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How to neue Märkte: Learnings aus Scale-Up-Perspektive


Der deutschsprachige Markt kann sich schnell wie ein Heimspiel anfühlen. Erst bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass bereits wenige hundert Kilometer und eine Grenze ausreichen, um Prozesse, rechtliche Rahmenbedingungen und Markterwartungen spürbar zu verändern.

Wir sind in Deutschland gestartet, um Unternehmen eine flexible Alternative zur klassischen Beschaffung von Geschäftsausstattung zu bieten. Mit zunehmender Nachfrage wurde klar, dass dieses Modell auch für weitere Märkte relevant ist.

Unser nächster Schritt war Österreich. Neben Sprache und Nähe kam ein entscheidender Faktor hinzu: Wir wurden in den Markt hineingezogen. Viele unserer Partnerhändler aus Deutschland sind dort bereits aktiv und wollten uns mit anbieten. So entstand Marktnähe über bestehende Strukturen – ohne sofort eigenes Personal vor Ort aufbauen zu müssen.

Was zunächst einfach wirkte, entwickelte sich dennoch zu einem rund einjährigen Vorbereitungsprojekt – und genau darin lagen die wichtigsten Learnings.

Expansion beginnt oft nicht mit einer Idee – sondern mit Pull

Viele Expansion-Playbooks starten bei Marktanalysen, TAM/SAM/SOM und Go-to-Market-Plänen. Das ist alles wichtig. Aber in der Praxis ist ein starkes Signal oft viel einfacher:

Der Markt zieht euch bereits.

Wenn Partner, Händler oder bestehende Netzwerke aktiv fragen: „Können wir euch hier auch anbieten?“ – dann ist das nicht nur Opportunität, sondern Validierung. 

Wichtig ist dabei: Pull ersetzt nicht die Vorbereitung. Aber Pull kann euch helfen,

  • schneller echtes Feedback zu bekommen,
  • Vertrauen über bestehende Beziehungen aufzubauen,
  • und einen Markteintritt so zu gestalten, dass er nicht sofort eine lokale Organisation erfordert.

Bürokratie und Steuern sind kein Randthema

Bürokratie wirkt in der Strategiephase oft wie ein später lösbares Detail. In der Praxis ist sie Teil des Leistungsversprechens: Meldepflichten, Vertragslogiken, Steuerregeln und Prüfprozesse entscheiden, ob ein Modell skalierbar ist.

Unser wichtigstes Learning: Legal, Steuern und Regulierung früh integrieren – auch technisch. Statt ein Land zu bauen und später anzupassen, lohnt es sich, Länderfähigkeit von Anfang an mitzudenken. Unterschiede sollten früh als Variablen angelegt werden, etwa für:

  • Steuersätze und Abrechnungslogiken
  • AGB- und Vertragstemplates
  • Dokumentations- und Abwicklungsprozesse

So wird Expansion später weniger Umbau und mehr Rollout.

Vor Ort sein schlägt Remote-Perfektion

Expansion wird gerne als Prozess beschrieben: Rollen, Playbooks, KPIs. Was dabei schnell untergeht, ist Vertrauen. Es entsteht in einem neuen Markt häufig analog: durch Gespräche, Verbindlichkeit, kurze Wege.

Gleichzeitig gilt: „Vor Ort“ heißt nicht automatisch „eigene Teams sofort vor Ort“. Für uns war die Händlerstruktur ein Hebel: Viele Partner sind bereits lokal präsent, führen Gespräche und sind Teil der Beziehungsebene – auch in unserem Namen.

Das hat zwei Vorteile:

  • Vertrauen entsteht schneller, weil Ansprechpartner „greifbar“ sind.
  • Die Organisation muss nicht sofort teure lokale Strukturen aufbauen.

Frontend gleich lassen & im Backend erwachsen werden

Ein entscheidendes Learning aus der Produktentwicklung: Wir haben die Customer Journey bewusst nicht verändert, obwohl sich im Hintergrund viele Besonderheiten klären mussten. Unser Anspruch war, dass es für österreichische Kundinnen und Kunden genauso schnell und unkompliziert sein soll wie für deutsche.

Das ist unbequem – weil es den Druck dorthin verschiebt, wo er hingehört: ins Backend.

Die Regel lautet: Komplexität intern, Einfachheit extern.

Und genau hier zahlt sich die „Country-by-Design“-Architektur aus: Wenn Länderunterschiede sauber in Konfigurationen, Templates und Prüf-Workflows abgebildet sind, muss man das Erlebnis nicht jedes Mal neu erfinden.

