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Asus’ 4000-Euro-Grafikkarte ROG Matrix wird von Nvidia limitiert


Die ROG Matrix Platinum GeForce RTX 5090 von Asus wird Anfang Dezember auch im deutschen Sprachraum verfügbar sein. Dies hat das Unternehmen in der vergangenen Woche angekündigt, die Preisempfehlung beträgt 3999 Euro. Inzwischen gibt es auch einen ersten Test der Grafikkarte. Sie ist über 1000 Euro teurer als Asus’ bisheriges Topmodell ROG Astral GeForce RTX 5090 OC. Deren Preis war zwar seit dem Marktstart gesunken, obwohl das Niveau für eine Grafikkarte immer noch absurd hoch ist.

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Der Hardwareentwickler und YouTuber Roman „der8auer“ Hartung hat eine erste Serienversion der Matrix Platinum bereits getestet und zerlegt. Durch die bis zu 800 Watt bei Verwendung von Asus’ proprietärem BTF-Verbinder samt einem passenden Mainboard zusätzlich zur 12V-2×6-Buchse ist die Karte entsprechend schneller – aber auch immer ineffizienter. Hartung mittelte über alle Benchmarks mit echten Spielen gegenüber einer RTX 5090 Founders Edition rund 10 Prozent mehr Leistung bei 26 Prozent mehr Leistungsaufnahme.

Diese lässt sich wegen fehlender Testanschlüsse für den BTF-Verbinder nur per Software auslesen. Laut dem Tool GPU-Z erreichte die Kombination aus 12V-2×6 und BTF bei Dauerlast zwischen 680 und 740 Watt. Durch den neuen Kühler mit über 4 Slots Breite und größeren Lüftern am Ende der Karte bleibt die Matrix dabei dennoch leiser als die Astral. Das gilt auch für den P-Mode, also die Performance-Voreinstellung der Grafikkarte, welche bei ersten Versionen der Astral-Karten noch unverhältnismäßig laut war.

Im Gegensatz zur ersten Ankündigung der Matrix liegt der Boost-Takt der GPU im P-Mode unter Dauerlast laut Hartungs Test bei über 3000 MHz. Asus hatte 2730 MHz versprochen, eine Standardversion einer RTX 5090 kommt auf 2407 MHz. Zahlreiche Overclocking (OC)-Modelle der Grafikkartenhersteller überbieten das jedoch bereits. Neben der Mehrleistung hat die Matrix auch einige Schutzmechanismen für die aktuellen Probleme von Nvidias High-End-Grafikkarten wie Shunt-Widerstände am 12V2x-6-Connector und eine Lageerkennung, die vor Verbiegen warnen soll. Mit einem BTF-Mainboard, und eben nur dann 800 Watt, lässt sie sich nämlich in einem Tower-Gehäuse derzeit nicht vertikal einbauen – die entsprechenden Verlängerungskabel gibt es noch nicht. Die Matrix läuft auch nur mit 12V-2×6-Versorgung, dann aber wie andere RTX 5090 mit maximal 600 Watt.

Beim Zerlegen der Grafikkarte fiel Hartung negativ auf, dass das sogenannte Flüssigmetall als wärmeleitende Verbindung zwischen GPU und Kühler nicht wie üblich mit einem Rahmen aus etwa Gummi vor dem Auslaufen geschützt ist. Vielmehr hat Asus eine Begrenzung aus Wärmeleitpaste um die GPU gelegt. Das mag billig wirken, ist aber eigentlich kein Nachteil: wird eine Grafikkarte mit Flüssigmetall zerlegt, sollte man dieses komplett entfernen und neu aufbringen, um wieder optimalen thermischen Kontakt herzustellen. Da die genauen Inhaltsstoffe der verschiedenen am Markt befindlichen Metalle nicht bekannt sind, sollte man sie zur Vermeidung von Korrosion keinesfalls mischen. Die üblichen Dichtungen sind auch nicht für mehrfache Montage gedacht.

