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Bundesumweltminister: Verbot von Einweg-Vapes in Arbeit


Bundesumweltminister Carsten Schneider bereitet ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten vor. Er werde noch in diesem Jahr ein entsprechendes Gesetz vorlegen, sagte der SPD-Politiker nach einem Treffen mit den Umweltministerinnen und Umweltministern der Länder in Leipzig. Die Einweg-Geräte sollen dann in Deutschland nicht mehr verkauft werden dürfen.

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Schneider begründete das angestrebte Verbot mit der Gefahr von Bränden, die von den Einweg-E-Zigaretten ausgehen. Sie würden von den Nutzern häufig einfach über den Hausmüll oder den Gelben Sack entsorgt – und führten dann zu Bränden in den Müllentsorgungsanlagen. Sie seien eine Gefahr für Leib und Leben der Beschäftigten und auch eine Gefahr für den Recyclingstandort Deutschland. Wie häufig die Geräte tatsächlich für Brände verantwortlich seien, werde derzeit noch „quantifiziert“.

Vertreter aus der Abfallwirtschaft beklagen einen massiven Anstieg solcher Brände seit dem vergangenen Jahr. In einer Anlage im Kreis Segeberg „brennt es jeden Tag, ausgelöst von mechanischen Beschädigungen von Lithium-Batterien, die kleine Brände auslösen“, sagte ein Sprecher der Abfallwirtschaft Dithmarschen (AWD) der Deutschen Presse-Agentur im November. Auch Vertreter anderer Unternehmen berichteten der dpa von ähnlichen Zuständen. Der Umweltausschuss des Bundestages schätzt den finanziellen Gesamtschaden durch die Brände auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Aus Sicht des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft (BDE) und führender Unternehmen der Kreislaufwirtschaft kann das Problem nur durch klare gesetzliche Regelungen gelöst werden.

Der Bundesrat hatte sich in der Vergangenheit bereits für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten ausgesprochen. Nachfüllbare Geräte sollen von dem Verbot nicht betroffen sein. Die Bundesregierung hatte sich bereiterklärt, ein Verbot auf den Weg zu bringen – Schneider machte jetzt klar, dass es bald kommen soll. Das Verbot war im November von der Bundesregierung angekündigt worden. Rita Schwarzelühr-Sutter, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hatte dazu gesagt, dass aus ihrer Sicht ein solches Gesetz durch die EU-Kommission gebilligt werden müsse.

Die sogenannten E-Zigaretten erzeugen Dampf, der inhaliert wird und bei manchen Sorten nach Früchten oder Menthol schmeckt. Der Dampf enthält deutlich weniger Schadstoffe als der Rauch von Tabakzigaretten, Mediziner warnen dennoch vor den Gesundheitsgefahren und der Wirkung von Nikotin, das abhängig macht.

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Im Jahr 2025 stieg der legale Umsatz in Deutschland nach Branchenangaben schätzungsweise um ein Viertel auf 2,4 Milliarden Euro. Von Juli an können Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland E-Zigaretten überall dort, wo sie verkauft werden, auch zurückgeben. Neben den Einweggeräten gibt es auch Modelle, bei denen sich der Akku wiederaufladen und das Dampf erzeugende Mittel („liquid“) nachgefüllt werden kann.


(nen)



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Autos werden laut einer aktuellen Studie im Jahr mehr als 1 Zentimeter länger


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Steigende Schadstoffemissionen, Parkplatzprobleme in den Städten, aber der Gigantismus nimmt kein Ende: Autos werden von Jahr zu Jahr länger und höher. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E).

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Die durchschnittliche Größe der Neuwagen wachse unaufhaltsam, schreiben Sofía Navas Gohlke und James Nix in dem Bericht „Ever-bigger? Car size at a crossroads“. Jedes Jahr werden die Fahrzeuge im Schnitt um 1,2 Zentimeter länger und um 0,5 Zentimeter höher. Das korrespondiere mit Erhebungen aus den Vorjahren, nach denen Autos im Jahr 0,5 Zentimeter breiter (2024) werden und die Höhe der Motorhaube jährlich um 0,5 Zentimeter zunehme (2025).

Über einen längeren Zeitraum ergeben sich da deutliche Unterschiede: So war laut der Studie ein Neuwagen im Jahr 2000 im Schnitt 4,09 Meter lang und 1,69 Meter breit, im Jahr 2025 waren Autos im Schnitt 4,38 Meter lang und 1,82 Meter breit. Die Motorhaube war 2010 noch 77 Zentimeter über der Straße, 2025 war sie 7 Zentimeter höher.

