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Berichtspflichten: 62 Milliarden Euro Bürokratiekosten für Unternehmen


Die Bürokratiekosten für deutsche Unternehmen wegen Berichtspflichten sind nach Angaben des Statistischen Bundesamts gesunken – doch liegen sie immer noch bei 62,5 Milliarden Euro pro Jahr. Vor einem Jahr wies die amtliche Statistik Kosten von 66,6 Milliarden Euro aus. Die Zahl der Informationspflichten ging von 12.390 im Januar 2025 auf 12.364 zurück. Abgefragt hat die Zahlen das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW).

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Von Informationspflichten spricht das Statistische Bundesamt, wenn aufgrund bundesrechtlicher Regelungen Daten oder sonstige Informationen beschafft, übermittelt oder verfügbar gehalten werden müssen. Dabei geht es zum Beispiel um Auswirkungen auf die Umwelt oder Informationen zum Arbeitsschutz. Die Kosten entstehen unter anderem für die Arbeitszeit der Beschäftigten, die diese Informationen zusammentragen. Die genannten Milliardensummen in der Statistik sind auf ein Jahr bezogene Hochrechnungen auf Grundlage der bestehenden Regeln.

Eine Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im ersten Quartal 2025 beziffert den Aufwand auch personell. Demnach hätten deutsche Betriebe seit 2022 rund 325.000 Arbeitskräfte zusätzlich eingestellt, um die gestiegene Bürokratie zu bewältigen. Als größte Belastung nannten die befragten Unternehmen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Darauf folgten EU-IT-Sicherheitsverordnungen und das Lieferkettengesetz, das die Bundesregierung im September 2025 inzwischen aber teilweise entschärft hat. Insgesamt sei in der Wahrnehmung der Unternehmen die Bürokratielast massiv gewachsen.

Die schwarz-rote Koalition hat sich vorgenommen, die Bürokratiekosten deutlich zu senken und die Unternehmen von Berichtspflichten zu entlasten. Im Dezember haben Bund und Länder auch eine Modernisierungsagenda verabschiedet, die Bürokratiekosten um 25 Prozent senken soll. Erst Anfang Januar räumte Bundeskanzler Friedrich Merz allerdings ein, dass die Bürokratiekosten unverändert zu hoch seien.

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht nannte die Summe von 62,5 Milliarden Euro einen „Konjunkturkiller“. „Die Bundesregierung hatte versprochen, den Bürokratie-Dschungel zu lichten. Tatsächlich sind die Berichtspflichten weiter auf Rekordniveau.“ Deutschland brauche einen „echten Bürokratie-Schredder“, meinte Wagenknecht.


(axk)



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Galaxy Watch 5 macht den Anfang: Samsung rollt Januar-Sicherheitspatch aus


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Anfang des Monates hatte Samsung Details zum Sicherheitspatch für Januar 2026 für seine Android- und Wear-OS-Geräte veröffentlicht und damit begonnen, es für seine Galaxy-Smartphones und -Tablets zu verteilen. Nun hat der Konzern damit angefangen, es auch allmählich auf die Galaxy Watches zu schieben, dabei ist überraschend die Galaxy Watch 5 zuerst an der Reihe.

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Wie SamMobile schreibt, ist offenbar die Galaxy Watch 5 in der „Wi-Fi + Bluetooth“-Variante das erste Modell, das den Januarpatch erhält. Das Update ist 147,29 MByte groß und trägt die Firmware-Version R910XXU1DYL6.

Laut Samsungs Sicherheits-Informationen behebt der Januar-Sicherheitspatch insgesamt 55 Sicherheitslücken. Neben den seitens Google behobenen Lücken, die wir schon in einer separaten Meldung zusammengefasst haben, enthält der aktuelle „Security Maintenance Release“ (SMR) auch Patches von Samsung. Durch das neue Update werden sensible Nutzerdaten, wie Fitness- und Gesundheitsinformationen, besser vor potenziellen Angriffen geschützt.