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An dieser Stelle in seinem Video verrät Hartung auch, warum es nur 1000 Stück der Matrix geben soll. Das sei eine „Vorgabe von Nvidia“. Das Unternehmen wolle 800-Watt-Karten nicht zum Standard werden lassen. Nur wenn sich die Kartenhersteller an solche Bedingungen halten, so Hartung weiter, seien ihnen „Freiheiten“ wie ein 800-Watt-Bios erlaubt. Dass solche Vorgaben seitens Nvidia existieren, sei ein „offenes Geheimnis“, meint der8auer weiter. Nvidia ist seit Jahren bekannt dafür, sowohl seine direkten Kunden, die Hersteller von Grafikkarten, als auch Journalisten für eine Zusammenarbeit mit teils rigiden Methoden unter Druck zu setzen. Seltsamerweise findet sich die vielfach kolportierte Begrenzung der Stückzahl in Asus’ Pressemitteilung zum baldigen Marktstart der Karte nicht.


(nie)



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Berichtspflichten: 62 Milliarden Euro Bürokratiekosten für Unternehmen


Die Bürokratiekosten für deutsche Unternehmen wegen Berichtspflichten sind nach Angaben des Statistischen Bundesamts gesunken – doch liegen sie immer noch bei 62,5 Milliarden Euro pro Jahr. Vor einem Jahr wies die amtliche Statistik Kosten von 66,6 Milliarden Euro aus. Die Zahl der Informationspflichten ging von 12.390 im Januar 2025 auf 12.364 zurück. Abgefragt hat die Zahlen das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW).

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Von Informationspflichten spricht das Statistische Bundesamt, wenn aufgrund bundesrechtlicher Regelungen Daten oder sonstige Informationen beschafft, übermittelt oder verfügbar gehalten werden müssen. Dabei geht es zum Beispiel um Auswirkungen auf die Umwelt oder Informationen zum Arbeitsschutz. Die Kosten entstehen unter anderem für die Arbeitszeit der Beschäftigten, die diese Informationen zusammentragen. Die genannten Milliardensummen in der Statistik sind auf ein Jahr bezogene Hochrechnungen auf Grundlage der bestehenden Regeln.

Eine Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im ersten Quartal 2025 beziffert den Aufwand auch personell. Demnach hätten deutsche Betriebe seit 2022 rund 325.000 Arbeitskräfte zusätzlich eingestellt, um die gestiegene Bürokratie zu bewältigen. Als größte Belastung nannten die befragten Unternehmen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Darauf folgten EU-IT-Sicherheitsverordnungen und das Lieferkettengesetz, das die Bundesregierung im September 2025 inzwischen aber teilweise entschärft hat. Insgesamt sei in der Wahrnehmung der Unternehmen die Bürokratielast massiv gewachsen.

Die schwarz-rote Koalition hat sich vorgenommen, die Bürokratiekosten deutlich zu senken und die Unternehmen von Berichtspflichten zu entlasten. Im Dezember haben Bund und Länder auch eine Modernisierungsagenda verabschiedet, die Bürokratiekosten um 25 Prozent senken soll. Erst Anfang Januar räumte Bundeskanzler Friedrich Merz allerdings ein, dass die Bürokratiekosten unverändert zu hoch seien.

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht nannte die Summe von 62,5 Milliarden Euro einen „Konjunkturkiller“. „Die Bundesregierung hatte versprochen, den Bürokratie-Dschungel zu lichten. Tatsächlich sind die Berichtspflichten weiter auf Rekordniveau.“ Deutschland brauche einen „echten Bürokratie-Schredder“, meinte Wagenknecht.


(axk)



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Nach Übernahme durch Bending Spoons: Stellenabbau bei Vimeo


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Bei der Videoplattform Vimeo werden Stellen abgebaut: Die italienische Firma Bending Spoons, die Vimeo im vergangenen Herbst gekauft hat, bestätigte die Entlassungen dem Business Insider. Wie viele Personen davon betroffen sind, ist nicht bekannt.

