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„Big Idiot Seat Sale“: Ryanair schlachtet Starlink-Zoff mit Elon Musk für Marketingaktion aus


Ryanair-Chef Michael O’Leary hält Elon Musk für überarbeitet – und bietet ihm einen „Great Idiot Seat“ an.

Wenn zwei Alphamännchen aneinander geraten, wird es bisweilen unschön. Aktuelles Beispiel: Der Zoff zwischen Michael O’Leary und Elon Musk. Da der Ryanair-Chef Musks Satelliten-Internet Starlink partout nicht in seine Flugzeuge einbauen will, denkt der nun laut über einen Kauf der Airline nach. O’Leary reagiert auf seine Weise – mit einer cleveren Marketing-Aktion.

In dem öffentlich ausgetragenen Streit zwischen Elon Musk und Michael O’Leary geht es ganz schön zur Sache. Hintergrund der Fehde ist,

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OpenAI verschiebt Erotik-Feature erneut | OnlineMarketing.de


UPDATE (12. Dezember 2025)

Mit GPT-5.2 veröffentlichte OpenAI jüngst das bislang leistungsstärkste Modell für den professionellen Einsatz. Die Nutzung der ChatGPT App dürfte damit nochmal angekurbelt werden; in den USA ist sie zur am meisten heruntergeladenen iPhone App des Jahres aufgestiegen und liegt damit vor Instagram, TikTok und Google.

Zusätzlichen Schub könnte der angekündigte Adult Mode bringen. Laut dem OpenAI Management soll er im ersten Quartal 2026 starten, wie unter anderem The Verge berichtet. Erwachsene Nutzer:innen sollen damit freier, persönlicher und auch erotischer mit ChatGPT interagieren können. OpenAI verweist dabei ausdrücklich auf Age Gating sowie klar getrennte Nutzungserfahrungen für Minderjährige und Erwachsene.

Adult Mode: Wie hoch ist das Risiko?

Genau hier setzt jedoch die Kritik an. Zweifel gibt es vor allem daran, ob Altersverifikation im Alltag zuverlässig genug funktioniert, insbesondere dann, wenn sich der Adult Mode perspektivisch nicht nur auf Text, sondern auch auf Bild- und Videogenerierung ausdehnt. Beispiele aus dem KI-Umfeld zeigen bereits heute, wie schnell sexualisierte oder erotische Inhalte entstehen können, die rechtliche und ethische Grauzonen berühren: von realistisch wirkenden Darstellungen über problematische Rollenmuster bis hin zu Inhalten, die Abhängigkeits- oder Objektifizierungsdynamiken verstärken. Für OpenAI wird der Umgang damit zur Gratwanderung.

OpenAIs CEO Sam Altman hatte bereits mehrfach betont, ChatGPT solle sich stärker an den Wünschen der Nutzer:innen orientieren dürfen, etwa als freundschaftliche Gesprächspartner:innen oder mit individuell geprägter Tonalität. Erotik bezeichnete er dabei ausdrücklich als legitime Option für Erwachsene, nicht als voreingestellten Standard.

Gleichzeitig reagiert OpenAI mit dem Adult Mode auch auf den Wettbewerbsdruck. Andere KI-Angebote wie der Spicy Mode von Grok erlauben bereits explizite Inhalte. Offen bleibt jedoch, wie belastbar die Schutzmechanismen in der Praxis sind – und wie OpenAI mit dem Risiko umgeht, dass Nutzer:innen emotionale oder intime Bindungen zu KI-Systemen aufbauen. Denn die gesellschaftlichen, ethischen und regulatorischen Konsequenzen sind noch längst nicht abschließend verhandelt.

Es bleibt trotz der Maßnahmen kritisch, Nutzer:innen durch Features und und Modes zu ermutigen, emotionale Bindungen zu einer künstlichen Intelligenz aufzubauen. Eine zu Jahresbeginn im Journal of Social and Personal Relationships veröffentlichte Studie, auf die Gizmodo im Rahmen der Berichterstattung hinweist, zeigt, dass Erwachsene mit engen emotionalen Beziehungen zu KI-Chatbots signifikant häufiger über psychische Belastungen berichten als Personen ohne solche Bindungen. Weitere Untersuchungen deuten darauf hin, dass insbesondere Menschen mit wenigen stabilen sozialen Kontakten dazu neigen, KI-Chatbots als Vertrauenspersonen zu nutzen. Auch OpenAI hat in der Vergangenheit eingeräumt, dass einzelne Nutzer:innen ein Risiko für emotionale Abhängigkeiten entwickeln können.