Samsung macht darauf aufmerksam, dass einige Patches, die von Chipsatzherstellern bereitgestellt werden, möglicherweise nicht im Sicherheitsupdate-Paket des Monats enthalten sind. „Diese gerätespezifischen Patches“ würden dem Unternehmen zufolge erst in künftigen Sicherheitsupdate-Paketen nachgeliefert, sobald sie bereitstehen.

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Um die neue Softwareversion auf der Galaxy Watch 5 zu erhalten, muss man die Galaxy Wearable App öffnen und in die Uhreinstellungen navigieren. Hier öffnet man den Punkt „Uhren-Software-Update“ und tippt auf „Herunterladen und installieren“.

Neben der Galaxy Watch 5 wird Samsung den Patch nach und nach für die Watch 4, die neben anderen im Dezember das große Update auf One UI 8 Watch erhalten hat, und neuer verteilen. „Die Lieferzeit für Sicherheitspatches kann je nach Region und Modell variieren“, erklärt Samsung.


(afl)



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Weltraumschrott: Seismometer können Absturz fast in Echtzeit nachverfolgen


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Wenn Weltraumschrott beim Absturz auf die Erde nicht komplett in der Atmosphäre verglüht, könnten für die Erforschung von Erdbeben installierte Seismometer dabei helfen, Absturzorte künftig viel schneller zu finden, als das bislang möglich ist. Das meinen zwei Forscher aus den USA und Großbritannien, die das beispielhaft am unkontrollierten Absturz eines Moduls einer chinesischen Raumstation durchgeführt haben. Seismometer in Südkalifornien haben den Weg der abstürzenden Kapsel namens Shenzhou-15 demnach fast in Echtzeit anhand des Überschallknalls nachverfolgen können. Das 1,5 Tonnen schwere Objekt hat Anfang April potenziell auch eine Gefahr für Menschen am Boden dargestellt.

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Wie der Seismologe Benjamin Fernando von der Johns Hopkins University und sein Kollege Constantinos Charalambous erklären, macht sich ihre Methode die hohe Geschwindigkeit des Weltraumschrotts zunutze, der durch die Erdatmosphäre rast. Weil sie dabei mit Überschallgeschwindigkeit unterwegs sind, produzieren sie Schockwellen, die die Erdoberfläche vibrieren lassen und deshalb von Seismometern gemessen werden können. Wenn man die Daten mehrerer Messinstrumente zusammenfügt, lasse sich der Weg der verglühenden Teile durch die Erdatmosphäre live nachverfolgen. Das reicht zwar nicht, um am Einschlagsort rechtzeitig zu warnen, aber zumindest können möglicherweise gefährliche Trümmer viel rascher gefunden und geborgen werden.



Darstellung der zeitlich versetzten Ankunft der Überschnallknalle beim Absturz von Shenzou 15 in Südkalifornien

(Bild: Benjamin Fernando / Johns Hopkins University)

Auch wenn inzwischen weltweit daran gearbeitet wird, die Menge des Weltraumschrotts im All zu verringern und unkontrollierte Abstürze zu verhindern, kommen sie doch immer wieder vor. Vor allem ältere Technik kann dabei auch eine Gefahr darstellen, selbst wenn am Boden niemand getroffen wird, rufen die beiden Forscher in Erinnerung. So ist 1996 eine gescheiterte russische Marssonde abgestürzt, ohne dass die Überreste danach gefunden wurden. Erst Jahre später sei in einem Gletscher in Chile künstliches Plutonium entdeckt worden, das von der Mission stammen soll und die Gegend kontaminiert hat. Hätte der Weg der abstürzenden Sonde präziser nachverfolgt werden können, hätte das nicht so lange gedauert, legen die beiden Forscher nahe.

