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Diese Serie ist völlig irre


Eine Frau zieht in eine fremde Nachbarschaft und nichts bleibt, wie es war. Zwischen schwarzem Humor, brutalen Konsequenzen und unbequemen Fragen eskaliert eine Geschichte, die Euch gleichzeitig schockiert, amüsiert und ratlos zurücklässt.

Manchmal stolpert Ihr über eine Serie, bei der Ihr Euch fragt, ob jemand beim Schreiben bewusst alle Sicherungen herausgedreht hat. Genau so ein Fall wartet jetzt auf Euch und er kommt nicht leise, sondern mit Vorschlaghammer, Elektroschocker und einem sehr schiefen Moral-Kompass.

Eine Nachbarin, die niemand bestellt hat

Im Zentrum steht The Danish Woman: eine sechsteilige Miniserie, die Euch mitten in eine graue Wohnsiedlung in Reykjavik wirft. Dort zieht Ditte Jensen ein: eine Frau, die nicht fragt, ob sie helfen soll. Sie tut es einfach. Ob Ihr wollt oder nicht.

Schon nach wenigen Minuten ist klar: Diese Nachbarin ist kein Sozialexperiment, sondern eine Abrissbirne. Regeln gelten, Ordnung wird durchgesetzt, und wenn Worte nicht reichen, greift Ditte zu deutlich drastischeren Mitteln. Was folgt, ist ein Serienstart, der Euch erst lachen lässt – und dann schlucken.

Trine Dyrholm in einer Rolle ohne Sicherheitsnetz

Getragen wird das Ganze von Trine Dyrholm, die hier eine One-Woman-Show abliefert. Ihre Ditte ist eine Mischung aus kontrollierter Höflichkeit und innerem Flächenbrand. Eine ehemalige Geheimagentin, Elitesoldatin und Krankenschwester – mit einer Vergangenheit, die wie ein Schatten über jeder Szene liegt.

Dyrholm spielt diese Figur ohne jede Entschuldigung. Ihr bekommt keine weichen Erklärungen serviert, keine einfache Identifikationsfläche. Stattdessen zwingt Euch die Serie, ständig neu zu entscheiden, wie viel Verständnis Ihr dieser Frau noch entgegenbringen wollt. Den deutschen Trailer zur Serie findet Ihr bisher nur in der ARTE-Mediathek.

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Hilfe, die auch beim Zuschauen richtig weh tut

Ditte hilft den Schwachen: einer überforderten Mutter, einer erpressten Jugendlichen, einer misshandelten Ehefrau. Aber ihre Methoden wirken wie aus einem Albtraum-Lehrbuch für Eskalation. Waterboarding, Elektroschocker, rohe Gewalt: alles legitim, solange das Ziel „richtig“ erscheint. Hier beginnt der eigentliche Kern der Serie. Ihr lacht vielleicht, weil die Situationen absurd sind. Doch das Lachen mag Euch schnell im Hals stecken bleiben, wenn man über die versteckte Botschaft sinniert. Denn die Serie stellt Euch eine unbequeme Frage: Wie weit würdet Ihr gehen, wenn Ihr glaubt, im Recht zu sein?

Schwarzer Humor mit politischem Stachel

Hinter der grotesken Oberfläche steckt eine klare Botschaft. Regisseur Benedikt Erlingsson seziert eine Mentalität, die Gewalt rechtfertigt, solange sie angeblich Ordnung schafft. „Der Zweck heiligt die Mittel“ wird hier nicht diskutiert, sondern gnadenlos vorgeführt.

Dass ARTE diese Serie zeigt, passt perfekt. „The Danish Woman“ ist keine Wohlfühlkost, sondern ein Spiegel, der bewusst verzerrt und gerade deshalb trifft. Ihr bekommt Unterhaltung, ja. Aber auch ein unangenehmes Nachdenken über Macht, Moral und unsere erstaunliche Bereitschaft, brutale Lösungen zu akzeptieren. Sämtliche Folgen sind in der ARTE-Mediathek auch mit deutscher Sprachausgabe verfügbar.

Fazit: Irre, unbequem – und sehenswert

Diese Serie ist nichts für einen entspannten Serienabend nebenbei. Sie fordert Euch, provoziert Euch und lässt Euch regelmäßig denken: „Das darf sie doch nicht machen.“ Genau deshalb bleibt sie hängen. Wenn Ihr Lust auf etwas habt, das sich traut, Regeln zu brechen, Humor mit Schmerz zu mischen und Euch dabei ständig herauszufordern, dann solltet Ihr Euch The Danish Woman nicht entgehen lassen. Aber seid gewarnt: Diese Nachbarin vergesst Ihr so schnell nicht.



