Apps & Mobile Entwicklung
Dünner als Euer Smartphone? Convertible mit Windows 11 im Test
Ihr könnt Euch nicht zwischen Tablet und Notebook entscheiden? Dann stellen Convertibles die passende Lösung dar. Diese sind aber oft ziemlich teuer. Mit dem iWork GT Ultra bietet Alldocube einen interessanten Surface-Klon an, der vor allem mit seinem schlanken Design überrascht.
Gerade einmal 799 Euro verlangt der Hersteller Alldocube für das iWork GT Ultra. Dafür gibt es ein 13″ großes 2-in-1-Tablet mit aktuellem Prozessor, sieben Stunden Akkulaufzeit und kostenlosem Bedienstift. Welche Vor- und Nachteile das Windows-Tablet hat, verrät Euch der Test von nextpit!
Preis & Verfügbarkeit
Pünktlich zu unserem Test bietet Alldocube das iWork GT Ultra mit ordentlich Rabatt an. Die Variante mit Intel Core Ultra 5 125, 16 GB RAM und 1 TB internem Speicher kostet im Rahmen des „Spring Sales“ bis zum 16. März nur 799 Euro. Die Ersparnis beträgt beim Kauf über Amazon derzeit also genau 100 Euro gegenüber des UVP.
An Zubehör müsst Ihr dabei zudem nicht denken. Im Lieferumfang enthalten sind sowohl das magnetische Keyboard als auch der Bedienstift. Schonmal ein Hinweis: Um den Bedienstift im Karton zu erreichen, müsst Ihr das verklebte Innere vom Karton lösen. Um das herauszufinden, haben wir ein Video vom Hersteller gebraucht!
Design & Verarbeitung des Alldocube iWork GT Ultra
Nur knapp einen Zentimeter ist das iWork GT Ultra dick. Dementsprechend ist es erstaunlich, dass der Hersteller recht leistungsstarke Hardware und eine aktive Kühlung verbaut. Der Rand um das 13″ große Display im Format von 16:10 ist zudem nur etwa ein halber Finger. Zusammen mit dem Gewicht von 850 g ergibt sich ein äußerst transportables Format.

Allerdings solltet Ihr beim mobilen Arbeiten eine andere Handhabung als bei klassischen Notebooks erwarten. Denn das Scharnier der Tastatur hat keinen Widerstand. Daher verfügt das iWork GT Ultra an der Rückseite über ein robustes Metallscharnier, mit dem sich das Tablet bis zu 155° aufstellen lässt. Der Vorteil ist dabei, dass Ihr das Tablet auch ohne Tastatur hinstellen könnt.
Die Verarbeitungsqualität ist zudem insgesamt hoch. Das Gehäuse des Tablets besteht wie beim Vorbild von Microsoft aus einer Aluminiumlegierung und es ist eine Displayschutzfolie vorinstalliert. Die Tastatur reicht qualitativ allerdings nicht an die des Surface-Tablets heran. Sie ist recht klapprig und auch das integrierte Touchpad war uns im Test zu schwammig. Besonders ärgerlich: Bei jedem Tastendruck wird das Touchpad ausgeschaltet und geht erst nach einer Sekunde wieder an. Das soll wohl versehentliche Berührungen während des Tippens verhindern, stört beim Arbeiten jedoch ungemein.

Interessanter ist da der kostenfreie Bedienstift. Er besteht zwar komplett aus Kunststoff, bietet dafür aber einen cleveren integrierten USB-C-Anschluss zum Aufladen. Dabei erkennt das Display den Stift schon vor der Berührung. Wir finden also eine Lösung mit Digitizer vor – klasse!
13-Zoll-Display mit Touch-Funktionalität
Der Bildschirm des iWork GT Ultra ist berührungsempfindlich und misst 13 Zoll. Dabei bietet es dank einer Auflösung von 2.560 x 1.600 px eine hohe Pixeldichte von 232 ppi. Inhalte stellt es dementsprechend schön scharf dar. Die Helligkeit könnte mit maximal 500 Nits hingegen heller sein. Für das Arbeiten im Freien ist das Gerät daher weniger geeignet.