Marktpotenzial ist relativ

Ein häufiger Denkfehler ist: „Wir sind in unserem Land stark, also wird es woanders ähnlich laufen.“ In Wirklichkeit ist Expansion weniger ein Klon und mehr eine neue Verteilungsfrage:

  • Wie gesättigt ist der Markt?
  • Wie hoch ist die Wechselbereitschaft?
  • Welche Alternativen sind kulturell „normal“?

Deshalb hat sich für uns eine ehrliche Vorab-Analyse bewährt – nicht nur auf dem Papier, sondern im direkten Austausch mit Partnern und potenziellen Kunden.

Bekanntheit nicht gleich Marktkenntnis

Spannend war bei uns auch die umgekehrte Perspektive: Nur weil man sich selbst noch „neu“ fühlt, heißt das nicht, dass der Markt einen nicht schon wahrgenommen hat, beispielsweise über Partner, Medien, Mitarbeitende oder Netzwerke. Das birgt Chancen und Risiken: Einerseits startet man nicht bei null, andererseits wird man auch schneller an seinem Auftreten gemessen.

Fazit – Expansion ist kein Wachstumsschritt, sondern ein Reifegrad

Österreich war für uns ein „naher“ Markt und gerade deshalb ein guter Lehrmeister. Die wesentlichen Punkte lassen sich verallgemeinern:

  • Expansion gelingt nicht durch Kopieren, sondern durch saubere Vorbereitung.
  • Bürokratie, Legal und Technik müssen früh zusammengedacht werden.
  • Nutzererlebnisse sollten stabil bleiben, während Komplexität ins Backend wandert

Wer Expansion so versteht, baut nicht nur Reichweite auf, sondern eine Organisation, die neue Märkte wiederholbar und nachhaltig erschließen kann.

Über den Autor
Hans-Christian Stockfisch ist Geschäftsführer und Founder von Flexvelop. Das Hamburger FinTech Flexvelop, 2018 von Hans-Christian Stockfisch und Ephraim Robbe gegründet, setzt auf Gerätefinanzierungen.

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+++ 1Global +++ Midas +++ Synera +++ Nesto +++ ToolSense +++ Ankerkraut +++ Blacklane +++ Nuventura +++


Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker-Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: ConciergeBeauty, voicari, Minit Games, agriBIOME, Sidetracked Day, Noxon, Janus, B2B Hero, PlayAce, Finto, Proposal Air, wavebird, Syntik, linqado und Qodia. Mehr im Startup-Radar

Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: Skalar, firepanda.ai, Verrano, Delta Labs, EasyTaxCMS, Boniforce, Enao Vision, modulo8, Liebs, BubbleTax, GuardAero, Lobby, BidSeeker.ai, Bitpull AI und Amba. 30 Tage kostenlos testen

INVESTMENTS

1Global
+++ Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland und Co.) steigt bei 1Global ein und sichert sich 9,9 % am Unternehmen. „Die Zusammenarbeit mit 1Global ist auf fünf Jahre exklusiv angelegt, dazu erwirbt sie Anteile im Wert von vermuteten 80 Millionen Dollar“, berichtet das Handelsblatt. Mehr über 1Global

Midas 
+++ Der New Yorker Investor RRE Ventures, Creandum, Framework Ventures, HV Capital, Ledger Cathay, Franklin Templeton, Coinbase Ventures, M1 Capital, Anchorage Digital, FJ Labs, North Island Ventures und GSR investieren 50 Millionen US-Dollar in Midas. Mehr über Midas

Synera 
+++ Der französische Wachstumsinvestor Revaia (ehemals Gaia Capital Partners), UVC Partners, ISAI Cap Ventures (Capgemini) sowie Altinvestoren wie Spark, BMW iVentures und Cherry Ventures investieren 35 Millionen Euro in Synera, früher als Elise bekannt. Mehr über Synera

Nesto 
+++ Der englische Growth-Investor Expedition Growth Capital investiert 11 Millionen Euro in Nesto. Mehr über Nesto

Pixel Photonics
+++ Der Frankfurter Investor Futury Capital, SPRIND, Kensho Ventures und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 5 Millionen Euro in Pixel Photonics. Hinzu kommt eine Förderung des European Innovation Council (EIC) Accelerator in Höhe von 8,5 Millionen Euro. Mehr über Pixel Photonics

TerraSpark 
+++ Der französische Investor Daphni, better ventures, Hans(wo)men Group, LBAN – Luxembourg Business Angel Network, Karaoke Club und weitere Business Angels investieren 5,4 Millionen Euro in TerraSpark. Mehr über TerraSpark

