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Die Zukunft der Google-Werbung: Was du jetzt wissen musst
Besser messen: Meridian kommt direkt Google Analytics
Wer Werbung sagt, muss auch Measurement sagen; oder: „Measurement is the competitive edge that powers your AI.“ Das ist die Kernaussage von Googles Harikesh Nair. Auch die besten Kampagnen können an mangelnder Measurement-Tiefe kranken oder gar scheitern. Das gilt auch und besonders für Kampagnen mit Langzeitwirkung. Deshalb kommen Lösungen wie Qualified Future Conversions (QFC), die künftige Konversionen mithilfe von KI hervorsehen sollen, und Attributed Branded Searches (ABS), womit über Google Ads hinweg Kampagnen und ihre Wirkung analysiert und attribuiert werden können. So können Advertiser wichtige Signale für User Intent und -Interesse in den Fokus nehmen, um ihre Werbung für die gesamte Discovery anzupassen.
Besonders interessant ist des Weiteren, dass Googles Open Source Marketing Mix Model Meridian zu Google Analytics 360 kommt. Damit lassen sich Performance-Messungen bei verschiedenen Kanälen wie bei YouTube, Snapchat, TikTok und Co. an einem Ort kombinieren, während Kampagnenentwicklungen mit Forecast Outcomes und vereinheitlichten Insights die Werbung von heute und von morgen genauer unter die Lupe genommen werden kann.
YouTube Ads: Die OG-Creator-Plattform mit top ROI
Auch die Google-Tochter YouTube ist ein wichtiger Player im Werbeuniversum. Allein im ersten Quartal 2026 generierte sie rund 9,9 Milliarden US-Dollar mit Advertising. Kein Wunder, immer mehr User schauen Content auf YouTube, immer mehr Brands und Creator sind dort in verschiedenen Formaten unterwegs. Besonderes Wachstum kommt der TV-Rezeption und dem Bereich Shorts zu. Aktuell gibt es allein über zehn Millionen Shorts Channels, die täglich Content liefern. Doch inwieweit lohnt sich Werbung in diesem zweifellos hochrelevanten Umfeld für Millionen, ja Milliarden User?
Laut YouTubes Melissa Hsieh Nikolic, Director of Product Management für YouTube Ads, tauchen Google und YouTube in 82 Prozent aller Journey für die Consumer Brand Discovery an mindestens einem Touchpoint auf. Zudem berichtete sie von einem ROI, der bei YouTube Ads 1,3 Mal höher ist als bei Paid Social. Um den tatsächlichen Effekt geht es den Advertisern, weshalb Nikolic auch betonte, dass User, die Brand-Produkte in einem Creator-Video gesehen haben, diese die Marken oder Produkte mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit kaufen. „ That’s real results, not just engagement“, meinte Nikolic – wenngleich die Daten aus einem vergleichsweise kleinen Test stammen. Die Power der Creator können Brands mit Creator Partneships aufgreifen, dem Plattformbereich, der auch in Deutschland verfügbar ist und Brands mit Gemini-Support an passende Creator weiterleitet. Und laut YouTube sind 55 Prozent der Shorts User nicht auf TikTok, 60 Prozent dieser User nicht bei Reels aktiv.

Überhaupt wurde die 2005 gestartete Streaming-Plattform YouTube OG-Creator-Plattform beschrieben, die dank des riesigen Pools an Content-Ersteller:innen und Content für Werbetreibende immerzu neues Material liefert. Denn dort leben Inhalte langfristig, nachdem sie andernorts schon ihren Live-Moment oder Trendmoment erlebt haben. Dieser Ansicht ist zumindest Trevor Noah, Host der Daily Show und ehemaliger Grammy-Moderator. Der Superstar wird im Sommer diverse Watch Partys mit anderen Berühmtheiten passend zur Fußball-WM der Herren abhalten und für viel Engagement sorgen; YouTube selbst ist als Preferred Platform der FIFA gelistet und ist sogar der Ort für einige Live-Übertragungen von Spielen.