Auch die Bildwiederholrate von 60 Hz ist im Vergleich zu anderen Tablets nicht überragend. Bedeutet: So flüssig wie bei einem iPad oder bei vielen Android-Tablets sind Inhalte nicht. Dafür bekommen wir hier ein vollwertiges Betriebssystem.
Software: Windows 11 Home bereits vorinstalliert
Denn: Vorinstalliert kommt das Alldocube iWork GT Ultra mit Windows 11 Home daher. Es eignet sich also ideal für den Büro- oder Homeoffice-Alltag rund um die gängigen Word-Programme und andere Anwendungen. Ebenfalls praktisch: Die Tastatur verfügt dabei bereits über eine Copilot-Taste, mit der sich der Sprachassistent von Windows direkt erreichen lässt. Leider ist mit WPS Office allerdings eine Bloatware vorinstalliert. Sie lässt sich jedoch fix deinstallieren.
Leistung & Ausstattung im Check
Das verwendete SoC ist ein Mittelklasse-Chip aus dem Winter 2023. Dieser arbeitet mit vier Performancekernen und acht Effizienzkernen. Gepaart wird die CPU mit einer GPU sowie einer Netzwerkkarte, die WiFi 6E sowie Support für Thunderbolt 4 bietet. Die Anschlüsse sehen wie folgt aus:
- Links: 2 x USB-C mit USB 3.1
- Rechts: 1 x USB-A mit USB 3.0
- Unten: Pogo-Pins für Tastatur
Die USB-C-Anschlüsse unterstützen DisplayPort. Dementsprechend lässt sich das Tablet ebenso an USB-C-Displays verwenden. Trotz der geringen Dicke einen vollwertigen USB-A-Anschluss zu haben, ist durchaus praktisch. Peripherie oder USB-Hubs lassen sich so von älteren Notebooks weiterverwenden.

In der Praxis empfanden wir unsere Ausstattung mit 16 GB RAM und 1 TB internem Speicher für den Büroalltag als ausreichend. Allerdings fiel auf, wie konstant die Lüfter des 2-in-1-Tablets selbst beim Surfen mit Mozilla Firefox aufdrehen mussten. Das Geräusch ist deutlich hörbar und nervt nach einiger Zeit. Die obere Rückseite des Tablets ist zudem immer spürbar warm.
Dieser Eindruck verstärkt sich, sobald das Tablet stärker arbeiten muss. Die Sims 4 aus 2019 schafft das iWork GT Ultra sogar in 4K auf hohen Grafikeinstellungen. Auch einfache Bildbearbeitungen oder das Entwickeln von RAW-Fotos schafft das Tablet. Das ist stark – gleichzeitig erwärmt sich das Gerät bei so intensiven Aufgaben umso mehr.
Wie lang hält der Akku?
Für einen weiteren Kompromiss sorgt das schlanke Design des iWork GT Ultra beim Akku: Er misst nur 42.72 Wh und hält dementsprechend nicht allzu lange durch. Bei der Bildbearbeitung in Adobe Lightroom hielt der Akku etwa drei Stunden durch. Bei seichteren Arbeiten sind etwa fünf Stunden drin. Für einen ganzen Arbeitstag müsst Ihr das Convertible also zwangsläufig an eine Steckdose stöpseln. Ein Pluspunkt jedoch: Das Gerät unterstützt Schnellladen mit bis zu 65 W – ein passendes 100-W-Ladegerät wird dafür direkt mitgeliefert.
Fazit zum Alldocube iWork GT Ultra
Mit einer fantastischen Tragbarkeit und seinem soliden 2-in-1-Design ist das iWork GT Ultra von Alldocube eine interessante Alternative zu Tablets und Notebooks. Dabei ist die Möglichkeit, vollwertige Betriebssysteme wie Windows oder Linux zu installieren, ein klarer Vorteil. Windows 11 stellt das iWork GT Ultra auch durchaus flüssig dar. Mobiles Arbeiten funktioniert so sehr gut.

