Apps & Mobile Entwicklung
ASRock: Radeon RX 9070 XT Taichi White in Weiß und mit LC-Display
Auf der CES wurde die ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi White bereits vorgestellt. Nun ist die Grafikkarte auf der Webseite mitsamt aller Details gelistet. Das Hauptaugenmerk ist natürlich die komplett in weiß gehaltene Farbgebung und das LC-Display, das Informationen zur Grafikkarte bereitstellen kann. Nun die Details.
Die bekannte Taichi in Weiß mit Display
Die reine ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi White orientiert sich wenig verwunderlich an AMDs Radeon RX 9070 XT (Test) und auch der hauseigenen Radeon RX 9070 XT Taichi (Test). Für die Grafikkarte ist ein Boost-Takt von 3.100 MHz angegeben, der bei der weißen Karte damit genauso hoch ist wie auf der „bunten“ Version. Der 16 GB große GDDR6-Speicher wird mit den normalen 10.000 MHz angesteuert und läuft damit mit 20 Gbps. Eine offizielle Angabe zur maximalen Leistungsaufnahme ist nicht zu finden, von 340 Watt ist aber auszugehen. Denn das ist die maximale TDP der normalen Taichi, 36 Watt mehr als nach AMDs Referenzangaben.
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ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi White (Bild: ASRock)
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Die Spezifikationen sind zwischen beiden Modellen gleich, dasselbe gilt auch beim Kühler. Dieser fällt auf der Radeon RX 9070 XT Taichi White sehr groß aus, bietet drei Axial-Lüfter und weist eine Breite von drei Slots auf. Das Gewicht der Taichi White ist mit 1.621 Gramm minimal höher, was vermutlich durch das LC-Display erklärt werden kann. Der Kühler selbst ist wie die technischen Spezifikationen offensichtlich jedoch komplett identisch. Außer dass ASRock die neue Version eben komplett in Weiß hält.
Das kann das Display wiedergeben
Das Display gibt es dagegen nur auf der weißen Karte. Es arbeitet mit LCD-Technik und ist ganz am Ende der Grafikkarte platziert. Ist die Grafikkarte im Rechner eingebaut, lässt sich entsprechend durch das Gehäusefenster darauf schauen. Das Display kann „verschiedene Systeminformationen und Animationen“ darstellen, ausgerechnet dort geht der Hersteller aber nicht ins Detail. Unter anderem die GPU-Temperatur und Lüfterdrehzahl lassen sich auf dem Display abbilden, vermutlich sind auch weitere Telemetrie-Daten anzeigbar. Die Display-Auflösung kann angezeigt werden und auch Wetterdaten sowie die Uhrzeit lassen sich laut Werbung einblenden. Darüber hinaus sind verschiedene grafische Animationen abrufbar, die Details dazu fehlen aber.
Sonst gibt es zwischen der ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi White und der ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi keinerlei Unterschiede, auch der 12V-2×6-Stecker und das Dual-BIOS sind gleichgeblieben.
Derzeit noch nicht verfügbar
Im deutschen Handel ist die ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi White derweil noch nicht angekommen. Die normale Taichi wird dort aktuell ab 739 Euro verkauft, die weiße Karte mit Display wird entsprechend vermutlich etwas teurer werden. Wann die Karte genau verfügbar sein wird, ist unklar.
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Creator Studio Abo: Jetzt will auch Apple für neue KI-Funktionen Geld
Über Jahre stellte Apple neue Funktionen sowie mit Apple Intelligence auch KI-Funktionen für bestehende Apps in der Regel kostenfrei zur Verfügung. Mit dem Apple-Creator-Studio-Abo verlangt der Konzern nun 12,99 Euro im Monat für die Apps und neue (KI-)Features in Final Cut Pro, Pixelmator Pro, Keynote, Pages, Numbers und mehr.
Bis zu 10 Apps im Abo
Zum Start enthält das Abo laut dem Konzern bis zu zehn Apps, welche weite Bereiche von Kreativen abdecken: Für die Videobearbeitung ist Final Cut Pro enthalten, für Audio Logic Pro, für die Bildbearbeitung der Pixelmator Pro, für Präsentationen Keynote und Pages sowie Numbers dann als Word- und Excel-Alternativen.
