Connect with us

Künstliche Intelligenz

Cisco erweitert AgenticOps mit KI für Netzwerk und Security


Auf der Cisco Live in Amsterdam hat der Netzwerkausrüster am Dienstag die nächste Ausbaustufe seines AgenticOps-Modells vorgestellt. Das im letzten Jahr eingeführte Konzept setzt auf KI-Agenten, die IT-Infrastruktur kontinuierlich beobachten, Probleme eigenständig diagnostizieren und nach Bestätigung Maßnahmen einleiten. Die neuen Funktionen erstrecken sich nun über Campus-, Rechenzentrums-, Service-Provider- und Security-Umgebungen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Im Pressegespräch beschrieb DJ Sampath, SVP AI Software and Platform bei Cisco, das grundlegende Skalierungsproblem: „Man kann Systeme, die mit Agenten-Geschwindigkeit laufen, nicht mit Betriebsmodellen auf menschlicher Geschwindigkeit managen.“ Bislang arbeiteten IT-Teams meist Alarm-getrieben mit statischen Dashboards. In einer Welt, in der KI-Agenten als neuartige Workloads der Kunden hohe Infrastrukturanforderungen stellen, skaliere dieses Modell laut Sampath nicht mehr.

Für Campus-, Branch- und Industrienetzwerke sollen daher drei neue Kernfunktionen Abhilfe schaffen. Beim autonomen Troubleshooting validieren Agenten im Störungsfall mehrere Hypothesen gleichzeitig und führen deterministische Korrekturen aus – Cisco wirbt hier mit einer Präzision auf CCIE-Niveau, um die mittlere Reparaturzeit auf Minuten zu drücken. Parallel dazu überwacht die Continuous Optimization Erfahrungsmetriken wie Verbindungszeit, Kapazität und Roaming, um Parameter wie WLAN-Frequenzen oder QoS eigenständig anzupassen, noch bevor Nutzer Beeinträchtigungen bemerken. Ergänzend prüft die Trusted Validation geplante Netzwerkänderungen automatisch gegen Live-Topologien und Telemetriedaten, wobei Deep-Reasoning-Techniken auch komplexe Aufgaben wie Compliance-Checks übernehmen sollen.

Über den Cisco AI Assistant können Administratoren darüber hinaus eigene Workflows erstellen, um wiederholbare Automatisierungen an bestimmte Bedingungen zu knüpfen. Die Einführung dieser Funktionen für Campus und Branch startet noch im Februar 2026.

Für Rechenzentrums-Netzwerke integriert Cisco AgenticOps in Nexus One. Strategisch dient Nexus One dabei als Klammer, um die verschiedenen Fabrics (Hyperfabric, VXLAN, ACI) zu vereinen und nach oben hin operationalisierbar zu machen. Früherkennung und intelligente Ereigniskorrelation sollen hier präskriptive Empfehlungen liefern. Die Verfügbarkeit ist jedoch erst für Juni 2026 geplant. Im Service-Provider-Bereich soll Crosswork AI herstellerübergreifende Netzwerkprobleme diagnostizieren – dieses Feature befindet sich vorerst in einer Beta-Phase.

Ein wesentlicher Treiber für den Einsatz von Agenten in der Security ist laut Cisco die massive Zunahme externer KI-Aktivitäten. Wenn Dienste wie OpenAI oder autonome Agenten von Drittanbietern unvorhersehbare Prozessketten und Traffic-Muster generieren, entsteht ein variables System, das mit statischen Regeln kaum noch beherrschbar ist. Technisch begegnet Cisco dem mit KI-Agenten in der Security Cloud Control. Sie analysieren Traffic, Kapazität und Konfigurationen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Dabei sollen die Agenten proaktiv Zero-Trust-Lücken in sensiblen Anwendungen identifizieren und direkt One-Click-Lösungsvorschläge unterbreiten. Für das Troubleshooting verspricht der Hersteller, dass die KI Performance-Fresser wie sogenannte Elephant Flows inklusive Kontextanalyse selbstständig erkennt. Ergänzend prüft die Funktion Continuous Compliance das Regelwerk der Firewall fortlaufend auf Abweichungen von Standards wie PCI-DSS. Raj Chopra, SVP & Chief Product Officer, Security, betonte im Pressegespräch, dass es das Ziel sei, Security-Teams vom reaktiven Feuerlöschen zu einer kontinuierlichen Optimierung zu führen. Die allgemeine Verfügbarkeit dieser Funktionen ist für Mai 2026 geplant.