Engagement ist ein wichtiger Faktor. Laut Nikolic gelten Engaged View Conversions als besonders Metrik für den Erfolg von YouTube Ads. Bei Engaged Views müssen User mindestens fünf Sekunden beziehungsweise zehn Sekunden der Ad aktiv ansehen, je nach Ad-Typ. Diese Metrik allein reicht aber nicht aus, um Erfolge einordnen zu können. So gibt es beispielsweise noch die neue Campaign Type Attribution für Demand Gen Ads auf YouTube, die eine bessere Abgrenzung zu anderen Kampagnentypen wie Paid Social bieten. Überhaupt sind Demand Gen Ads laut Nikolic wichtiger denn je für den Erfolg auf der Plattform. In diesem Bereich können Marketer ebenfalls mit dem Asset Studio Creatives per KI erstellen und in neuen Märkten auf das Checkout Link Feature bauen.
Eigentlich mögen viele Leute Advertisement, meint Trevor Noah
Wie Content und auch Werbung aussehen sollten, die auf YouTube Chancen auf Erfolg haben, hat Trevor Noah zusammengefasst. Er selbst erstelle Inhalte egoistisch, frei nach dem Motto: Was würde ich sehen wollen? Und soll auch Werbung funktionieren. Menschen wollten über Inhalte und Produkte informiert werden, an denen sie ohnehin Interesse haben.
You don’t have to force advertising upon people.
Die Zukunft der YouTube-Werbung könnte indes an dem neuen konversationellen Werbeformat im AI Mode orientiert sein. Da mit Ask YouTube jetzt eine Art AI-Mode-Äquivalent offiziell ausgerollt wurde, zunächst aber nur für Premium User in den USA, habe ich Melissa Hsieh Nikolic nach etwaigen Plänen für eine vergleichbare Werbeintegration wie im AI Mode gefragt. Die Antwort fiel zwar entschieden vorsichtig aus und bezog sich darauf, dass Google und YouTube grundsätzlich stets Wege verfolgten, um die bestmöglichen Funktionen für User und relevante Werbemöglichkeiten zusammenzuführen. Das ist kein Dementi und lässt Interpretationsspielraum. Eine logische Folge wäre die Integration von Ads in diesem Bereich allemal, zumal wenn er für nicht zahlende User bereitgestellt wird.
Takeaways aus Dublin: Agent-ready werden und AI einsetzen ein Muss
In Live-Demos, Roundtables und direkt auf der Bühne vermittelte Google auf der Google Marketing Live, wie die nahe Zukunft der Suche, der Werbung, von YouTube, aber auch vom Online Shopping und der digitalen Discovery überhaupt aussehen kann. Gemini soll als eines der zentralen KI-Modelle unserer Zeit als Treiber für die Entwicklung verschiedener Branchen und Nutzer:innen dienen – von der einfachen Bildbearbeitung mit Nano Banana 2 bis hin zum komplexeren Agent-Aufbau mithilfe von Gemini Spark.
Shashidhar Thakur meinte gar, der Einfluss, den Gemini und AI allgemein derzeit auf das Business haben, sei wie nichts anderes, das er bisher gesehen hat. Im gleichen Zuge mahnte er, die eigenen Seiten agent-ready zu machen. Allgemein gilt, dass AI Readiness zum absoluten Must-have geworden ist. Nur mit AI kann man im AI-Zeitalter gewinnen. Debbie Weinstein sprach von „halsbrecherischer Geschwindigkeit der Innovation“. Das kann man durchaus als Chance und Warnung verstehen. Wer jetzt nicht mit KI arbeitet, Kampagnen, Inhalte, Prozesse und Measurements optimiert, droht auf der Strecke zu bleiben. Zugleich leben wir dank der großen KI-Entwicklungen, die in immer kürzeren Abständen präsentiert werden, in einer Zeit, die für jegliche Branchenteilnehmer:innen mehr Möglichkeiten zum Business-Aufbau und -Ausbau denn je bieten. Einige davon haben wir hier vorgestellt.
Eine ausführliche Übersicht der Neuheiten von der Google Marketing Live findest du zudem auf Googles Ads & Commerce Blog. Die Zusammenfassung der US-Version des Google Marketing Live Events aus den USA kannst du dir auf YouTube anschauen.
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Ipsos-Studie: So viel künstliche Intelligenz vertragen Marken wirklich
Auf den ersten Blick macht KI Kampagnen qualitativ besser.
Wann wird KI in der Werbung akzeptiert, wann nicht? Macht KI-Kampagnen besser oder schlechter? Und für welche Branchen wird das Thema Kennzeichnung besonders wichtig? Dieser und weiteren Fragen geht die aktuelle Ipsos-Studie „Wie viel KI verträgt Ihre Marke?“ nach.
