Apps & Mobile Entwicklung
Asustor Lockerstor 24R Pro Gen2: NAS mit 24 Einschüben setzt auf AMD Ryzen 7 Pro

Mit dem Asustor Lockerstor 24R Pro Gen2 ist die Lockerstor-Pro-R-Gen2-Serie der Rackmount-NAS-Modelle des Herstellers nun komplett. Das neue Modell bietet 24 Laufwerksschächte und ist neben dem Lockerstor 12R Pro Gen2 und dem Lockerstor 16R Pro Gen2 mit 12 bzw. 16 Einschüben als dritten NAS der Reihe verfügbar.
Technisch setzt der Lockerstor 24R Pro Gen2 auf einen AMD Ryzen Pro 7745, 16 GB DDR5-4800 ECC-RAM, die auf bis zu 192 GB aufgerüstet werden können, und die Unterstützung einer M.2-PCIe-Gen-5-SSD. Die maximale Speicherkapazität beträgt 768 TB. Die Anbindung ans Netzwerk erfolgt über zwei 10-Gigabit-Schnittstellen. Bei 10 GbE spricht Asustor von Übertragungsraten von bis zu 2.309 MB/s beziehungsweise 1.886 MB/s beim sequenziellen Lesen und Schreiben über SMB-Multichannel im RAID 5. Für die Stromversorgung im 24/7-Dauerbetrieb sind zwei redundant ausgelegte 550-Watt-Netzteile zuständig.
- Prozessor: AMD Ryzen 7 Pro 7745 Achtkern-Prozessor – bis zu 5,3 GHz
- Arbeitsspeicher: 16 GB DDR5-4800 ECC RAM – max. 192 GB
- Laufwerksschächte: 24 × 3,5-Zoll-Laufwerksschächte
- M.2-Unterstützung: 1× M.2 PCIe Gen 5 SSD
- Netzwerk: Dual 10 GbE / Dual Gigabit-Ethernet
- Externe E/A: 4x USB 5Gbps
- Netzteil: Redundante duale 80 PLUS 550 W Platinum-Netzteile
- Maximale Kapazität: 768 TB
- Unterstützt Hot-Swap-fähige Laufwerke und Hardware-Verschlüsselungsengine
- RAID-Unterstützung: RAID 0/1/5/6/10/50/60, Einzel, JBOD
- Unterstützt MyArchive-Cold-Backup-Technologie und Btrfs-Snapshots
Das Lockerstor 24R Pro Gen2 kann darüber hinaus mit dem Xpanstor 12R erweitert werden, um 50 Prozent mehr Laufwerksschächte hinzuzufügen. Mit 32-TB-Festplatten lässt sich so eine Speicherkapazität von einem Petabyte überschreiten. Um die Speicherleistung zu maximieren, bietet die Lockerstor-R-Pro-Gen2-Serie zudem RAID-50- und RAID-60-Konfigurationen.
Einen Preis für das Rackmount-NAS nennt Asustor nicht. Die beiden kleineren Modelle Lockerstor 12R Pro Gen2 und Lockerstor 16R Pro Gen2 mit gleicher Hardware sind im Handel für rund 5.500 Euro erhältlich.
Apps & Mobile Entwicklung
Mehr als 5.000 Festnahmen: Interpol gelingt empfindlicher Schlag gegen Online-Kriminalität
Zwischen dem 15. Januar und dem 30. April 2026 haben Interpol und Strafverfolgungsbehörden aus 97 Ländern eine groß angelegte Operation gegen Online-Betrug und Geldwäsche durchgeführt. Jetzt wurden die Ergebnisse in Form von tausenden festgenommenen Verdächtigen sowie sichergestellte Vermögenswerte in Millionenhöhe mitgeteilt.
Weltweite Aktion
Im Mittelpunkt der unter dem Namen „Operation First Light 2026“ durchgeführten Aktion stand vor allem die Bekämpfung von Social-Engineering-Betrug. Dabei täuschen Kriminelle ihre Opfer gezielt, um an Geld oder vertrauliche Informationen zu gelangen. Zu den verfolgten Delikten zählten unter anderem Business-E-Mail-Compromise, Liebesbetrug, Identitätsbetrug, Sextortion sowie Anlagebetrug. Parallel dazu konzentrierten sich die Ermittlungen auf Geldwäscheaktivitäten. Finanziert wurde die Operation vom chinesischen Ministerium für öffentliche Sicherheit, Unterstützung kam unter anderem von Europol sowie den Polizeiorganisationen Aseanapol (Association of Southeast Asian Nations Chiefs of Police) und GCCPOL, der regionalen Strafverfolgungsbehörde des Golf-Kooperationsrates (GCC) mit Sitz in Abu Dhabi.