Dieser Beitrag erschien erstmals am 15. Oktober 2025.


Wenn der AI Chatbot als Sparrings-Partner:in für sexuelle Fantasien herhält, dann ist das einerseits ein Zeichen der Zeit, andererseits ein Einfallstor für Kritik am Geschäftsmodell. OpenAI möchte ChatGPT derart optimieren, dass User wieder mehr unterhaltsame Konversationen mit der KI führen können, die menschlicher und mehr wie Freund:innen daherkommen soll – egal ob mit personalisiertem Emoji-Sprech oder erotischen Botschaften. Denn im Rahmen des Age Gating soll auch Erotika für Erwachsene ermöglicht werden. Während CEO Sam Altman Usage Maxxing dementiert, könnten diese angekündigten Veränderungen genau das bewirken: ein Wachstum der User-Basis, die bereits bei über 800 Millionen pro Woche liegt. Gleichzeitig eröffnen sich mit weniger Restriktionen für den Chatbot große Problemfelder.


Bald schon Werbung in ChatGPT:

OpenAI bricht offenbar mit dem eigenen Prinzip


ChatGPT wie mit GPT-4o: Darum minimiert OpenAI die Restriktionen

In einem ausführlichen X Post erklärt Sam Altman, dass OpenAI eine Reihe von Restriktionen für den Chatbot ChatGPT zurückziehen wird. Diese wurden im Rahmen von Sicherheitsvorkehrungen im Mental-Health-Kontext integriert. Als Auslöser für diese Restriktionen können mehrere Momente gelten. Im Frühjahr reagierte das Unternehmen darauf, dass das Modell GPT-4o sich als geradezu speichelleckerisch erwies und Usern auf sehr persönlicher Ebene begegnete. Im Sommer 2025 wurde OpenAI zudem von den Eltern eines Jugendlichen verklagt, der sich im Anschluss an eine sehr enge Beziehung zu ChatGPT das Leben nahm. Er sprach mit dem AI Bot über seine Suizidpläne, erhielt aber nicht die nötige Hilfe, es seien keine relevanten Warnungen ausgegeben worden.

Inzwischen geht aber Sam Altman davon aus, dass das Unternehmen die gröbsten Mental-Health-Probleme so weit gemindert hat, dass man einige Restriktionen wieder aufheben kann. Dazu kommt, dass OpenAI kürzlich umfassende Elternkontrollen gelauncht und ein Expert Council on Well-Being and AI integriert hat. Auch ein Global Physician Network soll das Modellverhalten optimieren, gerade in Bezug auf psychische Probleme. Deshalb erlaubt OpenAI in den kommenden Wochen wieder eine überaus persönliche Kommunikation mit ChatGPT. Altman schreibt, dass das Tool dann wieder mehr wie das beliebte Modell GPT-4o agieren soll. Dieses wurde im Sommer von GPT-5 als Default abgelöst. Doch User waren zunächst enttäuscht und forderten – mit Erfolg – GPT-4o als Option zurück, weil sie zuweilen die persönliche Ansprache bei ChatGPT in diesem Modell vermissten. Altman erklärt:

[…] If you want your ChatGPT to respond in a very human-like way, or use a ton of emoji, or act like a friend, ChatGPT should do it (but only if you want it, not because we are usage-maxxing) […].

Ab Dezember setzt das Unternehmen überdies das Age Gating im großen Stil um. Damit sollen Minderjährige besser geschützt werden, aber Erwachsene eher „wie Erwachsene“ behandelt werden. Darum können sie dann auch auf erotische Konversationen mit ChatGPT bauen.

Chancen Probleme mit AI-Erotik: User-Interesse und Verletzlichkeit

Sofern ChatGPT erotische Chats erlaubt, könnte das das Interesse vieler User fördern und sogar zu einem User-Gewinn führen. Dass Sexualität sowie Erotik und digitale Rezeption eng zusammenhängen können, zeigt ein Blick auf die meistgenutzten Websites der Welt, diverse Trend-Podcasts und nicht zuletzt populäre Serienformate oder Hit Songs. Auch im Kontext von generativer KI sind sexualisierte Funktionen längst angekommen. X beispielsweise erlaubt Pornographie auf der Plattform und lässt User über den KI Bot Grok mit Grok Imagine sogar NSFW Content erstellen.