Im Test fielen dabei vor allem das scharfe Display, die solide Anschlussvielfalt und das kompakte Format positiv auf. Die konstante Aktivität des Lüfters, die trotzdem hohe Gehäusewärme und die etwas klapprige Tastatur müssen wir allerdings als Kritikpunkte anmerken. Alles in allem kann sich das iWork GT Ultra Convertible aber insbesondere für den mobilen Büroalltag, bei dem man etwa häufig den Arbeitsplatz und -ort wechseln muss, wirklich lohnen.
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Alldocube.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Ecovacs Deebot T90 Pro Omni im Test
Ecovacs greift die Mittelklasse an, und wie! Denn der neue Deebot T90 Pro Omni bietet viele Oberklasse-Funktionen zu einem überraschenden Preis. Wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, zeigt der Test.
- Gute Saugleistung, vor allem auf Teppichen
- Flacher Saugroboter
- Wischwalze sorgt für ein gutes Wischergebnis
- Station mit Wartungsfunktionen
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Schwächen bei der Navigation
Mit dem T90 Pro Omni beweist Ecovacs, dass sie zu den besten Herstellern gehören, was die Teppichreinigung angeht.
Mit dem Deebot T90 Pro Omni bringt Ecovacs einen weiteren flachen Saugroboter mit Wischwalze auf den Markt. Nicht nur die effiziente Wischfunktion soll für Aufsehen sorgen, sondern auch der Preis des Saug- und Wischroboters.
Design und Verarbeitung des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni
Auf den ersten Blick sieht der T90 Pro Omni wie jeder andere Ecovacs-Saugroboter aus. Weil Ecovacs auf einen klassischen Navigationsturm verzichtet, misst der Roboter gerade einmal 9,8 cm. Auf eine schwenkbare Seitenbürste verzichtet der Hersteller ebenfalls. Dafür gibt es aber wieder eine Wischwalze, die um satte 50 Prozent größer als beim Vorgänger ist. Sie kann intuitiv nach außen fahren, um etwa Ecken gründlich zu schrubben.

Auch bei der Station gibt es das gewohnte Bild. Sie misst 33,8 x 45,9 x 50 cm. Besonders hochwertig wird sie durch die neue Textur, die der Station einen luxuriösen Look verleiht. Im Dock stecken zwei Wassertanks, einer für sauberes Wasser und ein Schmutzwasserbehälter. Auf eine automatisierte Putzmittelzufuhr wird hier verzichtet. An Funktionen mangelt es der Station nicht. An Bord sind eine Absaugfunktion, sowie die Wäsche und Trocknung der Wischwalze.
Die Einrichtung des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni geht in der Praxis zügig. Ihr benötigt lediglich das WLAN-Passwort und Eure Mailadresse für die Registrierung. Ihr könnt den QR-Code unter der Haube scannen, um den Roboter schneller in der App hinzuzufügen. Anschließend folgt Ihr den Einrichtungsschritten in der App, bis der T90 Pro Omni für die Kartierung startklar ist.
Ecovacs-Home-App im Detail
Ecovacs schafft es in der App, Übersichtlichkeit und viele Funktionen zu kombinieren. Alle Reinigungsfunktionen findet Ihr im Startmenü. Hier legt Ihr die Saugstufe und die Wasserdurchflussrate fest. Außerdem steuert Ihr die Wartungsfunktionen der Servicestation. Im Laufe der Reinigung seht Ihr laufend den Live-Standort des Roboters, um zu wissen, wo der Roboter bereits sein Unwesen getrieben hat. In den weiteren Einstellungen gibt es außerdem Möglichkeiten, die Navigation anzupassen. Gut ist zudem, dass Ihr auf einen Blick seht, wie lange sämtliche Einzelteile noch eingesetzt werden können.

