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das „Game-of-Thrones-Ende“, das Fans nie bekamen?
Ein düsterer Trailer, bekannte Gesichter und eine Geschichte voller Fluch, Begierde und Schweigen: Ein neuer Film sorgt schon vor dem Start für hitzige Diskussionen – und weckt Erinnerungen an ganz große Fantasy-Momente.
Ihr kennt dieses Gefühl: Ein Trailer läuft, die Atmosphäre packt Euch sofort – und plötzlich ist da diese Mischung aus Neugier, Gänsehaut und einem leisen „Moment mal…“. Genau das passiert gerade bei einem neuen Gothic-Horror, der nicht nur wegen seiner düsteren Bilder diskutiert wird, sondern auch wegen der Gesichter, die darin auftauchen. Und die haben es in sich.
Rückkehr zweier Fantasy-Ikonen
Mit The Dreadful bringt Regisseurin Natasha Kermani zwei Darsteller zusammen, die Ihr aus einem ganz anderen Fantasy-Kosmos kennt: Sophie Turner und Kit Harington. Für viele Fans ist allein diese Kombination schon Grund genug, genauer hinzuschauen. Sie spielten einst in Game of Thrones Figuren, über deren Beziehung bis heute spekuliert wird. Fans hatten ihre Rollen Sansa Stark und Jon Schnee miteinander geshipped. Doch zu dieser gewünschten Paarung kam es in Game of Thrones nie. Nun stehen sie erneut gemeinsam vor der Kamera, diesmal jedoch nicht als Teil eines epischen Machtspiels, sondern mitten in einem düsteren Mittelalter-Albtraum.
Ein Fluch im Herzen des Mittelalters
Die Geschichte spielt im England des 14. Jahrhunderts. Turner verkörpert Anne, eine junge Frau, gefangen in einem stillen Leben zwischen Pflicht, Verlust und Erwartung. Als ein Bekannter ihres verschollenen Ehemanns auftaucht – gespielt von Harington – kippt die fragile Ordnung. Zeitgleich nimmt ein Fluch Gestalt an: ein düsterer Ritter, der Unheil über das Land bringt.
Der Film setzt weniger auf schnelle Schocks, sondern auf schleichenden Horror, emotionale Spannung und bedrückende Bilder. Genau das sorgt dafür, dass sich die Geschichte langsam festkrallt. Wie Nebel, der sich unaufhaltsam über ein Feld legt.
The Witch-Ambiente lässt in The Dreadful grüßen
Stilistisch erinnert vieles an The Witch. Kühle Farben, lange Einstellungen, bedrohliche Stille: hier wird Horror nicht erklärt, sondern gespürt. Für einige Zuschauer ist das großes Kino, für andere schlicht zu langsam. Genau hier beginnt die Spaltung: Während die einen die Atmosphäre feiern, sprechen andere von zäher Erzählweise. Wie das Tempo im finalen Film ausfallen dürfte, kann von dem einzelnen Trailer noch nicht vorausgesagt werden. Tendenziell dürften Fans von schneller Action jedoch weniger glücklich mit The Dreadful werden. Wer sich hingegen für den langsamen Aufbau eines Unheils begeistert, das viele offene Fragen mit sich bringt? Der könnte hier den idealen Horrorfilm für den nächsten Kinoabend finden.
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Hype, Erwartungen und offene Fragen
In den sozialen Netzwerken überschlagen sich die Reaktionen. Manche feiern den Film bereits als „das Ende, das wir verdient haben“, andere mahnen zur Vorsicht: Trailer-Hype sei noch kein gutes Drehbuch. Sicher ist nur eins: The Dreadful schafft es, Emotionen zu wecken, lange bevor der Abspann läuft. Der US-Kinostart ist für den 20. Februar 2026 angesetzt, inklusive Video-on-Demand-Release. Wann und wo Ihr den Film hierzulande sehen könnt, ist noch offen. Diskussionsstoff liefert er aber schon heute mehr als genug.
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Sapphire × Ryzen AI Max+ 395: Zusammenschaltbare Mini-PCs mit Strix Halo für riesige LLMs

Zur #ew26 zeigt Sapphire seine Strix-Halo-Lösungen, die beliebig* koppelbar sind. Das ganze zielt auf zusammengeschaltete Nvidia DGX Spark, die für noch größere Projekte geeignet sind. Bisher ist AMD diesen Weg nicht offiziell gegangen.
Da man für eine klassische Lösung mit AMD Ryzen AI Max+ ein wenig zu spät dran ist, geht Sapphire einen etwas anderen Weg. Äußerlich ähnelt der zur Messe gezeigte Mini-PC den typischen Lösungen für die schnelle APU mit 128 GByte LPDDR5X an der Seite, doch im Detail liegt der kleine aber feine Unterschied. Wenn das Gerät eventuell ab Sommer auf den Markt kommt, soll es mit anderen Systemen des gleichen Typs koppelbar sein.