Grok Imagine mit Spicy Mode jetzt for free

Grok Image
Grok, © xAI via Canva

Die Meta AI erlaubte zuletzt ebenso sexuell aufgeladene Konversationen und wurde scharf dafür kritisiert, dass auch Kinder solchen Chats ausgesetzt worden waren. Bei vielen Bild- und Videogeneratoren mit KI-Support gibt es zwar Einschränkungen, doch die lassen sich zum Teil sogar aushebeln. Dass OpenAI nun ebenfalls Erotika als Option für erwachsene User ermöglichen möchte, ist nicht per se problematisch, stellt der Bereich doch nur einen weiteren Nutzungskontext dar. Zum Problem könnte der Aspekte jedoch werden, wenn Kinder und Jugendliche die Altersschranken überwinden oder durch Bugs die sexualisierten Chats nutzen könnten. Des Weiteren läuft das Unternehmen Gefahr, daran teilzuhaben, wenn mehr und mehr Menschen enge erotische Beziehungen zu KI-Bots aufbauen. Dafür gibt es schon jetzt viele Beispiele. Amelia Gentleman schrieb zudem kürzlich für The Guardian über den Aufstieg von AI Girlfriends, die für manche Unternehmen oder Creator längst zum Geschäftsmodell avanciert sind.

KI-Beziehungen können das Bild von zwischenmenschlichen Beziehungen stark beeinträchtigen und unüberlegte Entscheidungen fördern. All das sind nur potentielle Probleme für OpenAI; noch ist nicht klar, in welchem Ausmaß das Unternehmen erotische Konversationen ermöglichen wird. Doch die Ankündigung untermauert, wie sehr sich ChatGPT und ähnliche KI-Bots, von Claude bis Gemini, als Raum für zahlreiche Interaktionen im Alltag etablieren: von der Suche über das Shopping bis hin zur Lehre und Erotik. Das ist Teil einer neuen Realität im KI-Zeitalter, aber einer, die viele Fallstricke mit sich bringt, die wir womöglich erst einige Zeit später im vollen Ausmaß sehen können. Der Aufstieg hochleistungsfähiger KI-Videomodelle und die Entwicklung der Speech-to-Speech-Modelle dürften indes dafür sorgen, dass KI-Erotik schon bald ein neues Level erreicht.


Trotz invite-only:

Sora App fast so erfolgreich wie ChatGPT zum Start

Blaues Sora App Icon mit Wolkenform und funkelnden Augen auf violett-blauem Farbverlaufshintergrund, Symbolbild für OpenAIs neue Video-App.
© Sora App Icon via Canva





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Meta stellt Vibes als KI-Video-Editor bereit


Erste Creator können Metas Vibes bereits als Editing Tool im Web nutzen, um KI-Videos zu kreieren und ganze Projekte zu bearbeiten.

Erst im Herbst 2025 erreichte Metas KI-Video-Feed Deutschland. Was als dedizierter Bereich zur Integration und Rezeption von KI-generierten Inhalten für den Meta-Kosmos gestartet war, entpuppte sich schon bald darauf als Nährboden für eine umfassende KI-Kreation von Visuals. Passend dazu hat der Tech-Konzern bereits einen Test für eine Standalone App gestartet. Und jetzt ist Vibes sogar als vielschichtiger Editor für KI-Videoinhalte aktiv. Diese Inhalte können Creator dank Vibes als Sora- oder Google Flow-Konkurrenz im Handumdrehen kreieren und bearbeiten, ehe sie im Vibes Feed, auf Instagram oder Facebook geteilt werden.


Vibes oder AI Slop?
Metas KI-Feed bald als App

AI Content für Metas Vibes Feed
© Meta via Canva

Nützlich für Creator und Marketer: Vibes mit diversen Kreations-Templates im Editor

Der Publisher TestingCatalog berichtet von der Verfügbarkeit von Vibes als Editor. Im Beitrag erwähnt Alexey Shabanov, dass die Version derzeit im Web für einige User bereitsteht, aber noch nicht für alle.

