Apps & Mobile Entwicklung
Dell XPS 13 im Hands-on: 6 von 8 GB RAM sind bei Windows 11 zum Start belegt
Das neue Dell XPS 13 hinterlässt im ersten Hands-on zur Computex 2026 einen hochwertigen Eindruck. An der Materialqualität hat Dell für den geringeren Preis nicht gespart. Allerdings gibt es im Basismodell lediglich 8 GB RAM, die unter Windows 11 schnell zum Engpass werden können, wie die Auslastung nach dem Booten zeigt.
Genauso hochwertig wie das XPS 14 und XPS 16
Zur Ankündigung des MacBook-Neo-Gegners ließ Dell verlauten, dass das Unternehmen für das Notebook-Chassis keine Kompromisse eingegangen sei. Diese Aussage lässt sich nach dem ersten Ausprobieren des neuen XPS 13 unterschreiben. Der Neuzugang der XPS-Familie hinterließ zum Hands-on einen durchweg hochwertigen Eindruck, die Aluminiumkonstruktion wirkte sorgfältig zusammengebaut und vergleichbar zu den teureren Modellen XPS 14 (Test) und XPS 16, die seit Frühjahr verkauft werden.
Wenn die „schlechtere“ Tastatur die bessere ist
Der Direktvergleich mit einem MacBook Neo, das Dell als Vergleichsgerät ausgestellt hatte, lässt sich als Pattsituation zwischen Apple und Dell beschreiben, denn beide Hersteller liefern vergleichbar gute Qualität ab. Das trifft auch auf die Chiclet-Tastatur mit Abstand zwischen den Tasten zu, die Dell im XPS 13 verbaut. Denn anders als beim „lattice-free keyboard“ des XPS 14, also der „spaltfreien“ Tastatur, bei der die etwas größeren Tasten direkt nebeneinander sitzen, kommt hier wieder ein klassischer Aufbau zum Einsatz. Aus rein persönlicher Sicht lässt sich darauf sogar besser, weil treffsicherer tippen. Und bei Dell kommt die Tastatur immer mit Beleuchtung und Fingerabdrucksensor.
Das Touchpad stellte gegenüber den zwei teureren Modellen hingegen ein Downgrade dar. Dell verbaut nämlich nicht länger ein modernes kapazitives Touchpad mit haptischem Feedback, das sich über die gesamte Fläche klicken lässt und überall gleich gutes Klick-Feedback abgibt, sondern eine ältere, „oben aufgehängte“ Variante, die sich im oberen Viertel praktisch nicht mehr klicken lässt und insgesamt schlichtweg ein wenig billig anfühlte. Das sind dann eben die einhergehenden Kompromisse.
Das Basismodell kommt mit 8 GB RAM
In der aktuellen Speicherkrise betreffen die Einschränkungen auch den RAM. Das Basismodell, das mit Dells „Back to School“-Rabatt bei 599 US-Dollar respektive 799 Euro liegt, liefert der Hersteller nur mit 8 GB RAM aus. Als Upgrade stehen 16 GB zur Auswahl, mit Intel Panther Lake statt Wildcat Lake auch 32 GB.
Nach dem Booten sind 80 Prozent RAM belegt
8 GB RAM unter Windows 11 können sich jedoch schnell zum Engpass für Anwender und Apps entwickeln, wie der Blick in den Task Manager direkt nach dem Booten verdeutlichte. 6 GB und damit knapp 80 Prozent des Arbeitsspeichers waren nach dem Neustart bereits belegt. Mit zehn offenen Tabs im Edge-Browser ließ sich dieser Wert kurzzeitig auf 95 Prozent (7,2 GB von verfügbaren 7,6 GB) steigern, wenngleich Edge dann auch ziemlich schnell die inaktiven Tabs wieder schlafen legte, sodass die Belegung wieder zurückging.
Dennoch: Das Basismodell ist damit in erster Linie fürs Surfen, E-Mail und Office sowie Videos geeignet. Die 8 GB RAM als K.o.-Kriterium zu bezeichnen, wäre aber übertrieben, den potenziellen Einschränkungen muss man sich vor dem Kauf aber bewusst sein.
