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CS:GO zurück auf Steam: Das ältere Counter-Strike feiert kurioses „Comeback“

Nachdem der Ego-Shooter Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) vom neuen Counter-Strike 2 (CS2) abgelöst wurde, feiert er jetzt ein überraschendes Comeback auf Steam. Kurios: Die Shop-Seite ist nicht über die Suchfunktion auffindbar. Dennoch erreichte der Titel direkt die Top 20 der meistgespielten Spiele.
Am 23. September 2023 erschien mit Counter-Strike 2 der Nachfolger, der als Update das vorherige CS:GO ersetzte und dieses damit in den Ruhestand schickte. Seitdem war der ewig populäre Shooter, der am 21. August 2012 das Licht der Welt erblickte, von Steam verschwunden und nur noch über den Beta-Zweig von CS2 eingeschränkt nutzbar.
CS:GO hat wieder eine Steam-Seite
Doch jetzt ist CS:GO in gewisser Weise zurück. Eine komplette Shop-Seite mit Bildern, Videos und Rezensionen sowie dem Download-Link für den kostenlos spielbaren Titel gibt es wieder. Eine Ankündigung vom Entwickler und Steam-Betreiber Valve gab es allerdings nicht. Laut SteamDB ist CS:GO bereits seit dem 3. März 2026 wieder auf Steam vertreten. Fans feiern die Rückkehr mit Tausenden neuen positiven Rezensionen und vor kurzem waren mehr als 60.000 Nutzer gleichzeitig im Spiel. Damit konnte sich der Titel direkt in den Top 20 der meistgespielten Spiele auf Steam katapultieren.
Die Nachricht über die plötzliche Rückkehr verbreitete sich demnach wie ein Lauffeuer, denn öffentlich beworben wurde sie überhaupt nicht. Die heimliche Rückkehr geschah zudem mit dem Hinweis auf der Shop-Seite: „Auf Anfrage des Publishers ist Counter-Strike: Global Offensive nicht mehr auf Steam gelistet und wird nicht mehr in der Suche erscheinen“. Und in der Tat lässt sich CS:GO nicht über die Suchfunktion auf Steam finden. Nur über den direkten Link kann also zum kostenlosen Download gelangt werden.
Offizielle Server gibt es nicht
Allerdings stehen nicht alle Funktionen von CS:GO zur Verfügung. Wie IGN berichtet, seien die Server nicht wiederbelebt worden und es gibt kein Matchmaking: „man kann nur gegen die Bots spielen, die über den Beta-Zweig von Counter-Strike 2 verfügbar sind“. Wie PC Gamer schreibt, bestehen aber Community-Server und zwar eine ganze Menge davon, sodass echte Multiplayer-Matches weiterhin möglich sind.
Errungenschaften gibt es wiederum nicht, was neben den fehlenden Steam-Servern gegen eine wirkliche Wiederbelebung des Titels spricht.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist es im Grunde nur eine Auskopplung von CS:GO aus dem Beta-Zweig von CS2.
Keine Lizenzen für CS:GO-Events
Gegenüber der Webseite Dust2.us habe Valve inzwischen erklärt, dass sie trotz dieser „Rückkehr“ keine Lizenzen mehr an Turnierveranstalter für CS:GO-Events vergeben werden. Diese Entscheidung verwundert, da Valve für seine älteren Titel wie Counter-Strike: Source und Counter-Strike 1.6 durchaus solche Lizenzen vergibt.
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Highguard eingestellt: F2P-Flop ist nach fünf Wochen Geschichte

Der „Raid-Shooter“ Highguard wird schon nach fünf Wochen wieder eingestellt. Überraschen kann das nicht mehr, das endgültige Ende für das bloß noch dahinsiechende Spiel war trotz vordergründiger Normalität ohnehin nur noch eine Frage der Zeit.
Wo die Reise für Highguard fast schon unvermeidlich enden wird, war im Prinzip schon vor zwei Wochen klar. Stark gesunkene, nicht mehr nachhaltige Spielerzahlen waren das eine Indiz, eine große Entlassungswelle beim Studio das andere – selbst die Entwickler beziehungsweise deren Geldgeber – Gerüchten zufolge Tencent – schienen keine große Hoffnung mehr auf einen selbst moderaten Erfolg zu haben.
