Apps & Mobile Entwicklung
SolidRuns CoMe6-Board: LPCAMM2-9600 trifft AMD Ryzen AI P100 auf winziger Platine

Wechselbarer LPDDR5X-Speicher in Form von LPCAMM2 hält nun auch bei AMD-Systemen Einzug. Und das Tempo ist hoch: 9600 MT/s sind spezifikationskonform möglich, mehr als jede andere AMD-Lösung bisher anbietet und nutzt.
Nicht verlötet: Embedded mag das
Gerade für den Embedded-Markt, in dem Produkte, 5, 7 oder auch 10 Jahre Support erhalten, ist ein Bauteil, das nicht verlötet, sondern wechselbar ist, durchaus eine gute Idee. Und LPCAMM2 ist genau das.
Statt wie aktuell LPDDR5X direkt auf der Hauptplatine verlötet oder wie SO-DIMM über typische Slots mit vergleichsweise niedriger Bandbreite eingesetzt zu werden, ist LPCAMM2 wechselbar und bietet zugleich eine hohe Kapazität bei hoher Leistung und Effizienz.
Ryzen AI Embedded P100 kann LPCAMM2
Auch AMDs neuer Ryzen AI Embedded P100 unterstützt deshalb LPCAMM2, dessen Basis LPDDR5X ist – nur eben schon auf einem „Modul“ verlötet. Dieses Modul ist aber wechselbar, am Ende entscheidet nur das aktuelle BIOS, wie groß und schnell es sein darf.
SolidRun stellt zur #ew26 in Nürnberg eine Platine aus und erklärt (auch auf der Internetseite), dass LPDDR5X-9600 möglich sein wird.
Das Unternehmen wirbt dabei letztlich exakt mit den zuvor angesprochene Möglichkeiten: Der Speicher ist wechselbar, lange Laufzeiten für die Embedded-Systeme sind fest geplant.
● Designed to withstand demanding industrial and automotive conditions
with serviceable LPCAMM2 memory with screw-lock retention
● Extended Lifecycle Support: Offers of up to 10 years of availability, backed
by long-term software maintenance (LTS)
Auch Intel Panther Lake mit LPCAMM2 am Start
Ein paar Meter weiter hat beispielsweise congatec LPCAMM2 auch für Intels Panther Lake alias Core Ultra 300 im Programm. Der Hersteller erklärt, dass auf diesem Wege beispielsweise 96 GByte LPDDR5X als wechselbare Lösung verbaut werden können. Überraschenderweise spricht das Unternehmen dabei aber „nur“ von 7.433 MT/s als Transferrate, hat aber auch eine zweite Lösung im Programm, wo immerhin LPDDR5X-8533 als LPCAMM2 verbaut wird. Intel Panther Lake unterstützt ab Werk bekanntlich auch LPDDR5X-9600.
Durchbruch von CAMM steht bevor
Nachdem CAMM nicht so Recht in Fahrt kam – schon 2024 wurden erste Systeme gezeigt –, könnte nun der Weg über den Embedded-Markt und natürlich SOCAMM für Server-Produkte der echte Durchbruch werden.
Vor allem SOCAMM2, der auch auf LPDDR5X-Chips basiert, wird vom Bit-Volumen her schnell ziemlich groß sein, denn Nvidia setzt auf diese Lösungen für ihre Datacenter-Produkte. 256 GByte pro kleinem Modul sind in diesem Umfeld bereits möglich, das ergibt 2 TByte pro Server. Deshalb konkurriert in den nächsten Jahren LPDDR5X mit jedem anderen Marktsegment, vom Smartphone über Notebooks und PCs bis eben nun in Servern. Dies befeuert natürlich die ohnehin schon knappen Speicher-Ressourcen aktuell weiter.
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Google Pixel: Boot-Loop-Problem könnte mit Mai-Update behoben werden

Google scheint eine Lösung für das Boot-Loop-Problem gefunden zu haben, das derzeit eine nicht unerhebliche Zahl an Pixel-Geräten betrifft. Betroffene, die sich an Google wendeten, sollen bereits zu Testzwecken ein Beta-Update erhalten haben, sodass der Patch möglicherweise bereits mit dem Mai-Update verteilt werden wird.
