile modular aufgebaut zu sein und nur wenig Klebstoff zum Einsatz zu kommen. Um beispielsweise an die Hauptplatine zu gelangen, müssen nur die Flexkabel entfernt und einige Schrauben gelöst werden. Die Hauptplatine selbst ist nicht verklebt und sehr kompakt, was auch zu erwarten ist, da sie den gleichen A18-Pro-Chip wie das iPhone verwendet und nicht den Standard-Apple-M-SoC, der mehr Platz benötigt.

Auch andere Komponenten wie die Lautsprecher, die 3,5-mm-Audiobuchse, das Wi-Fi-Modul und der Akku werden durch Schrauben an ihrem Platz gehalten. Darüber hinaus zeigt der Teardown, dass das Force Touch Trackpad vollständig abnehmbar ist, während der Display-Deckel das LCD als separate Baugruppe enthält.
Insgesamt dauerte der gesamte Vorgang nur 6 Minuten, wobei mehr als 40 Schrauben verwendet wurden. Alle Komponenten wurden entfernt, mit Ausnahme der Tastatur, die in die Innenblende integriert ist. Der Dokumentation zufolge können jedoch einzelne Tasten ersetzt werden, wenn sie ausfallen – ein zusätzlicher Vorteil für die Verbraucher.
Dieses modulare Design ermöglicht einen einfachen Austausch von Teilen. Benutzer mit grundlegenden technischen Kenntnissen werden wahrscheinlich für die meisten Reparaturen keine autorisierten Servicezentren aufsuchen müssen, was über die Lebensdauer des Geräts erhebliche Kosteneinsparungen ermöglichen könnte.
Dies steht in krassem Gegensatz zum komplizierten Innenleben des MacBook Air oder MacBook Pro, bei denen die Teile oft mit dem Gehäuse verklebt, vernietet oder verlötet sind. Diese Konstruktionen führen zu komplizierten und langwierigen Reparaturen, sodass sie von unabhängigen Serviceunternehmen als wenig reparaturfreundlich eingestuft werden. Das MacBook Neo soll diesen Ruf ändern, indem es das reparaturfreundlichste Design in einem modernen Mac einführt.
MacBook-Neo-Teile sind billiger zu ersetzen
Apple hat auch die Kosten für Ersatzteile für das Neo veröffentlicht und bestätigt, dass diese günstiger sind als vergleichbare Teile für MacBook Air oder Pro Modelle. Eine Ersatzbatterie wird zum Beispiel mit 149 US-Dollar (ca. 130 €)angegeben.
Das MacBook Neo ist nicht der einzige Bereich, in dem Apple sich auf eine bessere Reparierbarkeit hinbewegt. Für neuere iPhone- und iPad-Modelle werden jetzt Originalersatzteile und Werkzeuge für die Selbstreparatur angeboten, auch wenn sich die Reparatur in Eigenregie für den Durchschnittsnutzer nach wie vor etwas schwierig gestalten dürfte.
Das reparaturfreundliche Design des MacBook Neo ist wahrscheinlich ein Vorgriff auf strengere Nachhaltigkeitsvorschriften, wie z. B. das Recht auf Reparatur in der EU und den USA. In Anbetracht der Tatsache, dass das Neo ein beliebtes Gerät sein wird, ist es ein kluger Schachzug von Apple, dafür zu sorgen, dass es den Vorschriften entspricht.
Werdet ihr euch das MacBook Neo anschaggen? Was haltet ihr vom Design? Wir möchten eure Meinungen hören.
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Cities: Skylines II: Spring-Cleaning-Patch mit Benchmark-Tool & Optimierungen
Cities: Skylines II (Test) hat seit dem Launch vor rund zweieinhalb Jahren mit vielen Problemen zu kämpfen. Das Entwicklerstudio Colossal Order hat die Fehler nicht abstellen können, entsprechend hat mit Iceflake ein anderer Entwickler übernommen. Seither hat es mehrere Updates gegeben – und nun folgt das nächste.