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Diese Crime-Serie überrascht » nextpit


Ein falscher Handgriff, ein übersehener Hinweis und plötzlich kippt die Hierarchie. Diese Serie erzählt davon, wie jemand aus dem Hintergrund ins Zentrum rückt und dabei ein ganzes System durcheinanderbringt.

Stellt Euch vor, Ihr wischt nachts Böden und stolpert dabei über einen Fehler, den ausgebildete Ermittler übersehen haben. Genau an diesem Punkt setzt High Potential an. Die Serie nimmt Euch mit in den Polizeialltag von Los Angeles, dreht aber die Perspektive konsequent um.

Eine Hauptfigur, die in keine Schublade passt

Im Zentrum steht Morgan Gillory, gespielt von Kaitlin Olson. Alleinerziehende Mutter, Reinigungskraft und hochintelligent. Ihr IQ liegt jenseits der Skala, ihre Beobachtungsgabe ist messerscharf. Was andere mühsam zusammensetzen, erkennt sie in Sekunden.

Als Morgan während einer Nachtschicht einen Ermittlungsfehler korrigiert, ist klar: Das bleibt nicht folgenlos. Statt Ärger bekommt sie einen ungewöhnlichen Platz im Morddezernat. Als beratende Zivilkraft soll sie helfen und bringt dabei mit ihrer assoziativen Denkweise das eingespielte Regelwerk gehörig ins Wanken.

Crime trifft Comedy – ohne Slapstick

High Potential folgt grundsätzlich bekannten US-Crime-Strukturen. Es gibt Mordfälle, Verhöre und Ermittlungsroutinen. Doch die Serie lebt davon, diese Muster immer wieder aufzubrechen. Morgans Gedankensprünge fühlen sich an wie Abkürzungen durch ein Labyrinth, während das restliche Team noch den Lageplan studiert. Der Humor bleibt dabei trocken und punktgenau. Statt lauter Gags setzt die Serie auf Situationskomik und Reibung. Morgan ignoriert Hierarchien, stellt unbequeme Fragen und trifft Schlussfolgerungen, bevor andere überhaupt angekommen sind. Genau daraus entsteht der Reiz. Das kommt vor allem bei Kritikern auf Rotten Tomatoes überraschend gut an. Die Serie sicherte sich eine Bewertung von stolzen 98 Prozent. Auch das Publikum zeigt sich mit einer Wertung von 78 Prozent angetan von dem ungewöhnlichen Mix.

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Staffel 2: Mehr Tiefe, weniger Showeffekt

Wenn Ihr nicht über Staffel 2 gespoilert werden möchtet, bevor Ihr Staffel 1 gesehen habt, auch wenn es nur leichte Spoiler sind, solltet Ihr diesen Absatz lieber überspringen. Denn in der zweiten Staffel ist Morgan längst kein Zufallsexperiment mehr. Sie ist Teil des Teams, wenn auch weiterhin umstritten. Die Fälle werden komplexer, moralisch grauer und persönlicher. Nicht jedes Problem lässt sich logisch lösen, nicht jede Wahrheit klar benennen.

Gleichzeitig rückt Morgans Vergangenheit stärker in den Fokus. Alte Entscheidungen und familiäre Brüche holen sie ein und beeinflussen ihre Arbeit. Die Serie verschiebt den Schwerpunkt: weniger Wow-Momente durch Hochbegabung, dafür mehr psychologische Tiefe und Teamdynamik.

Warum sich der Blick lohnt

High Potential basiert auf der französischen Erfolgsserie HPI – Haut Potentiel Intellectuel, wurde für die US-Version aber bewusst entschlackt. Statt Exzentrik um der Exzentrik willen bekommt Ihr eine Figur, die verletzlich, scharf und unbequem zugleich ist. Aktuell stehen Euch auf Disney+ zwei Staffeln zur Verfügung. Wenn Ihr Crime-Serien mögt, die vertraute Wege gehen und sie dann elegant verlassen, ist High Potential genau die richtige Überraschung.



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Western Digital (WD): Zwei neue Techniken für HDDs mit 1,2 GB/s


Während Festplatten immer mehr Terabyte speichern können, stagniert die Leistung nahezu oder nimmt pro Terabyte sogar ab. Das will Western Digital (WD) bald ändern. Durch die Kombination von „High Bandwidth Drive“ und „Dual Pivot“ soll sich der Durchsatz von 300 MB/s auf 1,2 GB/s vervierfachen.

