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Diese Waage erkennt Krankheiten, bevor Ihr Symptome spürt!
Die smarte Waage gehört längst zu den stillen Dauerläufern im Smart-Home- und Health-Bereich. Man stellt sich drauf, bekommt ein paar Zahlen angezeigt – und vergisst sie oft genauso schnell wieder. Withings bietet hierfür eine neue Lösung an.
Statt einzelner Werte soll der Blick auf das große Ganze möglich werden: Herz, Stoffwechsel, Gefäße und sogar Prozesse auf zellulärer Ebene. Möglich machen soll das eine Kombination aus Sensorik, medizinischen Messverfahren und KI, die bisher vor allem aus Kliniken und der Forschung bekannt war. Der Anspruch ist klar: Gesundheitsrisiken erkennen, bevor sie sich bemerkbar machen – und zwar bequem von zu Hause aus.
Withings Body Scan 2: Was kann die Neuauflage der besten Körperfettwaage?
Was davon Marketingversprechen ist und wo Withings tatsächlich neue Maßstäbe setzt, zeigt ein genauer Blick auf den neuen Body Scan 2. Denn die Waage will nicht weniger sein als eine persönliche Gesundheitsstation für den Alltag – mit entsprechend hohen Erwartungen an Technik, Aussagekraft und Preis.
Withings will die Waage neu definieren – schon wieder. Der französische Hersteller, der 2009 mit einer der ersten smarten Waagen überhaupt den Grundstein für „Connected Health“ gelegt hat, hat auf der CES in Las Vegas die Body Scan 2 vorgestellt. Das Versprechen: nichts weniger als eine „Longevity-Station“ für zu Hause, die präventive Gesundheitsvorsorge auf ein neues Niveau heben soll.
Die Ambitionen sind hoch – und die Liste der Gesundheitsfeatures noch höher. Die Body Scan 2 vereint laut dem Hersteller mehr als 60 Biomarker in einem einzigen Gerät. Entwickelt wurde die Waage gemeinsam mit Forschungszentren für Herz- und Stoffwechselerkrankungen. Besonders spannend: Mehrere Messverfahren sollen erstmals überhaupt in einer Waage für den Heimgebrauch zum Einsatz kommen.
Neuer Fokus bei Gesundheitsdaten
Withings legt den Fokus klar auf Früherkennung. Chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herzinsuffizienz entwickeln sich oft über Jahre hinweg, ohne dass Betroffene etwas davon merken. Genau hier setzt Body Scan 2 an: Nutzer:innen sollen frühzeitig auf körperliche Ungleichgewichte aufmerksam gemacht werden – lange bevor erste Symptome auftreten.
Aus technischer Sicht hinterlässt Withings einen ordentlichen Eindruck. Erstmals kombiniert eine Waage eine Impedanzkardiographie (ICG) mit einem 6-Kanal-EKG, um die Pumpfunktion des Herzens, die elektrische Aktivität und sogar Anzeichen von Vorhofflimmern zu erfassen. Ergänzt wird das Ganze durch KI-gestützte Modelle, die unter anderem auf ein mögliches Bluthochdruckrisiko hinweisen – ganz ohne klassische Blutdruckmanschette.

Auch die Gefäßgesundheit rückt immer mehr in den Fokus. Anhand der Pulswellengeschwindigkeit (PWV) misst Body Scan 2 die Elastizität der Arterien in Armen und Beinen und leitet daraus Gefäßalter und mögliche Frühzeichen arterieller Steifigkeit ab. Sie gilt als wichtiger Indikator für spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zusätzlich analysiert die Waage Euer Zellalter, aktive Zellmasse und die Stoffwechseleffizienz. All das gelingt mithilfe einer ultrahochfrequenten Bioimpedanzspektroskopie (BIS)
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Blutzuckerregulation. Ein exklusives, klinisch validiertes KI-Modell soll frühe Anzeichen für Störungen im Zuckerstoffwechsel erkennen. Das Ziel: Risikofaktoren für Prädiabetes, Bauchfett oder chronische Müdigkeit sichtbar machen, bevor sie sich verfestigen. Für den kompletten Scan benötigt die Waage circa 90 Sekunden.