Ein integrierter Benchmark als erster Schritt
Eine der größten Probleme von Cities: Skylines II ist die Performance, die vor allem in größeren Städten einbricht. Iceflake hat bereits vor einigen Wochen bestätigt, dass daran gearbeitet wird. Der neue „Spring Cleaning“ genannte Patch mit der Versionsnummer 1.5.7f1 hat daran bislang jedoch nichts geändert. Aktuell bestehen „Leistungsoptimierungen“ schlicht daraus, die Grafikoptionen herunterzudrehen. Richtige Performanceoptimierungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Nun gibt es einen ersten Schritt in diese Richtung: So haben die Entwickler einen integrierten Benchmark in das Spiel eingebaut, der sowohl für Spieler als auch für Entwickler hilfreich sein soll. Damit sollen die Entwickler lernen können, in welchen Spielgebieten es Leistungsprobleme gibt, während die Spieler nicht nur ihre eigenen Systeme testen, sondern darüber hinaus die Performance der aktuellen und zukünftigen Spielversionen miteinander vergleichen können.
Die Flyby-Sequenz dauert rund eine Minute
Der Benchmark findet sich im Optionsmenü unter dem offensichtlichen Punkt „Benchmark“. Auf dieser Seite muss dann auf „Benchmark ausführen“ geklickt werden, worauf eine Flyby-Sequenz startet, die eine Spielstadt teils aus kurzer, teils aus großer Kameraentfernung zeigt. Nach etwa einer Minute öffnet sich der Ergebnisbildschirm, der unter anderem die AVG-FPS anzeigt. Die genaue Sequenz des Benchmarks ist im Video zu sehen.
Darüber hinaus fügt das „Spring Cleaning“-Update neue Features hinzu und behebt Bugs. So lassen sich nun Gebäude als „historische Gebäude“ kennzeichnen, die daraufhin nicht mehr aufsteigen und genauso wenig verlassen werden können. Stadtbewohner sollen nun nicht mehr mittels Taxi in die Stadt ziehen beziehungsweise diese verlassen, um den massiven „Einzugsverkehr“ zu reduzieren. Zudem wurde das Schulwesen überarbeitet, sodass nun nicht mehr nur die Grundschule stark frequentiert wird, sondern auch die weiterführende High School.
Die genauen Änderungen des Updates 1.5.7f1 zu Cities: Skylines II lassen sich in den offiziellen Patch Notes der Entwickler nachlesen.
Update
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Global Rescue im Early Access: Notrufsimulation nutzt Karten aus der echten Welt
Das dreiköpfige Entwicklerteam des „City Bus Managers“ aus Deutschland entlässt ihren neuen Titel in die Early-Access-Phase. Das besondere daran: Spieler können die Map durch Eingabe einer Postleitzahl erstellen lassen – und so auch „bei sich Zuhause“ die Verantwortung über Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte und SWAT übernehmen.
Neue Notrufsimulation von den Machern von „City Bus Manager“
Das dreiköpfige Entwicklerteam PeDePe GbR aus Deutschland hat sein jüngstes Werk veröffentlicht. Am 27. April startete Global Rescue
in den Early Access auf Steam. Im Spiel können Interessierte die Kontrolle über Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte übernehmen, Einsatzbasen bauen und die Hilfskräfte koordinieren – so weit, so normal. Der Clou ist die Spielumgebung: Auf Basis von Kartendaten erstellt das Spiel jeden beliebigen Ort auf dem Planeten als spielbare Map, inklusive Bahnhöfen, Bushaltestellen, Geschäften und weiteren bekannten Punkten der Umgebung.
„Zuhause“ spielen – oder überall auf der Welt
Einmal die Leitstelle im Heimatort übernehmen: Mittels prozedural generierten Maps, die auf Basis echter Kartendaten aus OpenStreetMaps und zum Beispiel Overture generiert werden, können Spieler mittels Eingabe der Postleitzahl diesen Kindheitstraum zumindest virtuell und in bekannter „Tycoon-Manier“ verwirklichen. Dabei wurden laut den Entwicklern auch die verschiedenen Verkehrssysteme der einzelnen Länder bedacht. Hierfür werden die Kartendaten auf dem Server des Entwicklers repliziert und in „Tiles“ aufgeteilt, welche dann wiederum beim Spielstart auf den Rechner des Spielers heruntergeladen werden. Updates an den zugrundeliegenden Kartendaten landen so dann auch im Spiel selbst. Dort werden Texturen, Assets und befahrbare Straßen platziert. Auf Basis der Kartendaten und deren Metainformationen (Art des Gebäudes, Straßentyp) werden die Missionen zusammengestellt, sodass auch der lokale Dönerladen eben dieser ist und sich auch in den Missionen wiederfindet.