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Laut Business Insider handelt es sich bereits um die zweite Runde Stellenabbau seit der Übernahme. Unmittelbar danach hatte Bending Spoons bereits 10 Prozent der Stellen gestrichen. Bending Spoons ist berüchtigt dafür, bei gekauften Firmen radikal durchzugreifen.

Die italienische Firma hat im November 1,38 Milliarden US-Dollar für Vimeo ausgegeben, was 7,85 US-Dollar pro Aktie entspricht. Im Zuge der Übernahme wurde Vimeo privatisiert, ist also nicht mehr an der Börse notiert. „Als Bending Spoons erwerben wir Firmen mit der Erwartung, sie für unbegrenzte Zeit zu besitzen und zu betreiben“, sagte Gründer und CEO Luca Ferrari zu der Übernahme.

Vimeo wurde 2004 in New York City gegründet und ist damit sogar etwas älter als YouTube. Dem Erfolg der YouTube hechtete Vimeo aber stets erfolglos hinterher. Die Firma IAC, die Vimeo 2006 gekauft hat, positionierte die Plattform verstärkt für den Business-Einsatz. 2021 ging Vimeo als eigenständige Firma an die Börse.

Bending Spoons ist eine italienische Firma mit Sitz in Mailand, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Tech-Firmen gekauft hat. Dazu gehören unter anderem Evernote, Meetup, Wetransfer und Streamyard.

In Deutschland sorgte Bending Spoons vor allem durch die Übernahme der Wander-App Komoot für Aufsehen, die im März 2025 bekannt wurde. Nach der Übernahme hat Bending Spoons laut Wirtschaftswoche etwa drei Viertel der Angestellten entlassen. Auch bei anderen Übernahmen hat Bending Spoons jeweils einem Großteil der Belegschaft gekündigt.

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(dahe)



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Nikon klagt, Fuji fragt und die KI übernimmt – die Fotonews der Woche 3/2026


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Es gibt Wochen, da fühlt sich die Fotowelt wie ein alter Western an. In einer Ecke der Stadt poliert der Sheriff seinen Stern und sorgt für Ordnung, während am anderen Ende der Saloon-Besitzer Freibier ausschenkt, um die Stimmung anzuheizen. Genau dieses Schauspiel bot sich uns in den vergangenen Tagen: Einerseits juristisches Säbelrasseln, andererseits eine fast schon rührende Geste der Fan-Liebe. Und im Hintergrund werkeln die Ingenieure an einer Revolution, die alles verändern könnte.

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Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Man muss es den Kameraherstellern lassen: Sie lieben ihre Bajonette. So sehr, dass sie diese am liebsten für sich behalten. Nikon hat nun Berichten zufolge in China eine Klage gegen den Objektivhersteller Viltrox eingereicht. Der Vorwurf: Verletzung von geistigem Eigentum im Zusammenhang mit dem Z-Bajonett. Konkret scheint es um Lizenzgebühren für eine Zeit zu gehen, in der ein Nikon-Patent zwar angemeldet, aber noch nicht final erteilt war. Viltrox hat in dieser Phase fleißig Z-Mount-Objektive verkauft und Nikon möchte jetzt offenbar nachträglich die Hand aufhalten.

Das Ganze erinnert stark an Canons Vorgehen gegen Dritthersteller für den RF-Mount. Nikons offizielle Stellungnahme, man fördere den technologischen Fortschritt durch „gesunde Konkurrenz“ und ermutige die Nutzung von Objektiven „lizenzierter“ Hersteller, hat dabei einen leicht ironischen Beigeschmack. Es ist die höfliche Umschreibung für: „Spielt in unserem Sandkasten, aber nur, wenn ihr vorher fragt und bezahlt.“ Für uns Fotografen bedeutet das vorerst, was es immer bedeutet: weniger Auswahl und die vage Hoffnung, dass sich die Unternehmen später doch noch einigen.