High Bandwidth Drive Technology (HBDT)

Die erste neue Technik nennt WD High Bandwidth Drive Technology (HBDT). Das Prinzip klingt zunächst einfach: Statt wie bisher nur auf eine Datenspur (Track) der Magnetscheiben zuzugreifen, sollen künftig zwei davon gleichzeitig gelesen und geschrieben werden. Dadurch wird der Durchsatz verdoppelt, wie der Hersteller mit einem Vorserienmodell demonstriert hat. Während die herkömmliche HDD etwa 274 MB/s erreicht, sind es bei dem HBDT-Modell 554 MB/s, womit bereits am Limit der SATA-Schnittstelle gekratzt wird.

Für die Zukunft wird erwogen, sogar bis zu acht Tracks simultan zu nutzen, wodurch die Leistung noch höher ausfallen würde.

Demo mit High Bandwidth Drive Technology
Demo mit High Bandwidth Drive Technology (Bild: Western Digital)

Im Unternehmensblog und in Videos wird die im Rahmen des Investor Day vorgestellte Technik genauer beschrieben. Der Schlüssel dahinter ist der sogenannte Triple-Stage-Actuator, mit dem die Lese/Schreib-Köpfe der Festplatten präziser als zuvor über den rotierenden Magnetscheiben platziert werden können. Bildlich gesprochen stellen die drei Aktoren nun einen Arm mit Schulter (Actuator), Ellenbogen (Milli-Actuator) und Handgelenk dar. Letzteres ist der besonders fein arbeitende Micro-Actuator, der auch den weiteren Weg der ePMR-Festplatten ebnen soll.

Die Spuren können damit präziser und schneller angesteuert werden, erklärt WD. Dies ermögliche nun „die gleichzeitige, genaue Positionierung der Köpfe über mehrere Spuren“ hinweg. Allerdings müssen diese „paarweise“ direkt nebeneinander liegen. Der Durchsatz skaliere mit der Anzahl der aktiven Köpfe und Spuren. Während sich die sequenziellen Transferraten bei zwei Spuren verdoppeln, seien die Zugewinne bei wahlfreien Zugriffen sehr variabel, was allein daran liegt, dass Daten eben nicht immer auf nebeneinander liegenden Spuren platziert sind. Im schlechtesten Fall gebe es dann bei kleinen Dateien gar keine Leistungssteigerung und im besten Fall das bis zu 1,7-Fache bei größeren Dateien.

Dual Pivot Technology (DPT)

Mit Dual Pivot (übersetzt doppelter Drehpunkt) greift WD den Ansatz der Dual-Actuator-Technik auf, die zuerst Seagate und später auch WD zwischenzeitlich eingeführt hatten. Es kommen also zwei „Arme“ mit Köpfen zum Einsatz, wodurch die Leistung erhöht werden kann. Doch da diese bisher übereinander gestapelt waren, musste aus Platzgründen auf Magnetscheiben verzichtet werden. Daher nahm die Speicherkapazität ab. Dies sei der Hauptgrund dafür, dass diese Technik bisher erfolglos geblieben sei. Es habe sich wirtschaftlich schlicht nicht rentiert, argumentiert WD.

HDD mit Dual-Pivot-Technik demonstriert
HDD mit Dual-Pivot-Technik demonstriert (Bild: Western Digital)

Beim neuen Ansatz Dual Pivot sitzen die beiden Aktoren nicht übereinander, sondern gegenüberliegend auf gleicher Ebene neben den Scheiben. Die zusätzlichen Kosten für den zweiten Aktor bleiben zwar bestehen, doch können wieder mehr Scheiben eingesetzt werden, da vertikal genügend Platz vorhanden ist. Wenn die Köpfe an einem Aktor nur die Oberseite der Scheiben ansteuern, während der andere die Unterseite übernimmt, ließe sich zudem der Abstand zwischen den Scheiben weiter verringern, um noch mehr von diesen unterzubringen. Das wird als Beispiel angeführt, könnte aber den beschriebenen Weg zu 14 Plattern in einem 3,5″-Gehäuse ebnen, den WD einschlagen will.

Die unabhängig voneinander agierenden Aktoren sorgen für höheren Durchsatz und mehr IOPS.

Kombiniert für vierfachen Durchsatz

Die eingangs erwähnte Steigerung der Datentransferrate von bisher maximal 300 MB/s auf 1.200 MB/s oder 1,2 GB/s soll durch eine Kombination aus HBDT mit zwei Spuren und der Dual-Pivot-Technik erreicht werden. Damit soll sichergestellt werden, dass kommende HDDs der 100-TB-Klasse beim Durchsatz pro Terabyte das gleiche Niveau wie derzeitige 26-TB-HDDs erreichen.