Saug- und Wischleistung des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni
Satte 30.000 Pa integriert Ecovacs in den Saugroboter, der 799 Euro kostet. In dieser Preisklasse werdet Ihr keinen Saugroboter finden, der auch nur im Ansatz an diese Saugkraft rankommt. Zusätzlich gibt es wieder eine Spezialbürste, in der sich keine Tier- oder Menschenhaare verheddern. Das Resultat auf Hartböden kann sich sehen lassen. Hier lässt der Roboter nur an sehr wenigen Stellen Haferflocken liegen.
Darüber hinaus überrascht das Saugergebnis in Ecken. Denn auch ohne ausfahrbare Seitenbürste, gelangt der Roboter besser in die Ecken und weitere schwer erreichbare Stellen, als man das erwarten würde. Besonders gut gefällt mir, wie der Sauger um Tisch- und Stuhlbeine putzt, sofern er diese rechtzeitig erkennt, aber dazu mehr im Laufe des Testberichts.
Für den Wischvorgang setzt Ecovacs beim T90 Pro Omni auf eine Wischwalze. Und das zahlt sich im Alltag aus, denn die Leistung wirkt nicht wie von einem Saugroboter für unter 1.000 Euro. Erst kürzlich habe ich den Roborock Qrevo Curv 2 Flow (Test) getestet und behauptet, dass jede Wischfunktion so sein sollte, wie bei diesem Roborock-Saugroboter. Die des T90 Pro Omni ist ähnlich, mit nur wenigen Unterschieden. Außerdem praktisch: Die Walze kann nach außen ausfahren. Damit bleiben selbst Ecken nicht vor der Rollwalze sicher.

Solide Navigation im Alltag – mit einem Haken
Hinsichtlich der Navigation zeigt der neue Ecovacs-Saugroboter Licht und Schatten. Denn in der Praxis zeigt er Probleme bei der Hinderniserkennung. Vor allem gegen Stuhl- oder Tischbeine fährt der T90 Pro Omni regelmäßig. Das überrascht, denn sobald es um Teppiche geht, funktioniert alles einwandfrei. Hier hebt der Roboter die Wischwalze rechtzeitig an, um Teppiche nicht zu befeuchten. Davon abgesehen, ist die Saugleistung auf sämtlichen Teppichen spitze. Ecovacs beweist einmal mehr, dass sie zur Elite gehören, was die Teppichreinigung angeht.
Während des gesamten Testzeitraums hatten wir nie das Gefühl, dass der Akkuverbrauch ein Schwachpunkt ist. Natürlich kommt es darauf an, wie viel Ihr dem Roboter „zu tun gebt“. Also wie viele Hindernisse der Roboter umkurven oder wie viele Türschwellen er meistern muss. Aber: Eine komplette Akkuladung reichte bei uns für eine 100-m²-Wohnung, und das bei den jeweils leistungsstärksten Modi wohlgemerkt.

Ein weiterer Pluspunkt: Durch die Omni-Station, gibt es auch im Nachgang nichts für Euch zu tun. Denn die Station übernimmt die gesamte Wartung des Roboters. Hier setzen die Absaugfunktion sowie die Wäsche und Trocknung der Wischwalze ein.
Fazit: Lohnt sich der Kauf des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni?
Ja, denn für eine UVP von 799 Euro werdet Ihr nur wenige Saugroboter mit diesem Preis-Leistungs-Verhältnis finden. Kommen dann Richtung Prime Day oder Black Friday noch ordentliche Rabatten dazu, lohnt sich der Kauf umso mehr. So oder so beweist Ecovacs mehrere Dinge. Zum einen bestätigen sie Ihr Ansehen in Bezug auf die Teppichreinigung. Hier sind sie im Saugroboter-Markt ganz vorn. Und zum anderen ist der T90 Pro Omni ein eindrucksvoller Beweis, dass auch Saugroboter unter der 1.000-Euro-Marke viel Leistung bieten.
