Online Marketing & SEO
Bing bekommt neue KI-Bildersuche mit Zusammenfassungen
Keine endless Grids mehr: Bing organisiert die Bildersuche mit KI neu und liefert Einordnungen und Zusammenfassungen für die Ergebnisse gleich mit – samt Quellen.
Nie zuvor hat sich die Internetsuche so rasant verändert. Das zeigt exemplarisch die größte Search-Anpassung des vergangenen Jahrzehnts, die Google mit einem neuen Suchfenster jüngst vorgenommen hat. Diese Anpassung trägt der Entwicklung Rechnung, dass immer mehr KI-Suchen, aber auch -Ergebnisse die Suche prägen. Die Konkurrenz von Bing setzt ebenfalls auf hilfreiche KI-Unterstützung bei der Suche und hat eine große Neuerung für die Bildersuche angekündigt. Während Bing mit Google als weltmarktführender Suchmaschine kaum mithalten kann, ist Microsofts Suchoption in Deutschland mit einem Marktanteil von knapp 9,7 Prozent doch mit Abstand die zweitwichtigste klassische Suchmaschine.
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So sieht die neue KI-Bildersuche auf Bing aus: Mehr Kontext und Übersicht auf den ersten Blick
Wer bei Suchmaschinen auf den Reiter „Bilder“ klickt, erhält zunächst eine riesige Anzahl zur Suchanfrage passender Bilder. Diese ähneln sich oft und müssen von Suchenden erstmal gescannt werden. Deshalb bietet Bing Usern jetzt eine smarte neue Lösung, die ihnen die Einordnung der Ergebnisse abnimmt. Mithilfe von KI stellt Bing eine neue Version der Bildersuche bereit, die über einen Schieberegler mit dem Schriftzug „New Version“ am oberen rechten Bildrand in der Bildersuche zu finden ist – allerdings vorerst nur in den USA, andere Regionen sollen bald folgen. Diese neue Suchoption soll das Gefühl der „Überwältigung“ reduzieren, das User bei der Anzeigen zahlreicher Bilder verspüren könnten. Stattdessen setzt die neue Bildersuche auf eine Kategorisierung und Einordnung.
We’ve just rolled out a new AI-guided experience in Bing image search that improves how image results are structured and surfaced.
Instead of a flat grid of repetitive results, images are organized into meaningful categories with summaries, adding context that inspires further… pic.twitter.com/71N2XnHd43
— Microsoft Bing Dev (@MSBing_Dev) May 26, 2026
Bing zeigt ein Beispiel, bei dem nach den höchsten Bergen in Washington gesucht wird. Die klassische Bildersuche zeigt verschiedene Bilder von Bergen mit knapper Bildunterschrift neben- und untereinander. In der neuen KI-unterstützten Version tritt eine strukturierte Übersicht zu Tage, bei der einzelne Kategorien – in diesem Fall einzelne Berge – eingeführt werden. Unter diesen Kategorien werden dann passende Bilder versammelt, während neben den fett markierten Kategorien am linken Bildrand KI-generierte Zusammenfassungen für diese stehen. In diesen verweist Bing auch direkt auf zugrunde liegende Quellen für die Zusammenfassungen.

Bing erklärt, dass die neue Suchoption organisierter, intuitiver und hilfreicher sein soll und ergänzt:
Whether you’re browsing ideas for a home refresh, researching a travel destination, or diving into a visual topic you’re curious about, this new experience is designed to help you move from browsing to deciding with less effort.
Nun kann die optimierte Bildersuche in verschiedenen Suchszenarien helfen, etwa bei der Recherche zu Künstler:innen und ihren Werken, bei der Lehre insgesamt oder bei der Inspirationssuche für das Shopping.

Die New Version in der Bing-Bildersuche ist ab sofort auf dem Desktop in den USA auch für nicht eingeloggte User verfügbar. Wer sie aktiviert, findet bei folgenden Suchen KI-gestützte Einordnungen.
Grounding Queries und Citations:
Microsoft bringt AI Performance Dashboard für die Suche

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Google testet Video-Tab für Search mit Personalisierung
In der jüngsten Betaversion der Google App ist ein Video-Tab aufgetaucht, der Vorschläge für YouTube-Videos, TikToks und Reels liefern könnte, die auf dem Suchverhalten der User basieren. Ähnlich wie auf den Videoplattformen selbst.
Auf TikToks For You Page werden dir passend zu deinem Sehverhalten und deinen Suchanfragen oder Follows Videos für eine optimale App-Erfahrung ausgespielt. Auf YouTube wiederum erhältst du wie auf anderen Streaming-Plattformen – von Netflix bis Disney+ – basierend auf deiner Rezeption und deinen Eingaben ebenfalls personalisierte Empfehlungen. Solche an die User angepassten Vorschläge sind keine Neuheit; auch die Suchmaschine Google bietet sie in verschiedenen Bereichen, von Discover über bevorzugte Quellen bei Schlagzeilen bis hin zur Bildersuche. Demnächst könnten User via Google App ebenfalls auf für sie relevante Videoinhalte hingewiesen werden. Darauf deutet ein neuer Video-Tab hin, der die Search-Erfahrung maßgeblich beeinflussen und mit einer Entertainment Discovery verknüpfen könnte.
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Wenige Informationen zum Test in der Google App: Personalisierte Videovorschläge liegen nahe
Wer die Android Google App nutzt, hat aktuell zumeist die Reiter Startseite, Suche, Benachrichtigungen und Aktivität am unteren Bildrand vorliegen. So ist es auch bei uns im Test. Anders verhält es sich in einer Betaversion der neuen Google App, die Android Authority testen konnte. In dieser Version ist der Reiter Benachrichtigungen nicht mehr vorhanden, dafür gibt es einen dedizierten Tab für Videos.

Beim Tippen auf diesen Reiter sah das Team nach eigener Aussage noch nichts. Dennoch zeigt das Auftreten dieser Option, dass Google mit der prominenten Integration von Videohinweisen direkt in der Suche experimentiert. Schon jetzt finden User in der mobilen und Desktop-Suche einen Videofilter, wenn sie ihre Suchanfrage gestellt haben. Über diesen können sie zur Anfrage passende Videos auf verschiedenen Plattformen finden. Doch der Video-Tab in der App könnte künftig proaktiv Videos vorschlagen, die zum Nutzungsverhalten eingeloggter User passen, ähnlich wie bei Google Discover. Eine offizielle Bestätigung dieses neuen Tabs gibt es noch nicht. Aber Google testet regelmäßig neue Features, um User an die eigenen Dienste zu binden und ihnen auf schnellem Wege passende Inhalte ausspielen zu können. Die Verbindung von Suche und Videovorschlägen zeigt sich unterdessen auf YouTube mit dem neuen Feature Ask YouTube, das an den AI Mode erinnert.
Die im Video-Tab vorgeschlagenen Inhalte könnten von TikTok, Instagram, Facebook und Co. stammen, wie im Videofilter auch. Vor allem aber dürften YouTube-Inhalte vorgeschlagen werden. Die Google-Tochter verzeichnete laut jüngst vorgestellten Daten 2025 jeden Tag Milliarden Suchanfragen, kommt auf über zwei Milliarden Stunden rezipierter Shorts pro Monat in Wohnzimmern der User und erreicht nach Nielsen-Daten 91 Prozent der erwachsenen Bevölkerung der USA. Bei den Videovorschlägen könnten indes zukünftig einige KI-Clips mit dabei sein, zum Beispiel erstellt mit Googles neuem KI-Videomodell Gemini Omni.
Googles Gemini Omni startet weltweit:
KI-Videoediting direkt im Chat

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