Setzt sich der Trend ungebremst fort, dann ist das durchschnittliche Auto 2040 – also in 14 Jahren – 4,56 Meter lang und 1,9 Meter breit. Durch die wachsende Größe der Autos würden in Städten dann 8,5 bis 14 Prozent weniger an Parkfläche zur Verfügung stehen. Konkret: In Berlin beispielsweise würden 71.000 bis 177.500 Parkplätze auf öffentlichen Straßen wegfallen.

Das Wachstum stellt aber nicht nur ein Platzproblem dar: Sollte es ungebremst weiterlaufen, werden 2040 Motorhauben 92 Zentimeter hoch sein. Das schränkt die Sicht auf die Straße ein, weshalb gerade Kinder gefährdet werden. Aber nicht nur die: Auch die Zahl von tödlichen Unfällen von Fußgängern, Rad-, Motorrad- und Mopedfahrern aller Altersgruppen wird laut der Studie steigen.

Die Autoren empfehlen deshalb ein „Right-Sizing“-Szenario: Danach sollen die durchschnittlichen Fahrzeugabmessungen bis 2040 wieder auf das Niveau der Jahre 2010 bis 2015 sinken: 4,25 Meter lang, 1,77 Meter breit, 77 Zentimeter Motorhaubenhöhe. Schon allein um der Sicherheit willen: Sollte das Wachstum ungebremst weitergehen, würden bis 2040 im Jahr 40 Prozent mehr Kinder, die zu Fuß unterwegs sind, bei Autounfällen ums Leben kommen als im „Right-Sizing“-Szenario. Bei den Fußgängern, Rad-, Motorrad- und Mopedfahrern aller Altersgruppen wären es 14 Prozent.

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Es gibt laut der Studie zu wenige Maßnahmen, um diesen Trend zu stoppen. „Als Folge davon nehmen die durchschnittlichen Fahrzeugabmessungen linear zu. Das geschieht durch höhere Anteile von Fahrzeugen der Segmente C, D und E [Mittelklasse, obere Mittelklasse und Oberklasse] sowie einer zunehmenden SUV-isierung in allen Segmenten.“ Für ein Right-Sizing müssten mehr Fahrzeuge der A- und B-Segmente, Kleinst- und Kleinwagen, auf die Straße und der Anteil an SUVs sinken. Eine solche Entwicklung könne durch „politische Maßnahmen und Anreize“ gefördert werden.

Mancherorts wird damit schon begonnen: Paris etwa hat 2024 nach einer Abstimmung die Parkgebühren für SUVs von Besuchern stark erhöht. In Zürich werden, ebenfalls nach einer Abstimmung, ab dem kommenden Jahr die Tarife beim Anwohnerparken nach dem Gewicht des Fahrzeugs berechnet.


(wpl)



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Figma: KI-Werkzeuge für Design, Code und Zusammenarbeit


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Das US-Unternehmen Figma will seine gleichnamige Web-App stärker auf einen ganzheitlichen Entwicklungsprozess digitaler Produkte ausrichten. Auf der Hauskonferenz Config 2026 in San Francisco hat das Unternehmen Werkzeuge vorgestellt, die Design, Programmierung, Animation und künstliche Intelligenz enger als zuvor miteinander verbinden sollen. Figma will sie in den kommenden Wochen schrittweise veröffentlichen.

Statt beispielsweise eine Webseite in Photoshop zu entwerfen und später in Code nachbauen zu lassen, sollen Teams beim Bau von Apps und Seiten möglichst viele Arbeitsschritte innerhalb einer gemeinsamen Arbeitsfläche erledigen.

Die Figma Canvas steht dabei im Mittelpunkt, eine Arbeitsumgebung, in der man Apps, Websites und andere digitale Produkte entwirft. Figma integriert neben klassischen Designfunktionen auch solche für Programmierung, Animationen, visuelle Effekte und KI-Dienste.

Eine der wichtigsten Neuerungen: Programmcode lässt sich direkt auf der Designfläche bearbeiten. Entwickler können Quellcode aus bestehenden Projekten übernehmen, ihn ändern und wieder mit dem ursprünglichen Codebestand synchronisieren. Ein integrierter KI-Agent soll dabei alternative Lösungswege vorschlagen oder Abläufe in bearbeitbare Designelemente überführen.

