Apps & Mobile Entwicklung
Copilot-Training: GitHub nimmt sich Daten der Nutzer per Opt-out

Wie GitHub mitteilt, möchte die Plattform ab dem 24. April die Daten und Interaktionen von Benutzern zum Trainieren des Copilot verwenden. Betroffen sind alle Benutzer von Copilot Free, Pro und Pro+. Wer nicht widerspricht, stimmt automatisch zu.
Benutzer müssen aktiv werden
Ausgenommen sind alle Kunden von Copilot Business und Copilot Enterprise sowie deren Repositories. GitHub setzt das Ganze als „Opt-out“ um, sodass alle Benutzer, die diesem Vorgehen widersprechen wollen, aktiv werden müssen. In den Einstellungen von GitHub muss die Option „Allow GitHub to use my data for AI model training“ deaktiviert werden. Dies ist nur dann deaktiviert, wenn der GitHub-Benutzer bereits früher widersprochen hat, dass GitHub seine Daten für Produktverbesserungen verwenden darf. Alle anderen Benutzer müssen diese Einstellung in den nächsten Wochen ändern, sofern sie widersprechen wollen.
Was wird alles verwendet?
In einem Blog-Artikel schreibt GitHub, dass zum Trainieren von Copilot verschiedene Daten von Benutzern verwenden werden sollen. Dazu gehören alle Ausgaben von Copilot, die durch den Nutzer akzeptiert oder modifiziert wurden und alle Eingaben an Copilot einschließlich Beispielcode. Der Code-Kontext um die jeweilige Cursorposition sowie Kommentare und Dokumentationen werden ebenfalls verwendet.
Zum Trainieren werden auch die Repository-Struktur, die Dateinamen und das Bedienkonzept genutzt. Außerdem werden alle Interaktionen mit allen Copilot-Funktionen herangezogen, dazu gehören der Chat oder die Codevorschläge sowie das Feedback der Benutzer in Form von Daumen hoch und runter. Danach werden Mitarbeiter von GitHub und Microsoft, die mit der KI-Entwicklung betraut sind, sowie externe Dienstleister Zugriff auf diese Daten haben.
GitHub betont ausdrücklich, dass keine Daten verwendet werden, die aus Interaktionen von Copilot Business oder Enterprise oder Repositories von Enterprise-Kunden stammen. Ebenso ausgenommen sind alle Benutzer, die dem Modelltraining widersprochen haben und Inhalte von Issues, Diskussionen und privaten Repositories, sofern sie nicht mit Copilot verwendet werden und die entsprechende Einstellung nicht deaktiviert wurde.
Und wozu soll das gut sein?
GitHub hat zu Beginn nur öffentliche Daten und verschiedene, manuell erstellte Code-Beispiele verwendet, um das Modell zu trainieren. Nachdem auch die Daten verwendet wurden, die durch Microsoft-Mitarbeiter mit Copilot geteilt wurden, soll sich eine starke Verbesserung eingestellt haben. Deshalb möchte man die Trainingsdaten jetzt auf eine größere, realistischere Code-Basis stellen, um das Modell und dessen Leistung zu verbessern.
Weitere Fragen und Antworten lassen sich in den eigens eingerichteten FAQ von GitHub einsehen.
Apps & Mobile Entwicklung
Linux: Ubuntu 26.04 LTS Beta mit Gnome 50 und Linux Kernel 7.0 veröffentlicht

Die Betaversion von Ubuntu 26.04 LTS steht ab sofort zum Download bereit. Dabei wird die kommende Version dieser Linux-Distribution mit der Desktopumgebung Gnome 50, dem Linux-Kernel 7.0 und dem Grafikstack Mesa 26.0 ausgeliefert.
Die finale Version von Ubuntu 26.04 LTS „Resolute Racoon“ soll am 23. April 2026 erscheinen. Doch schon jetzt kann eine Betaversion dieser Linux-Distribution ausprobiert werden, die Canonical vor Kurzem veröffentlicht hat. Die Softwarepakete dieser Long-Term-Support-Distribution sind auf dem aktuellsten Stand und auch für die verschiedenen Ubuntu-Flavors stehen bereits ISO-Dateien zum Download zur Verfügung.