- Videobearbeitung: Final Cut Pro
- Audio: Logic Pro
- Bildbearbeitung: Pixelmator Pro
- Präsentationen: Keynote
- Textbearbeitung: Pages
- Tabellen: Numbers
- Nur Mac: Motion, Compressor, MainStage
Exklusiv für den Mac werden noch Motion, Compressor und MainStage gebündelt. Wer noch keine der Apps besitzt, bekommt so Zugang zur ganzen Produktivitäts-Suite von Apple für einen monatlichen oder jährlichen Preis. Die Apps erhalten zudem auch ein neues UI-Design, denn bislang sind diese noch nicht mit Liquid Glass überarbeitet worden. Den Werbematerialien nach zu urteilen will Apple das nun aber nachholen.
Freeform kommt später
Der Konzern hat zudem angekündigt, dass „später“ auch die App Freeform zum Bundle hinzugefügt werden soll. Freeform ist eine digitale Whiteboard-Anwendung, die der Konzern erstmals im Jahr 2022 veröffentlicht hat und die auch zusammen mit anderen Nutzern gleichzeitig verwendet werden kann.
Pixelmator Pro kommt aufs iPad
Mit dem Creator-Studio-Abo soll zudem Pixelmator Pro auf das iPad kommen. Bisher gibt es die App nur für das MacBook. Pixelmator wurde Ende des Jahres 2024 von Apple gekauft. Die iPad-Version soll für die Touchbedienung und insbesondere den Apple Pencil optimiert sein. Pixelmator Pro für iPad soll auf allen iPads mit einem A16-SoC oder neuer sowie M1-Chip oder neuer zur Verfügung stehen.
Pixelmator Classic bekommt keine weiteren Updates
Während der Pixelmator Pro aufs iPad kommt, verschwindet der Pixelmator Classic aus dem Jahr 2014. Die Begleit-App zum Pixelmator Classic auf dem Mac wird ebenfalls eingestellt; sie bekommt daher keine Updates mehr, soll aber verfügbar bleiben. Pixelmator Classic hat bisher eine einfache Bildbearbeitung wie Zuschneiden, Farbanpassungen und Effekte geboten. Ein ähnlicher Funktionsumfang kann auch in der nativen Fotos-App auf dem Mac, iPhone und iPad genutzt werden.
Neue Funktionen wohl nur im Abo
Zwar sollen die Apps Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro weiterhin einzeln erwerbbar bleiben und Updates erhalten, doch Apple spricht in der Pressemitteilung oft über neue „intelligente Features“, die Abonnenten zum Start in den Apps erhalten sollen. Wie MacRumors bereits vermutet, könnte es sich hierbei um neue KI-Funktionen handeln.
Spannende neue intelligente Features und Premiuminhalte bauen auf den vertrauten Funktionen von Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Keynote, Pages, Numbers und später Freeform auf und machen Apple Creator Studio zu einem fantastischen Abo-Angebot, das Creator:innen aus allen Bereichen unterstützt und gleichzeitig ihre Privatsphäre schützt.
An einer Stelle nennt der Konzern bereits ein neues „Super Resolution Feature“ für Keynote, um Bilder hochzuskalieren, und die Integration von ChatGPTs Bildgeneratoren. Bisher gibt es diese Funktionen noch nicht. Zum jetzigen Stand ist deshalb noch nicht vollständig klar, welche Funktionen Apple exklusiv für Abonnenten überhaupt anbieten will. Der Konzern nennt explizit nur eine Auswahl für Logic Pro, Keynote, Pages, Numbers und den Pixelmator Pro.
- Logic Pro: Synth Player und Chord ID
- Keynote, Pages, Numbers, Freeform: Premiuminhalte über neuen Content-Hub und „intelligente Features“
- Pixelmator Pro: Neues „Wrap-Tool“
Damit verlangt Apple für neue Funktionen in den „iWork“-Apps Keynote, Pages und Numbers zum ersten Mal seit dem Jahr 2011 auf dem Mac wieder Geld. Davor gab es neue Funktionen nur gegen den Kauf der jeweils aktuellsten Version, nun gibt es einige Funktionen nur noch im Abo. Bei Pixelmator Pro, Final Cut Pro und Logic Pro gab es neue Funktionen bisher ebenfalls kostenfrei.