Blocks
+++ Der Wiener Investor Speedinvest, Caesar Ventures und Business Angels – darunter die Flix-Gründer – investieren 6 Millionen US-Dollar in Blocks. Mehr über Blocks

Conxai
+++ Der Münchner Investor BayBG Venture Capital, Capricorn Partners aus Belgien und Altinvestoren investieren 5 Millionen Euro in Conxai. Mehr über Conxai

Delta Labs
+++ Der Essener Inverstor Cusp Capital und der Berliner Female-Gledgeber Auxxo Female Catalyst Fund investieren 4,4 Millionen Euro in Delta Labs. Mehr über Delta Labs

Nature Robots
+++ Der deutsch-dänische Kapitalgeber Climentum Capital, Bayern Kapital und Planetary Impact Ventures (Dänemark) investieren 4 Millionen Euro in Nature Robots. Mehr über Nature Robots

XO Life
+++ Der kroatische Investor Fil Rouge Capital, Sandwater, Grazia Equity, Vi Partners und Bayern Kapital investieren 4 Millionen Euro in XO Life. Mehr über XO Life

ToolSense
+++ Der dänische Growth-Private-Equity-Fonds Gro Capital investiert eine zweistellige Millionensumme in ToolSense. Mehr über ToolSense

MERGERS & ACQUISITIONS

Ankerkraut
+++ Knapp vier Jahren nach dem Exit an Nestlé kaufen die Ankerkraut-Gründer Anne Lemcke und Stefan Lemcke ihr Unternehmen vom Lebensmittelgiganten zurück. Nestlé hielt zuletzt 95 % am Gewürz-Grownup, das 2013 gegründet wurde. Mehr über Ankerkraut

Uber – Blacklane
+++ Der US-Fahrdienstvermittler Uber kauft den Berliner Chauffeurdienst Blacklane. Mehr über Blacklane

AlphaPet Ventures – Cpro Food
+++ Das Münchner Tiernahrungsunternehmen AlphaPet Ventures übernimmt das belgische Unternehmen Cpro Food, eine sognannte Premium-Marke für Hunde- und Katzennahrung. Mehr über AlphaPet Ventures

Main Capital Partners – Gingco
+++  Der niederländische Private-Equity-Investor Main Capital Partners übernimmt die Mehrheit am 1999 gegründeten Unternehmen Gingco (Braunschweig), das auf Softwarelösungen für Enterprise Ressource Management setzt. Mehr über Gingco

afreshed etepetete
+++ Das Linzer Bio-Retterboxen afreshed übernimmt seinen Münchner Wettbewerber etepetete. Mehr über afreshed

Lucy Group – Nuventura
+++ Das englische Unternehmen Lucy Group übernimmt das Berliner DeepTech-Startup Nuventura. Mehr über Nuventura

AlphaPet Ventures – Tierliebhaber
+++ Das Münchner Tiernahrungsunternehmen AlphaPet Ventures übernimmt das 2016 gegründete Berliner Unternehmen Tierliebhaber (Nahrungsergänzungsmittel und funktionale Snacks für Haustiere). Mehr über AlphaPet Ventures

onyo – furnable 
+++ Das 2021 gegründete Homeoffice-as-a-Service-Startup onyo übernimmt seinen Wettbewerber furnable, ein Ableger von designfunktion. Mehr über furnable

Getsafe – helden.de
+++ Das Heidelberger InsurTech Getsafe übernimmt seinen Hamburger Konkurrenten helden.de. Mehr über Getsafe

Klett – Careloop Medwing International Recruiting
+++ Die Klett Gruppe übernimmt das Berliner HR-Startup Careloop nun komplett. Das Unternehmen hielt seit November 2024 bereits die Mehrheit (damals rund 60 %) an der 2019 gegründeten HR-Firma. Mehr über Careloop

Dataciders DataSpark 
+++ Das Dortmunder Data- und Analytics Unternehmen Dataciders übernimmt das 2016 gegründete KI-Startup DataSpark (Frankfurt am Main). Mehr über Dataciders

VENTURE CAPITAL

Beiersdorf Venture Capital 
+++ Das Hamburger Hautpflegeunternehmen Beiersdorf (Nivea) legt seinen zweiten Corporate-Venture-Capital-Fonds (100 Millionen Euro) auf. Mehr über BVC

Herbert Ventures
+++ Mit Herbert Ventures geht in Zürich ein neuer Early Stage-Investor an den Start. Das Zielvolumen liegt bei 30 Millionen Schweizer Franken (32 Millionen Euro). Mehr über Herbert Ventures

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„Wenn du deine Quote nicht erreichst, fliegst du raus“ – ElevenLabs-Manager


Hohe Arbeitsbelastung, lange Tage: Der Vertriebsleiter des KI-Startups ElevenLabs warnt Bewerber, bevor sie ihren Arbeitsvertrag unterschreiben. Was er damit bezwecken will.

