Künstliche Intelligenz
c’t-Webinar: Vom Jira-Frust zur klaren Struktur und effizienten Teamarbeit
Jira kann viel und genau das bremst viele Teams aus. Überladene Masken, zu viele Optionen und unklare Abläufe führen schnell zu Frust. Statt zügig zu arbeiten, verzetteln sich Nutzer in Konfigurationen, legen Tickets doppelt an und verlieren Zuständigkeiten aus dem Blick. Dashboards liefern oft mehr Rauschen als Nutzen.
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Hier setzt das c’t‑Webinar an. Referent Przemyslaw Wesolka zeigt, wie Sie Jira gezielt einsetzen, ohne sich in Details zu verlieren.
Strukturen schaffen, statt Chaos verwalten
Im Mittelpunkt steht ein schlankes Setup. Sie lernen, wie Sie Projekte strukturiert anlegen, passende Tickettypen definieren und reale Abläufe in Workflows abbilden. Statt Funktionsfülle zählt, was im Alltag trägt. Wiederkehrende Vorgänge wie Supportfälle oder Freigaben lassen sich sauber darstellen, Automatisierungen nehmen Routinearbeit ab und senken die Fehlerquote.
Viele Nutzer kennen das Problem, dass Jira Daten sammelt, aber auf den ersten Blick wenig Übersicht bietet. Der Referent erklärt, wie Sie mit Filtern und Dashboards genau die Informationen sichtbar machen, die Ihr Team wirklich braucht.
Hintergründe verstehen, Abläufe anpassen
Das dreistündige Webinar richtet sich an Fachkräfte, die Jira im Unternehmen einsetzen und ihre Teams besser steuern wollen. Sie benötigen nur einen aktuellen Webbrowser. Fragen klären Sie während der Veranstaltung im Chat, im Anschluss steht eine Aufzeichnung bereit.
Die Veranstaltung findet am 15. April 2026 von 14 bis 17 Uhr statt und kostet 95,00 Euro. Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie auf der Seite zum c’t-Webinar.
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(abr)
Künstliche Intelligenz
Enigma Touch: Emulator der Chiffriermaschine vorgestellt
Die Enigma-Maschine, in den späten Zehnerjahren des vergangenen Jahrhunderts vom deutschen Erfinder Arthur Scherbius ersonnen, ist wohl das bekannteste Verschlüsselungsgerät des Vor-Computer-Zeitalters. Zahlreiche Bücher und Filme wie „The Imitation Game“ befassen sich mit dem unscheinbaren Kasten und den Codeknackern im britischen Bletchley Park.
Die Enigma funktioniert elektromechanisch; sie diente der deutschen Armee zur Verschlüsselung, etwa im U-Boot-Krieg. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren die meisten der circa 40.000 hergestellten Enigma-Geräte verschwunden – sie wurden zum Schutz ihrer Geheimnisse oder bei Kampfhandlungen zerstört oder von den Alliierten beschlagnahmt.
Heute gibt es noch wenige funktionierende Geräte in Museen und Privatbesitz. Sie werden zu mittleren sechsstelligen Preisen gehandelt und sind somit für Normalverdiener unerschwinglich. Fans der Retroverschlüsselung behelfen sich mit Software-Emulatoren und elektronischen Nachbauten der Enigma. Eine davon ist die Enigma Touch des Hamburger Bastlers Jürgen Müller. Sie vereint eine stilvolle Optik mit der historisch korrekten Emulation aller bekannten Enigma-Varianten.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Enigma Touch: Emulator der Chiffriermaschine vorgestellt“.
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Künstliche Intelligenz
Artemis II: Fotos (auch) vom iPhone 17 Pro Max – von der Erde und dem Mond
Die vier Astronauten, die derzeit auf der Artemis-II-Mission zum Mond sind (und am Freitag zurück auf der Erde erwartet werden), haben auch aktuelles Foto-Equipment dabei. Neben einer Nikon Z9, D5 und einer GoPro Hero4 sind es auch insgesamt vier iPhone-17-Pro-Max-Geräte, wie Galerien auf der NASA-Website sowie Flickr zu entnehmen ist. Zu den iPhone-Aufnahmen zählt etwa eine ikonische Aufnahme mit der Erde im Hintergrund sowie Bilder vom Mond selbst – letzteres wurde auch über den NASA-Livestream verbreitet, wo man sehen kann, wie das Bild samt Apples Dynamic Island geschossen wurde.
