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Apps & Mobile Entwicklung

Die Wischfunktion macht den Unterschied


Auf der CES 2026 stellt Roborock gleich drei neue Saugroboter vor. Mit dem Qrevo Curv 2 Flow feiert einer von ihnen bald seinen Marktstart. Wir hatten vorab die Möglichkeit, den ersten Roborock-Saugroboter mit einer Wischwalze zu testen.

Eine überraschend geringe Saugkraft, dafür aber eine neue Wischfunktion. Roborock geht mit dem Qrevo Curv 2 Flow einen speziellen Weg. Schnell wird eindeutig, dass besonders die Wischfunktion besondere Priorität hat. Kann der Roborock Qrevo Curv 2 Flow in der Praxis überzeugen?

Design und Verarbeitung des Roborock Qrevo Curv 2 Flow

Der Roborock Qrevo Curv 2 Flow sieht dem Qrevo Curv 2 Pro (Test) zum Verwechseln ähnlich. Im Vergleich zu anderen Top-Saugern, ist er mit 11,9 cm deutlich höher. Somit ist er etwas eingeschränkt, was die Reinigung unter Möbeln angeht. Dafür gelingt dem Roboter die Eckenreinigung umso besser, da hier die schwenkbare Seitenbürste hilft. Neu ist hingegen die Wischwalze. Die neue Wischfunktion kommt mit einem höheren Anpressdruck daher als bei herkömmlichen Wischpads. Zusätzlich kann auch die Wischwalze nach außen ausschwenken.

Roborock Qrevo Curv 2 Flow
Roborock Qrevo Curv 2 Flow Bildquelle: nextpit / Thomas Kern

Die Station sieht fast genauso aus wie die des Vorgängers. Sie leert den Staubbehälter und übernimmt sowohl das Reinigen als auch das Trocknen der Wischpads. Ein kleiner Tank mit Putzmittel, ist bei diesem Modell nicht vorhanden.

Roborock Qrevo Curv 2 Flow
Roborock Qrevo Curv 2 Flow Bildquelle: nextpit / Thomas Kern

Die Einrichtung ist bei Roborock wie gewohnt sehr einfach. Ihr braucht dafür die Roborock-App, Eure E-Mail-Adresse und das Passwort für Euer WLAN. Den QR-Code unter der Abdeckung scannt Ihr mit der App und werdet Schritt für Schritt durch die Einrichtung geführt. Zum Schluss fährt der Roboter einmal durch Eure Wohnung und erstellt eine Karte in der App. In unserem Test hat das problemlos funktioniert.

Roborock-App im Detail

Die Roborock-App zählt zu den umfangreichsten Apps, die aktuell für Saugroboter verfügbar sind. Lediglich Dreame (Bestenliste) kann mit einem ähnlich großen Umfang an Funktionen mithalten. Anwender haben die Möglichkeit, sowohl den Saug- als auch den Wischvorgang individuell zu konfigurieren.

Auch im Bereich der Wartung bietet die App zahlreiche Optionen: So könnt Ihr festlegen, wie intensiv die Wischkomponenten gereinigt werden oder wie oft der gesammelte Staub entleert werden soll. Zusätzlich informiert die App transparent darüber, wie viel Zeit der Trocknungsprozess der Wischausrüstung noch in Anspruch nimmt.

Ein besonderes Merkmal der Roborock-Saugroboter ist ihre Unterstützung des Matter-Standards. Dadurch lässt sich der Saros 20 nahtlos in bestehende Smart-Home-Umgebungen integrieren. Auf diese Weise kann er beispielsweise in Automationen eingebunden werden, die mit Philips-Hue-Leuchten oder einem smarten Türschloss (Bestenliste) zusammenarbeiten.

Saug- und Wischleistung des Roborock Qrevo Curv 2 Flow

Wie schon erwähnt geht Roborock einen ungewöhnlichen Weg beim Qrevo Curv 2 Flow. Denn der Sauger hat eine vergleichsweise geringe Saugkraft von 20.000 Pa. Zum Vergleich: Der andere neue Roborock-Saugroboter (Test) hat mit 35.000 Pa die derzeit höchste Saugkraft auf dem Markt. Auch wenn es auf dem Papier so aussieht, als würde der Qrevo Curv 2 Flow nicht mit der Konkurrenz mithalten können, bewahrheitet sich das nicht im Alltag. Im Gegenteil – die Saugleistung ist gut.

