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Digital Business & Startups

Diese Startups stellen jetzt besonders viel ein


Gründerszene hat sich bei den Uni- und Decacorns in Deutschland umgeschaut, wer derzeit besonders viele Stellen ausgeschrieben hat.

Gründerszene hat sich bei den Uni- und Decacorns in Deutschland umgeschaut, wer derzeit besonders viele Stellen ausgeschrieben hat.
zakokor, Collage: Dominik Schmitt/Gründerszene

Neues Jahr, neues Job-Glück in der Startup-Branche? Falls ihr derzeit nach einem Einstieg in die Startup-Szene sucht, könnte der Januar ein guter Zeitpunkt sein.

Das sagt auch Igor Ranc, Gründer des Tech- und Startup-Job-Newsletters „Handpicked Berlin“: „Unternehmen haben gerade ihre Planungszyklen abgeschlossen, die Mitarbeiterzahlen sind genehmigt und alle sind nach der Pause voller Energie.“

Der Newsletter

Der Newsletter „Handpicked Berlin“ von Igor Ranc erscheint wöchentlich und erreicht über 13.000 Abonnenten.
Igor Ranc

Aber nicht nur Planungszyklen sind Anfang des Jahres abgeschlossen, auch frische Finanzierungen sorgen für Bewegung auf dem Startup-Arbeitsmarkt, schätzt Ranc, der insbesondere offene Stellen und Startups in der Metropole Berlin im Blick hat: „Mehrere Startups haben ihre Finanzierungsrunden ebenfalls im Dezember abgeschlossen, dies aber noch nicht bekannt gegeben und werden es nun tun. Wenn das Unternehmen ernsthafte Wachstumspläne hat, wird es jetzt neue Mitarbeiter einstellen.“

In diesen Branchen und großen Startups wird gesucht

In welchen Branchen der Jobwechsel 2026 gelingen kann, weiß Virginia Sondergeld, Arbeitsmarkt-Expertin beim Indeed Hiring Lab.





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Warum Startups heute so krank überbewertet sind – und wer das entscheidet


Wie kann ein Startup wenige Monate nach Gründung schon mehrere Millionen wert sein? Die Unternehmer Nikita Fahreholz und Martin Eyerer erklären, welche Methoden und Kriterien es für Bewertungen gibt.

Warum Startups heute so krank überbewertet sind – und wer das entscheidet

Martin Eyerer (links) und Nikita Fahrenholz sprechen jede Woche im Gründerszene-Podcast Royal GS über Themen aus der Startup-Welt.
Glen David

Trade Republic hat zuletzt laut eigenen Angaben die Bewertung von zwölf Milliarden Euro geknackt. Parloa ist im Mai vergangenen Jahres zum Unicorn aufgestiegen, heißt, hat eine Bewertung von einer Milliarde hingelegt – und soll jetzt bereits auch schon drei Milliarden Euro wert sein.

Wo kommen solche Bewertungen her? Wie kann es sein, dass ein Startup nur wenige Monate nach der Gründung mehrere Millionen wert ist? Genau darüber sprechen Nikita Fahrenholz (Gründer von Delivery Hero & Fahrengold) und Martin Eyerer (Ex-CEO Factory Berlin, Unternehmer, Techno-DJ)  in unserem Podcast Royal GS (jeden Donnerstag eine neue Folge).

Bewertungsmethoden

Laut Fahrengold hängt die Unternehmensbewertung von Startups von drei verschiedenen Faktoren ab: die Branche, die Rendite-Erwartung von Investoren und KPIs, die man vorweisen kann – zum Beispiel Umsatz, Userzahlen und Forschungserfolge. Allerdings: „Jede Startup-Kategorie, je nach Business-Modell, hat eigentlich ihre eigenen Bewertungsmethoden“, sagt Fahrenholz. „Wenn es dann später echte Umsätze gibt und diese Umsätze auch ein bisschen größer sind, dann ist es meistens so, dass man sich an einem Industriestandard bedient.“

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Es gibt aber laut Fahrengold und Eyerer Beispiele, wie Startups zu einer Bewertung kommen können. Eine Methode ist die Multiple-Bewertung: Kennt man von einem vergleichbaren Startup den Umsatz und die Bewertung, kann man diese ins Verhältnis setzen, indem man den Unternehmenswert durch den Umsatz teilt. Die Zahl, die dabei raus kommt, ist de Multiple und lässt sich aufs eigene Startup übertragen. Allerdings ist das mehr eine schnelle Rechnung.

