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Ariane 6 liefert neuen Schub für das Amazon-Leo-Satellitennetz


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Es ist erst der zweite Start der großen Version Ariane 64: Am heutigen Vormittag soll erneut eine Ariane 6 in ihrer Variante mit vier Booster-Aggregaten aufsteigen. Die Ariane 64 kann bis zu 21,6 Tonnen Nutzlast in niedrige Erdumlaufbahnen (Low Earth Orbit, LEO) transportieren, beziehungsweise 11,5 Tonnen in den weitaus höher gelegenen geostationären Orbit (GEO). Das Startfenster liegt laut europäischer Raumfahrtbehörde ESA zwischen 10:08 Uhr und 10:57 Uhr unserer Zeit. Interessierte können den Start auf YouTube im Livestream verfolgen.

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Wie schon beim ersten Start einer Ariane 64 am 12. Februar dieses Jahres soll die Rakete weitere 32 neue Satelliten des künftigen Amazon-Leo-Internetdienstes aussetzen. Damit will Amazon sein Leo-Netz auf etwa 300 Satelliten ausbauen. Die ArianeGroup ist derzeit der wichtigste Partner beim Aufbau des künftigen Internetservices, 18 Raketenstarts sind allein mit der aktuellen Ariane 6 vereinbart. Im Endausbau soll das Satellitennetz über 3000 Satelliten umfassen. Aber obwohl Amazon beim Aufbau seines Satellitennetzes hinter dem eigenen Zeitplan zurückhängt, verspricht das Unternehmen, bereits Mitte dieses Jahres Webzugänge mit Leo zu vermarkten.

Bei zukünftigen Starts wird die Ariane 6 voraussichtlich sogar eine noch schwerere Nutzlast und damit mehr als 32 Leo-Satelliten in den Orbit schaffen können. Schon in naher Zukunft sollen größere P160C-Booster die derzeit verwendeten P120C-Booster ersetzen. Die neuen Modelle sind einen Meter länger und können jeweils über 14 Tonnen mehr Festtreibstoff aufnehmen.

Die Ariane 6 als Nachfolger der Ariane 5 hat seit ihrem Jungfernflug am 9. Juli 2024 bereits sechs erfolgreiche Starts absolviert. Zunächst startete die Variante 62 mit zwei Boostern, seit Februar wird bei Bedarf die Ariane 64 mit vier Boostern eingesetzt.


(agr)



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Opel Mokka GSE im Test: Sympathisch, flott und verflixt teuer


207 kW sind für den kompakten Mokka eine ganze Menge Holz. Zusammen mit dem Alfa Romeo Junior Elettrica Veloce, der den gleichen Antrieb hat, ist der Mokka GSE damit sogar der stärkste Vertreter seiner Klasse. Selbst der Mini Aceman John Cooper Works E ist mit 190 kW geringfügig schwächer. Die Lufthoheit über den Stammtischen hat der schnelle Mokka also schon mal.

  • seit Ende 2025 auf dem Markt.
  • Länge: 4,15 m / Breite mit Außenspiegeln: 1,99 m / Höhe: 1,54 m
  • Elektromotor mit 207 kW
  • Batterie mit 51 kWh (netto)
  • Preis ab 47.300 Euro
  • Stärken: Ausgewogenes Fahrverhalten, gute Fahrleistungen
  • Schwächen: Zu hoher Preis, eingeschränktes Platzangebot

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten und deshalb sind Aussagen über die Optik ohnehin nicht sonderlich gefragt. Ich aber finde, der Mokka GSE hat echte Hingucker-Qualitäten. Er gehört meiner Meinung nach zu den hübscheren Testwagen, und das sportliche Ornat wertet ihn auf.


VW Golf Rad

VW Golf Rad

Leider merkt man an seiner Raumökonomie, dass der Mokka in seiner jetzigen Form schon zu den älteren Konstruktionen zählt. Schließlich ist er schon seit 2020 auf dem Markt. Er gehört mit 4,15 m zu den längeren Klein-SUVs. Kia EV2 und Mini Aceman sind mit 4,06 bzw. 4,07 m etwas kürzer, der VW ID.Cross, den wir im Herbst erwarten, wird mit 4,16 m ungefähr so lang.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Opel Mokka GSE im Test: Sympathisch, flott und verflixt teuer“.
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Musk vs. OpenAI: Milliardär wollte die volle Kontrolle über das KI-Labor


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Im Rechtsstreit zwischen Elon Musk und der Führung von OpenAI wurde der Milliardär am Mittwoch vom Anwalt der Gegenseite befragt. Dabei hat sich Musk geweigert, auch einfache Fragen direkt zu beantworten. Das berichtet The Verge. Demnach hat sich das Bild verfestigt, dass Musk seine finanzielle Unterstützung für das KI-Labor erst zurückgezogen hat, als sich herausstellte, dass er nicht die volle Kontrolle darüber bekommen würde.

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Musk wollte demnach vier von sieben Sitzen im Vorstand und 51 Prozent der Anteile. Als er das nicht bekam, habe er die Finanzierung eingestellt und den damaligen OpenAI-Forscher Andrej Karpathy zu Tesla geholt. Schon lange vorher hatte er in einer E-Mail erklärt, dass die Einrichtung von OpenAI als gemeinnützig ein Fehler gewesen sein könnte: „Das Gefühl der Dringlichkeit ist nicht so groß“, meint er. Das Kreuzverhör wird am Donnerstag fortgesetzt.