Probleme begannen nach dem März-Update
Über das Verhalten berichtet aktuell Android Authority. Seit Anfang des Monats melden zunehmend Nutzer Startprobleme bei ihren Pixel-Smartphones, bei denen das Gerät in einer Boot-Schleife hängen bleibt. Da die Schwierigkeiten dem Bericht zufolge bei allen Betroffenen nach der Installation des März-Updates auftraten, ist die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit genau dort zu finden. Betroffen ist ein großer Teil der Pixel-Reihe, beginnend bei der Pixel-6-Serie bis hin zur aktuellen 10er-Serie.
Mai-Patch könnte Abhilfe schaffen
Nach wochenlangen Beschwerden zahlreicher Nutzer konnte Google das Problem angeblich inzwischen verifizieren, hatte bislang jedoch keine Lösung nennen können. Nun berichtet ein Nutzer, der den Fehler ausführlich im Issue Tracker von Google dokumentiert hatte, dass ihn das Unternehmen direkt kontaktiert und ihm ein bislang nicht öffentliches Beta-Update bereitgestellt habe, mit dem das Problem seinen Angaben zufolge behoben wurde. Zusätzlich sei dem Nutzer ein Treffen mit dem Entwicklerteam von Google angeboten worden, um das Problem weiter zu besprechen und ihn beim Testen des Updates zu unterstützen.
Dieses Vorgehen kann als Hinweis gewertet werden, dass Google eine Lösung gefunden hat und diese nun gemeinsam mit betroffenen Pixel-Besitzern testet. Zudem deutet vieles darauf hin, dass ein entsprechender Patch nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte und bereits im kommenden Monat erscheinen könnte. Gleichzeitig soll es allerdings auch Nutzer geben, denen Google ein Ersatzgerät angeboten habe, was auf ein weniger leicht zu behebendes Problem hindeuten könnte. In solchen Fällen müssen sich Pixel-Besitzer zunächst direkt an Google wenden, um zu klären, ob ihr Gerät für einen Austausch infrage kommt.
Nicht das einzige Problem
Auch wenn die Startprobleme bei einigen Pixel-Geräten derzeit die größte Aufmerksamkeit erhalten, handelt es sich offenbar nicht um das einzige Problem, das nach dem letzten Update gemeldet wurde. So soll bei einzelnen Smartphones der Stromverbrauch deutlich gestiegen sein, wodurch sich die Akkulaufzeit spürbar verkürzt. Darüber hinaus wurde von einer reduzierten Leistung berichtet.
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Samsung Odyssey G80HS: 6K-Monitor mit höchster Bildwiederholrate bepreist

Der zur CES 2026 vorgestellte 6K-Monitor Samsung Odyssey G8 (G80HS) wird jetzt zur Vorbestellung angeboten. Der Preis liegt bei 1.499 Euro. Das IPS-Display mit 32 Zoll liefert nativ 6.144 × 3.456 Pixel mit 165 Hz. Im alternativen Modus (Dual Mode) gibt es 3.072 × 1.728 Pixel mit 330 Hz.
Im Bereich der „6K“-Monitore bietet Samsung damit die bisher höchste Bildwiederholrate. Die 6.144 × 3.456 Pixel im 16:9-Format bieten auch der Dell UltraSharp U3224KBA und der LG UltraFine 32U990A, beide jedoch nur mit 60 Hz. Dells 52″-Thunderbolt Monitor nutzt eine niedrigere Auflösung von 6.144 × 2.560 im 21:9-Format mit 120 Hz.
Das „Fast IPS“-Panel des Samsung Odyssey G8 (G80HS) ist mit einer Reaktionszeit von 1 ms (GtG) spezifiziert und soll eine Helligkeit von 350 cd/m² erreichen. Das Kontrastverhältnis liegt mit 1.000:1 auf Standardniveau, Modelle mit „IPS Black“ schaffen doppelt so viel.