Roborock Qrevo Curv 2 Flow
Roborock Qrevo Curv 2 Flow Bildquelle: nextpit / Thomas Kern

Besonders auf Hartböden zeigt sich der Qrevo Curv 2 Flow stark. Allerdings müsst Ihr auf Teppichen mit Abstrichen rechnen. Hier erzielt der Sauger bei feinen Partikeln, wie Sand, nicht das Ergebnis wie andere Top-Modelle. Dafür hinterlässt der Roboter Ecken blitzblank. Hierbei hilft die ausfahrbare Seitenbürste.

Die Wischfunktion, besser die Wischwalze, ist das Highlight des Qrevo Curv 2 Flow. Damit zeigt er die beste Wischleistung aller Roborock-Saugroboter, die wir bislang im Test hatten. Denn anders als bei herkömmlichen Wischpads ist der Anpressdruck höher. Somit schrubbt er auch fest eingetrocknete Flecken weg. Genial ist zudem die Abdeckung, die herauffährt, sobald er auf Teppiche fährt. Damit sollen Eure Teppiche nicht befeuchtet werden. Und auch das klappt im Test wunderbar.

Roborock Qrevo Curv 2 Flow
Roborock Qrevo Curv 2 Flow Bildquelle: nextpit / Thomas Kern

Dabei ist die Navigation solide. Das geht schon bei der Kartierung los, die präzise ist. Im Laufe der Arbeit aktualisiert der Roboter die gescannte Karte. Hinsichtlich der Hinderniserkennung zeigt er sich ebenfalls stark. Aber das ist auch die Kerndisziplin von Roborock. Denn der Qrevo Curv 2 Flow fährt gegen keine Hindernisse und erkennt sogar Kabel frühzeitig.

Roborock Qrevo Curv 2 Flow
Roborock Qrevo Curv 2 Flow Bildquelle: nextpit / Thomas Kern

Trotz der guten Saug- und Wischleistung ist die Akkulaufzeit des Saugroboters hervorragend. Eine Akkuladung reicht problemlos für über 100 m² große Wohnflächen. Zu guter Letzt gibt es die Wartungsstation, die den Staub absaugt und im Anschluss die Wischwalze durchspült und mit Heißluft trocknet.

Fazit: Lohnt sich der Kauf des Roborock Qrevo Curv 2 Flow?

Ja, wenn Ihr viel Wert auf die Wischfunktion legt. Aber auch bezüglich der Saugleistung hinterlässt der Qrevo Curv 2 Flow einen ordentlichen Eindruck. Einzig auf Teppichen werdet Ihr den Roborock-Sauger eine zweite Runde drehen lassen müssen. Ansonsten ist es ein gelungenes Gesamtpaket, denn auch hinsichtlich der Navigation und Hinderniserkennung zeigt sich der Roboter stark. Einen Preis und den genauen Marktstart hat Roborock offiziell noch nicht kommuniziert.



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So benutzt Ihr das iPhone-Feature im Alltag


Das Verstehen Eurer Umgebung wird in den nächsten Jahren ein immer wichtigerer Aspekt für kommende AI-Features. Einen Anfang in diese Richtung macht Visual Intelligence auf dem iPhone. Die Funktionen können schon heute im Alltag sehr hilfreich sein.

Die Gerüchte rund um Apples AI-Pläne mehren sich. Dazu gehört auch die zukünftige Hardware des Unternehmens. Einen Aspekt der Meldungen haben die Berichte aber gemein: Der iPhone-Hersteller will unter anderem mithilfe von Kameras Eure Umgebung besser verstehen. So ist etwa die Rede von einem Anhänger und AirPods mit integrierter Kamera. Hinzu kommen angebliche Smart Glasses, die nicht nur Fotos und Videos aufnehmen können, sondern zusätzlich Eure Umgebung analysieren. Das alles soll dabei helfen, Euch bessere Antworten auf etwaige Fragen geben zu können.

Dank Sensoren, die unter anderem Distanzen messen können, kann eine Navigations-App präzisere Angaben machen. Ein besseres Verständnis der Umgebung könnte dafür sorgen, dass Ihr Anweisungen wie „an der pinken Litfaßsäule in 20 Metern bitte links abbiegen“ bekommt.

Was ist Apples Visual Intelligence?

Das alles ist aktuell noch Zukunftsmusik. Schon heute könnt Ihr jedoch erste Vorboten dieser Technik selbst auf dem iPhone ausprobieren. Seit iOS 18 ist Visual Intelligence Teil des Smartphones. Mittlerweile ist die Funktion auch in Deutschland verfügbar.