Dass die Webseite zeitweilig nicht erreichbar war, kam dazu, laut Entwicklern habe sie keine Priorität gehabt. Auch das lässt sich im Kontext extrem knapper Ressourcen lesen. Nach außen gab sich Wildlight Entertainment allerdings zuversichtlich und kündigte neue Spielmodi und Inhalte an. Auch das konnte jedoch keine Trendwende herbeiführen.
Nach fünf Wochen ist Schluss
Auf X und Steam kündigen die Entwickler deshalb nun das Aus für Highguard zum 12. März an. Der Shooter hat damit immerhin fünfmal so lange wie Sonys Concord überlebt. Ob Käufe rückerstattet werden, ist unklar. Man habe es nicht geschafft, genug Spieler anzuziehen um Highguard langfristig betreiben zu können, wird nüchtern das Offenkundige festgehalten. Dennoch soll am heutigen Tag noch einmal ein Patch mit einer weiteren Spielfigur, einer Waffe, Skill-Trees und weiterer Progression veröffentlicht werden. Wie es mit dem Studio weitergeht, ist unklar, aufgrund der Entlassungen sieht die Zukunft auch dort nicht besonders rosig aus.
Gründe für das schnelle Scheitern sind unter anderem unklare Kommunikation der Entwickler und die ungeschickte Einführung als „Shadow Drop“, anstatt dem Spiel in einer Early-Access-Phase den letzten Schliff zu geben und eine Community aufzubauen, die einen festen Spielerstamm stellt und Neulinge an die Hand nimmt. So fand sich der Titel in einem hart umkämpften Marktsegment Konkurrenten gegenüber, die seit Jahren fein austariert wurden. Wie es auch anders geht, zeigt Valve seit Monaten mit dem „nicht existierenden“ Shooter-MOBA Deadlock.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „Syrato“ für den Hinweis zu dieser Meldung!
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MacBook Neo vs MacBook Air: Wo Apple für den niedrigeren Preis gespart hat
Das neue MacBook Neo startet nächste Woche ab 699 Euro in Deutschland. Damit unterbietet der Konzern das bisherige MacBook Air ab 1.199 Euro massiv. Auch der Blick auf Straßenpreise zeigt, dass das Neo ein sehr günstiges MacBook ist. Doch worauf müssen Nutzer hierfür verzichten? Sind die Abstriche zu viel?
Deutlich geringerer Preis
Der größte Unterschied ist natürlich der Preis. Hier macht Apple einen großen Abstrich und senkt den Einstiegspreis auf 699 Euro. Mit Bildungsrabatt sinkt der Preis sogar auf 599 Euro. Damit wird das MacBook Air mit M5-Chip um rund 500 Euro unterboten.
Im Preisvergleich findet sich das günstigste MacBook Air gegenwärtig ab 749 Euro, bietet dann aber auch gleich doppelten Arbeitsspeicher und nur noch den M2-Chip. Viele Modelle mit letztjährigem M4-Chip fangen jedoch eher Richtung 850 bis 900 Euro an. Das MacBook Neo hat also auch selbst unter Beachtung von Straßenpreisen einen Platz im Portfolio gefunden. Aber wie erreicht Apple ein solches Preisniveau?
Apple streicht MagSafe und Trackpad-Eigenschaften
Die kurze Antwort: Apple streicht alle Funktionen, die aus Sicht des Konzerns für Nutzer entbehrlich sind – und das sind eine ziemliche Menge. Aber der Reihe nach. Schon von außen stechen Käufern einige Änderungen ins Auge: Es fehlt beim Basismodell an Touch-ID, es gibt keine Notch mehr, sondern stattdessen einen dicken Bildschirmrand, und die Lautsprecher sind nun an der Gehäuseseite untergebracht. Eine Frontkamera ist weiterhin verbaut, doch unterstützt sie kein CenterStage mehr.