Spannend ist der Ansatz bei der Observability-Tochter Splunk: Das neue AI Agent Monitoring (verfügbar ab 25. Februar) visualisiert und überwacht die KI-Agenten selbst. Es kontrolliert Performance, Kosten und Verhalten der autonomen Helfer. In Zukunft soll dies mit Cisco AI Defense gekoppelt werden, um KI-spezifische Risiken wie Halluzinationen, Datenlecks oder Prompt Injection in den Agenten zu erkennen.

Technisches Fundament ist Ciscos Cross-Domain-Telemetrie. Signale aus Networking, ThousandEyes, Firewalls und Splunk fließen zusammen. DJ Sampath nannte drei Pfeiler für das System: Echte Systemdaten statt Zusammenfassungen als Basis für die KI-Logik (Reasoning), ein Ensemble spezialisierter Modelle mit eingebetteten Runbooks sowie Agenten, die sich domänenübergreifend gegenseitig validieren.

Der Mensch bleibt dabei explizit „in the loop“. Governance sei „by Design“ eingebaut, so Cisco. Die Agenten sollen erst eskalieren, wenn menschliches Urteil gefragt ist – ein Paradigmenwechsel vom „Arbeit erledigen“ zum „Ergebnisse beaufsichtigen“.

Weitere Informationen zu den Updates finden sich bei Cisco.


(fo)



Source link

Künstliche Intelligenz

iX-Workshop: Schwachstellen aufdecken – Pentesting mit Open-Source-Tools


Hacken wie die Hacker: Im iX-Workshop Sich selbst hacken – Pentesting mit Open-Source-Werkzeugen lernen Sie, wie Angreifer vorgehen, um Fehlkonfigurationen und andere Schwachstellen in der Unternehmens-IT aufzuspüren und auszunutzen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen fällt es Ihnen leichter, Ihre eigenen Systeme effektiv abzusichern.

Weiterlesen nach der Anzeige

Unter dem Stichwort OSINT (Open Source Intelligence) lernen Sie zunächst jene Techniken kennen, mit deren Hilfe sich öffentlich verfügbare Informationen über eine Organisation oder ein Unternehmen sammeln und auswerten lassen – und damit auch mögliche Hintertüren ins System, wie etwa kompromittierte Passwörter. Mit verschiedenen frei verfügbaren Open Source-Werkzeugen und Audit-Tools können im nächsten Schritt Untersuchungen auf Netzwerkebene durchgeführt, Web-Applikationen überprüft oder auch Möglichkeiten der Privilegien-Eskalation unter Windows und Linux aufgedeckt werden.

März
25.03. – 27.03.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 25. Feb. 2026
Juni
08.06. – 10.06.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 11. Mai 2026
September
15.09. – 17.09.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 18. Aug. 2026
November
18.11. – 20.11.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 21. Okt. 2026

Ein Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Überprüfung von Microsofts zentralem Verzeichnisdienst Active Directory, da dieser ein beliebtes Angriffsziel für Hacker ist. Erfahren Sie, wie Sie Schwachstellen in diesem zentralen Element der Unternehmens-IT aufdecken und gezielt beheben können. Ebenso kommen Maßnahmen wie die Implementierung einer Mehr-Faktor-Authentifizierung und die differenzierte Vergabe von Berechtigungen zur Sprache, um Ihre IT-Systeme effektiv abzusichern.