Einzig bei der Navigation gibt es Schwächen. Ansonsten bietet Euch Ecovacs ein gutes Gesamtpaket mit dem T90 Pro Omni. Wie schon erwähnt kostet der Ecovacs Deebot T90 Pro Omni nach unverbindlicher Preisempfehlung 799 Euro.
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CB-Funk-Podcast #160: Xbox „Project Helix“ mit FSR Diamond und Linux vs. Windows

Jan und Fabian besprechen Microsofts Pläne für die nächste Xbox und was AMD mit RDNA 5 und FSR Diamond beisteuern wird. Außerdem geht es im Podcast um neue Linux-Benchmarks mit GeForce und Radeon und ein CPU-Refresh mit mehr Kernen für Intel Core Ultra 200S.
CB-Funk: Die einhundertsechzigste Episode
Die nächste Xbox wird bei Microsoft aktuell als „Project Helix“ entwickelt und kommt mit FSR Diamond und „DirectX 13“, was womöglich neue RDNA-5-Hardware von AMD voraussetzt. Das ging jetzt etwas schnell? Dann ist diese Episode von CB-Funk genau die richtige, denn Fabian und Jan gehen noch einmal im Detail durch, was Microsoft und AMD die Tage angekündigt haben – und wie das mit der PlayStation 6 zusammenhängen könnte.
Danach geht es um die neuen Windows-vs-Linux-Gaming-Benchmarks von Wolfgang mit Mesa 26, bevor Intels Arrow Lake-Refresh alias Core Ultra 200S Plus das Licht ausmacht. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf eure Kommentare!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
CB-Funk bei Spotify, Apple, Amazon und Deezer
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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Die beste Dystopie der letzten Jahre geht weiter
Wenn die stählernen Türen der Unterwelt sich wieder knarrend in Bewegung setzen, wisst Ihr genau, was die Stunde geschlagen hat. Ein massives Mysterium unserer Zeit steht kurz vor der entscheidenden Enthüllung. Die Luft wird dünner und die Wahrheit ruft.
Die bedrückende Atmosphäre von Silo hat Millionen von Zuschauern weltweit in ihren Bann gezogen. Doch lange Zeit blieben Fans im Dunkeln darüber, wann mit der Fortsetzung der Erfolgsserie zu rechnen ist. Apple TV+ bricht nun das Schweigen rund um sein gigantisches Science-Fiction-Epos. Während andere Produktionen oft jahrelang im dunklen Kämmerlein verschwinden und treue Fans auf eine harte Geduldsprobe stellen, drückt das Team hinter diesem dystopischen Meisterwerk mächtig aufs Gaspedal. Hauptdarstellerin Rebecca Ferguson brachte kürzlich Licht ins Dunkel und verkündete den heiß ersehnten Startzeitraum für die dritte Staffel. Und nicht nur für die dritte Staffel gibt es erfreuliche Neuigkeiten.
Silo: Ein cleverer Schachzug der Produzenten
Jetzt haben wir unseren ersten handfesten Hinweis direkt von der Quelle! Bei einem Auftritt in der TODAY Show zusammen mit Cillian Murphy, um Peaky Blinders: The Immortal Man zu promoten, lieferte Hauptdarstellerin Rebecca Ferguson, ein Zeitfenster für den Release der 3. Staffel von Silo. Auf die Frage von Moderator Craig Melvin, wann wir die 3. Staffel von Silo zu sehen bekommen, antwortete Ferguson: „Diesen Sommer. Freut ihr euch?“ Auf die Nachfrage nach weiteren Details fuhr Ferguson fort: „Ich kann euch kein genaues Datum nennen. Ich weiß es nicht. Aber es wird im Sommer sein, dann erscheint sie.“
Der kommende Sommer 2026 wird für Euch ein wahres Fest der Spannung. Die schnelle Rückkehr auf die heimischen Bildschirme ist dabei kein bloßer Zufall, sondern das Ergebnis einer effizienten Produktionsstrategie. Die Verantwortlichen haben verstanden, dass zähe Wartezeiten das Interesse des Publikums massiv schädigen können. Anstatt nach dem Ende der zweiten Staffel im Januar 2025 eine künstlerische Pause einzulegen, liefen die Kameras einfach weiter. Diese Planung garantiert nun eine zügige Fortsetzung der Handlung ohne längere Unterbrechungen.