Das Trackpad auf der Vorderseite ist zudem verkleinert worden und unterstützt kein Force Touch, erkennt also nicht mehr, wenn Druck ausgeübt wird. Gesten erkennt es weiterhin. Dafür verpasst Apple dem Neo erstmals weiße beziehungsweise farblich angepasste pastellfarbige Tastenkappen und es gibt zwei neue Farben: Rosa und Gelb. Die Hintergrundbeleuchtung hat Apple dafür jedoch weggespart.
Kein Thunderbolt, sondern USB 3 und 2
Etwas versteckt sind zudem zwei weitere Einsparungen, denn die beiden verbauten USB-C-Anschlüsse unterstützen kein Thunderbolt wie das Air, sondern nur USB 3 mit 10 GBit/s oder USB 2 mit 0,48 GBit/s. Nur der USB 3 hat zudem einen Videoausgang mit DisplayPort 1.4 (UHD @ 60). Der Kopfhöreranschluss unterstützt laut Apple keine Kopfhörer mit hoher Impedanz. Bei 250-Ohm-Kopfhörern könnte der Klinkenanschluss also nicht genug Energie liefern.
Display
Beim Aufklappen gehen die Änderungen dann beim Display weiter, denn dieses fällt beim Neo kleiner und weniger farbenfroh aus. Hat das Air noch ein 13,6″-Display, ist es beim Neo nur noch ein 13″-Display. Das ist immer noch ungefähr so viel wie beim iPad Air mit 12,9″, aber eine spürbare Ecke kleiner als beim MacBook Air. Wie viel weniger farbenfroh das Display sein wird, müssen Tests noch zeigen, doch dass Apple bereits auf der Webseite nur den sRGB-Farbraum erwähnt und nicht den P3-Farbraum wie beim Air zeigt bereits, dass hier weniger Farben unterstützt werden. Insgesamt sollen es rechnerisch weiterhin eine Milliarde wie beim Air sein.
Leistung auf M1-Niveau
Im Inneren werkelt erstmals ein iPhone-SoC. Der A18 Pro ist bisher aus dem iPhone 16 Pro bekannt und verfügt daher über deutlich weniger Kerne als ein klassischer M-Series-SoC. Apple nutzt dementsprechend einen deutlich kleineren und auch leistungsärmeren Chip als im MacBook Air.
In Geekbench kommt der A18 Pro auf das Leistungsniveau des M1-SoC, der ist zwar mittlerweile auch schon fast sechs Jahre alt, MacBooks mit M1-Chips sind jedoch immer noch zahlreich unter Mac-Nutzern vertreten.
Deutlich einschränkender wird der verfügbare Arbeitsspeicher sein: Diesen kürzt Apple auf 8 GB herunter, ohne eine Option auf ein 16-GB-Modell zu bieten. Damit wird das MacBook Neo eher für leichte Anwendungsfälle wie Office, Multimedia und Notizen im Multitasking geeignet sein. Ein schnellerer Chip für Videobearbeitung könnte hier sein Potenzial daher wohl ohnehin nicht voll ausschöpfen. Wie viel Video- und Fotobearbeitung dennoch möglich sind, müssen aber noch Tests zeigen. Der Massenspeicher des MacBook Air von bis zu 4 TB wird beim MacBook Neo ebenfalls auf 512 GB gekappt. Wer mehr Speicher möchte, muss zum Air greifen.
Akku: Hält kürzer durch und lädt langsamer
Größere Einsparungen hat Apple beim Akku getroffen. Dieser fällt deutlich kleiner aus und kann deshalb trotz sparsameren SoC und kleinerem Display nicht länger durchhalten. Im Gegenteil: Der Akku hält einige Stunden weniger durch als das Air. Gleichzeitig verbaut Apple kein Schnellladen und drosselt die Ladegeschwindigkeit damit auf 20 Watt.
Wenig Unterschiede im Formfaktor
Am wenigsten unterscheiden sich beide Modelle im Gewicht und den Abmessungen, denn beide Modelle haben hier nur wenige Millimeter Unterschied und sind mit 1,23 Kilogramm im Gewicht sogar identisch. Das Neo ist etwas dicker als das Air.