Dabei wandelt sich Vibes von der reinen Rezeptionsumgebung mit grundlegenden Kreationsfunktionen zur dedizierten Editing-Option. So könnte Vibes künftig mit Tools wie Veo 3.1 oder sogar Flow von Google, aber auch Sora von OpenAI oder Adobes Firefly konkurrieren. Laut TestingCatalog können User inzwischen schon ganze Projekte bearbeiten und beispielsweise ausgehend von Prompts für die Visuals mit Charakteren und verschiedenen Styles, mit unterschiedlichen Formaten, Musikhintergründen, Lip Sync und der Sprachauswahl sowie Image-to-Video-Kreation arbeiten.

Die Vibes-Kreationsoptionen im Editor auf einen Blick, © TestingCatalog
Die Vibes-Kreationsoptionen im Editor auf einen Blick, © TestingCatalog

Zusätzlich ermöglicht die Timeline-Bearbeitung Anpassungen für Sound und Videoebene im gleichen Workspace. Verschiedene Effekte und Schriftarten lassen sich ebenfalls einfügen. Darüber hinaus sollen noch deutlich mehr Optionen integriert werden. Shabanov berichtet von einem Media Tab, Style- und Charakterbibliotheken, Textkontrollen für die Timeline und Moodboards, die derzeit in der Entwicklung sind.

Das Moodboard ist noch nicht ganz funktionsfähig, © TestingCatalog
Das Moodboard ist noch nicht ganz funktionsfähig, © TestingCatalog

Während Meta Vibes also Stück für Stück zu einem nützlichen Editor ausbaut, gibt es noch einige Einschränkungen, die die Konkurrenzfähigkeit begrenzen. Zum einen haben noch nicht alle User Zugriff auf die Kreationsumgebung. Zum anderen lassen einige der Ergebnisse nach Ansicht von Alexey Shabanov noch zu wünschen übrig, können zumindest dem Anspruch im Rahmen der Tool-Vielfalt nicht immer gerecht werden. Shabanov schreibt:

[…] The main limitation at present is output quality: while the tooling appears mature, the generated results do not consistently meet the interface’s ambitious standards.

Teil einer großen Video- und Editing-Offensive Metas

Vibes soll Metas Editing Tools um eine weitere, besonders auf AI Content ausgerichtete, Variante erweitern. Story und Reel Content können Creator beispielsweise bereits mit dem Restyle Feature mithilfe der Meta AI bearbeiten. Diese Option ist nicht nur via Meta AI, sondern auch in der Edits App verfügbar. Edits ist Metas große CapCut-Konkurrenz, die seit rund einem Jahr auf dem Markt ist. Inzwischen bietet Edits eine Vielzahl an Bearbeitungsoptionen und ist gerade für Instagram Creator zu einer relevanten Editieroption avanciert.

Vibes weist als Editing-Umgebung bereits Parallelen zu Edits auf und könnte Meta im AI-Zeitalter noch mehr Zulauf bei der Videokreation und -bearbeitung bieten. Immerhin eignen sich die eigenen Lösungen für einen Workflow all jener Marketer und Creator, die anschließend ihre Inhalte im Meta-Kosmos auf Facebook, Instagram oder auch Vibes verbreiten und damit potentiell für Millionen oder gar Milliarden von Menschen ausspielen.


Ghostface erobert Metas KI-Feed Vibes:

So wirst du wirst Teil von Scream 7

Smartphone zeigt eine personalisierte Horrorvideoszene aus der „Scream 7“-Kampagne im Vibes Feed.
© Meta Platforms/Paramount Pictures (bereitgestellt von segmenta) via Canva





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Rückblick auf Werbeklassiker: Die bemerkenswerte Evolution der Zielgruppe Frau in der Werbung


2004 startete Dove seine Real-Beauty-Initiative – heute gilt sie als Pionier unter den Haltungskampagnen

Über Sinn und Unsinn von Diversität im Marketing wird immer wieder gerne diskutiert. Gerade der Umgang der Werbebranche mit Frauen als Zielgruppe zeigt, wie wichtig das Thema immer noch ist. Kurz nach dem Weltfrauentag blicken wir zurück auf die Entwicklung von sexistischen Kampagnen hin zu einem modernen Frauenbild.

Es ist ein etabliertes Ritual der Branche: Alle sechs Monate berichtet der Deutsche Werberat über die eingegangenen Beschwerden gegen Werbekampag

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