Nach einer internationalen Planungsphase, an der sich weltweit 97 Länder beteiligten, führten die zuständigen Strafverfolgungsbehörden koordinierte Durchsuchungen, Festnahmen und Vermögenssicherungen durch. Im Rahmen der Operation identifizierten die Ermittler weltweit mehr als 142.000 Betrugsopfer, wobei zudem insgesamt 152.808 Betrugsfälle analysiert, 23.715 Verfahren aufgeklärt, 15.606 Tatverdächtige identifiziert sowie 31.014 Bankkonten gesperrt wurden. Darüber hinaus wurden 5.811 Personen festgenommen und Vermögenswerte auf Bankkonten sowie in Krypto-Wallets im Gesamtwert von 293 Millionen US-Dollar sichergestellt beziehungsweise blockiert.
Teils skurrile Festnahmen
Wie weitreichend die internationale Aktion angelegt war, zeigt einer der bedeutendsten Einzelfälle in Eswatini im Süden Afrikas. Dort zerschlugen die Ermittler ein kriminelles Netzwerk, was zur Festnahme von 82 Personen führte, denen unter anderem Online-Glücksspiel, Geldwäsche und Identitätsbetrug vorgeworfen werden. Die Täter hatten eine täuschend echt nachgebaute brasilianische Polizeidienststelle mit Uniformen und Ausrüstung eingerichtet, um sich bei Videoanrufen als brasilianische Bundespolizisten auszugeben und ihre Opfer zur Überweisung angeblicher Sicherheitsleistungen zu bewegen.
Caught in the act
In Thailand deckten Ermittler ein Geldwäschenetzwerk auf, das Erlöse aus Liebesbetrugsfällen mithilfe von Krypto-Währungen und sogenannten Cross-Chain-Transaktionen verschleierte. Allein das Wallet eines 20-jährigen Verdächtigen soll innerhalb von zehn Monaten Transaktionen im Wert von mehr als 122,5 Millionen US-Dollar verarbeitet haben. In Macau, China, verhinderten Polizeibeamte während einer Aufklärungskampagne sogar einen laufenden Betrugsfall: Betrüger hatten sich als Behörden ausgegeben und versucht, ihr Opfer zu einer Überweisung von rund 372.000 US-Dollar zu bewegen. Durch das Eingreifen der Polizei konnte der finanzielle Schaden verhindert werden.
Behörden arbeiten immer enger zusammen
Die Ergebnisse der Operation verdeutlichen erneut das weltweite Ausmaß moderner Online-Betrugsnetzwerke. Während Täter zunehmend auf psychologische Manipulation, Krypto-Währungen und internationale Geldwäsche setzen, reagieren Strafverfolgungsbehörden mit einer immer engeren globalen Zusammenarbeit und gemeinsamen Ermittlungsmaßnahmen gegen grenzüberschreitende Cyber-Kriminalität.
Apps & Mobile Entwicklung
Mobilfunkmesswoche: Erste Ergebnisse bei stark gesunkener Beteiligung

Die zweite bundesweite Mobilfunkmesswoche endete am 1. Juli. Jetzt hat die Bundesnetzagentur erste Ergebnisse veröffentlicht. Der Anteil von 5G-Messpunkten stieg demnach auf fast 70 Prozent. Zusammen mit 4G kommt die schnelle Technik auf 98 Prozent der Messpunkte. Die Beteiligung an der Aktion ging allerdings stark zurück.
Vom 24. Juni 2026 bis zum 1. Juli 2026 konnten Mobilfunknutzer freiwillig über die App „Mobilfunk-Check“ der Bundesnetzagentur an der Initiative teilnehmen und für eigene Messungen der Mobilfunkgeschwindigkeit am jeweiligen Standort sorgen. Laut Bundesnetzagentur beteiligten sich daran in diesem Jahr mehr als 60.000 Nutzer. Das ist allerdings ein starker Rückgang gegenüber der ersten Mobilfunkmesswoche, an der im vergangenen Jahr mehr als 150.000 Nutzer teilgenommen haben.
In diesem Jahr kamen daher insgesamt „nur“ 20 Millionen neue Messpunkte zusammen, während es im Vorjahr noch 145 Millionen waren. Über die App können auch abseits dieser Aktionswochen Messungen durchgeführt werden. Regulär werden rund 2 Millionen Messpunkte pro Woche erfasst, heißt es in der Mitteilung der Bundesnetzagentur.
Die Initiative dient dazu, Angaben der Mobilfunkanbieter zu überprüfen und eine Grundlage für Gespräche mit Netzbetreibern zu schaffen.
5G jetzt klar vor 4G
Der Funkstandard 5G hat laut den Messungen der Aktionswoche nun klar die Oberhand gewonnen: Knapp 70 Prozent der Messpunkte nutzten 5G. Im Vorjahr lagen 4G und 5G hingegen nahezu gleichauf. Zusammen kommen 4G und 5G nun auf 98 Prozent der Messpunkte. Die 2G-Technik liegt jetzt bei weniger als 1 Prozent. Gar kein Netz habe es in ebenfalls weniger als 1 Prozent der Messpunkte gegeben.