Withings-App als Anlaufstelle für alle Daten
Als Schnittstelle für all Eure Gesundheitsdaten steht Euch die Withings-App zur Verfügung. In der Software werden Eure Gesundheitsverlaufswerte und die Entwicklung dieser angezeigt. Das soll dafür sorgen, dass Nutzer anhand aller Werte eine Art Zusammenfassung über ihren Zustand erhalten. Wie bei Whoop, sind auch hier die Empfehlungen auf Euch persönlich zugeschnitten.

Das Design der Waage ändert sich nur minimal. Die Body Scan 2 kommt mit einer Glasoberfläche, einem ausziehbaren Griff mit integrierten Elektroden und einem hochauflösenden Farbdisplay, das Ergebnisse direkt während des Wiegens anzeigt. Zwei Tasten am Griff ermöglichen kurze Abfragen zum Lebensstil und liefern direkt passende Tipps. Der Akku soll laut Withings bis zu 15 Monate durchhalten.
Ganz billig wird das Ganze allerdings nicht. Body Scan 2 soll ab dem zweiten Quartal 2026 für 499,95 Euro erhältlich sein – vorausgesetzt, die CE-Zulassung für die entsprechenden Messwerte liegt bis dahin vor. Zum Vergleich: Der Vorgänger war 100 Euro günstiger.
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Antec Flux Pro Noctua Edition im Test
Nach Netzteilen und Grafikkarten kommt mit dem Antec Flux Pro Noctua Edition nun auch ein Gehäuse in markanter Noctua-Farbgebung. Eine überaus gelungene Kooperation, wie der Test zeigt, denn ein durchdachtes Gehäuse trifft auf eine exzellente Lüfterausstattung mitsamt entsprechender Kühlleistung. Der Preis: sehr hoch*.
Antec Flux Pro Noctua Edition
Seit geraumer Zeit beschränkt sich Noctua nicht mehr auf das eigene Produktsortiment, sondern stößt mit verschiedenen Kooperationen auch in neue Gefilde vor. Die in Zusammenarbeit mit Asus hervorgebrachten Grafikkarten waren zuletzt wiederholt die leisesten Modelle ihrer Klasse, wie zuletzt der Test der Asus GeForce RTX 5080 Noctua erneut zeigte. Auch das Netzteil in Kooperation mit Seasonic überzeugte.
Was jedoch bislang fehlte, war ein Gehäuse, das mit bewährter Kühlleistung hervorsticht. Genau hier setzt das vor knapp neun Monaten im Rahmen der Computex 2025 vorgestellte Antec Flux Pro Noctua Edition an.
- Premium Lüfterausstattung
- Sehr gute Verarbeitungsqualität
- Sehr gute Kühlleistung
- Erstklassiges Kabelmanagement
- Umfangreiche AiO-Optionen
- Üppiges Platzangebot
- Netzteilposition drehbar
- Sechs Jahre Garantie
- USB-C-Anschluss auf 10 Gbps beschränkt
- Fehlender GPU-Haltearm
- Keine Back-Connect-Aussparungen
- Software-Zwang für Info-Display
Unterschiede zur Basisversion
Noctua entwickelt das Rad dabei nicht völlig neu. Wie schon bei den anderen Kooperationen bedient sich Noctua eines bereits erhältlichen Produkts. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich dabei um das Antec Flux Pro, das bereits im August 2024 vorgestellt wurde.
Während das Chassis in der Noctua Edition unverändert übernommen wird, sind die Anpassungen nicht nur optischer Natur. Zwar kommt das vom Hersteller bekannte braune Farbschema zum Einsatz, was die Noctua Edition aber vor allem ausmacht, sind die beigelegten Noctua-Lüfter – was sich auch preislich bemerkbar macht.
* Der Preis und dessen Rechtfertigung
Während das „herkömmliche“ Antec Flux Pro zu einem Preis von rund 210 Euro den Einzelhandel erreicht hatte und aktuell zu Preisen ab 180 Euro erhältlich ist, werden für die Antec Flux Pro Noctua Edition rund 400 Euro ausgerufen.
Über 200 Euro oder über 100 Prozent sind ein gehöriger Aufpreis, den Noctua jedoch klein zu rechnen weiß: Denn gegenüber dem Kauf der einzelnen Komponenten (Gehäuse, Lüfter und Lüftersteuerung) sollen Käufer rund 44 Euro sparen und die farbliche Anpassung gibt es quasi „gratis“ dazu.