Schnell vor allem dank des 120-Hz-Displays
Dem Intel Core 5 320 aus der Wildcat-Lake-Familie lässt sich davon abgesehen aber keine schlechte Leistung attestieren. Vor allem in Kombination mit dem 120 Hz schnellen Bildschirm fühlte sich das Notebook „snappy“ an, deutlich flotter als das daneben stehende MacBook Neo, dessen Display auf 60 Hz kommt, kleiner ausfällt, eine geringere Auflösung bietet und den kleineren sRGB- statt DCI-P3-Farbraum abdeckt.
Deutsche Kunden zahlen mehr
Das XPS 13 ist damit ein durchweg interessanter Neuling, dessen Basismodell aber gut überlegt sein sollte. Preislich sind deutsche Käufer allerdings schlechter gestellt, selbst wenn der 1:1-Vergleich wie in den USA ohne Steuern gemacht wird. Aus 799 Euro werden dann noch 647 Euro, was derzeit rund 750 US-Dollar entspricht, also 150 US-Dollar mehr, als Dell für das XPS 13 mit dem „Back to School“-Rabatt in Nordamerika verlangt.
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Lüfter? Riesige bitte!: Cooler Master baut 180 mm und mehr ins HAF II 500

HAF steht bei Cooler Master für „High Air Flow“. Der neueste Ableger der Gehäuseserie setzt auf riesige Lüfter. Kleiner als 180 Millimeter wird keiner, Größe ist alles. Deshalb wird das Gehäuse etwas breiter als für Midi-Tower üblich.
Dreimal mit Übergröße, bitte!
Von Lüftern in Übergröße verspricht sich Cooler Master erneut bessere Kühlleistung. „Einige der größten und dicksten Modelle“ im Consumer-Bereich verbaue man im HAF II, kündigt das Unternehmen an. Lautstärkebereinigt soll sich das Gehäuse damit an die Leistungsspitze setzen.
Konkret bedeutet dass, das zwei 220-mm-Lüfter an der Vorderseite sitzen, die im Grunde die gesamte Front abdecken. Sie führen Luft in Richtung des Prozessors, zum Netzteil und mit Hilfe einer Blende auch in Richtung der Grafikkarte. Wird an der Front ein tiefer Radiator genutzt, entfällt sie allerdings.
Unterstützt werden die Frontlüfter von einem 180-mm-Lüfter im Heck. Normalerweise kommen an dieser Stelle aus Platzgründen 120-mm-, höchstes aber 140-mm-Lüfter zum Einsatz. Dass das Gehäuse deshalb breiter werden muss ist die logische Folge dieser Entscheidung.
Zwei weitere 180-mm-Lüfter können an der Oberseite nachgerüstet werden. Dort sowie hinter die Front passen alternativ je drei 120-mm- oder 140-mm-Lüfter. Sie sind vor allem als Option für die Nutzung eines Radiators gedacht. Zur Befestigung dienen verschiebbare Halteschienen, „MasterRail“ genannt.
Die weitere Ausstattung umfasst laut Produktbildern drei versetzbare HDD-Käfige vor dem Netzteil und einen integrierten Lüfter-Hub, der auch als RGB-Steuerzentrale dient. Ob die mitgelieferten Lüfter leuchten, lässt sich jedoch nicht sagen. Blenden vor dem Mainboard verbergen zudem Kabel auf der Vorder- und Rückseite des Mainboard-Trays.
Aufgrund der umfangreichen Dimensionierung des Gehäuses ist zudem nicht davon auszugehen, dass Kühler oder Grafikkarten irgendeiner Einschränkung unterliegen. Im Gegenteil: Der Tower soll sich explizit für Dual-GPU-Systeme eigenen. Diese haben zwar für Spiele keine Relevanz mehr – ältere Semester erinnern sich an Nvidias SLI oder AMDs CrossFire –, wohl aber für KI und Rendering.
Preis und Verfügbarkeit
Laut Informationen von Toms Hardware soll das HAF II 500 im Juli zu Preisen um 200 US-Dollar auf den Markt kommen.