Laut Bundesnetzagentur wurden die Ergebnisse der zweiten Mobilfunkmesswoche bereits in die öffentliche Mobilfunkkarte zur Breitbandmessung eingepflegt. Diese wird wöchentlich aktualisiert und zeigt die erzielte durchschnittliche Mobilfunkgeschwindigkeit nach Region und Netzbetreiber. Grafiken und Tabellen für regionale Auswertungen für Landkreise sollen Ende Juli auf der Webseite breitbandmessung.de veröffentlicht werden.
Die Daten dienen der Bundesnetzagentur auch zum Abgleich mit dem Mobilfunk-Monitoring der Anbieter, das auf einer anderen Karte einsehbar ist.
Neuer Jahresbericht zur Breitbandmessung
Vor einigen Wochen hatte die Bundesnetzagentur den Jahresbericht der Breitbandmessung veröffentlicht, der neben Messungen mit der Mobilfunk-App auch die Festnetznutzung per Desktop-App umfasst. Dabei ergab sich, dass die vom Anbieter genannte Höchstgeschwindigkeit im Mobilfunk weiterhin selten erreicht wird.
Apps & Mobile Entwicklung
CB-Funk-Podcast #177: Xbox & PlayStation: Wen sollen wir jetzt mehr hassen?

Sony kündigt das Aus für PlayStation-Spiele auf Blu-ray an und verdeutlicht zeitgleich die Risiken einer rein digitalen Zukunft, während Microsoft einen gigantischen Kahlschlag im Xbox-Zweig begeht und die Konsolen abermals teurer macht. Max und Fabian fragen sich in dieser Episode CB-Funk, wen sie jetzt mehr hassen sollen.
CB-Funk: Die einhundertsiebenundsiebzigste Episode
Sony will die eigenen Einzelspieler-Blockbuster künftig nicht mehr auf den PC bringen, sondern rein digital für die PlayStation. Nach Spielen auf Blu-ray-Disc bestehe schlicht und ergreifend keine Nachfrage, so der Hersteller – nur sehen das die Spieler und auch die Community auf ComputerBase augenscheinlich anders. Bei einer rein digitalen Zukunft gibt es neben finanziellen Nachteilen für die Spieler obendrein einige Risiken, wie Max und Fabian im Podcast erklären.
Die Tragweite ist groß, auch für die PlayStation 6. Wird Sony es beispielsweise ermöglichen, ehemals physisch gekaufte Spiele auf einer rein digitalen Konsole zu spielen, so wie Microsoft es offenbar plant?
Apropos: Bei Xbox sieht es aktuell nicht sonderlich besser aus. Die Konsolen werden abermals teurer, während Microsoft eine bislang beispiellose Entlassungswelle durch die eigenen Studios peitscht. Einige Entwickler werden abgestoßen, andernorts entfallen 1.600 Stellen – auch bei prestigeträchtigen Studios. Und trotzdem will der Konzern mit der nächsten Xbox, die ein Gaming-PC werden soll, zum Marktführer werden. Wie soll das gehen?
Im Podcast ordnen Max und Fabian die Entwicklungen ein, geben ihre persönliche Meinung ab und skizzieren außerdem, was das im aktuellen Marktumfeld für die nächste Generation an Spielkonsolen bedeuten könnte, die voraussichtlich ab Ende 2027 erscheinen wird. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf eure Kommentare!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
CB-Funk bei Spotify, Apple, Amazon und Deezer
CB-Funk lässt sich nicht nur über den in dieser Notiz eingebetteten Podigee-Player abspielen, sondern auch bequem direkt in den Podcast-Apps eurer Wahl abonnieren und anhören. Verfügbar ist der ComputerBase-Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und ebenso auf YouTube.
An dieser Stelle folgt der obligatorische Hinweis: In die meisten Podcast-Player lässt sich CB-Funk außerdem via RSS einbinden. Die entsprechende URL lautet: https://computerbase.podigee.io/feed/opus.
Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten„Don’t Starve Elsewhere“: Survival‑Hit kehrt nach zehn Jahren zurück
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenKine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
xTool P3 im Test: CO₂-Laser mit 80 Watt schneidet und graviert auch Acryl
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenWeitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMega-GPUs für Nvidia, AMD & Co: TSMC zeigt CoWoS-Package mit >11.600 mm² & 24 × HBM5E
-
Social Mediavor 2 MonatenMetas neuer Creative Setup Workflow: Was sich wirklich ändert – und warum das nicht nur eine UI-Frage ist!
-
UX/UI & Webdesignvor 4 TagenRegional & mit Gefühl: Identity für Klimafonds Baden-Württemberg › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenApple‑Geräte mit Microsoft Intune verwalten – zweiteiliges Live-Webinar