In der Tat liegt das Gehäuse gegenüber dem Einzelkauf der Komponenten selbst mit Blick auf aktuelle Marktpreise preislich etwas niedriger. Absolut ändert sich dadurch am Kaufpreis nichts, relativ betrachtet aber schon. Das setzt natürlich voraus, dass man selbst keine Lüfter des gleichen Typs mehr rumliegen hat; zum Beispiel aus dem Gehäuse, dass das Antec ersetzen soll.
Was immer positiv zu bewerten ist: Während das einfache Flux Pro mit einer zweijährigen Garantie daherkommt, sind es bei der Noctua Edition sechs Jahre.
Das Antec Flux Pro Noctua Edition soll ab heute den Einzelhandel erreichen. Zunächst soll das Gehäuse vorrangig über den Noctua-Shop über Amazon* vertrieben werden, ehe es später auch bei anderen Vertriebspartnern geführt wird.
Äußeres Erscheinungsbild
Die äußeren Gehäusemerkmale des Antec Flux Pro Noctua Edition gleichen unverändert denen des Basismodells. Mit einer großzügigen Mesh-Front, Glasseitenteil und Lufteinlässen im Bodenbereich gibt es hier den aktuellen Standardaufbau zu sehen, mit einer Ausnahme. An der linken Gehäuseseite sitzt ein kleines Zahlen-Display, das CPU- und GPU-Temperatur ausgeben kann.
Die optischen Unterschiede zum Pendant fallen direkt ins Auge. Allen voran die Farbe. Deckel und linkes Sockelblech sind im typischen Noctua-braun gehalten. Gegenüber dem ansonsten üblichen schwarzen und weißen Gehäuseeinheitsbrei ist dies eine äußerst willkommene Abwechslung, wenngleich die Farbe nicht überall auf Anklang stoßen dürfte. Dessen ungeachtet harmoniert die Farbe sehr gut mit der Holzeinfassung aus Walnuss im Frontbereich. Die dezent an Front, Seite und Deckel angebrachten Schriftzüge passen ebenso gut zum Gesamtbild.
Innerhalb der ComputerBase-Community sind die Lager hinsichtlich der Farbgebung zwiegespalten, wie eine Umfrage aus dem Jahr 2024 zuletzt zeigte:
- PC-Lüfter und CPU-Kühler: Schwört ihr auf Noctua oder meidet ihr Braun und Beige?
Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau. Makel sind keine auszumachen. Als kleiner Wermutstropfen kann die Kunststofffront betrachtet werden. Schade ist auch, dass am I/O-Panel neben den obligatorischen Anschlüssen (Combo-Audio und 2 × USB 3.0) lediglich ein USB-3.1-Anschluss (3.1 Gen2/3.2 Gen2 Type C) geboten wird. Im Preisbereich von rund 400 Euro, wenngleich dieser in erster Linie durch die verbauten Lüfter erreicht wird, gehört USB-C mit einer Übertragungsrate von 20 Gbps zum guten Ton.
Innenaufbau und Alltagserfahrungen
Alle Außenelemente lassen sich werkzeuglos entnehmen. Für einen besseren Airflow sitzt hinter der Mesh-Front kein weiterer Staubfilter. Der einzige Filter sitzt im Boden. Dieser kann zur Reinigung nach vorne ausgezogen werden. Das Frontelement, wenngleich aus Kunststoff gefertigt, ist sehr gut verarbeitet. Farbabweichungen zum übrigen Gehäuse sind nicht zu erkennen.
Die linke Gehäuseseite ist zweigeteilt. Im oberen Bereich sitzt das vier Millimeter dicke Glaselement, das im oberen und unteren Kantenbereich schwarz eingefärbt ist. Darunter sitzt ein Lochgitter, hinter dem sich der Netzteilbereich befindet.
Die Hardware-Kammer ist in schwarz gehalten. Die gummierten Kabeldurchlässe und das Abdeckblech zum Netzteil sind als Akzente in „Noctua-braun“ gehalten. Besonderheiten werden keine geboten. Ganz im Gegenteil, denn sowohl das Flux Pro als auch das Antec Flux Pro Noctua Edition verzichten auf Aussparungen für rückwärtige Mainboard-Anschlüsse. Auch ein Haltearm für überlange und schwere Grafikkarten wird nicht geboten. Apropos Grafikkarten; eine vertikale Montage ist ab Werk nicht möglich. Hierfür muss ein optionales Bracket erworben werden.