Eine Besonderheit sticht bei dieser Produktion deutlich hervor. Die vierte und gleichzeitig finale Staffel ist ebenfalls bereits komplett abgedreht. Diese Entscheidung beweist ein tiefes Verständnis für narrative Strukturen. Die Romanvorlage von Hugh Howey bietet ein klares Ende. Anstatt die Handlung künstlich in die Länge zu ziehen und Eure Zeit mit unnötigen Füllepisoden zu verschwenden, steuert die Geschichte nun zielstrebig auf ihren Höhepunkt zu. Für Euch bedeutet das: Die Chancen stehen gut dafür, dass Ihr ein rundes und durchdachtes Finale erleben werdet. Eines, das der komplexen Welt hinter Silo gerecht werden kann.
Die literarische Basis schützt vor Fehltritten
Eine der größten Herausforderungen bei Buchadaptionen ist die richtige Verteilung der Charaktere. Die kommende Staffel steht genau vor diesem narrativen Problem. Die Vorlage kombiniert darum die Bücher Shift und Dust. Das zweite Buch Shift widmet sich primär völlig neuen Figuren, was bei einer strikten Umsetzung zur Folge hätte, dass Eure liebgewonnenen Hauptfiguren aus Silo 18 für eine gesamte Staffel fast unsichtbar wären. Die Serienmacher haben dieses Risiko erkannt und eine clevere Lösung gefunden.
Indem sie die Ereignisse der beiden Romane geschickt miteinander verweben, bleibt der Fokus auf Juliette Nichols und ihrem Umfeld erhalten. Ihr müsst also nicht auf die fantastische schauspielerische Leistung von Rebecca Ferguson verzichten. Diese narrative Entscheidung bewahrt die Serie davor, ihren emotionalen Kern zu verlieren. Die Mischung aus etablierten Sympathieträgern und frischen Konflikten wird die Qualität der Handlung laut der Hauptdarstellerin sogar noch weiter steigern. Man darf also gespannt sein, ob die dritte Staffel den hohen Erwartungen gerecht werden kann.
Spekulationen um den genauen Termin
Obwohl das exakte Veröffentlichungsdatum noch unter Verschluss liegt, lässt der aktuelle Sendeplan des Anbieters fundierte Rückschlüsse zu. Die Plattform veröffentlicht ihre hochkarätigen Zukunftsvisionen traditionell nacheinander, um Überschneidungen zu vermeiden. Zunächst startet im Frühjahr die neue Staffel von For All Mankind, dicht gefolgt von dem dazugehörigen Ableger Star City. Da dieser Ableger voraussichtlich bis Mitte Juni läuft, ist der Weg für Eure Rückkehr in den Bunker ab Ende Juni oder spätestens im Juli frei.
Dieser Rhythmus zeigt deutlich, wie strategisch moderne Streamingdienste Eure Aufmerksamkeit bündeln. Anstatt den Markt mit Inhalten zu fluten, wird jedem großen Werk der nötige Raum zur Entfaltung geboten. Ihr profitiert von dieser Taktik durch ein durchgehend hochwertiges Programmangebot ohne lange Pausen. Die schnelle Schlagzahl bei der Produktion dieses dystopischen Hits bleibt eine lobenswerte Ausnahme in einer Branche, in der mehrjährige Pausen zwischen Staffeln keine Seltenheit mehr sind. Bereitet Eure Heimkinos vor, denn der Abstieg in die Tiefe steht unmittelbar bevor.
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