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3 Creator to watch: Diese TikToker haben im März für Aufsehen gesorgt


WeCreate stellt wieder drei aktuell besonders spannende TikToker vor

Drei Accounts, die gerade auf komplett unterschiedliche Weise zeigen, was auf TikTok aktuell funktioniert: Ein ironisches Duo mit komplett eigenem Humor, ein Creator, den man Schritt für Schritt beim Neuanfang begleitet und eine Künstlerin, die Musik, Haltung und Kooperationen sehr bewusst zusammendenkt. Diese TikToker sind WeCreate im März besonders aufgefallen.

Mit @internationalqueens.de bauen Henry Kuhlmann und seine „Bestie“ Viki gerade einen spannenden Newcomer-Account auf TikTok auf. Der Account ist erst seit Herbst 2025 online und seit Ende Februar posten die beiden regelmäßig und treffen dabei auffällig konstant den Nerv ihrer Zielgruppe. Gleich mehrere Videos im März gingen viral, einige Clips erreichen über 100.000 Likes, bei aktuell nur rund 8.500 Followern – gemessen an den Reichweiten noch vergleichsweise wenig.

Was den Content besonders macht: Die beiden schaffen es, unterschiedlichste Ideen, ob Parodien oder Trend-Adaptionen so umzusetzen, dass ihr unverwechselbarer Humor immer klar zu erkennen bleibt. Mal benutzen sie Jugendwörter komplett falsch („Das hat mega weh getan, ultra Aura…“), mal erklären sie, wie man einen Streit mit Männern schlichtet – einfach mal seine Mutter anrufen, einen kleinen Lacher einbauen oder einen breiteren Mann erwähnen. Oder sie zählen einfach auf, was sie alles nicht juckt: Datenschutz, ihr Kontostand oder wo Fische schlafen.

Im Kern lebt der Account dabei von der Dynamik zwischen den beiden: Eine gewisse Awkwardness, bewusst übertrieben und extrem ironisch, alles irgendwie auf Meta-Ebene. Dazu gibt es ein Special-Video bei jedem erreichten Follower-Meilenstein, in dem sich die beiden immer wieder was Neues für ihre Community überlegen, ob eine Synchronschwimm-Aufführung im Pool oder ironische Neu-Interpretationen der Klassiker von Bruno Mars, Mark Forster oder Carmen Geiss. Auf einer Plattform, auf der sich oft alles irgendwie gleich anfühlt, sind die International Queens mit ihren humorvollen Videos überraschend erfrischend. Viki und Henry zeigen ziemlich deutlich, wie TikTok aktuell funktioniert: hoher Output, gutes Trend-Verständnis und ein hoher Wiedererkennungswert, in ihrem Fall über den unverwechselbaren Humor. Ein Account, den man definitiv auf dem Schirm haben sollte. Gerade kann man dem Creator @szn_jinzo im Prinzip täglich dabei zuschauen, wie er sich ein neues Leben in Tokio aufbaut. Seit Anfang März nimmt er seine mittlerweile rund 41.000 Follower Schritt für Schritt mit – von einer Roomtour über Ramen-Empfehlungen bis hin zu Vorstellungsgesprächen, Japanisch-Lernroutinen oder der Frage, wie günstig Japan wirklich ist. Was den Content besonders macht: Es fühlt sich weniger wie klassischer Travel-Content an, sondern eher wie ein laufendes Tagebuch. Jinzo zeigt nicht nur die offensichtlichen Highlights, sondern auch die unsicheren Momente, zum Beispiel wenn er erzählt, dass er gerade keine Unterkunft hat und nicht weiß, wo er die nächste Nacht verbringt. Trotzdem bleibt er durchgehend positiv. „Es läuft nicht immer alles nach Plan, aber es läuft“ – genau diese Haltung zieht sich durch all seine Videos.

Genau das kommt auch bei der Community an. Kommentare wie „Dank dir reise ich jeden Tag ein Stückchen in Japan mit“ und „Deine positive Art ist fesselnd. Diese Welt braucht mehr von dir“, häufen sich. Man merkt schnell: Man bleibt nicht wegen eines einzelnen Videos dran, sondern wegen ihm und dem Gesamtgefühl, das er vermittelt. Der Account funktioniert dadurch weniger über einzelne virale Clips, sondern über diese Kontinuität. Man will wissen, wie es weitergeht – ob Jinzo eine Wohnung findet, wie die Jobsuche läuft, was als Nächstes passiert. Jinzo baut damit kontinuierlich einen Account auf, der ziemlich gut zeigt, wie stark einfache, ehrliche Einblicke funktionieren können, wenn man sie konsequent erzählt. Ikkimel gehört aktuell zu den prägendsten Stimmen im weiblichen Deutschrap und das spiegelt sich auch auf ihrem TikTok-Account wider. Im vergangenen Monat hat sie dort massive Like-Zahlen eingefahren, vor allem rund um die Ankündigung ihres neuen Albums. Mit Teasern zu unveröffentlichten Songs und kurzen Clips baut sie gezielt Spannung auf, ohne dass es sich nach klassischer Promo anfühlt. Gleichzeitig nutzt sie ihren Account nicht nur für Musik, sondern positioniert sich auch klar zu gesellschaftlichen Themen, sowohl in ihren Songs als auch direkt in ihren Videos.