„Wenn du deine Quote nicht erreichst, fliegst du raus“ – ElevenLabs-Manager

Ein leitender Angestellter von ElevenLabs sagte, er spreche mit potenziellen Bewerbern ganz offen über die Erwartungen des Unternehmens.
Riccardo Milani / Hans Lucas / AFP via Getty Images

„Macht euch darauf gefasst, hart zu arbeiten!“. So warnt ein Vertriebsleiter des KI-Startups ElevenLabs Bewerber, bevor sie ihren Arbeitsvertrag unterschreiben.

In einer am Samstag veröffentlichten Folge des „20VC“-Podcasts verrät Carles Reina, einer der ersten Go-to-Market-Mitarbeiter des KI-Startups ElevenLabs, dass er Bewerber filtere, indem er sie vor der Härte des Jobs warne.

Unzählige Stunden Arbeit und hohe Erwartungen

„Wenn ich ein Jobangebot mache, sage ich jedem Einzelnen, dass ElevenLabs extrem anspruchsvoll sein wird“, so Reina. „Es ist schwer bei uns zu arbeiten, weil wir extrem hohe Erwartungen haben.“ Er sagte im Podcast, dass sich Mitarbeiter darauf einstellen müssen, „unzählige Stunden“ zu arbeiten und er „volles Engagement“ erwarte.

Während diese Warnung einige Bewerber abschreckt, würde es außerdem dazu führen, dass weniger Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

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„Wenn du deine Quote nicht erreichst, fliegst du raus“

In einem weiteren Interview sprach Reina über die Umsatzquoten, die seine Mitarbeiter erreichen müssen: „Wenn ich dir also 100.000 Dollar im Jahr zahle, beträgt deine Quote 2 Millionen Dollar. Das ist alles. Wenn du deine Quote nicht erreichst, fliegst du raus, richtig?“, sagte Reina. „Und in dieser Hinsicht sind wir gnadenlos.“

Noch im Februar 2026 gab ElevenLabs bekannt, dass es in einer Serie-D-Finanzierungsrunde 500 Millionen Dollar (rund 422 Millionen Euro) eingesammelt hat – damit liegt die Bewertung bei 11 Milliarden Dollar (umgerechnet 6 Milliarden Euro).

Keine „Verwässerung der Unternehmenskultur“ erwünscht

Das in London gegründete Startup beschäftigte laut dem Investor Andreessen Horowitz im November 2025 knapp 350 Mitarbeiter. Reinas Team verdoppelte seine Mitarbeiterzahl fast, indem er allein in diesem Jahr 120 weitere Vertriebsmitarbeiter einstellte, sagt er.

Der Vertriebsleiter will vermeiden, dass die Einstellung all dieser Mitarbeiter die Unternehmenskultur verwässert: „Wenn man die Erwartungen nicht von vornherein klar kommuniziert, führt das meiner Meinung nach zu einer Verwässerung, da die Leute unterschiedliche Erwartungen mitbringen und sich im Grunde genommen auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, die nicht der ist, die man sich gewünscht hat.“

Suche nach Top-Talenten

In einem weiteren Podcast-Auftritt im Januar sagte Max Junestrand, CEO des schwedischen Legal-Tech-Startups Legora, dass er jedem Kandidaten eine Frage stelle, um einzuschätzen, ob er der Herausforderung gewachsen sei. „Ich führe immer noch mit jedem ein Vorstellungsgespräch, daher stelle ich ziemlich direkte Fragen wie: ‚Warum einen schwierigen Job annehmen? Du könntest auch woanders arbeiten.“

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„Ich versuche, Missionare zu gewinnen, keine Söldner“, sagte Junestrand ebenfalls und bezog sich dabei auf eine Analogie, die der Kleiner-Perkins-Venture-Kapitalgeber John Doerr vor Jahren geprägt hatte. „Und ich denke, das ist uns gelungen.“





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Getsafe kauft helden.de – Klett übernimmt Careloop – SPiNE erhält 3 Millionen


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ InsurTech Getsafe kauft nun auch helden.de +++ Klett übernimmt Careloop komplett +++ Dataciders kauft nun auch DataSpark +++ SPiNE erhält 3 Millionen +++ lively bekommt Millionensumme +++