Für die ferne Zukunft ist Achtspur-HBDT mit Dual Pivot angedacht, was 4,8 GB/s ermöglichen würde, so die Prognose von WD. Dann könnten solche HDDs sogar mit mancher SSD beim Durchsatz mithalten. Die erheblich geringeren Zugriffszeiten beim NAND-Flash-Speicher wären damit aber nicht zu erreichen.

Roadmap für Performance Drives von Western Digital
Roadmap für Performance Drives von Western Digital (Bild: Western Digital)



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Samsung streicht Updates für diese Smartphones


Samsung hat den Software-Support für seine beliebte Flaggschiff-Serie offiziell eingestellt, sodass Millionen von Geräten ohne wichtige Sicherheits-Patches dastehen. Warum eure Daten gefährdet sein könnten, wenn ihr ein solches Gerät benutzt, und was ihr als Nächstes tun solltet, erfahrt ihr hier.

Samsung ist nach wie vor der einzige Android-Hersteller, der mit Googles umfangreichem Software-Engagement für seine Flaggschiffe mithalten kann und bis zu sieben Jahre lang Updates für das Android-Betriebssystem verspricht. Dieses Versprechen gilt jedoch erst ab dem Galaxy S24 und den Nachfolgemodellen, sodass frühere Generationen einen viel kürzeren Zeitrahmen haben. Das gilt auch für die Galaxy S21-Serie, die im vergangenen Jahr offiziell ihr letztes großes Update bekommen hat.

Keine Android-Updates mehr für das Galaxy S21

Samsung veröffentlichte One UI 7, basierend auf Android 15, für das Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra im letzten Jahr als letztes großes Betriebssystem-Upgrade. Gleichzeitig wurde die Serie von monatlichen Sicherheitspatches auf einen vierteljährlichen Zeitplan umgestellt. Insgesamt signalisierten diese Schritte, dass diese Geräte in die Endphase des offiziellen Supports eintreten würden.

Dieses Ende ist nun gekommen, denn Samsung hat das Galaxy S21-Trio von seiner Liste der unterstützten Geräte entfernt (via SamMobile). Damit erhalten diese Smartphones keine routinemäßigen Sicherheitsupdates mehr. Damit ist der letzte vierteljährliche Patch, der Ende 2025 veröffentlicht wird, der letzte reguläre Software-Support, den diese Geräte jemals erhalten werden.

Samsung Galaxy S21+
Samsungs Galaxy S21+ Bildquelle: nextpit

Das Galaxy S21 FE ist die einzige Variante in der Reihe, die noch am „Lebenserhaltungssystem“ hängt, auch wenn es jetzt ebenfalls auf eine vierteljährliche Routine umgestellt wurde. Da das S21 FE-Modell später auf den Markt kam als das Standard-S21-Trio, hat es Anspruch auf ein paar verbleibende Monate planmäßiger Wartung.

Angreifer können veraltete Android-Geräte ins Visier nehmen

Während die Hardware des Galaxy S21 relativ leistungsfähig bleibt, bringt der fehlende Software-Support Nutzer in eine prekäre Lage, da Sicherheitslücken ungepatcht bleiben.

Ein nicht unterstütztes Gerät dient als offene Tür für Angreifer, um Schlupflöcher für schädliche Zwecke wie Daten- und Finanzdiebstahl auszunutzen. Angesichts der Tatsache, dass Samsung Millionen von Geräten dieser Serie verkauft hat, ist die Zahl der potenziell betroffenen Nutzer nach wie vor hoch.

Samsung gibt jedoch gelegentlich Notfall-Patches für nicht mehr unterstützte Geräte heraus, wenn kritische, schwerwiegende Sicherheitslücken auftreten. Auch Google kann weiterhin Aktualisierungen von Apps und Komponenten über das Google-Play-System bereitstellen, allerdings haben diese Aktualisierungen oft eine geringere Priorität als bei Modellen mit aktuellen Android-Versionen.

Diejenigen, die noch ein Galaxy S21 oder auch ein Galaxy S22 besitzen, welches ebenfalls bereits auf einen vierteljährlichen Zeitplan umgestellt wurde, sollten nicht auf „Gnaden“-Updates von Samsung oder Google warten. Stattdessen sollten Nutzer ein Upgrade auf das kommende Galaxy S26 in Erwägung ziehen oder die aktuellen Rabatte auf die Galaxy S25 (Test) Generation nutzen.

Welches Samsung-Handy besitzt ihr derzeit? Bekommt ihr noch regelmäßig Software- oder Sicherheitsupdates? Wir würden uns freuen, Eure Meinung in den Kommentaren unten zu hören.



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