Spannend ist vor allem ihr Umgang mit Kooperationen: Trotz ihrer großen Reichweite ist MAC Cosmetics bislang die einzige Marke, mit der sie zusammenarbeitet und das nicht als einzelne Kooperation, sondern als offizielle Markenbotschafterin. Der Fit ist perfekt: MAC Cosmetics arbeitet verstärkt mit Frauen, die sich klar positionieren und auch mal anecken – von Autorin, Moderatorin und Feministin Sophie Passmann bis zu Creatorin @woistlena.

Genau da reiht sich Ikkimel ein. Dadurch wirkt die Zusammenarbeit nicht wie ein klassischer Brand-Deal, sondern wie eine logische Verlängerung ihrer eigenen Positionierung. Ikkimel zeigt damit ziemlich deutlich, wie man Reichweite nicht beliebig monetarisiert, sondern selektiv einsetzt und dadurch sogar noch stärkt.





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Ex-Burger-King-CMO: Klaus Schmäing heuert bei McDonald’s an


Klaus Schmäing, ehemals CMO Burger King Deutschland, heuert bei McDonald’s Österreich an.

Er war lange Jahre CMO bei Burger King und zuletzt bei Fritz-Kola fürs Marketing verantwortlich: Mit internationaler Erfahrung soll Klaus Schmäing ab Sommer 2026 die Markenstrategie für McDonald’s Österreich neu ausrichten.

Klaus Schmäing, ehemaliger Chief Marketing Officer (CMO) von Burger King Deutschland, übernimmt zum 20. Juli 2026 die Position CMO bei McDon

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LinkedIn startet Creator Marketplace für Business Influencer


Forbes 30 under 30, Lara Sophie Bothur:
Tech-Übersetzerin für die globale Branche

Tech Translatorin Lara Sophie Bothur vor futuristischem Hintergrund.
© Lara Sophie Bothur

Creator Marketplace soll eine der größten Hürden im B2B Influencer Marketing lösen

Der Creator Marketplace ist direkt in den Campaign Manager integriert und bündelt Creator Discovery, Insights und Partnership Tools an einem Ort. Marken können dort nach verifizierten Creatorn suchen und diese anhand ihrer Themen- und Content-Expertise bewerten. Zusätzlich erhalten sie Einblicke in Zielgruppen, Reichweite, Performance und die Passung für potenzielle Kampagnen. Die Creator lassen sich unter anderem nach Branche, Jobfunktion und Standort filtern. Unternehmen sollen so:

  • relevante Creator und Branchenstimmen schneller identifizieren
  • Zielgruppen- und Performance-Daten vergleichen
  • potenzielle Kooperationen einfacher anbahnen
  • starke Inhalte in performante Kampagnen überführen

Hat eine Marke passende Creator gefunden, kann sie diese direkt über die hinterlegten Kontaktdaten ansprechen und potenzielle Kooperationen schneller anbahnen. Darüber hinaus lassen sich organische und gesponserte Beiträge, die eine Marke erwähnen, identifizieren und über Thought Leader Ads verstärken. LinkedIn möchte Unternehmen so dabei helfen, erfolgreiche Creator-Inhalte in bezahlte Reichweite zu überführen und deren Sichtbarkeit bei relevanten Entscheider:innen zu erhöhen.

Warum LinkedIn auf Creator Marketing setzt

Mit dem neuen Marketplace adressiert LinkedIn eine zentrale Herausforderung im B2B Creator Marketing. Laut dem „Global B2B Marketing Outlook 2026“ Report, einer von YouGov im Auftrag von LinkedIn durchgeführten Befragung von 1.299 B2B Marketern aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Indien, zählt die Suche nach glaubwürdigen und relevanten Creatorn zu den größten Herausforderungen für Unternehmen, die Creator-Kampagnen umsetzen oder planen. Gleichzeitig unterstreichen die Ergebnisse die wachsende Bedeutung von Influencer Marketing im B2B-Bereich:

  • 82 Prozent der Befragten sagen, dass Creator die Glaubwürdigkeit bei Entscheidungsträger:innen erhöhen.
  • 70 Prozent geben an, dass Käufer:innen heute stärker auf Expert:innen und Branchenstimmen vertrauen als auf Inhalte von Marken selbst.
  • Mehr als die Hälfte der B2B-Käufer:innen informiert sich vor einer Kaufentscheidung über Creator Content.