Am Heck zeigt sich eine Kuriosität, die ansonsten zumeist bei kleineren µATX- oder ITX-Gehäusen zu finden ist, denn da, wo regulär das Netzteil sitzt, sitzt beim Antec Flux Pro (Noctua Edition) im Auslieferungszustand eine Blende mitsamt Kaltgerätesteckeraufnahme – doch hierzu später mehr.
Der äußerst robust gefertigte Deckel lässt sich mit nur einem Griff entfernen. Zur besseren Montage der Hardware sowie zur Anbringung von Lüftern oder eines Radiators kann die seitliche Querstrebe mitsamt Lüfter-Bracket entfernt werden.
Hinter der rechten Seitenwand verbirgt sich ein wohl geordnetes Kabelmanagement, das kaum Wünsche offen lässt. Mehrere Kabelführungen, zahlreiche Binder und äußerst viel Platz ermöglichen ein sauberes Verlegen der Kabel. Dabei sind sogar an der rechten Seite Klettbinder für die CPU-Stromkabel angebracht.
Die enthaltene Lüftersteuerung vom Typ NA-FH1 sitzt in der linken oberen Ecke. Sie ist magnetisch angebracht und kann daher variabel positioniert werden.
Für Festplatten stehen insgesamt sechs Halterungen zur Verfügung, von denen zwei Brackets kleineren 2,5″-Laufwerken vorbehalten sind. In den übrigen Halterungen kann wahlweise eine 3,5″- oder eine 2,5″-Festplatte montiert werden. Positiv ist hervorzuheben, dass die größeren Brackets mittels Gummischeiben entkoppelt sind. Der untere Laufwerkskäfig wartet zudem mit einem Clou auf, denn er kann verschoben werden. Dabei ist auf keinerlei Befestigungslöcher oder ähnliches zu achten, sodass er völlig frei platziert oder entnommen werden kann. Die Verschraubung hierfür ist jedoch ungünstig unterhalb des Gehäusebodens gelegen.
Netzteil dreh dich!
Neben der herkömmlichen Einbauweise des Netzteils kann dies im Antec Flux Pro (Noctua Edition) auch gedreht eingebaut werden, sodass die Anschlüsse zur Seite gerichtet sind. Diese Methode soll die Kabelführung erleichtern, wodurch es keines speziellen Netzteils wie dem Corsair Shift bedarf. Im Umkehrschluss wandert auch der Stromanschluss an die gegenüberliegende Gehäuseseite. Über eine Verlängerung des Kaltgerätekabels wird das Netzteil sodann mit Strom versorgt.
Für den regulären Netzteileinbau liegt dem Lieferumfang aber auch eine Montageblende bei. Die maximale Netzteillänge beträgt bei Verwendung des unteren Festplattenkäfigs 300 mm. Bei Entnahme des Käfigs steigt die maximale Länge auf 470 mm. In der gedrehten Einbauweise darf das Netzteil maximal 180 mm messen.
Einbau bereitet Freude
Der Hardware-Einbau geht äußerst leicht von der Hand. Das üppige Platzangebot und das hervorragende Kabelmanagement bereiten Freude. Ebenso, dass die Lüfter an Front, Deckel und Netzteilblende mittels Brackets befestigt werden.
An der Front kann die Lüfterhalterung für eine parallele Nutzung einer AiO-Kühlung im Deckel und Front in der Höhe variabel positioniert werden. Je nach Position wird dabei jedoch leider eine Kabeldurchführung blockiert. Abgesehen davon zeigten sich keinerlei Probleme beim Einbau. Auch das Display funktioniert einwandfrei. Ärgerlich ist jedoch, dass dafür eine separate Software benötigt wird.
Belüftungsoptionen
Insgesamt kann das Antec Flux Pro Noctua Edition bis zu 12 Lüfter aufnehmen und bietet äußerst umfangreiche Möglichkeiten zur Unterbringung von AiO-Kühlungen. Während das Netzteil-Bracket einzig 120-mm-Lüfter aufnimmt, können an allen anderen Lüfterplätzen auch 140-mm-Modelle verbaut werden. Bei Entnahme des unteren Festplattenkäfigs können auch am Boden Lüfter montiert werden.
