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ChatGPT Work: OpenAI baut Super-App mit Codex
[…] Mit integriertem Codex hilft ChatGPT Work Teams dabei, ambitionierte Ideen in abgeschlossene Arbeitsergebnisse zu überführen,
meint Emmanuel Marill, Managing Director EMEA bei OpenAI. Mehr als fünf Millionen User nutzen Codex pro Woche, aber eine Million Menschen nutzen es für Arbeitskontexte außerhalb des Codings. Mit Scheduled Tasks können die User zudem die Arbeit am Laufen halten, wenn sie nicht an ihren Geräten sitzen. Ein einheitliches Plugin-Verzeichnis verbindet ChatGPT überdies mit Tools wie Slack, Gmail, Google Drive, Kalendern und CRM-Systemen. Bei OpenAI selbst nutzen inzwischen nach Unternehmensangaben fast 100 Prozent der Teams Codex und Work, um ihre Aufgaben zu automatisieren – was Zeit für andere To-dos freigibt.
Chat, Work und Codex in neuer App-Erfahrung vereint
ChatGPT Work kommt für die OpenAI User als dedizierter Agent im Web und für Mobile, zunächst für Pro, Enterprise und Edu User, in den nächsten Tagen auch für Plus und Business User. Außerdem hat das KI-Unternehmen die Desktop App von ChatGPT überarbeitet. Darin finden ab jetzt alle User, auch die Free User, Codex, Work und Chat als Optionen. Wer bisher die Codex App genutzt hat, kann diese aktualisieren und wird die ChatGPT Desktop App erhalten. So baut OpenAI eine Art Super-App auf, die die zentralen KI-Fähigkeiten des Unternehmens vereint. Auf der OpenAI Website heißt es:
This is the first step towards a broader vision for ChatGPT—where intelligence goes beyond answering questions to helping everyone turn their biggest ideas into reality.

ChatGPT und Codex im Fokus:
OpenAI steht wohl vor Super-App

GPT-5.6 als Basis für facettenreiche Arbeitserleichterungen
Der Roll-out der brandneuen Modellreihe GPT-5.6 unterstützt OpenAIs ChatGPT App, Codex, die API und Agents wie ChatGPT Work. Emmanuel Marill erklärt:
[…] GPT-5.6 Sol bietet führende Intelligenz und Effizienz in den Bereichen Coding, Wissensarbeit, Cybersicherheit und Wissenschaft und nutzt dabei weniger Tokens zu voraussichtlich geringeren Kosten […].
Die Modellversion GPT-5.6 Sol verbessert laut OpenAI die Fähigkeit von ChatGPT, „mehrstufige Aufgaben schrittweise zu durchdenken und Materialien zu erstellen, die Vorlagen und Referenzdateien folgen“. Mit dem Ultra-Modus für Sol sollen sogar mehrere Agents parallel koordiniert werden können, um besonders komplexe Aufgaben zu bewältigen – etwa in Codex. Das Modell optimiert zudem die Qualität der Artifacts in Präsentationen, Dokumenten und Tabellen und stärkt die Computer-Use-Optionen sowie den Design-Output.
GPT-5.6 wird derzeit weltweit schrittweise ausgerollt. In ChatGPT können User mit den Abonnements Plus, Pro, Business und Enterprise über die Einstellung „medium“ und höhere Reasoning-Stufen auf GPT-5.6 Sol zugreifen. User von Pro und Enterprise können für besonders anspruchsvolle Aufgaben GPT-5.6 Pro auswählen.
Noch mehr Insights rund um GPT-5.6, Codex, ChatGPT und Co. findest du in unseren dedizierten Artikeln – und in aller Ausführlichkeit auf dem OpenAI Blog.
GPT-Live ist da:
Das sind OpenAIs neue Voice-Modelle für lebensechte Konversationen