Während Nikon die Zäune also höher zieht, reißt Fujifilm sie geradezu ein. In einer Neujahrsbotschaft gab das Unternehmen zu, dass das Jahr 2025 mit nur drei neuen Objektiven, von denen eines ein eher spezielles Power-Zoom war, optisch eher mau ausfiel. Die Lösung? Eine Charmeoffensive! Am 5. März plant Fujifilm ein Online-Event namens „Focus On Glass: Untold Stories“, bei dem nicht nur über die Philosophie der X-Mount-Objektive geplaudert, sondern auch über „neue Objektiv-Ideen“ sinniert werden soll.

Der Knaller ist jedoch der Vorschlag, die Community darüber abstimmen zu lassen, welche dieser Ideen tatsächlich entwickelt werden sollen. Demokratie im Objektivbau! Eine fantastische Idee, die perfekt zu Fujifilms Ruf passt, auf seine Nutzer zu hören. Man muss sich nur kurz die potenziellen Folgen ausmalen: Wird es ein Pancake-Telezoom mit Blende f/1.4? Oder ein Ultra-Weitwinkel-Fisheye-Makro? Demokratie ist super, aber wer schon mal die Kommentarspalten in Fotografie-Foren gelesen hat, weiß: Das könnte herrlich chaotisch werden. Wir sind gespannt!

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Wichtiger als jeder Bajonett-Krieg oder jede Fan-Abstimmung könnte jedoch eine Entwicklung sein, die gerade im Verborgenen stattfindet. Die koreanische Firma Chips&Media und das israelische Start-up Visionary.ai arbeiten am weltweit ersten vollständig KI-basierten Bildsignalprozessor (ISP). Das klingt technisch, ist aber ein Game-Changer. Bisher war der ISP ein fest verlöteter Chip, der nach starren mathematischen Regeln aus den rohen Sensordaten ein fertiges Bild berechnete.

Die neue Idee: Der gesamte Prozess wird zu einer Software, die auf einer Neural Processing Unit (NPU) läuft. Statt eines unveränderlichen Chips hätte man ein lernfähiges Gehirn in der Kamera. Die Vorteile sind immens: Kameras könnten per Software-Update bessere Bilder machen, insbesondere bei wenig Licht. Rauschen, Artefakte und unnatürliche Schärfe könnten der Vergangenheit angehören, da die KI für jeden Sensor und jede Szene individuell optimiert wird. Das ist nicht nur ein kleines Upgrade, das ist der Wechsel vom Pferdewagen zum selbstfahrenden Auto.

Und wo wir schon bei der Zukunftsmusik sind: Sony hat mal wieder neue Sensoren aus dem Hut gezaubert. Aufbauend auf dem bereits bekannten 105-Megapixel-Modell IMX927 gibt es nun zwei kleinere Geschwister: den IMX928 mit 68 Megapixeln und den IMX929 mit 51 Megapixeln. Das Besondere? Sie sind quadratisch und rasend schnell. Der Kleinste im Bunde schafft atemberaubende 136 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung – und das mit Global Shutter!

Ja, diese Sensoren sind für industrielle Zwecke, wie die Qualitätskontrolle in Fabriken, gedacht. Aber wir alle wissen, wie es bei Sony läuft. Was heute am Fließband Bauteile prüft, könnte morgen schon in einer Alpha-Kamera stecken. Ein quadratischer Sensor, fast so hoch wie ein Vollformatsensor? Das schreit doch geradezu nach einer Kamera, die nativ im (alten) Instagram-Format fotografiert! Wahrscheinlich wird die Anwendung eine andere sein, aber die Kombination aus quadratischem Format, hoher Auflösung und irrsinniger Geschwindigkeit zeigt, wohin die Reise geht. Die Zukunft der Fotografie wird nicht nur intelligenter, sondern vielleicht auch etwas weniger rechteckig.


(tho)



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