Eine weitere Möglichkeit, den Wert eines Startups zu messen, ist der ARR-Multiple (Annual Recurring Revenue) also der jährliche wiederkehrende Umsatz. Gerade auf Linkedin ist derzeit der ARR unter Software-Startups ein beliebter Flex. Laut Eyerer haben Software-Startups hier einen Vorteil, nämlich Planungssicherheit. „Wenn du Software verkaufst mit Lizenzen, dann weiß man, wie lange bleiben im Schnitt die Kunden auf der Plattform? Wie viel zahlen die im Monat? Dann kriegst du einen höheren Multiple auf den Umsatz“, sagt er.

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Fahrenholz sagt aber auch, dass es bei Startup-Bewertungen im Early-Stage-Bereich auch mal zugehen könne wie „auf einem Basar“. Ergo: Sie sind Verhandlungssache. Fahrenholz selbst hatte schon mal eine Firma, die 25 Millionen Euro wert war – und das ohne fertiges Produkt und ohne Umsatz, wie er im Podcast erzählt.

Nachteil hoher Bewertungen

Hohe Bewertungen in der Frühphase bringen Gründern sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ein Nachteil sei laut Fahrenholz, dass die Erwartung der Investoren für das Wachstum und den Wert des Startups sehr hoch ist. Beides soll um ein vielfaches steigen.

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„Das führt dazu, dass dann Startups manchmal in so einer Bredouille sind, dass sie sich volldarauf konzentrieren müssen, Geld zu raisen, um sozusagen ihre Bewertung zu erhöhen, um wieder mit dem Geld neuen Umsatz zu generieren“, so Fahrenholz. „Und du als Gründer hast immer weniger Anteil an der Firma und musst natürlich immer nachlegen und eine höhere Bewertung erzielen.“

Eyerer macht noch einen weiteren Punkt: Erzielt ein Gründer früh eine hohe Bewertung und raised mehrere Millionen, heißt es nicht automatisch, dass er reich ist. Laut Eyerer sei ein Gründer dann „nur auf dem Papier Millionär, weil er hat seine Secondaries noch, die darf er am Anfang nämlich gar nicht verkaufen.“

Alle Folgen im Überblick





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Mit diesem Auto startet Audi erstmals in der Formel 1 – mit Fintech an der Seite


Das Fintech wird nicht nur Hauptsponsor, sondern auch die Bank des Audi-Teams – und nutzt die Formel 1 als Hebel für globales Wachstum.

Mit diesem Auto startet Audi erstmals in der Formel 1 – mit Fintech an der Seite

2030 wollen sie Champion werden: So sieht das Fahrzeug von Audi und Revolut aus.
Revolut

Als Audi und Revolut am Dienstag in Berlin ihr gemeinsames Formel-1-Team vorstellten, wurde schnell klar: Beide Seiten verbinden große Erwartungen mit dem Projekt. Für Audi ist es der erste Auftritt in der Königsklasse des Motorsports. Für das britische Fintech die bislang größte Marketingoffensive seiner Unternehmensgeschichte.

Auf dem silbernen Auto mit lava-roten Elementen prangt also künftig prominent der Name Revolut. Am Steuer sitzen der erfahrene deutsche Fahrer Nico Hülkenberg, der in seine 15. Formel-1-Saison startet, sowie das brasilianische Nachwuchstalent Gabriel Bortoleto.

Revolut tritt nicht nur als Markenpartner auf, sondern ist auch operativ in den Rennstall eingebunden. Das Fintech übernimmt die Rolle der Geschäftsbank für das Audi-Team.

„Das Audi-Team arbeitet mit Revolut Business – wir sind die Bank, über die das gesamte Team läuft“, sagt Antoine Le Nel, Chief Growth and Marketing Officer von Revolut, gegenüber Gründerszene. Dazu gehören unter anderem Gehaltszahlungen, Treasury-Management, internationaler Zahlungsverkehr, Fremdwährungsprozesse sowie die Kontrolle von Ausgaben. Auch der Verkauf von Fanartikeln ist angebunden: Über Revolut Pay können Fans direkt bezahlen.

Die strategischen Motive

Hinter dem Einstieg stehen für das Fintech mehrere übergeordnete Ziele, so Le Nel.