Verfügbarkeit
Das neue Abo soll laut Apple ab Mittwoch, dem 28. Januar, zur Verfügung stehen. Interessierte müssen mit 12,99 Euro im Monat oder 129 Euro im Jahr rechnen, wobei Studenten und Lehrkräfte auf das Abo auch für 2,99 Euro im Monat oder 29 Euro im Jahr zugreifen dürfen sollen.
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Hytale wiederbelebt: Das „Zelda-Minecraft-Mashup“ startet im Early Access

In Hytale werden eine Sandbox-Welt mit Rollenspiel-Elementen und Story vereint. Rein dem Aussehen nach geurteilt mischt das Spiel dabei Zelda mit Minecraft. Nach vielversprechender Ankündigung im Jahr 2018 zwischenzeitig totgesagt, kann jetzt im echten Early Access losgespielt werden.
Hytale war eigentlich schon tot
Eigentlich ist Hytale ein altes Projekt. Angekündigt wurde es schon 2018, zwei Jahre später von Riot Games übernommen und verschwand dann unter großen Erwartungen in der Hölle ewiger Entwicklung. Dabei waren die Erwartungen hoch: Hinter Hytale stecken die Betreiber des Hypixel-Minecraft-Servers. Die ambitionierten Ideen, insbesondere einer MMORPG-Welt (nicht umsonst erinnert das Artdesign stellenweise deutlich an eine Klotz-Version von Zelda), konnten jedoch nicht umgesetzt werden, 2025 wurde das Projekt schließlich eingestellt.
Wiederbelebt von den Erfindern
Erscheinen kann es nun trotzdem, weil die ursprünglichen Entwickler die Rechte zurückgekauft und die meisten Entwickler wieder eingestellt haben. Im Anschluss haben Hypixel Studios für die Veröffentlichung einen vier Jahre alten Build wiederbelebt und spielbar gemacht. Er erlaubt das Erkunden der Welt, unterstützt den Creative-Mode mit Bauwerkzeugen für Gebäude und eigene Karten, Mods und Mehrspieler. Der „Abenteuer-Modus“ mit Story, Minispiele und Features wie eine Freundesliste fehlen aber noch.
Early Access ist spielbar
Nun startet das Spiel in den Early Access, für einen Vorabzugang müssen auf der Seite des Spiels mindestens 20 US-Dollar angelegt werden. Weitere Plattformen für den Kauf sollen erst nach Ende des Vorabzugangs hinzukommen.
Diese Vorabphase ist hier tatsächlich genau die, darauf weisen die Entwickler deutlich hin. Hytale sei ungeschliffen und unvollständig, wenngleich man das Potential bereits erkennen könne und es in Grundzügen spielbar sei. Dieses Potential soll mit Hilfe von Fans freigelegt werden. Bilder und Gameplay-Videos zeigen, dass das Grundgerüst funktioniert: Hytale sieht aus wie Minecraft und beinhaltet eine ganze Menge zum Entdecken.
Aktuell fehlen jedoch noch Features, zudem müsse mit Fehlern gerechnet werden, insbesondere weil erst seit zwei Monaten am aktuellen Build gearbeitet wurde. Darüber hinaus habe die Nachfrage die Erwartungen weit übertroffen, es kann also hakelig werden, bis genug Serverkapazitäten bereitstehen, betonen die Entwickler. In den kommenden Jahren ist die Zukunft von Hytale dabei gesichert. Die Vorbestellungen würden reichen, um die Entwicklungskosten der nächsten zwei Jahre zu decken, betonte das Studio auf X. Early Access bleibt aber ein Wagnis.
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Webbrowser: Firefox 147 erhält automatischen Bild-in-Bild-Modus

Mozilla hat Version 147 seines Browsers Firefox veröffentlicht. Neben den üblichen Leistungsverbesserungen und Fehlerbehebungen sticht vor allem der automatische Bild-in-Bild-Modus hervor. Zudem lassen sich nun Tastenkombinationen ändern und auch die Sicherheit wurde weiter verbessert.
Videos lösen sich nun bei Tab-Wechsel automatisch
Mit dem Bild-in-Bild-Modus lassen sich Videos aus Webseiten herauslösen und frei auf dem Bildschirm positionieren, ohne an ein bestimmtes Tab gebunden zu sein. Mit der neuen Firefox-Version wird das aktive Video nun auf Wunsch automatisch herausgelöst, wenn der Nutzer den Tab wechselt. Kehrt er in den ursprünglichen Tab zurück, wird der Modus automatisch beendet und das Video wieder in die Seite eingebettet, wo es in seiner ursprünglichen Größe angezeigt wird.