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Gemeinsame Kollektion: BVG und Uniqlo machen Berliner Nahverkehr tragbar
So sehen zwei der T-Shirt-Designs aus, die die BVG und Uniqlo gemeinsam gelauncht haben
Eines der bekanntesten Verkehrsunternehmen Deutschlands und eine der aktuell beliebtesten globalen Fashionmarken haben sich zusammengetan: Die BVG und Uniqlo machen aus Berliner U-Bahnschildern, Liniennetz & Co eine tragbare Kollektion – und zeigen, wie stark Alltagsdesign zur Markenidentität werden kann.
Von der U-Bahn auf die Straße: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und das japanische Modeunternehmen Uniqlo haben eine gemeinsam entwickelte Mo
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Meta droht Milliardenstrafe wegen Suchtgefahr
Konkret geht es um Mechanismen wie endloses Scrollen, automatisch startende Videos, personalisierte Empfehlungen sowie Push-Benachrichtigungen. Aus Sicht der EU sorgen diese Elemente dafür, dass Nutzer:innen deutlich länger auf den Plattformen bleiben, als sie ursprünglich beabsichtigt hatten. Gerade junge Menschen seien dadurch einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Social Media übermäßig oder sogar zwanghaft zu nutzen.
Die Kommission sieht darin nicht nur ein Problem für das digitale Wohlbefinden, sondern auch für die körperliche und psychische Gesundheit von Minderjährigen. Nach ihrer Einschätzung müssten große Online-Plattformen deutlich mehr unternehmen, um solche Risiken zu erkennen und wirksam einzudämmen. Genau dazu verpflichtet sie der Digital Services Act.
EU hält Jugendschutz bei Meta für unzureichend
Sollte sich der Vorwurf im weiteren Verfahren bestätigen, könnten Konsequenzen folgen. Für Facebook und Instagram drohen Geldbußen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes – und zwar für jede Plattform einzeln. Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, erhält Meta jedoch zunächst Gelegenheit, auf die Vorwürfe zu reagieren.
Meta selbst weist die Kritik jedoch zurück. Der Konzern betont, dass der Schutz von Jugendlichen ein zentrales Anliegen sei, und verweist auf bereits eingeführte Sicherheitsfunktionen. Dazu gehören unter anderem standardmäßig aktivierte Zeit-Limits sowie verschiedene Jugendschutz- und Elternkontrollen.
Urteil mit Signalwirkung:
Junge Klägerin gewinnt Prozess gegen Meta und YouTube
Genau diese Maßnahmen hält die EU allerdings für nicht ausreichend. Nach Einschätzung der Kommission lassen sich Zeitbeschränkungen zu einfach umgehen und führen deshalb kaum zu einer spürbaren Verringerung der Bildschirmzeit. Auch die Kindersicherungsfunktionen stünden in der Kritik, weil Eltern dafür teilweise umfangreiche technische Kenntnisse benötigten und die Einstellungen vergleichsweise kompliziert seien.
Auch aus dem Europäischen Parlament kommen deutliche Worte. Mehrere Abgeordnete fordern, dass die Kommission nicht bei einer bloßen Ankündigung bleiben, sondern bei einem bestätigten Verstoß rasch Sanktionen verhängen sollte. Ihrer Ansicht nach seien die bisherigen Schutzmaßnahmen des Konzerns nicht geeignet, Kinder und Jugendliche wirksam vor den Risiken exzessiver Social-Media-Nutzung zu schützen. Teilweise wird Meta sogar vorgeworfen, problematische Designentscheidungen bewusst in Kauf zu nehmen, weil eine möglichst lange Nutzungsdauer eng mit dem Geschäftsmodell der Plattformen verknüpft sei. Auch die EU-Digitalpolitikerin Alexandra Geese fordert die EU-Kommission auf:
Jetzt müssen schnelle Strafen folgen, bis die suchtfördernden Mechanismen abgestellt werden. Meta und Facebook nutzen gezielt unsere Schwächen aus, um ihren immensen Profit zu optimieren – auf Kosten unserer Kinder.
Der aktuelle Fall reiht sich zudem in eine Serie juristischer Auseinandersetzungen ein, mit denen Meta weltweit konfrontiert ist. Auch in den USA geriet der Konzern zuletzt mehrfach unter Druck. Dort kamen Geschwor:innengerichte in verschiedenen Verfahren zu dem Schluss, dass Meta nicht ausreichend zum Schutz junger Nutzer:innen beigetragen habe. Darüber hinaus laufen zahlreiche weitere Klagen gegen große Social-Media-Unternehmen, in denen es ebenfalls um mögliche gesundheitliche Folgen einer intensiven Nutzung durch Kinder und Jugendliche geht.
Jugendschutz soll weiter verschärft werden
Mit ihrem Vorgehen macht die EU deutlich, dass sie den Schutz Minderjähriger im digitalen Raum weiter verschärfen will. Nach Angaben der Kommission erfüllen bislang die wenigsten großen Plattformen die europäischen Anforderungen vollständig. Zwar wird Meta zugutegehalten, bereits erste Schutzmaßnahmen eingeführt zu haben, aus Sicht der Behörde reichen diese jedoch nicht aus. Ob daraus tatsächlich ein Verstoß gegen den Digital Services Act und damit eine milliardenschwere Strafe wird, entscheidet sich jedoch erst nach Abschluss des laufenden Verfahrens.
EU ermittelt gegen Meta:
Kinder trotz Verbot auf Instagram aktiv

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Rolf Schumann geht: Christian Müller wird alleiniger Chef von Schwarz Digits
Schwarz Digits hat nur noch einen Chef
Nach dem Abschied von Rolf Schumann startet Schwarz Digits mit Müller an der Spitze in die nächste Phase. Im Fokus: Ausbau als europäische Cloud-Alternative und ein Milliardenprojekt im Spreewald.
Bei der Digitalsparte der Schwarz Gruppe, Muttergesellschaft von Lidl und Kaufland, wird ab sofort Christian Müller der alleinige Chef. Dies teil
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