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CB-Fotowettbewerb: Im Juni werden die Fotos tierisch toll

Der monatliche Fotowettbewerb der ComputerBase-Community geht in die nächste Runde. Im Juni 2026 werden Aufnahmen zum Thema „Tiere“ gesucht. Bilder können wie üblich bis zum 20. Tag des Monats eingereicht werden, dann beginnt die Abstimmung innerhalb der Community.
Nach der Nacht kommen die Tiere
Im vergangenen Mai stand der Fotowettbewerb unter dem Thema „Stille der Nacht“. Als Gewinner konnte sich am Ende Community-Mitglied raychan durchsetzen. Seine Aufnahme zeigt den Sternenhimmel mitsamt der Milchstraße zur Dämmerung über einem Rapsfeld. Insgesamt 41,3 Prozent der Teilnehmer an der Abstimmung gaben dem Foto eine ihrer drei Stimmen.
Die Redaktion gratuliert zum gelungenen Foto und dem ersten Platz. Wie üblich gebührt raychan damit einhergehend eigentlich das Recht, das Thema für den nachfolgenden Monat zu setzen. Gesucht sind diesmal Bilder zum Thema „Tiere“.
Tiere. Haustiere, Wildtiere jeglicher Art. Zeigt eure süßesten Tierfotos. Egal ob Vogel, Hund, Elefant, Insekten, Spinen, usw. – jedes Lebewesen, was kein Mensch ist.
Community-Mitglied raychan
Damit sind alle interessierten Community-Mitglieder aufgefordert, bis zum 20. Juni 2026 um 23:59 Uhr eine Aufnahme (JPEG oder PNG) zum Thema per E-Mail mitsamt dem eigenen Benutzernamen im ComputerBase-Forum an Initiator lowrider20 einzusenden.
Teilnahmebedingungen und Abstimmung
Je registriertem Community-Mitglied ist die Teilnahme mit einem eigens aufgenommenen, beliebig alten Bild erlaubt, das in noch keinem vorherigen Fotowettbewerb eingereicht oder anderweitig im ComputerBase-Forum veröffentlicht wurde. Aufnahmen mit dem gleichen Motiv eines bereits veröffentlichten Bildes aus leicht abgeänderter Perspektive sind unerwünscht. Nicht gestattet sind überdies Zeichnungen, gemalte oder per KI generierte Bilder sowie Renderings. Einmal eingereichte Bilder können nicht mehr ausgetauscht werden.
Nach Einsendeschluss startet eine neuntägige Abstimmung zu allen, maximal aber den ersten 40 eingereichten Bildern, an der alle Leser mit Forum-Nutzerkonto teilnehmen dürfen. Um die Anonymität der Fotografen zu wahren, werden die Fotos auf maximal 3.840 Pixel in Höhe und Breite verkleinert und die EXIF-Daten entfernt. Der zum Ende des Monats feststehende Gewinner darf erneut über das Monatsthema der nächsten Runde entscheiden. Die Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg!
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SSD-Controller: Phison zeigt X3 mit PCIe 6.0, E37T mit PCIe 5.0 und neue UFS-Lösungen

PCIe 6.0 kommt langsam in Fahrt. Phison hat mit dem X3 seinen ersten PCIe-6.0-SSD-Controller auf der Computex vorgestellt. Zudem wird der kommende E37T-Controller mit PCIe 5.0 vorgeführt. Einge ganze Reihe Enterprise-SSDs ist auch zu sehen. Die Pascari D206V bietet satte 245 TB Speichervolumen.
Phison X3 Controller mit PCIe 6.0
Im Rechenzentrum ist PCIe 6.0 bereits ein Thema. Dementsprechend bereiten Hersteller ihre ersten SSD mit PCIe 6.0 vor. Micron hatte im Februar als erster Hersteller eine PCIe-6.0-SSD in die Serienfertigung geschickt. Team Group zeigt aktuell auf der Computex ebenfalls ein erstes Modell.
Für Hersteller, die keine eigenen Controller entwickeln, bietet Phison entsprechende Lösungen an. Meist sogar „schlüsselfertig“, sodass ein ganzes SSD-Referenzdesign zur Verfügung gestellt wird und Hersteller im Grunde nur noch ihr Logo aufdrucken müssen.