Voraussetzung ist ein iPhone, das mit Apple Intelligence kompatibel ist und diese AI-Funktionen auch in den Einstellungen aktiviert sind. Ihr braucht also ein iPhone 15 Pro oder neuer. Bei aktuellen Smartphone-Modellen wird Visual Intelligence über einen langen Druck der Kamerasteuerung aktiviert. Auf Geräten ohne diese Seitentaste, müsst Ihr es über das Kontrollzentrum oder den Action Button öffnen.

Nach der Aktivierung von Visual Intelligence seht Ihr zunächst eine bunte Animation, die an Siri erinnert, gefolgt von einer Kamerasicht mit drei Bedienelementen: „Fragen“, einem Auslöser für die Kamera und ein „Suchen“-Symbol. Über „Fragen“ könnt Ihr beliebige Fragen zum aufgenommenen Bild an ChatGPT senden. „Suchen“ schickt das Foto an Google, um weitere Informationen zu erhalten. Nach der Aufnahme eines Bildes seht Ihr viele automatische Features, die vom jeweiligen Schnappschuss abhängen.

Eine weitere Möglichkeit zur Aktivierung von Visual Intelligence ist die Aufnahme eines Bildschirmfotos. Hilfreich dann, wenn es um ein bereits aufgenommenes Bild aus der Fotos-App geht oder um Dinge, die Ihr in einer App seht. Bildschirmfotos nehmt Ihr durch gleichzeitiges Drücken der „Lauter“-Taste und Seitentaste auf der anderen Seite des iPhones auf. Auch hier werden Euch je nach Inhalt einige der folgenden Optionen angezeigt.

Details zu einem Event

Ein Beispiel ist das Fotografieren eines Posters, das Ihr unterwegs gesehen habt. Sind auf dem Poster beispielsweise ein Datum und Ort genannt, bietet Euch Visual Intelligence die Möglichkeit zum Anlegen eines Kalendereintrags an.

Visual Intelligence erkennt Adressen und Events
Visual Intelligence erkennt Adressen und Events Bildquelle: Holger Eilhard / nextpit

Werden Telefonnummern oder Webseiten erkannt, könnt Ihr diese ebenfalls direkt per Fingertipp aufrufen. Je nachdem, in welchem Zusammenhang Visual Intelligence Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Postanschriften erkennt, kann Euch das System anbieten, diese in einem Kontakt zu speichern. Erkannte Adressen lassen sich darüber hinaus direkt in der Karten-App öffnen.

Textfunktionen in Visual Intelligence

Wenn Ihr Fotos von längeren Texten macht, bietet Euch Visual Intelligence unter anderem an, den Text mithilfe von AI zusammenzufassen. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit, den Text vom Smartphone laut vorlesen zu lassen. Damit verwandelt sich das Smartphone in eine praktische Bedienungshilfe.

Visual Intelligence kann Texte zusammenfassen und auf Wunsch auch laut vorlesen
Visual Intelligence kann Texte zusammenfassen und auf Wunsch auch laut vorlesen Bildquelle: Holger Eilhard / nextpit

Sofern der Text nicht in Eurer Sprache ist, bietet Euch Visual Intelligence an, diesen zu übersetzen. Die übersetzten Texte erscheinen dann direkt dort, wo die Originaltexte zu sehen waren. Hilfreich zum Beispiel dann, wenn Ihr im Urlaub das Menü im Restaurant nicht versteht.

Sind auf dem Foto QR-Codes zu sehen, werden diese ebenfalls von Visual Intelligence erkannt. Für QR-Codes genügt es aber schon, wenn Ihr diese in der normalen Kamera-App anvisiert.

ChatGPT und Google-Suche

Teil von iOS 18 und iOS 26 ist die bereits angesprochene Integration von ChatGPT als Helfer für viele AI-Anwendungen. Diese sind auch in Visual Intelligence zu finden. Wenn Ihr ein Foto geschossen habt, könnt Ihr durch Tippen der „Fragen“-Option jede erdenkliche Frage zu diesem Bild stellen. Ihr habt ein Restaurant im Sucher? Dann könnt Ihr zum Beispiel nach den angebotenen Speisen oder den Öffnungszeiten fragen.

Visual Intelligence integriert auch ChatGPT und Googles Bildersuche
Visual Intelligence integriert auch ChatGPT und Googles Bildersuche Bildquelle: Holger Eilhard / nextpit

Wenn Ihr Euren ChatGPT-Login in den Einstellungen mit dem iPhone verknüpft habt, werden diese Anfragen inklusive des Fotos auch in der eigenständigen ChatGPT-App angezeigt.