Anhand von realen Fallbeispielen und praktischen Übungen erläutert Thomas Kudlacek die verschiedenen Phasen eines Cyberangriffs. Er zeigt Ihnen die Vorgehensweisen und Werkzeuge, die in den verschiedenen Phasen zum Einsatz kommen und vermittelt Ihnen die Grundlagen für den sicheren Umgang mit Open-Source-Tools. Aus Zeit- und Effizienzgründen führen Sie nur ausgewählte Übungen selbst durch. Der Trainer gibt Ihnen Empfehlungen, wie Sie im Anschluss selbstständig üben können und stellt Ihnen entsprechende Unterlagen zur Verfügung.

Ihr Trainer Thomas Kudlacek ist Cyber-Security-Specialist bei der Cyber Security Academy von Oneconsult. Zuvor war er als Penetrationstester für einen internationalen Dienstleister tätig.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte


(ilk)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

#TGIQF: Das Quiz rund um Feuerwehr und Rettungsdienste


In dieser Woche war der Europäische Tag des Notrufs: Mit der Euronotrufnummer 112 erreicht man überall in der EU und in vielen weiteren Ländern der Welt Feuerwehr und Rettungsdienste.

Weiterlesen nach der Anzeige

Dabei ist die 112 bereits seit über 50 Jahren in Deutschland bekannt. 1991 wurde die 112 dann europaweit zum Notruf und und ist sogar in vielen weiteren Ländern entweder offizielle Notrufnummer oder eine Weiterleitung zur Notleitstelle eingerichtet. Da das Datum 11. Februar so gut zur 112 passt, wird der Tag des Euronotrufs zelebriert, um den Notruf bekannter zu machen.


#TGIQF: Das heise-online-Quiz

#TGIQF: Das heise-online-Quiz

„Thank God It’s Quiz Friday!“ Jeden Freitag gibts ein neues Quiz aus den Themenbereichen IT, Technik, Entertainment oder Nerd-Wissen:

Dabei kann das Antreffen einer hilflosen Person oder eines Unfalls erst mal Ängste auslösen: „Wie ging das nochmal? Was muss man sich merken?“ Dabei kann man nichts falsch machen: Die Disponenten, die den Anruf entgegennehmen, sind geschulte Profis, die oftmals eine Feuerwehrwehr- und Rettungssanitäter-Ausbildung in sich vereinen. Die helfen Ihnen in der Notsituation und stehen Ihnen (aber bitte NUR im Notfall) mit Rat und Tat zur Seite.

Wichtig ist auch, dass Sie Notrufe oftmals absetzen können, obwohl das Smartphone „kein Netz“ anzeigt: Bei einem Notruf ist die Netzanbindung aufgehoben, und das Smartphone greift automatisch auf das Netz zu, das die beste Sendeleistung hat.

In unserem Quiz stellen wir Ihnen rund um die 112 einige Fragen zu Feuerwehr und Rettungsdiensten.

Auch in dieser Woche gab die #heiseshow einen Einblick auf das Quiz: Moderatorin Anna Bicker stellte der Stammcrew Dr. Volker Zota und Malte Kirchner vorab vor: Sie waren nicht ganz sattelfest in ihren Antworten

Weiterlesen nach der Anzeige

Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.

Bleiben Sie zudem auf dem Laufenden und erfahren Sie das Neueste aus der IT-Welt: Folgen Sie uns bei Mastodon, auf Facebook oder Instagram. Und schauen Sie auch gern beim Redaktionsbot Botti vorbei.

Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.


(mawi)





Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Entwicklungsumgebung Eclipse Theia 1.68 integriert GitHub-Copilot-Anbindung


EclipseSource hat die Veröffentlichung von Eclipse Theia 1.68 bekanntgegeben, einer quelloffenen Entwicklungsplattform für Web- und Cloud-basierte Tools. Das aktuelle Release erlaubt das Verwenden von GitHub Copilot out-of-the-box und lässt KI-Agenten – noch als Alpha-Feature – Skills verwenden. Neben zahlreichen KI-bezogenen Updates gibt es auch weitere Neuerungen, unter anderem zur Verbesserung der Accessibility.