Dank Dual-Mode sollen Spieler die Wahl zwischen möglichst scharfer Darstellung bei 6K mit 165 Hz oder möglichst hoher Bildwiederholrate bei 3K mit 330 Hz haben. Gegen ein Bildzerreißen (Tearing) hilft die Unterstützung von AMD FreeSync und Nvidia G-Sync für den Abgleich der Bildrate von Grafikkarte und Monitor. Gaming-Features wie „Black Equalizer“ und „Virtual AIM Point“ werden geboten. Eine RGB-Beleuchtung am Heck sorgt für Ambiente.
Zu den Anschlüssen auf der Rückseite gehört der moderne DisplayPort 2.1, der laut TFT Central mit vollen 80 Gbit/s (UHBR20) arbeitet. Daneben liegen zweimal HDMI 2.1, ein 2-Fach-USB-Hub und ein Kopfhörerausgang. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil. Die typische Leistungsaufnahme gibt Samsung mit 33 Watt im Betrieb an.
Das Display lässt sich um 120 mm in der Höhe verstellen, neigen, sowie horizontal und vertikal schwenken. Eine andere Halterung lässt sich dank VESA-Vorrichtung in 100 × 100 mm ebenfalls nutzen. Samsung gewährt 2 Jahre Garantie.
Auf den Produktseiten* liefert Samsung weitere Informationen und bietet den Monitor für besagte 1.499 Euro zur Vorbestellung an. Der Versand soll allerdings „voraussichtlich“ erst ab dem 19. Juni 2026 erfolgen.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Mehr Kontrolle für Nutzer: Windows Updates lassen sich künftig bis zu 35 Tage hinauszögern

Microsofts überarbeitetes Windows-Update-System erreicht das Insider Program. Tester im neuen Experimental-Kanal können mit einer Kalenderfunktion auswählen, wann ein Update installiert werden soll. Je nach Bedarf lässt sich die Installation künftig bis zu 35 Tage hinauszögern.
Dass Nutzer mehr Kontrolle erhalten sollen, ist bereits Mitte April durchgesickert. Nun nennt Microsoft die Details.
Update beliebig oft für 35 Tage aussetzen
Die 35 Tage sind demnach keine absolute Grenze. Bei Bedarf lässt sich die Update-Pause nochmals wiederholen, eine Grenze existiert nicht. Theoretisch lassen sich Windows Updates damit sogar unendlich hinauszögern.
Künftig sollen Nutzer zudem auch bei einem Neustart gezielt auswählen können, ob Windows 11 beim Neustart oder dem Herunterfahren ein Update einspielen soll. Wenn die Installation gewählt wurde, soll Windows 11 nach dem Neustart zudem schneller zu den zuvor geöffneten Apps zurückkehren.
Wie angekündigt lässt sich zudem das Nachladen von Updates im Installationsprozess überspringen. Ebenso bessert Microsoft nochmals bei den Update-Namen nach, damit sich etwa Treiber-Updates besser zuordnen lassen. Zudem soll der Update-Prozess im Hintergrund generell optimiert werden, sodass Nutzer möglichst wenig davon mitbekommen.
Update-Unterbrechungen als „major pain points“
Weniger Ablenkung im Windows-Alltag ist das Leitthema, unter das Microsoft diese Änderungen bei den Updates stellt. Erstaunlich ist der Schritt ohnehin. Es wirkte in den letzten Jahren nicht so, als wollte Microsoft nochmals bei den Pflicht-Updates ansetzen.
Nun aber der Wandel – zumindest ein Stück weit. Denn Microsoft empfiehlt nach wie vor dringend, Updates möglichst schnell einzuspielen. Dass Nutzer bis dato zu oft von Update-Installationen unterbrochen werden, bezeichnet der Konzern als eines der zentralen Ärgernisse – im englischen Blog-Beitrag spricht man konkret von „major pain points“. Diese will Microsoft mit der Runderneuerung von Windows 11 aber generell ausmerzen.
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