An all jenen Lüfterpositionen erlauben es die Platzverhältnisse auch entsprechende AiO-Radiatoren zu verbauen. Dabei ist es an der Front sowie auf der Netzteilblende außerdem möglich einen Push-Pull-Aufbau zu realisieren.
Über die Positionierung des vorderen Lüfter-Brackets kann wie zuvor beschrieben, verhindert werden, dass sich Deckel- und Frontkühlung in die Quere kommen. In der Front stehen vor der Bracket 30 mm Platz für Lüfter zur Verfügung. Dahinter sind es rund 62 mm. Auch im Deckel steht mit rund 70 mm ausreichend Platz bereit.
Die in der Noctua Edition mitgelieferten Lüfter sind ab Werk nicht im Gehäuse verbaut, sondern liegen in einem Karton in Reih und Glied parat. Als Gimmick ist auch ein kleiner Lüfter (NF-A4x10 FLX) als Schlüsselanhänger beigelegt. Wieso die Lüfter nicht direkt verbaut sind, lässt sich schnell klären. Noctua legt dem Lieferumfang sowohl herkömmliche Schrauben als auch seine eigenen Entkopplungsstifte (NA-AV4 V2) bei, sodass der Nutzer selbst die Befestigungsmethode wählen kann.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Keine Abkühlung bei Speicher: SK Group (SK Hynix) sieht Nachfrageboom bis 2030+

Der Chef der SK Group, zu den SK Hynix gehört, erklärte im Rahmen der Nvidia GTC 2026, dass Speicher wohl bis 2030+ knapp bleibt. Demnach ist eine Abkühlung, von denen einige Medien zuletzt berichtet hatten, keinesfalls in Sicht. Vielmehr müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden, um dem Boom und hohen Preisen zu begegnen.
Die globale Speicherknappheit werde noch mindestens vier, fünf Jahre anhalten, erklärte SK Group Chairman Chey Tae-won auf dem Messeflur der GTC 2026 in San Jose, USA. Demnach seien Wafer knapp, und mehr Wafer zu sichern sei eine Aufgabe für die nächsten vier bis fünf Jahre. Dabei dürfte sich der Chef der Gruppe letztlich auf belichtete Wafer mit entsprechenden DRAM- und NAND-Chips anstatt auf Rohlinge beziehen – die Wafer-Rohling-Hersteller wie beispielsweise Sumco sehen vom Boom bisher nämlich noch nichts und auch Shin-Etsu erklärte, dass die Inventarbestände bei den Kunden voll sind. Die Rohlinge wiederum müssen dann bekanntlich erst die Fabriken durchlaufen. Bis da jedoch zusätzliche Kapazität zur Verfügung steht, wird es Jahre dauern.
SK Hynix baut deshalb unter anderem mehrere neue Fabriken im Yongin Semiconductor Cluster in Südkorea. Dort entstehen sechs riesige Reinräume in einem Gebäude, die Phasen können so aber nacheinander abgenommen werden und die Fertigung in dem Teil der Fabrik bereits starten.
Lokale Medienvertreter in den USA wollten natürlich wissen, ob dazu auch eine Fabrik in den USA gehören könnte. Diesen Gedanken spielte der Chef der SK-Gruppe aber herunter, denn es würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. In Südkorea sei die Infrastruktur einfach schon vorhanden, hier Kapazitäten auszubauen gehe viel schneller voran. Denn eine Fabrik sei nicht nur einfach eine Fabrik, das gesamte Umfeld müsse stimmen, dazu zähle Wasser, Elektrizität, Baustellenpersonal sowie die Konditionen vor Ort und natürlich letztlich die Fachkräfte, die im Komplex einmal arbeiten sollen.
In naher Zukunft sollen nun erst einmal Pläne greifen, um die Versorgung halbwegs sicherzustellen und so auch die Preise zu stabilisieren. Im Endkundenmarkt ist die Panik der letzten Monate zuletzt schon ein wenig der neuen Realität gewichen, die DRAM-Preise haben sich auf sehr hohem Niveau stabilisiert und sind mitunter deshalb auch einige Prozente gefallen. Bei NAND wiederum geht es aktuell noch weiter aufwärts. Details dazu liefert der Überblick:
- Speicherpreise im Check: Bei RAM geht’s weiter runter, bei SSDs und HDDs weiter rauf
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Nächste Firefly-Generation: Adobe und Nvidia gehen strategische Partnerschaft ein

Adobe und Nvidia gehen eine strategische Partnerschaft ein, um gemeinsam die nächste Generation der Firefly-Modelle sowie kreative, Marketing- und agentische Workflows zu entwickeln. Nvidia soll dabei die technische Basis liefern, von der ebenso bestehende Dienste profitieren und an Leistung zulegen sollen.