Sapphire möchte dabei am liebsten Daisy Chain über mehr als nur zwei, drei oder vier – für eventuell beliebig* viele – Lösungen ermöglichen. Doch ob das am Ende wirklich so umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Der Enthusiasmus zur Messe war jedenfalls da, ob die gangbare Realität das aber unterstützt, steht auf einem anderen Blatt.
Die Demo zwischen zwei dieser Mini-PC funktioniert vor Ort problemlos. Der eine PC ist dabei quasi der Host, mit ihm kann der zweite auch angesteuert werden. In den passenden Programmen werden so auch alle CPUs-Kerne und natürlich der große Speicher nutzbar. Und so kann dieses Duo 235B-Modelle bearbeiten.
Der Blick auf die Rückseite der Lösungen offenbart dann aber die Baustellen.
*Über USB-C lassen sich aktuell eigentlich nur zwei Lösungen verbinden, denn mehr Ports gibt es nicht, die das könnten. Auch Ethernet ist noch keine Option, denn aktuell haben das Board und Gehäuse nur einen Port – diesen für die Verbindung zum anderen System zu blockieren ist auch nicht wirklich gangbar. Sapphire wird hier entsprechend aufrüsten, Ethernet ist das favorisierte Mittel – für eine Profi-Lösung zieht duales LAN ohnehin ein wenig mehr.
Zur Computex 2026 hofft das Unternehmen möglichst fertig mit dem PC zu sein. Wie die Vergangenheit, aber vor allem auch das letzte Jahr gezeigt hat, sind bei Sapphire Verspätungen bei Produkten nach genannten Terminen durchaus an der Tagesordnung, sodass das zweite Halbjahr als möglicher Termin deutlich realistischer erscheint.
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Wie gut ist Marathon?: Bungie liefert und muss trotzdem bangen
Marathon (Technik-Test) ist ein Schicksalsspiel. Mit dem Shooter ist fest die Frage verknüpft, wie es mit Bungie weitergeht. Das Studio braucht einen Hit um sein Überleben zu sichern. Und es scheint so, als habe Bungie die Hausaufgaben gemacht. Aber am Ende entscheiden Gamer weltweit.
Der Kontakt zu einer verlorenen Kolonie der Menschheit wird wiederhergestellt und mir nichts dir nichts fangen Söldner in künstlichen Körpern an sie auszuplündern. Das Setting von Marathon passt perfekt zu einem Extraction-Shooter. Und den baut Bungie sogar mutig, wenn man den ersten Eindrücken glauben darf. Mehr als die gibt es aber noch nicht, finale Berichte sollen nach Willen des Publishers erst erscheinen, wenn das Endgame von Marathon Ende des Monats freigeschaltet wird.
Ein erstes Bild
Ein paar Tage nach dem offiziellen Start lässt sich allerdings ein recht klares Bild gewinnen. Einhellig wird ein Shooter beschrieben, dessen Gunplay schlicht exzellent ist. Zudem hält der Shooter, bestätigen Rezensionen auf Steam, eine Menge zu Entdecken bereit.
Das kommt zum Tragen, weil Bungie sich traut, Marathon knallhart zu gestalten. Man stirbt schnell, schildern Tester. Ausrüstung zu verlieren ist dabei schmerzvoller als anderswo, ergänzt Push Square, weil sie Builds beeinflusse. Sterben tut also wirklich weh, ob durch andere Spieler, die Umwelt oder die KI. Marathon spielt sich laut GamePro deshalb „intensiv“ und ergänzt: „grundsätzlich ist Marathon kein angenehmes oder gar Wohlfühl-Spiel“. Knallhart sei es, sagen andere Tester.
Erst leiden, dann Spaß haben
Dazu, in Marathon „viel entdecken“ zu können, muss man aber erst einmal kommen. Auch das ist mutig oder ungeschickt: In jedem Test werden die gleiche Dinge kritisiert. Die hohe Einstiegshürden etwa, man muss Karten kennen und Basics freischalten, notiert GamePro, die Lernkurve ist steil. Dazu komme ein viel zu knappes Tutorial und ein überladenes, unübersichtliches Nutzerinterface, moniert Screen Rant.
Von Spielern kommt darüber hinaus die übliche Kritik an teuren Mikrotransaktionen, einem reizarmen Battle Pass sowie der Progression, Bungie hat hoch angesetzt. Warum das Studio nichts aus Destiny gelernt hat? Muss Geld verdienen. Die Entwickler haben mit ersten Patches immerhin zügig korrigiert, Feedback aus Beta bereits umgesetzt.