Gnome 50 und Linux Kernel 7.0
Auch mit Ubuntu 26.04 LTS setzt Canonical wieder auf die Desktopumgebung Gnome, diesmal in der ganz aktuellen Version 50. Während Gnome schon seit längerem den Fokus auf das Display-Server-Protokoll Wayland legt, fällt mit Gnome 50 erstmals die Unterstützung für den X11-Displayserver komplett weg. Wer noch X11-Programme nutzt, kann dafür jedoch auch unter Gnome 50 auf XWayland zurückgreifen.
Gnome 50 nutzt erstmals die App „Resources“ als Standard-Systemmonitor und „Showtime“ als neuen Video-Player. Außerdem gibt es in den Systemeinstellungen die Möglichkeit, die Bildschirmzeit nachzuverfolgen. Auch interessant: Es gibt neue, farbige Ordner-Icons und eine überarbeitete Animationen beim Hochfahren des Rechners. Ferner gehören ein neuer Desktophintergrund, diesmal passend zum Ubuntu-26.04-Codenamen „Resolute Raccoon“ mit einem Waschbären, sowie zusätzliche Optionen für das Ubuntu Dock zu den Änderungen.
Zusätzlich bietet die Beta-Version von Ubuntu 26.04 LTS den neuen Linux Kernel 7.0, der erst Mitte April 2026 in der finalen Version erscheinen soll, sowie die Version 26.0 des Mesa-Grafikstacks. Neben nativer Unterstützung für AMD ROCm und Nvidia CUDA kann auf Rechnern mit TPM-Chip eine Hardware-seitige Verschlüsselung genutzt werden, um nur einige der zahlreichen Änderungen zu nennen.
Beta-Versionen von Ubuntu 26.04 LTS und Flavors können heruntergeladen werden
ISO-Dateien zur Installation von Ubuntu 26.04 LTS „Resolute Raccoon“ können von der offiziellen Ubuntu-Website heruntergeladen werden. Und auch für die verschiedenen Ubuntu-Flavors Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu, Ubuntu Cinnamon, Ubuntu Budgie, Ubuntu MATE, Ubuntu Kylin, Ubuntu Studio und Edubuntu stehen bereits Betaversionen der Version 26.04 LTS zum Download bereit.
Downloads
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4,9 Sterne
Kubuntu ist eine auf Ubuntu aufbauende Linux-Distribution mit der Desktop-Umgebung KDE.
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ Beta Deutsch
- Version 25.10 „Questing Quokka“ Deutsch
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4,9 Sterne
Lubuntu ist ein minimalistischer Ubuntu-Ableger mit der Desktop-Umgebung LXQt.
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ Beta Deutsch
- Version 25.10 „Questing Quokka“ Deutsch
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4,6 Sterne
Ubuntu ist die bekannteste Linux-Distribution, der Fokus liegt auf einfacher Bedienung.
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ Beta Deutsch
- Version 25.10 „Questing Quokka“ Deutsch
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5,0 Sterne
Ubuntu Budgie ist eines der offiziellen Ubuntu-Derivate mit der Desktop-Umgebung Budgie.
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ Beta Deutsch
- Version 25.10 „Questing Quokka“ Deutsch
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5,0 Sterne
Ubuntu Cinnamon ist ein offizielles Ubuntu-Derivat mit der Desktop-Umgebung Cinnamon.
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ Beta Deutsch
- Version 25.10 „Questing Quokka“ Deutsch
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4,3 Sterne
Ubuntu Studio ist ein Ubuntu-Derivat mit dem Fokus auf Grafikdesign sowie Audio- und Videoproduktion.
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ Beta Deutsch
- Version 25.10 „Questing Quokka“ Deutsch
-
4,5 Sterne
Ubuntu Unity ist ein offizielles Ubuntu-Derivat mit der Desktop-Umgebung Unity.
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ Beta Deutsch
-
4,8 Sterne
Xubuntu ist eine auf Ubuntu aufbauende Linux-Distribution mit der Desktop-Umgebung Xfce.