Befragt wurden 23.532 Personen aus 32 Ländern. Von ihnen gaben 54 Prozent gegenüber dem Sozial- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos an
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KI-Support aus dem All: Aus xAI wird SpaceXAI
Das KI-Unternehmen xAI hinter der Plattform X heißt jetzt SpaceXAI. Pünktlich zur Umbebenennung gibt es neue AI-Optionen für User und Developer.
Was einst Twitter war, heißt heute X. Die Social-Media-Plattform des kontroversen Eigners und kurzzeitigen Billionärs Elon Musk gehört seit 2025 unter das Dach des KI-Unternehmens xAI. Dieses zeichnet auch für die Entwicklung des KI-Bots Grok und der gleichnamigen Modelle wie Grok 4.1 oder 4.5 und Grok Imagine Video 1.5 verantwortlich. Nach der Übernahme von xAI durch Musks SpaceX vor wenigen Monaten ist jetzt das Rebranding des KI-Unternehmens abgeschlossen: aus xAI wird SpaceXAI.
We are now @SpaceXAI. pic.twitter.com/ema66xDWC9
— SpaceXAI (@SpaceXAI) July 6, 2026
Für SpaceX und SpaceXAI haben Elon Musk und Co. große Pläne, die die KI-Entwicklung selbst außerhalb dieser Welt vorantreiben sollen.
xAI übernimmt X:
Musk verschmilzt KI-Kompetenz mit Plattformmacht

Neue KI-Features und AI Support aus dem All: Viel los bei SpaceX und SpaceXAI
SpaceXAI kündigte kurz nach der Umbenennung direkt einige Feature Updates an. Dazu gehört zum Beispiel die Bereitstellung von 21 neuen KI-Stimmen für Grok via API. Damit können User insgesamt 26 mehrsprachige Stimmoptionen nutzen, um ihr Dienste mit natürlich klingenden KI-Stimmen zu versehen. Sie sind verfügbar in der Voice Agent API und Text to Speech API sowie im neuen Voice Agent Builder. Kürzlich hat SpaceXAI diesen zur Erstellung menschlich klingender KI-Voice-Agents ohne Coding-Vorkenntnisse gelauncht.
Today, we’re adding 21 new flagship voices to Grok via API. pic.twitter.com/jSC7xB9cNA
— SpaceXAI (@SpaceXAI) July 7, 2026
Für die KI-Entwicklung soll SpaceXAI künftig Support von SpaceX erhalten. Das Unternehmen, dessen Börsengang im Juni für Furore und rasante An- und Abstiege der Preise an der Börse sorgte, hat gegenüber der Federal Communications Commission (FCC) bereits angegeben, eine Million Satelliten im All einrichten zu wollen, die zukünftig als extraterrestrisches Datencenter die Bedarfe für das Computing auf der Erde unterstützen könnten. Noch ist das aber Zukunftsmusik, die Verbindung von xAI, SpaceX und X zeigt in diesem Kontext aber, was technologisch möglich sein könnte.
Derweil ist und bleibt X eine der beliebtesten Websites der Welt. Nach Daten von Similarweb belegt die Plattform Platz sechs der meistbesuchten Websites im Juni 2026.
Top 10 websites by total visits in June 2026:
→ Bing switches places with TikTok, pushing it down to 10th.
→ After every top 10 site grew in May, all except X and Bing declined in June.
→ X recorded the highest month-over-month growth.— Similarweb (@Similarweb) July 7, 2026
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Spendenwerbung : Warum auch Hilfsorganisationen für das negative Afrika-Bild verantwortlich sind
Ein Plakat von Brot für die Welt
Die Marketing-Regel, dass drastische Bilder besser verkaufen, gilt leider auch für die Werbung von Hilfsorganisationen. Aus Sicht von Till Wahnbaeck hat das schlechte Image, das Afrika hierzulande genießt, auch damit zu tun. Der Ex-Chef der Welthungerhilfe, der inzwischen über seinen gemeinnützigen Venture-Capital-Fonds Impacc Start-ups in Afrika unterstützt, denkt in seinem Gastbeitrag über alternative Formen der Spendenwerbung nach.
Aufgeblähter Bauch, schmerzverzerrte Kinderaugen und Fliegen im Gesicht: So sah Hilfswerbung in den 1990ern und 2000ern aus. Und ja, sie hat f
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