Die zweite Option ist „Suchen“. Dabei wird das Bild an Google übermittelt, um nach ähnlichen Motiven zu recherchieren. Wenn Ihr mit dem Finger einen bestimmten Bildausschnitt markiert, wird nur dieser Bereich berücksichtigt. Das erinnert stark an die von Android bekannte Funktion „Circle to Search“.



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Hardware-Monitoring: HWiNFO 8.42 erhält verbes­serte Nova-Lake-Unterstüt­zung


Hardware-Monitoring: HWiNFO 8.42 erhält verbes­serte Nova-Lake-Unterstüt­zung

Bild: HWInfo

Mit Version 8.42 erweitert HWiNFO die Unterstützung zahlreicher Hardware-Komponenten und verbessert neben der Einbindung von Nova-Lake-Prozessoren auch die Sensorik: Neu hinzugekommen sind spezielle NPU-Sensoren für AMD sowie für Intel Panther Lake und künftige NPU-Generationen. Damit bleibt es jedoch nicht bei den Neuerungen.

So kann die Anwendung für Hardware-Monitoring unter Windows mit der neuen Version künftig auch den USB-Typ-C-PD-Anschluss auf ASUS-Mainboards mit RTS545x-Controller überwachen. Auf anderen Mainboards mit identischem Anschluss, jedoch abweichenden Controllern, wurde die Überwachung ebenfalls verbessert. Darüber hinaus wurde die VRM-Überwachung für MSI RTX 5090 Lightning-GPUs ergänzt. Zusätzlich informiert HWiNFO Nutzer nun über die Nenn- und die maximale Leistungsgrenze von NVIDIA-GPUs.

Eine komplette Liste aller Änderungen ist den Release Notes zu entnehmen.

Ab sofort verfügbar

HWiNFO steht ab sofort in Version 8.42 auf der Website des Herstellers zum Download bereit. Alternativ lässt sich die neue Ausgabe wie gewohnt über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link bequem aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen.

Downloads

  • HWiNFO

    4,9 Sterne

    HWiNFO informiert über alle Hardware-Komponenten eines PCs und deren Zustand.

    • Version 8.42 Deutsch
    • Version 7.72 Deutsch



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Mozilla Firefox 148: Browser erhält zentrale KI-Steuerung und KI-Deaktivierung


Die Liste der Neuerungen fällt bei Firefox 148 im Vergleich zu vorherigen Veröffentlichungen zwar übersichtlich aus, enthält jedoch nicht weniger relevante Änderungen. So lassen sich über einen neuen Abschnitt in den Einstellungen sämtliche Browser-internen KI-Funktionen verwalten und bei Bedarf auch deaktivieren.

Laut Mozilla haben in der Vergangenheit immer mehr Firefox-Nutzer den Wunsch geäußert, im Browser keinerlei Berührungspunkte mit Künstlicher Intelligenz haben zu wollen. Für andere hingegen stellt KI ein wichtiges Werkzeug dar, nicht zuletzt auch im Berufsleben. Um beiden Seiten gerecht zu werden, haben die Entwickler ein neues Steuerinstrument eingeführt, mit dem sich einzelne KI-Funktionen gezielt verwalten lassen. Anwender können somit jederzeit selbst entscheiden, welche dieser Funktionen sie nutzen möchten. Der Schritt hatte sich dabei bereits Anfang des Monats angedeutet.

KI-Funktionen einfach deaktivieren

Mit Firefox 148 lassen sich über die neuen „KI-Einstellungen“ bereits zahlreiche Funktionen individuell steuern.

Übersicht über KI-Einstellungen in Firefox 148
  • Übersetzungen, mit denen angesteuerte Seiten direkt übersetzt werden können
  • das Versehen von Bildern in PDF-Seiten mit alternativen Beschreibungen zur Verbesserung der Barrierefreiheit
  • Die mit Firefox 141 eingeführte KI-gestützte Tab-Gruppierung, die verwandte Tabs samt passender Gruppennamen vorschlägt
  • die seit Firefox 142 verfügbare Link-Vorschau, die wichtige Punkte einer Web-Seite zusammenfasst und diese vor dem Öffnen anzeigt
  • Der KI-Chatbot in der Seitenleiste, über den jederzeit ein Chatbot nach Nutzerwahl wie Anthropic Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini und Le Chat Mistral genutzt werden kann

Diese Funktionen lassen sich in der Anwendung getrennt voneinander aktivieren und ebenso wieder abschalten. Soll keine der KI-Funktionen in Firefox aktiv sein, ist es nicht erforderlich, jede einzelne Option abzuschalten. Stattdessen genügt es, in den Einstellungen die zentrale Option „KI-Erweiterungen blockieren” zu nutzen, womit Firefox in Bezug auf KI vollständig deaktiviert ist. Bereits bislang waren sämtliche KI-Funktionen optional und mussten vom Anwender proaktiv eingeschaltet werden, was auch künftig so bleiben soll – daran soll die neue Steuerung nichts ändern.