Worauf Apple Wert legt
Wo Apple hingegen wenig oder gar nicht sparen wird, zeigt, was dem Konzern auch bei der neuen Preisklasse wichtig ist: Das MacBook Neo verfügt wie das Air über eine hohe Pixeldichte von 219 PPI und über Stereolautsprecher. Auch die Tastatur soll sich ersten Berichten zufolge, am Neo wie beim Air anfühlen. Selbstverständlich kommt auch das MacBook Neo mit vollwertigem macOS und unterstützt deshalb die tiefe Integration mit anderen Apple‑Geräten. Weiter unterstützt das Neo auch das neue Bluetooth 6 und WiFi 6E. Die Neural Engine (NPU) im A18 Pro unterstützt zudem Apple Intelligence und ist dieselbe, die auch im M4-SoC steckt. Damit können auch Käufer vom MacBook Neo Apple Intelligence sowie die neue Siri nutzen, wenn sie denn eines Tages kommt.
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Neues Studio Display XDR: Apple verbaut A19 Pro mit 12 GB RAM hinter dem Bildschirm

Apple hat diese Woche das Studio Display XDR und das Studio Display (2026) vorgestellt. Die beiden neuen Monitore verfügen über kein dediziertes User Interface und sollten nicht mit dem iMac verwechselt werden – dennoch scheint Apple einen A19 und A19 Pro mit bis zu 12 GB Arbeitsspeicher zu verbauen.
Chips aus dem iPhone 17 (Pro)
Das hat MacRumors bei einem Blick in die Firmware der neuen Monitore erfahren. Demnach soll im Studio Display (2026) der A19 und im Studio Display XDR der A19 Pro stecken. Beide SoCs wurden im letzten September mit dem iPhone 17 (Pro) und iPhone Air vorgestellt und verfügen dort über acht respektive zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher. Sofern der Konzern keine Extraanfertigung für die beiden Monitore in Auftrag gegeben hat, dürfte die RAM-Konfiguration identisch ausfallen.
Wofür benötigen Monitore SoCs mit 12 GB RAM?
Wofür beide Monitore High-End-Smartphone-Chips brauchen, ist unklar. Schon das originale Studio Display aus dem Jahr 2022 hatte den A13 aus dem iPhone 11 verbaut. Apple begründete das damals mit Softwarefunktionen wie der automatischen Bildausrichtung für Center Stage, Spatial Audio und der Siri-Aktivierung über „Hey Siri“.
Auch die beiden neuen Monitore erscheinen mit einer Reihe von Funktionen: Beide Monitore verfügen erneut über eine nun 12-MP-Center-Stage-Kamera, die diesmal auch eine Schreibtischansicht unterstützt. Daneben gesellen sich je drei Mikrofone sowie ein Sechs-Lautsprecher-Audiosystem mit Spatial Audio. „Hey Siri“ wird ebenfalls unterstützt.
Weshalb die Softwarefunktionen nicht direkt auf dem angeschlossenen Mac verarbeitet werden oder wieso dafür ein A19 Pro mit 12 GB Arbeitsspeicher notwendig sein soll, bleibt aber offen. Möglicherweise hatte Apple keine A13-Chips mehr vorrätig und nutzt stattdessen iPhone-Chips, die gerade massenweise auf Lager sind. Das ist aber nur Spekulation.
Vorbestellung bereits möglich
Das Studio Display und das Studio Display XDR sind seit gestern vorbestellbar. Für das Studio Display verlangt Apple mindestens 1.589 Euro, für das Studio Display XDR wenigstens 3.389 Euro. Beide Displays gibt es auch mit Nanotexturglas, das weniger spiegeln soll. Die Auslieferung erfolgt ab nächster Woche Mittwoch.
Neben den beiden Monitoren hat Apple diese Woche auch das neue MacBook Neo, das iPhone 17e, ein iPad Air mit M4-Chip, ein MacBook Air mit M5-Chip sowie neue MacBook Pro mit M5-Pro/Max-Chips mit „neuen“ Super-Cores vorgestellt.
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