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Weltraum-PR dank iPhone
Die NASA hatte im Februar mitgeteilt, dass die Mannschaft von Artemis II „die neuesten Smartphone“ an Bord haben werde – zudem die Crew-12-Mission von SpaceX und weitere Missionen. Das iPhone sei erstmals für eine Verwendung im Orbit und darüber hinaus „vollständig von der Weltraumbehörde qualifiziert“ worden, hieß es. Zuvor hatten NASA-Astronauten ihre persönlichen Smartphones nicht ins All mitnehmen dürfen, diverse andere Kameras waren aber erlaubt.
Welche Modelle mitgenommen werden, war zunächst unklar, nun hat sich gezeigt, dass es die aktuell teuersten und besten iPhones sind. Das iPhone 17 Pro Max war im Herbst 2026 erschienen. Der NASA geht es bei der Smartphone-Verwendung explizit darum, dass die Astronauten auch für sich selbst und ihre Familien Schnappschüsse anfertigen können – unter der Hoffnung, dass diese Bilder und Videos dann mit der Welt geteilt werden, also eine Art Weltraum-PR.
Artemis II soll am Freitag zurück sein
Die Mission Artemis II ist für die nächsten Tage vorgesehen. Bis dahin ist der Vorbeiflug am Mond – der Erste seit 1972 – abgeschlossen und die Rückkehr eingeleitet. Die Weltraumkapsel Orion soll dann am 10. April wieder auf der Erde landen – beziehungsweise an Fallschirmen zum Ozean schweben. Eine Landung auf dem Mond ist mit Orion nicht möglich.
Eine solche ist erst für weitere Missionen geplant. Artemis II hatte allerdings bereits einen neuen Rekord erreicht: Kein Mensch war jemals weiter von der Erde entfernt als die vier Besatzungsmitglieder. Damit wurde ein Weltraumrekord von 1970 gebrochen, jener der berühmten Apollo-13-Mission.
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Unser Liveticker zu Artemis II
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Microsoft ändert Löschverhalten von OneDrive
Die Cloudspeicher-Software OneDrive von Microsoft soll sich künftig anders verhalten, wenn Dateien in der Cloud gelöscht werden. Sie tauchen dann nur noch im Web-Papierkorb von OneDrive oder SharePoint auf.
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Das hat Microsoft im Microsoft-365-Admin-Center angekündigt (MC1269861, Kopie bei merill.net). Ab Mai 2026 will Microsoft die Verhaltensänderung weltweit einführen und die Verteilung bis Ende des Monats abgeschlossen haben. Dateien, die in OneDrive in der Cloud gelöscht werden, tauchen danach nicht mehr im lokalen Papierkorb auf. Sie lassen sich aus dem OneDrive- oder SharePoint-Web-Papierkorb wiederherstellen.
Lokale Löschvorgänge bleiben davon unberührt, erklärt Microsoft weiter. Admins müssen nichts machen, jedoch empfehlen die Redmonder, dass sie die Nutzer und Nutzerinnen in ihrer Organisation über den neuen Wiederherstellungsprozess informieren sollten.
Bessere Performance und Berechenbarkeit
Als Grund für die Änderung gibt Microsoft an, dass dadurch die Synchronisationsgeschwindigkeit und Vorhersehbarkeit des OneDrive-Verhaltens verbessert würden. Es handelt sich dabei um eine Änderung, wie aus der Cloud initiierte Löschvorgänge lokal gehandhabt werden. Wenn lokal verfügbare Dateien auf einem Gerät in der Cloud gelöscht werden, tauchen sie nicht mehr im lokalen Papierkorb von macOS oder Windows auf. Eine Wiederherstellung ist dann aus dem Web-Papierkorb von OneDrive oder SharePoint möglich – standardmäßig für bis zu 93 Tage.
Keine Änderungen gibt es bei Dateien, die ausschließlich in der Cloud liegen (Files On-Demand). Dateien, die lokal auf dem Gerät gelöscht werden, tauchen jedoch weiterhin im lokalen Papierkorb auf. Für diese Änderung stellt Microsoft keine Einstellungen oder gar ein Opt-Out bereit.
Wer mehr Kontrolle über den eigenen Cloudspeicher möchte, kann sich etwa Nextcloud ansehen. Der damit aufgesetzte Netzspeicher lässt sich zudem mit diversen nützlichen Apps erweitern.
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(dmk)
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