Getsafe kauft helden.de – Klett übernimmt Careloop – SPiNE erhält 3 Millionen

Im #DealMonitor für den 17. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

SPiNE
+++ Die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG), Smart Energy Innovationsfonds (Energie 360°) sowie die Altinvestoren Verbund X Ventures Ventures, Bayern Kapital, Scrape Ventures und superangels investieren 3 Millionen Euro in SPiNE. Das Startup aus München, 2024 von Martin Stötzel, Thomas Müller und Ron Melz gegründet, setzt auf digitale Energielösungen. Konkret entwickelt das Unternehmen „eine Applikationsplattform, auf der regulatorische, netzdienliche und marktorientierte Energieanwendungen einfach beim Endkunden aufgespielt und betrieben werden können“. Bayern Kapital und Verbund X Ventures Ventures hielten vor der aktuellen Investmentrunde jeweils 13,2 % an SPiNE. Mehr über SPiNE

lively 
+++ Der Immobilienentwickler Landmarken und Altinvestor neworld investieren eine siebenstellige Summe in lively. Das Hamburger Startup, das 2021 von Constantin Rehberg und Christina Kainz gegründet wurde, positioniert sich als „Senior Serviced Co-Living“-Anbieter. Konkret möchte das Team „die Design- und Servicementalität aus der Hotellerie auf das Wohnen im Alter“ übertragen. Mehr über lively

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Getsafe – helden.de
+++ Das Heidelberger InsurTech Getsafe übernimmt seinen Hamburger Konkurrenten helden.desiehe Handelsblatt. „Mit helden.de stärken wir unsere Position als führende digitale Versicherungsplattform in Deutschland“, teilt Getsafe, das zuletzt seine Versicherungslizenz zurückgegeben hat, zur Übernahme mit. helden.de wird nun vollständig in die bestehende Getsafe-Plattform integriert, die Marke bleibt jedoch erhalten. helden.de, das 2015 als Haftpflicht Helden an den Start ging, positioniert sich als digitaler Versicherungsvermittler, der vor allem Haftpflicht-, Hausrat- und Fahrradpolicen anbietet. Zum Unternehmen gehört auch Tierdirekt. In den vergangenen Jahren sammelte das helden.de-Team rund 25 Millionen Euro Venture Capital ein – unter anderem von Meru (Michaela Herz), NV-Versicherungen und Tipp24-Gründer Jens Schumann. 2024 wirtschaftete helden.de profitabel. Für Getsafe ist es diese Übernahme die zweite Akquisition eines digitalen Versicherungsbestands nach der Übernahme von 50.000 Verträgen von Luko Deutschland im Jahr 2023. Zudem übernahm das Unternehmen 2024 die Kreditplattform deineStudienfinanzierung. Getsafe, 2025 gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren mehr als 120 Millionen Risikokapital ein. Mehr über Getsafe

Klett – Careloop Medwing International Recruiting
+++ Die Klett Gruppe übernimmt das Berliner HR-Startup Careloop nun komplett. Das Unternehmen hielt seit November 2024 bereits die Mehrheit (damals rund 60 %) an der 2019 gegründeten HR-Firma. Danach wanderten immer wieder weitere Anteile an Klett – zuletzt hielt die Gruppe 83,3 % an Careloop. Zudem übernimmt die Klett Gruppe nun Medwing International Recruiting. Der 2023 gegründete Ableger des Berliner Startups Medwing, positioniert sich als „Anbieter für die internationale Rekrutierung von Gesundheitsfachkräften“. Petra Lütkewitte, bisher Geschäftsführerin von Medwing International Recruiting, übernimmt im Zuge der Übernahme zusätzlich die Geschäftsführung von Careloop. Die beiden Careloop-Gründer Alexander Lundberg und Matti Fischer treten somit ab. Mehr über Careloop

Dataciders DataSpark 
+++ Das Dortmunder Data- und Analytics Unternehmen Dataciders übernimmt das 2016 gegründete KI-Startup DataSpark (Frankfurt am Main). „Mit der Akquisition stärkt Dataciders gezielt seine Fähigkeit, komplexe Abläufe mithilfe von KI wirksam zu automatisieren, insbesondere in anspruchsvollen, fachlich geprägten Umfeldern“, heißt es in einer Presseaussendung. Das Beteiligungsunternehmen Rivean Capital übernahm zuletzt gemeinsam mit dem Management die Mehrheit an Dataciders. Seitdem ist das Team im Übernahmemodus. DataSpark wurde unter anderem von Possehl Digital (35 %), dem Beteiligungsarm der Possehl Gruppe, unterstützt. Mehr über Dataciders

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74



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