Im Rahmen der Befragung erklärte Musk, dass er OpenAI anfangs mit insgesamt 38 Millionen US-Dollar finanziert hat: „Ich war ein Dummkopf, der ihnen kostenloses Startkapital für die Gründung eines Start-ups zur Verfügung gestellt hat“, zitiert ihn das Wall Street Journal. Musk ergänzte, er habe damit kostenlos den Grundstein für ein Unternehmen gelegt, das heute rund 800 Milliarden US-Dollar wert sei. Der Anwalt der Gegenseite wies demnach darauf hin, dass die Geldspenden Musk Steuernachlässe gebracht haben dürften. Musk habe diesbezügliche Nachfragen als Trick kritisiert, die ihn aufs Glatteis führen sollten. Im Rahmen der Befragung hat Musk dem Bericht zufolge noch eingestanden, dass seine KI-Firma xAI ein Konkurrent von OpenAI sei. Seine Behauptung, dass sein Elektroautokonzern Tesla nicht an künstlicher allgemeiner Intelligenz (AGI) arbeitet, sei durch die Einblendung eines dem widersprechenden Tweets entkräftet worden.

In dem Verfahren (Az. 4:24-cv-04722) geht es um eine Klage, die Elon Musk vor zwei Jahren gegen seine ehemaligen Geschäftspartner eingereicht hat. Der Milliardär war drei Jahre lang im Vorstand von OpenAI, ist aber ausgeschieden, bevor die KI-Firma mit ChatGPT den aktuellen KI-Hype ausgelöst und später ein gewinnorientiertes Tochterunternehmen gegründet hat. Er wirft den Verantwortlichen vor, damit gegen die Gründungsvereinbarung verstoßen zu haben, in der festgelegt wurde, dass OpenAI eine sogenannte Artificial General Intelligence (AGI) zum Wohle der Menschheit entwickeln würde und nicht zur Gewinnmaximierung Einzelner. Als AGI wird ein KI-System bezeichnet, das jede intellektuelle Aufgabe wie ein Mensch verstehen und ausführen kann.


(mho)



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Souveräner Bezahldienst Wero klebt noch an AWS, aber gelobt Besserung


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Um seinem Anspruch als souveräner Bezahldienst gerecht zu werden, will Wero künftig seine Abhängigkeit von außereuropäischen Cloudanbietern reduzieren. Das teilte die European Payment Initiative (EPI) mit, ein Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern aus sieben europäischen Ländern, der Wero betreibt.

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Momentan greife Wero in bestimmten Bereichen noch auf Dienste von Anbietern außerhalb Europas zurück, wobei die EPI offen ließ, welche Bereiche und welche Firmen das sind. Man sei aber bestrebt, den Einsatz von Anbietern mit Sitz in Europa „schrittweise“ auszuweiten. Welche das wiederum sind und in welchem Zeitraum das geschehen soll, blieb ebenfalls offen.

Dass bei Wero hinter dem EU-Anstrich auch US-Dienste stecken, hatte in der vergangenen Woche eine Anfrage von netzpolitik.org ergeben. Demnach räumte die EPI ein, dass Wero seine Dienste teilweise über Amazons Cloudtochter AWS abwickelt. Laut Bericht greift die EPI „auf eine Kombination aus europäischen und internationalen Technologieanbietern“ zurück, darunter auch „Managed-Infrastructure- und Software-Services von AWS“. Genauere Details, welche Dienste man in Anspruch nimmt, wollte die EPI „aus Sicherheitsgründen“ nicht nennen.

netzpolitik.org kritisierte, dass Wero durch die Nutzung von US-Diensten keinen Schutz vor dem CLOUD Act gewährleisten könne. Das US-Gesetz von 2018 verpflichtet aus den USA stammende Tech-Dienstleister, unter bestimmten Bedingungen Daten mit den US-Behörden zu teilen, auch wenn diese außerhalb des US-Gebiets vorgehalten werden.

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„Als EPI Wero erstmals auf den Markt brachte, konnten nur Cloud-Dienste internationaler Anbieter die Leistung, Sicherheit und Stabilität bieten, die für eine wettbewerbsfähige Lösung erforderlich waren“, heißt es dazu in der Mitteilung der EPI. Nun habe sich der Cloudmarkt aber so signifikant entwickelt, dass die EPI den Übergang voranbringen könnte.

Abgesehen davon würden „alle Daten von EPI und Wero in europäischen Rechenzentren gespeichert und durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen verschlüsselt sowie vor potenziellen Zugriffen von außerhalb Europas geschützt“. Ebenfalls hob die EPI hervor, dass die Kontrolle über Wero rein in europäischen Händen liege: Man nutze die europäische SEPA-Infrastruktur für Echtzeit-Zahlungen, befolge europäische Systemregeln und werde von europäischen Institutionen unterstützt und finanziert.

Mit Wero will die EPI ein Gegengewicht zu US-amerikanischen Zahlungsanbietern schaffen. Im Juli 2024 ging Wero mit Handy-zu-Handy-Zahlungen an den Start, seit November 2025 kann der Dienst auch als Bezahlmethode im E-Commerce eingesetzt werden. Das Bezahlverfahren ist in mehreren europäischen Ländern wie Frankreich, Deutschland und den Niederlanden verfügbar.

In Deutschland sind auf der Bankenseite unter anderem die Sparkassen sowie die Volks- und Raiffeisenbanken mit an Bord, außerdem Deutsche Bank, Postbank und die Commerzbank. Auf der Händlerseite unterstützen unter anderem Eventim, Lidl, Rossmann und Decathlon das Bezahlsystem. Eine kürzliche Umfrage des Handelsblatts deutet auf eine eher schleppende Einführung in Deutschland: Demnach hat von den zehn größten Onlinehändlern hierzulande bislang nur Media-Markt-Saturn die Wero-Anbindung in Aussicht gestellt, ohne dabei ein Startdatum zu nennen. Zahlen zum Volumen verarbeiteter Zahlungen nennt Wero laut dem Handelsblatt auch noch nicht.


(axk)



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