Adobe profitiert von Nvidia
Im Rahmen der Vereinbarung erhält Adobe ab sofort Zugriff auf Nvidias fortschrittliche Rechentechnologie und Bibliotheken, mit denen unter anderem die nächste Generation der generativen KI Firefly entstehen soll. Darüber hinaus werden Kreativ- und Marketing-Workflows, Modelle sowie Technologien mit Nvidias offenen Modellen, Bibliotheken, Forschungsergebnissen und beschleunigtem Computing verzahnt – was der Kreativ-Branche zusätzliche Möglichkeiten eröffnen soll. Parallel dazu werden neue agentische Kreativ- und Marketing-Workflows entwickelt, die das Erstellen von Inhalten und Kampagnen sowie die gesamte Produktion beschleunigen sollen.
Verschiedene Nvidia-Technologien bilden die Basis
Das Fundament der Zusammenarbeit sollen Rechentechnologien wie Nvidia Cuda X, die Nvidia-NeMo-Bibliotheken, die offenen Nvidia-Cosmos- und Nemotron-Modelle sowie die Nvidia-Agent-Toolkit-Software bilden, um weiterhin interaktive und hochwertige Ergebnisse zu ermöglichen. Gemeinsam wollen beide Unternehmen außerdem an Nvidia NemoClaw arbeiten – einem Open-Source-Stack, der die Ausführung von OpenClaw-Assistenten, die ständig aktiv sind, sicherer machen und mit einem einzigen Befehl vereinfachen soll. Als Teil des Agent-Toolkits installiert NemoClaw die Nvidia-OpenShell-Laufzeitumgebung, die eine geschützte Umgebung für die Ausführung autonomer Agenten und Open-Source-Modelle wie Nvidia Nemotron bereitstellt.
Zahlreiche Produkte geplant
Außerdem planen beide Partner eine cloud-native 3D-Digital-Twin-Lösung, die virtuelle Nachbildungen physischer Produkte erstellt. Diese sollen als dauerhafte digitale Identitäten für das Marketing dienen. Durch die Integration von Nvidias Omniverse-Bibliotheken in Adobe-Technologien erweitert die Kooperation die Unterstützung für 3D-Digital-Twin-Workflows auf Basis von OpenUSD zur Automatisierung von Marketinginhalten. Die nahtlose Interoperabilität zwischen den Werkzeugen ermöglicht es Unternehmen, alles zu erstellen – von einheitlichen Produktfotos und Lifestyle-Bildern bis hin zu konfigurierbaren 3D-Produkten und virtuellen Anproben. Nvidias Omniverse-Bibliotheken sollen darüber hinaus einen universellen Datenaustausch gewährleisten und Echtzeit-Cloud-Streaming ermöglichen.
Auch vorhandene Dienste sollen ausgebaut werden
Die Kooperation beschränkt sich nicht nur auf neue Funktionen – auch bereits existierende Technologien sollen erweitert und performanter werden. Adobe will Nvidias KI-Infrastruktur, KI-Bibliotheken, Dienste und Modelle nutzen, um die eigenen KI-gestützten Werkzeuge zu beschleunigen und zu optimieren. Das betrifft Software wie unter anderem Acrobat, Photoshop, Premiere Pro, Frame.io, Adobe GenStudio sowie die Adobe-Experience-Plattform. Der Technologiesprung soll zugleich für einen spürbaren Qualitätsschub und erweiterte Möglichkeiten bei den kommenden Firefly-Generationen sorgen.
Adobe unter Zugzwang
Nachdem Firefly in der Vergangenheit die gesteckten Erwartungen nicht erfüllen konnte, sah sich Adobe gezwungen, KI-Dienste anderer Anbieter wie OpenAI oder Topaz in seine Software einzubinden, um nicht den Anschluss zu verlieren. Hierbei stellt die jetzt verkündete Zusammenarbeit nur den nächsten logischen Schritt dar.
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