Die neue Basis für kommende PCIe-6.0-SSDs enthüllt Phison nun mit dem „PCIe Gen6 Controller X3“. Der große Chip unterstützt PCIe 6.0 x4 sowie die neue Version 2.3 des NVMe-Protokolls. Auch OCP v2.6 und TCG Opal 2.3 zählen zu den unterstützten Standards.
Mit der gegenüber PCIe 5.0 x4 doppelt so schnellen Schnittstelle soll sich wenig überraschend auch der SSD-Durchsatz verdoppeln. Für SSDs mit X3-Controller verspricht Phison vorläufig enorme 28 GB/s und zwar sowohl lesend als auch schreibend. Letztlich hängt es aber immer davon ab, was die eingesetzten Speicherchips erlauben. Bei zufälligen Zugriffen sollen lesend wie schreiben bis zu 6,8 Millionen IOPS möglich werden – auch das ist in etwa doppelt so viel wie das aktuelle Maximum bei PCIe-5.0-SSDs.
Phison E37T mit PCIe 5.0
Bereits auf der CES im Januar hatte Phison den E37T vorgestellt und erste Benchmarks gezeigt. Bei diesem Chip handelt es sich um einen PCIe-5.0-Controller für den Verbrauchermarkt. Die Leistungsdemo auf der Computex lieferte allerdings etwas schlechtere Werte als noch auf der CES.
Dennoch wirbt Phison mit bis zu 14,9 GB/s am Limit der Schnittstelle. Die vorgeführte Referenz-SSD mit 1 TB benötigte im CrystalDiskMark maximal 4,5 Watt. Das bescheinigt eine sehr hohe Effizienz. Zum Marktstart liegen noch keine Angaben vor. Doch sollte sich Phison beeilen, denn der Konkurrent Silicon Motion lässt mit dem SM2524XT ein sehr ähnliches Produkt schon in Serie fertigen.
Allerdings hat Phison zumindest schon einen Partner: Team Group hat auf der Computex die T-Force Z54E Carbon mit E37T angekündigt.
Pascari-SSDs mit bis zu 245 TB oder 60 DWPD
In der Pascari-Familie für Server und Rechenzentren wird das aktuelle Portfolio präsentiert. Das höchste Speichervolumen bietet die Pascari D206V: Die PCIe-5.0-SSD liefert in der Spitze 245,76 TB Speicherplatz. Dabei kommt QLC-NAND zum Einsatz. Die Pascari X202Z ist wiederum auf extrem hohe Haltbarkeit ausgelegt und mit 60 Drive Writes Per Day (DWPD) spezifiziert.
Auf Software-Seite soll aiDAPTIV den speicherhungrigen KI-Workloads unter die Arme greifen, indem eine SSD als Speichererweiterung genutzt werden kann und somit der Bedarf an Arbeits- und GPU-Speicher verringert werden soll. Es handelt sich im Grunde um einen neuen Zwischenspeicher (Cache).
UFS 5.0 Controller
Auch im Smartphone wird der Speicher immer schneller. Beim dort eingesetzten Universal Flash Storage erfolgt der Wechsel auf UFS 5.0 mit rund 10 GB/s. Phisons PS8365 ist ein passender Controller, der mit sehr schnellen Speicherchips (4800 MT/s) umgehen kann und in einem modernen 6-nm-Prozess hergestellt wird. Das Leistungsniveau muss sich nicht hinter Mainstream-SSDs mit PCIe 5.0 verstecken.
PCIe-to-UFS-Bridge
UFS könnte bald auch in Notebooks eine Rolle spielen, denn Phison hat mit dem PS5963 den ersten PCIe-to-UFS-Bridge-Controller vorgestellt. Dieser sorgt dafür, dass eine via PCIe angebundene M.2-SSD mit einem UFS-Baustein bestückt werden kann. Angedacht sind kleine M.2-2230-SSDs mit UFS 3.1. Phison hält dies für eine ideale Lösung für den Mainstream-Laptop-Markt mit SSD-Speicherkapazitäten von 128 GB bis 256 GB.
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