Bislang wird der Weg abstürzender Objekte vor allem anhand von Radarmessungen vorausberechnet, das ist aber nicht sehr genau. Seismometer können künftig helfen, den Weg bis kurz vor dem Einschlag sichtbar zu machen. Das ist auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Zahl abstürzender Teile wichtig. Im vergangenen Jahr sind jeden Tag ein bis zwei Satelliten abgestürzt, und die Zahl wird nur weiter wachsen. Dafür ist bislang vor allem das Satelliteninternet Starlink verantwortlich, andere Megakonstellationen aus tausenden Satelliten werden die Zahlen aber noch einmal stark steigen lassen. Auch wenn diese Satelliten beim Absturz verglühen, könnte solch eine Nachverfolgung enorm hilfreich sein. Die Forscher stellen ihre Arbeit im Wissenschaftsmagazin Science vor.


(mho)



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Neue Netzkennung: Telekom-Kunden sehen „Im besten Netz“ statt „Telekom“


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Mobilfunk-Kunden der Deutschen Telekom sehen seit Kurzem eine neue, sich bewegende Netzkennung mit der Nachricht „Im besten Netz“ in der linken Ecke ihres Smartphone-Bildschirms. Laut der Telekom ist das Absicht.

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Die geänderte Netzkennzeichnung ist Teil einer 360-Grad-Werbekampagne „für ihre leistungsfähigen Netze“, erklärt der Telekommunikationskonzern. Neben der Werbung auf dem Smartphone bewirbt die Telekom ihr Netz mit einem neuen Werbespot mit dem Song „What The World Needs Now Is Love“ und verschiedenen Motiven.

Die Werbeaktion direkt auf den Geräten der Mobilfunknutzer kommt aber offenbar nicht gut an. „Hallo, diese Smartphone-Anzeige ‚Im besten Netz‘ statt ‚Telekom‘ hat mich heute früh extrem verunsichert, dachte an einen Hackerangriff, der alle Daten abgegriffen hat und dann diesen Hinweis hinterlassen hat,“ schreibt ein verwunderter Telekom-Kunde unter der Ankündigung zur Änderung der Netzkennung der Telekom.

Ein weiterer Kunde beschwert sich zudem über den „Fail“, dass sein iPhone keine Werbe-Fläche für die Marketing-Abteilung sei und hätte sich über eine Vorankündigung, zum Beispiel „per SMS oder in der MeinMagenta-App“, gefreut. Auch auf Reddit beschweren sich einige Nutzer über die neue Anzeige: „Ich bezahle ja schon das Produkt, da brauch ich nicht ungewollte Werbung.“

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Unter einem Ankündigungsbeitrag zur Änderung auf Instagram fragen sich Kundinnen und Kunden, wann die alte Anzeige wieder zurückkommt, da sie sich von der rollenden Anzeige gestört fühlen. Die neue Anzeige lässt sich jedoch nicht abstellen. Laut der Telekom soll die geänderte Netzkennung zunächst für vier Wochen bleiben, dann soll über eine Verlängerung entschieden werden. Unter anderem auf Instagram freuen sie sich, „Im besten Netz“ unterwegs zu sein.

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Die temporäre Anzeige ist der Telekom zufolge über ein Over-the-Air-Update (OTA) auf Smartphones verteilt worden. Aus „technischen und konzeptionellen Gründen“ könne die Anzeige nicht auf allen Geräten ausgespielt werden. Die technische Umsetzung erforderte ein Update des SIM-Profils, „das nicht alle Tarife, Gerätetypen oder Marken unterstützt“, so die Telekom.

Die Deutsche Telekom erreicht laut aktuellen Zahlen eine 5G-Flächenabdeckung von knapp 90 Prozent. Vodafone lag Ende 2025 bei 75 Prozent und Telefónica bei 76,1 Prozent. Die beiden Unternehmen konnten ihre Abdeckung deutlich verbessern. Insgesamt ist die mobile Breitbandversorgung, also die Abdeckung durch mindestens 4G oder 5G, mittlerweile auf circa 98 Prozent des Landes angewachsen.


(afl)





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