Tasten selbst belegen
Eine weitere Neuerung der Anwendung betrifft die Anpassung von Tastaturbelegungen. Firefox-Nutzer können diese nun zumindest in Ansätzen selbst ändern. Einen eigenen Menüpunkt in den Einstellungen ist dafür allerdings nach wie vor nicht vorhanden – stattdessen muss der Umweg über [c]about:keyboard genommen werden. Mozilla weist darauf hin, dass sich die Funktion noch im experimentellen Stadium befindet und daher fehlerhaft sein kann. Auch die Auswahl ist bislang begrenzt: Aktuell lassen sich lediglich 67 Funktionen zuweisen, die Zahl soll jedoch im Laufe der Zeit kontinuierlich erweitert werden.
Viele kleinere Verbesserungen
Neben den beiden größeren Neuerungen haben die Entwickler zahlreiche Detailverbesserungen vorgenommen, um die Nutzung von Firefox komfortabler zu gestalten. So kann nun beispielsweise ein Firefox-Profil direkt über die Einstellungen kopiert werden. Zudem unterstützt der Browser jetzt die XDG-Base-Directory-Spezifikation, die festlegt, wo im Home-Verzeichnis eines Benutzers Anwendungs-, Konfigurations- und andere Dateien abgelegt werden müssen.
Darüber hinaus wurde die Funktion Race Cache With Network (RCWN) bei der Nutzung von SSD-Speicher deaktiviert. RCWN sollte ursprünglich die Ladezeiten verkürzen, indem Firefox parallele Anfragen an das Netzwerk sendet, wenn der Zugriff auf den Cache auf der Festplatte zu langsam ausfiel. Da moderne Systeme mittlerweile in der Regel über schnellen Speicher verfügen, ist diese Funktion inzwischen überflüssig geworden.
Auch die Wiedergabeleistung von Videos auf Systemen mit AMD-GPUs wurde verbessert. Durch die Aktivierung der Zero-Copy-Wiedergabe für hardwarekodierte Videos – sofern das jeweilige System dies unterstützt – werden AMD-Grafikkarten nun mit den Lösungen von Intel und NVIDIA gleichgestellt.
Sicherheit verbessert
Mit Firefox 147 haben die Entwickler außerdem 17 Sicherheitslücken geschlossen, von denen acht als kritisch eingestuft wurden. So ermöglichte eine Schwachstelle in der Komponente CanvasWebGL es Angreifern beispielsweise, aus der Sandbox auszubrechen und schadhaften Code in das System einzuschleusen, wodurch sensible Daten ausgespäht oder sogar die vollständige Kontrolle über den Rechner übernommen werden konnte.
Auch an anderer Stelle wurde die Sicherheit erhöht. So verwendet Firefox nun Google Safe Browsing in Version 5, das einen besseren Schutz vor gefährlichen Websites bieten soll. Ist der erweiterte Tracking-Schutz (ETP) aktiviert und auf „Streng“ eingestellt, werden zudem künftig standardmäßig lokale Netzwerkzugriffsbeschränkungen aktiviert. Dadurch fordert Firefox nun explizit eine Erlaubnis, wenn öffentliche Websites auf lokale Netzwerkressourcen wie Drucker oder ähnliche Geräte zugreifen wollen.
Alle Änderungen und Neuerungen sind in den Release Notes aufgeführt.
Ebenfalls Updates für Versionen mit Langzeitunterstützung
Neben Firefox 147 wurden auch die ESR-Versionen aktualisiert. In Version 140.7 ESR haben die Entwickler 14 und in Version 115.32 ESR 6 Schwachstellen beseitigt. Neue Funktionen erhalten die Langzeitvarianten wie gewohnt nicht.
Ab sofort verfügbar
Die beschriebenen Aktualisierungen können über die Update-Funktion von Firefox angestoßen werden. Alternativ kann die neue Version wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen und manuell installiert werden.
Downloads
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4,7 Sterne
Firefox ist ein freier Browser der gemeinnützigen Mozilla Foundation mit vielen Erweiterungen.
- Version 147.0 Deutsch
- Version 148.0 Beta 2 Deutsch
- +2 weitere
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