Weiterlesen nach der Anzeige

KI-Agenten können in Eclipse Theia durch das neue Tool todo_write den Fortschritt mehrstufiger Aufgaben visuell darstellen: Sie können To-do-Listen erzeugen, die im Chatfenster angezeigt und aktualisiert werden. Die Aufgaben erhalten, ihrem Status entsprechend, Icons für „noch nicht erledigt“, „in Arbeit“ oder „erledigt“. Um das Feature nutzen zu können, muss der neue Agenten-Modus „Agent Mode (Next)“ aktiviert sein. Dieser soll sich dadurch auszeichnen, dass er Coding-Aufgaben effektiver, zuverlässiger und autonomer durchführt.

Das Entwicklungsteam zeigt ein Beispiel: Ein Prompt fordert den KI-Agenten auf, eine To-do-Liste für das Kochen einer Mahlzeit zu erstellen und so zu tun, als würde er die dafür nötigen Schritte ausführen.


Der KI-Agent arbeitet eine virtuelle To-do-Liste ab.

Der KI-Agent arbeitet eine virtuelle To-do-Liste ab.

Der KI-Agent arbeitet eine virtuelle To-do-Liste ab.

(Bild: EclipseSource)

Entwicklerinnen und Entwickler mit aktivem GitHub-Copilot-Abo können dieses nun direkt innerhalb der Theia IDE sowie in mit Theia AI erstellten Tools verwenden. Sie benötigen dafür weder zusätzliche API-Keys noch Abos. Dahinter steht technisch das neue Package @theia/ai-copilot, das GitHub Copilot als Language-Model-Anbieter in Eclipse Theias KI-Framework integriert, mitsamt Authentifizierung per OAuth.

Weiterlesen nach der Anzeige

Wie der Authentifizierungsvorgang aussieht, demonstriert das EclipseSource-Team:


GitHub Copilot lässt sich direkt aus Eclipse Theia 1.68 heraus nutzen.

GitHub Copilot lässt sich direkt aus Eclipse Theia 1.68 heraus nutzen.

GitHub Copilot lässt sich direkt aus Eclipse Theia 1.68 heraus nutzen.

(Bild: EclipseSource)

Als Alpha-Feature können KI-Agenten in Eclipse Theia nun Agent Skills nutzen. Diese bestehen aus wiederverwendbaren Anweisungen und Domänenwissen, die Agenten aus SKILL.md-Dateien beziehen. Unter anderem können Agenten im Verzeichnis ~/.theia/skills/ vorhandene Skills automatisch entdecken, spezifische Skills per Entwickleranweisung mithilfe des Befehls /skillName nutzen oder Skills nach Bedarf laden. Für Letzteres dient die Variable {{skills}}, die Entwicklerinnen und Entwickler in Agenten-Prompts einfügen können.

Das Erstellen von Skills mithilfe des CreateSkill-Agenten befindet sich ebenfalls im Alpha-Status. Um projektspezifische Skills festzulegen, dient das KI-Chat-Interface. Dort können Developer den gewünschten Skill beschreiben, und der Agent wird eine korrekt strukturierte SKILL.md-Datei mitsamt entsprechendem YAML-Frontmatter und Markdown-Inhalt erstellen.

Für eine verbesserte Barrierefreiheit sind im Chat nun Fokusnavigationsbefehle verwendbar, um per Tastatur zwischen Input und Antworten zu navigieren (Strg/Cmd+oben/unten). Auch sind alle Chat-Buttons jetzt per Tastatur zugänglich, und für Screenreader stehen umfassende ARIA-Attribute bereit.

Daneben wurde die Kompatibilität mit Erweiterungen für Visual Studio Code auf die API-Version 1.108.0 erhöht und das Theia-Team hat einige Bugs behoben, wie der Blogeintrag zur Ankündigung aufführt.


(mai)



Source link

Weiterlesen

Beliebt