So wird auch deutlich, warum LinkedIn den Creator Marketplace gerade jetzt einführt: Die Business-Plattform will Marken den Zugang zu den Stimmen erleichtern, denen Entscheider:innen zunehmend vertrauen.

So profitieren Creator vom Marketplace

Der Creator Marketplace soll jedoch nicht nur Marken, sondern auch Creatorn neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Wer sich für das Programm registriert, kann:

  • das eigene Profil für Marken sichtbar machen
  • ausgewählte Inhalte hervorheben
  • bevorzugte Kontaktwege hinterlegen
  • selbst festlegen, wie Unternehmen Kontakt aufnehmen können

Zudem behalten Creator die Kontrolle darüber, wie und wann gesponserte Inhalte im Rahmen von Markenkooperationen genutzt werden.

Creator Marketplace: Die Business-Version von Instagrams Erfolgsmodell

Influencer Marketing war lange das Spielfeld von Instagram, TikTok und YouTube. LinkedIn spielte zwar bei Thought Leadership und Personal Branding mit, bot Marken aber bislang kaum Möglichkeiten, vertrauenswürdige Stimmen systematisch zu identifizieren und Kooperationen direkt auf der Plattform umzusetzen. Das ändert sich jetzt mit dem neuen Creator Marketplace, einem weiteren Schritt in LinkedIns Ausbau zum B2B Hub für Creator-Kooperationen.

Instagram brachte den Creator Marketplace bereits 2022 an den Start und rollte ihn 2024 auch in Deutschland aus – mit AI Support. Auch YouTube integriert KI in die Creator-Suche. Mit Gemini können Marken innerhalb von Creator Partnerships passende Influencer aus dem Pool des YouTube-Partner Programs finden und potenzielle Kooperationen schneller identifizieren.

LinkedIn adaptiert dieses Modell nun für die Business-Welt. Wie bei Instagram und YouTube sollen Marken einfacher mit relevanten Creatorn zusammenfinden und Kooperationen effizienter umsetzen können. Im Fokus stehen dabei jedoch Fachwissen, Branchenexpertise und Einfluss auf Geschäfts- und Kaufentscheidungen. Anders als Instagram und YouTube setzt LinkedIn bei der Creator-Suche jedoch (noch) nicht auf KI-gestützte Empfehlungen. Da generative KI inzwischen nahezu alle Bereiche des digitalen Marketings prägt, von Strategie und Kreation bis zu Kampagnensteuerung und Analyse, könnte sie perspektivisch auch im neuen Creator Marketplace von LinkedIn mit zusätzlichen Funktionen Einzug halten.

LinkedIn startet BrandWorks für B2B-Kampagnen

Neben dem Creator Marketplace startet LinkedIn mit BrandWorks ein neues Beratungs- und Serviceangebot für Werbetreibende. Das Team aus Spezialist:innen für Brand, Creative, Content und Events soll Unternehmen dabei unterstützen, Kampagnen für Entscheider:innen auf LinkedIn zu entwickeln und deren Wirkung zu steigern. Gemeinsam mit Marken und Agenturen soll BrandWorks unter anderem dabei helfen:

  • Zielgruppen-Insights in Strategien zu übersetzen
  • Inhalte stärker am Verhalten von Käufer:innen auszurichten
  • mehr aus bestehenden Kreativkonzepten herauszuholen
  • Kampagnen mit wirkungsvollen Aktivierungen zu verknüpfen

Nach Angaben von LinkedIn wird BrandWorks bereits von Unternehmen wie SAP und Webflow genutzt, um Kampagnen gezielter auszuspielen und deren Wirkung zu steigern.


Neue LinkedIn-Metrik zeigt, welche Posts neue Zielgruppen erreichen

Screenshot der neuen LinkedIn-Beitragsanalysen auf einem Smartphone. Die Ansicht zeigt die neuen Reichweitenmetriken In-Network Reach und Out-of-Network Reach, mit denen Nutzer:innen nachvollziehen können, welcher Anteil der Impressionen aus dem eigenen Netzwerk stammt und wie viel Reichweite außerhalb davon entsteht.
© Sam Corrao Clanon via Canva

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Relaunches sorgen für Empörung: Warum Rebrandings so polarisieren


Sorgte zuletzt für Streit: Das neue Logo des Landes Hessen

Egal, was gestaltet wird: Irgendjemand ist dagegen. Köln, Leipzig, die Uni Marburg und die FU Berlin zeigen: Halb Deutschland steckt im Rebranding und wenn man den Medien folgt, hasst es halb Deutschland. Warum die Kritik berechtigt und absoluter Quatsch ist, erklärt Nico Klink, Director Brand Strategy bei Radikant, in seinem Gastbeitrag.

Die Menschen sind sauer – zu Recht

Die Entrüstung folgt meist zwei Mustern: Entweder wirkt

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