Zum einen will Revolut stärker als vollwertige Bank wahrgenommen werden – nicht nur als App für Zahlungen oder Reisen. Dass ein Großkonzern wie Audi Finanzprozesse über Revolut abwickelt, soll diese Wahrnehmung stützen. Gleichzeitig soll das Geschäft mit Firmenkunden ausgebaut werden. Bisher wird Revolut vor allem als B2C-Produkt wahrgenommen, künftig will das Unternehmen stärker im Business-Banking wachsen – von Startups bis hin zu größeren Unternehmen.

Zweitens zielt der Deal auf internationale Expansion. Revolut ist derzeit in 39 Ländern aktiv, die Formel 1 erreicht hingegen nahezu alle Weltmärkte. In neuen Regionen soll die Präsenz im Motorsport den Markteintritt erleichtern. Le Nel nennt Kolumbien als Beispiel: Dort will Revolut bald starten – und hofft, dass die Marke durch die Formel-1-Präsenz bereits vor dem Markteintritt bekannt ist.

Wachstumsziel: 100 Millionen Kunden

Revolut zählt aktuell rund 70 Millionen Nutzer weltweit. Die zusätzliche Sichtbarkeit durch die Formel 1 soll dieses Wachstum weiter beschleunigen. Ziel seien 100 Millionen Kunden bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027.





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KI-Experte warnt Politiker: „Wir sind erst am Anfang der Dystopie“


KI-Experte warnt Politiker: „Wir sind erst am Anfang der Dystopie“

Gründer, Investor und KI-Vordenker Fabian Westerheide (l.) diskutiert mit Staatssekretär Thomas Jarzombek (CDU) im Journalistenclub des Axel Springer Verlages.
Amelie Elisabeth Prusseit

Aus dem 19. Stockwerk des Axel-Springer-Hauses sieht man über das ganze Digital-Berlin: In unmittelbarer Nähe der „Rocket Tower“ am Checkpoint Charlie, wo die Firma der Samwer-Brüder ihren Hauptsitz hat. Im Schatten des Fernsehturms am Alexanderplatz das Voltaire Gebäude, da sitzt N26. Im Stream-Tower an der Warschauer Brücke im Osten: Zalando. Daneben überragt das im Sommer 2025 bezogene EDGE East Side Hochhaus alle anderen. Mieter von Berlin höchstem Bürogebäude? Amazon.

Mit dieser Aussicht wollen wir über dir Lage der „KI-Nation“ Deutschland sprechen. Wollen wissen, ob man die Bundesrepublik überhaupt so bezeichnen kann – und will. Dazu treffen Theorie und Praxis aufeinander: Fabian Westerheide ist Gründer, Investor und einer von Deutschlands KI-Vordenkern. 2015 gründete er mit seiner Frau Veronika „Rise of AI“, eine jährlich stattfindende Konferenz und ein Netzwerk, das KI-Forscher und Unternehmer zusammenbringt. 2023 gründete er gemeinsam mit Partnern den AI.Fund und 2024 veröffentliche er sein Buch „Die KI-Nation. Zwischen Dystopie und Utopie“. Westerheide beschäftigt sich praktisch den ganzen Tag mit KI.

Thomas Jarzombek ist seit 2025 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Seine Aufgabe ist es da – neben vielen anderen – KI in die praktische Umsetzung zu bringen, Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft, bei Unternehmen aber auch Behörden umzusetzen. Gute Gedanken über KI generell sind für ihn quasi nur der Anfang – er beschäftigt sich viel mehr, was nötig ist – was aber auch wegen – damit KI auch etwas bringt.

Kennen sich, mögen sich, sind dennoch nicht einer Meinung

Die beiden Männer kennen sich zehn Jahren. Jarzombek, seit 2009 im Bundestag, war von 2019 bis 2021 Beauftragter des damaligen Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Startups, außerdem hat er in den späten Neunzigern selbst eine IT-Firma in Düsseldorf gegründet und aufgebaut.

In seiner aktuellen Funktion, und eben auch in dieser Zeit, ist KI ein wesentliches Thema für ihn – das von der Politik aber noch nicht gut genug angegangen wird, findet zumindest Fabian Westerheide.

Wir haben die beiden Männer, die dieselben Problem aus unterschiedlichen Postionen heraus überdenken und anpacken zu einem Streitgespräch eingeladen.

Ist Deutschland eine „KI-Nation“? Das ist ein Wort, das du, Fabian, als Titel für dein 2024 erschienenes Buch gewählt hast – und es ist ein Begriff, der so auch im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung steht: „Wir etablieren Deutschland als KI-Nation“, heißt es dort. Wo stehen wir bei diesem Vorhaben, Thomas? Ist gar schon vollbracht?





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