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ Beta Deutsch
- Version 25.10 „Questing Quokka“ Deutsch
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Philips Evnia 32M2N8900X: Gaming-Monitor mit QD-OLED der 4. Generation und DP2.1

Ein neuer Philips-Monitor mit QD-OLED-Panel von Samsung wird in China gelistet. Der Evnia 32M2N8900X leuchtet noch etwas heller als der bisherige 32M2N8900. Das besagt die Zertifizierung nach DisplayHDR True Black 500, die wiederum für ein neues Panel der 4. Generation spricht. DisplayPort 2.1 ist eine weitere Neuerung.
32M2N8900X erhöht auf True Black 500
Auf die entsprechende Produktseite in China macht Hardwareluxx aufmerksam. Den Eckdaten zufolge erreicht das QD-OLED-Panel des 32M2N8900X im HDR-Betrieb eine Helligkeit von 515 cd/m² auf 10 Prozent der Bildfläche, was die mindestens 500 cd/m² als Anforderung für DisplayHDR True Black 500 erfüllt.
Das vorherige Modell 32M2N8900 (ohne X) bietet lediglich DisplayHDR True Black 400.
Helleres QD-OLED-Panel der 4. Generation
Das ist ein Indiz dafür, dass beim neuen 32M2N8900X bereits ein QD-OLED-Panel der 4. Generation eingesetzt wird. Dieses unterscheidet sich durch das 5-Layer-Tandem-OLED-Design, das Samsung inzwischen „QD-OLED Penta Tandem“ nennt. Zusammen mit einer verbesserten Elektrolumineszenz (EL Gen 3) steigt die Leuchtkraft. Allerdings kommt noch nicht das neue Pixel-Design der 5. Generation (V-Stripe) zum Einsatz.
Abseits dessen ist die Ausstattung im augenscheinlich unveränderten Design ähnlich zum 32M2N8900. Auf 31,5 Zoll Diagonale werden 3.840 × 2.160 Pixel dargestellt, was in rund 140 ppi resultiert. Die Bildwiederholrate liegt bei 240 Hz. Farbtiefe (10 Bit), Reaktionszeit (0,03 ms) und Kontrast (1,5 Millionen zu 1) liegen auf dem üblichen OLED-Niveau.
DisplayPort 2.1 ist dabei
Bei den Anschlüssen gibt es eine weitere Neuerung mit DisplayPort 2.1 statt 1.4. Allerdings wird nicht genannt, wie schnell der Anschluss angebunden ist. Hinzu kommen erneut zweimal HDMI 2.1 und zweimal USB-C. In Kombination mit zwei USB-A-Ports wird die KVM-Switch-Funktion realisiert. Eine Besonderheit ist die sogenannte Ambiglow-Funktion. Wie bei Philips-Fernsehern mit Ambilight sorgen LEDs auf der Rückseite für leuchtendes Ambiente.
Preis und Verfügbarkeit
Noch ist unklar, ob und wann der 32M2N8900X den hiesigen Markt erreichen wird. Der zuständigen Presseagentur lagen auf Anfrage der Redaktion noch keine Informationen vor. Das ältere Schwestermodell 32M2N8900 ist aktuell ab 849 Euro zu haben.
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Resident Evil Requiem: Fotomodus erhält per Patch Einzug in den Horror-Shooter

Mit dem neuesten Patch ergänzt Capcom zu Resident Evil Requiem (im Benchmark-Test) einen Fotomodus, der über das Pausemenü aufgerufen werden kann. So können die Spieler atmosphärische, gruselige und wunderschöne Screenshots erstellen.
Gleichzeitig behebt der Patch ein paar kleinere und größere Bugs, die das Fortschreiten in der Story verhinderten, Abstürze verursachten oder Darstellungsprobleme mit bestimmten Grafiktreibern auslösten. Weitere Bugfixes korrigieren kleine Tippfehler in manchen Sprachversionen und optimieren Gesichtsanimationen in verschiedenen Zwischensequenzen.
Capcoms letzter Ableger der Survival-Horror-Serie Resident Evil Requiem ist seit dem 27. Februar 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series S|X und Nintendo Switch 2 erhältlich. Die Käufer von Requiem scheinen mit großer Mehrheit zufrieden mit dem Titel zu sein. Das Spiel kann im Steam-Store bei über 1.500 Rezensionen rund 95 Prozent positive Bewertungen erzielen.
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