Technisch zeigt sich das Spiel in Benchmark-Tests solide: Die CPU wird mehr, die Grafikkarte weniger beansprucht, insgesamt sind Performance und Optik gelungen.
Fazit: Gut, aber reicht das?
Dem ersten Eindruck nach ist Marathon ein gutes Spiel mit packendem Gameplay, das zeigt, warum Extraction Shooter so fesselnd sind. Es ist also gut. Aber ob es das ist, was Bungie braucht, muss die Zeit zeigen. Denn Bungie braucht nicht nur ein richtig gutes Spiel, sondern eines, das extrem populär ist – und das sind zwei Paar Schuhe.
Insofern ist die Entscheidung von Bungie extrem mutig, denn ein schweres Spiel, das Einarbeitung erfordert, ist selten in der gigantischen Breite massentauglich, die ein Service-Spiel benötigt. Aktuell sind „nur“ 62.000 Spieler in der Spitze gleichzeitig online gewesen. Ob die Wette aufgeht, wird die Zeit zeigen. Ein Hoffnungsschimmer gibt es, denn auf Steam sind von über 15.000 Bewertungen 90 Prozent positiv.
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SolidRuns CoMe6-Board: LPCAMM2-9600 trifft AMD Ryzen AI P100 auf winziger Platine

Wechselbarer LPDDR5X-Speicher in Form von LPCAMM2 hält nun auch bei AMD-Systemen Einzug. Und das Tempo ist hoch: 9600 MT/s sind spezifikationskonform möglich, mehr als jede andere AMD-Lösung bisher anbietet und nutzt.
Nicht verlötet: Embedded mag das
Gerade für den Embedded-Markt, in dem Produkte, 5, 7 oder auch 10 Jahre Support erhalten, ist ein Bauteil, das nicht verlötet, sondern wechselbar ist, durchaus eine gute Idee. Und LPCAMM2 ist genau das.
Statt wie aktuell LPDDR5X direkt auf der Hauptplatine verlötet oder wie SO-DIMM über typische Slots mit vergleichsweise niedriger Bandbreite eingesetzt zu werden, ist LPCAMM2 wechselbar und bietet zugleich eine hohe Kapazität bei hoher Leistung und Effizienz.
Ryzen AI Embedded P100 kann LPCAMM2
Auch AMDs neuer Ryzen AI Embedded P100 unterstützt deshalb LPCAMM2, dessen Basis LPDDR5X ist – nur eben schon auf einem „Modul“ verlötet. Dieses Modul ist aber wechselbar, am Ende entscheidet nur das aktuelle BIOS, wie groß und schnell es sein darf.
SolidRun stellt zur #ew26 in Nürnberg eine Platine aus und erklärt (auch auf der Internetseite), dass LPDDR5X-9600 möglich sein wird.
Das Unternehmen wirbt dabei letztlich exakt mit den zuvor angesprochene Möglichkeiten: Der Speicher ist wechselbar, lange Laufzeiten für die Embedded-Systeme sind fest geplant.
● Designed to withstand demanding industrial and automotive conditions
with serviceable LPCAMM2 memory with screw-lock retention
● Extended Lifecycle Support: Offers of up to 10 years of availability, backed
by long-term software maintenance (LTS)
Auch Intel Panther Lake mit LPCAMM2 am Start
Ein paar Meter weiter hat beispielsweise congatec LPCAMM2 auch für Intels Panther Lake alias Core Ultra 300 im Programm. Der Hersteller erklärt, dass auf diesem Wege beispielsweise 96 GByte LPDDR5X als wechselbare Lösung verbaut werden können. Überraschenderweise spricht das Unternehmen dabei aber „nur“ von 7.433 MT/s als Transferrate, hat aber auch eine zweite Lösung im Programm, wo immerhin LPDDR5X-8533 als LPCAMM2 verbaut wird. Intel Panther Lake unterstützt ab Werk bekanntlich auch LPDDR5X-9600.
Durchbruch von CAMM steht bevor
Nachdem CAMM nicht so Recht in Fahrt kam – schon 2024 wurden erste Systeme gezeigt –, könnte nun der Weg über den Embedded-Markt und natürlich SOCAMM für Server-Produkte der echte Durchbruch werden.
Vor allem SOCAMM2, der auch auf LPDDR5X-Chips basiert, wird vom Bit-Volumen her schnell ziemlich groß sein, denn Nvidia setzt auf diese Lösungen für ihre Datacenter-Produkte. 256 GByte pro kleinem Modul sind in diesem Umfeld bereits möglich, das ergibt 2 TByte pro Server. Deshalb konkurriert in den nächsten Jahren LPDDR5X mit jedem anderen Marktsegment, vom Smartphone über Notebooks und PCs bis eben nun in Servern. Dies befeuert natürlich die ohnehin schon knappen Speicher-Ressourcen aktuell weiter.
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