Alle Browser-Internen KI-Funktionen lassen sich über die neuen Einstellungen steuern
Alle Browser-Internen KI-Funktionen lassen sich über die neuen Einstellungen steuern (Bild: Mozilla)

Ein weiterer Vorteil der neuen Umsetzung besteht darin, dass keine Pop-ups oder Erinnerungen zur Nutzung bestehender oder zukünftiger KI-Funktionen eingeblendet werden. Diese Einstellungen sollen laut Mozilla zudem auch nach einem Update erhalten bleiben. In den Release Notes betont Mozilla, es sei wichtiger denn je, dass Anwender die Kontrolle darüber erhalten, in welchem Umfang sich künstliche Intelligenz in ihr Nutzungsverhalten einbringt.

Nicht die einzigen Neuerungen

Mozilla stellt die Browser-eigene Backup-Funktion nun auch Nutzern von Windows 10 zur Verfügung, die Firefox so konfiguriert haben, dass Browser-Daten beim Beenden der Anwendung gelöscht werden sollen. Diese Daten sind dann allerdings nicht Bestandteil des jeweils durchgeführten Backups.

Seit Version 117 verfügt Firefox über eine interne und vollständig offline arbeitende Übersetzungsfunktion für aufgerufene Seiten. Jetzt erhalten Anwender zusätzlich die Möglichkeit einer freien Textübersetzung über about:translations, wobei diese auf die für die Bedienoberfläche gewählte Sprache zurückgreift.

Darüber hinaus wurden Fernverbesserungen von den Telemetrieanforderungen in den Firefox-Einstellungen entkoppelt. Anwender können somit den Empfang von Fernänderungen nutzen, selbst wenn sie sich gegen die Weitergabe von Telemetriedaten oder die Teilnahme an experimentellen Studien von Mozilla entschieden haben.

Zudem unterstützt der integrierte Screenreader nun auch PDF-Dateien mit eingebetteten mathematischen Formeln.

Zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen

Im Bereich Sicherheit haben die Entwickler ebenfalls nachgelegt und mit Firefox 148 mehr als 50 Schwachstellen behoben, von denen über die Hälfte als hochriskant eingestuft wurden. Die Security Notes liefern eine detaillierte Übersicht zu den einzelnen Sicherheitslücken.

Voraussichtlich letztes Update für Firefox 115 ESR

Neben Firefox 148 hat Mozilla auch die ESR-Versionen mit verlängertem Support aktualisiert, wobei Version 140.8 ESR die aktuelle Iteration darstellt. Diese bringt wie üblich keine neuen Funktionen mit sich, sondern ausschließlich Sicherheitspatches. Auch die im Grunde nur noch für Nutzer von Windows 7 bis Windows 8.1 sowie macOS 10.12 bis 10.14 gepflegte Version 115 ESR hat ein weiteres Update erhalten. Im September des vergangenen Jahres hatte Mozilla angekündigt, die ESR-Variante noch bis zum 24. März dieses Jahres mit Aktualisierungen zu versorgen. Laut der nun überarbeiteten Übersicht scheint es bei diesem Termin zu bleiben. Ob es Mozilla dieses Mal dann auch ernst meint, bleibt abzuwarten.

Alles deutet darauf hin, dass die Unterstützung für Firefox 115 ESR seitens Mozilla nächsten im März ausläuft
Alles deutet darauf hin, dass die Unterstützung für Firefox 115 ESR seitens Mozilla nächsten im März ausläuft (Bild: Mozilla)

Ab sofort verfügbar

Firefox 148 sowie Firefox 140.8 ESR und 115.33 ESR stehen ab sofort auf der Website von Mozilla zur Verfügung. Ebenso lässt sich die Aktualisierung über die Update-Funktion im Browser anstoßen, wobei die meisten Anwender mittlerweile auch eine Benachrichtigung über die neue Version erhalten haben dürften. Alternativ können die neuen Versionen auch wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • Mozilla Firefox

    4,7 Sterne

    Firefox ist ein freier Browser der gemeinnützigen Mozilla Foundation mit vielen Erweiterungen.

    • Version 148.0 Deutsch
    • Version 149.0 Beta 2 Deutsch
    • +2 weitere



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