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Mit „Figma Motion“ führt das Unternehmen ein Werkzeug für Animationen und dreidimensionale Szenen ein. Animationen entstehen entweder klassisch über eine Zeitleiste oder per Prompt über künstliche Intelligenz. Die erstellten Inhalte bleiben mit den verwendeten Designsystemen verknüpft und sollen sich einfacher in die spätere Entwicklung übernehmen lassen.



Animationen lassen sich nicht nur über KI-Prompts, sondern auch manuell in einer Zeitleiste entwerfen.

(Bild: Figma)

Auch bei visuellen Effekten setzt Figma auf künstliche Intelligenz. Über sogenannte Shader lassen sich Oberflächen, Farbverläufe und Effekte wie Pixelierung, Dithering oder Unschärfe per Texteingabe erzeugen.



Über Shader lassen sich Farbverläufe und Effekte per Texteingabe erzeugen.

(Bild: Figma)

Nutzer können über die Arbeitsfläche auf den Figma Agent zugreifen. Der KI-Assistent beantwortet Fragen, erstellt Designs und erledigt wiederkehrende Aufgaben. Arbeitsabläufe lassen sich künftig als „Agent Skills“ speichern und innerhalb eines Teams verwenden. Mit dem KI-Agenten lassen sich außerdem eigene Plugins erstellen.

Der Figma-Agent erhält Zugriff auf Informationsquellen wie Websuchen, Dateianhänge und Schnittstellen zu externen Diensten. Dadurch soll die KI bei ihren Vorschlägen mehr Kontext berücksichtigen können.



Wiederkehrende Aufgaben speichert der KI-Assistent von Figma auf Wunsch als Agent Skills.

(Bild: Figma)

Außerdem soll er auf weitere Produkte des Unternehmens ausgeweitet werden. In FigJam unterstützt er bei der Strukturierung, Analyse und Visualisierung von Ideen. In Figma Slides hilft er beim Erstellen und Überarbeiten von Präsentationen sowie beim Zusammenfassen von Rückmeldungen.

Hinzu kommen die „Figma Weave Workflows“, eine Sammlung von gut 20 KI-Werkzeugen. Dazu gehören das Entwickeln eines Designstils aus Referenzbildern, das automatische Anpassen von Motiven an verschiedene Formate, das Freistellen von Bildern, das Umwandeln von Bildern in kurze Videos sowie das Erstellen von 3D-Modellen und mehrstufigen Bildkompositionen.


(akr)



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c’t-Story: Wie der Krieg für mich endete


Den Job hatte ich haben wollen. Und wie bei so vielem in meinem Leben hatte ich nicht gewusst, worauf ich mich einließ. Aber deshalb war ich jetzt hier, mitten in einem militärischen Auslandseinsatz, und nein: Dafür hatte ich nicht unterschrieben. Aber hinterher ist man immer schlauer – so heißt es doch.

Im Vorstellungsgespräch hatte ich die Frage bejaht, ob ich gedient hätte. Wie hatte ich nur so blöd sein können? Aber der gut dotierte Job hatte vor mir wie die sprichwörtliche Karotte vor der Nase des Esels gebaumelt und manchmal ist man einfach dumm. Ich hatte das Thema gegoogelt und im Gespräch dann offensichtlich so fundierte Antworten gegeben, dass die Frau von Human Resources keinen Verdacht geschöpft hatte. Gelächelt hatte sie, die Schlunze. Und meine überaus farbenfrohe Geschichte nicht überprüft.


Titelmotiv-Museum der c’t-Stories

Titelmotiv-Museum der c’t-Stories

Was ist das: Es dreht sich um Technik, ist mal spannend, mal bestürzend, mal amüsant und hat nur sehr selten ein Happy End? Richtig: die c’t-Story. Seit gut 37 Jahren hat sie ihren festen Platz im Magazin – und seit einiger Zeit auch auf heise+. Mal kommt sie aus der Feder preisgekrönter Belletristik-Profis, mal sind die Verfasser hochkarätige Wissenschaftler – oder eigenwillige junge Science-Fiction-Debütanten. Viele unserer c’t-Story-Autoren haben in den vergangenen Jahren für ihre Werke renommierte Preise wie den Kurd-Laßwitz-Preis (KLP) oder den Deutschen Science-Fiction-Preis (DSFP) errungen.

Jetzt saß ich in der Scheiße. Nichts als Feinde um mich herum. Die Kameraden nicht mehr zu sehen. Ich drückte das kalte Metall des Gewehrs an meine Wange. Sturmgewehr SB 2-23, neueste Generation. Von mir mitentwickelt. Schöner Mist!


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „c’t-Story: Wie der Krieg für mich endete“.
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