Handgemachte Assets und Texturen, Funk mittels KI-Sprachmodell
Für die Implementierung von Funksprüchen nutzen die Entwickler KI-Sprachmodelle, um beispielsweise die sich auf der Map befindenden Points-of-Interest, Geschäftsnamen und benutzerdefinierte Fahrzeugnamen passend in die Funksprüche integrieren zu können. Die 3D-Modelle, Texturen und Charaktere hingegen sind alle von Hand erstellt.
Das Spiel bietet außerdem Mod-Support über den Steam Workshop sowie die Möglichkeit, Spieler eigene Missionen erstellen zu lassen.
Kostenlose Demo und Feedback
Das Spiel steht zu Beginn der Early-Access-Phase für 19,99 Euro auf Steam zum Download bereit. Außerdem gibt es eine kostenlose Demo, die das Testen in zwei vorgegebenen Städten bei rund 2 Stunden Spielzeit ermöglicht.
Zum aktuellen Zeitpunkt steht die Steam-Bewertung bei „sehr positiv“ (86%) mit rund 430 Bewertungen. Feedback kann über die Steam-Seite des Spiels, den Discord Server oder die Website des Entwicklers abgegeben werden.
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Vodafone Ultra Hub 7 Glasfaser: Erster eigener Wi-Fi-7-Router kommt auf den Markt

Vodafone bringt mit dem „Ultra Hub 7 Glasfaser“ erstmals einen eigenen Router für Glasfaser-Anschlüsse mit Wi-Fi 7 auf den Markt. Der Ultra Hub 7 Glasfaser ist ab sofort zu einer monatlichen Mietgebühr von 4,99 Euro oder zum Kauf für einmalig 129,90 Euro erhältlich.
Der Ultra Hub 7 Glasfaser ist der erste von Vodafone selbst entwickelte Router für die Nutzung an Glasfaser‑Anschlüssen. Laut Vodafone ist er speziell auf hohe Bandbreiten und niedrige Latenzen moderner Glasfaseranschlüsse ausgelegt. Für den Einsatz in den Glasfaser‑Netzen der Deutschen Telekom ist ein Glasfaser‑Modem (s.g. Fiber‑ONT) bereits direkt im Router integriert – zusätzliche Geräte sind dann nicht mehr erforderlich. Um von allen Vorteilen des neuen Routers zu profitieren, müssen die kabellosen Geräte im Netzwerk allerdings auch Wi-Fi 7 unterstützen, was meist nur aktuelle Smartphones und Tablets beherrschen.
Der Glasfaser-Router entspricht optisch dem bereits verfügbaren Kabel-Router „Ultra Hub 7 Kabel“. Unterschiede gibt es lediglich auf der Rückseite bei den Anschlüssen.
- Router-Typ:
- WLAN-Glasfaser-Router mit Telefonanlage
- WLAN-Standard:
- Wi-Fi 7 mit bis zu 5.760 MBit/s (5 GHz) und 1.440 Mbit/s (2,4 GHz)
- LAN-Anschlüsse:
- 2 × 2,5 Gigabit-LAN/WAN
- 2 × 1 Gigabit-LAN
- 1 × Fibre Optic Port
- USB-Anschlüsse:
- DECT:
- Telefonanschlüsse:
- 1 × TAE & FXS Combo Ports
- 1 × FXS Port
- Anrufbeantworter & Fax:
- ohne Anrufbeantworter oder Fax
- Netzlaufwerk (NAS) & Mediaserver:
- ohne Netzlaufwerk (NAS) oder Mediaserver
- Abmessungen (B × H × T):
Steuerung über UltraConnect‑App
Für die gesamte Ultra-Hub-7-Modellreihe bietet Vodafone die UltraConnect‑App an. Über die App können Nutzer den Router per Smartphone einrichten, konfigurieren und überwachen. Unter anderem können so ein Haupt‑, ein Sekundär‑ und ein Gast‑WLAN eingerichtet und alle im WLAN eingebuchten Geräte angezeigt sowie Nutzungszeiten definiert werden. Verbundene Geräte können bei Bedarf blockiert werden.
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