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Durch Werbung: AfD-Abgeordnete machten mit Bundestagsreden bei YouTube Kasse


Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) kritisiert die offenbar wieder eingestellte Praxis von AfD-Bundestagsabgeordneten, mit der Veröffentlichung von Bundestagsreden bei YouTube Werbeeinnahmen zu generieren. „Als Vorsitzende der Rechtsstellungskommission und Abgeordnete halte ich es für problematisch und unzulässig, wenn Abgeordnete mit der Veröffentlichung von Plenarreden auf Social-Media-Kanälen Einnahmen aus Werbung erzielen“, sagte sie der Welt und dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Mit der Abgeordnetenentschädigung seien alle mandatsbezogenen Tätigkeiten abdeckt. Dies habe der Gesetzgeber auch so geregelt.

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Lindholz fügte hinzu: „Aus meiner Sicht ist es vollkommen klar, dass für Plenarreden keine zusätzlichen Einkünfte erzielt werden dürfen. Dieser Auffassung, die die Fraktionen teilen, hat sich auch die AfD angeschlossen und wird in Zukunft keine Monetarisierung von Social-Media-Beiträgen mit parlamentarischem Bezug vornehmen.“

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Brandner, hatte nach einer Sitzung der Rechtstellungskommission des Bundestags-Ältestenrates eine Stellungnahme abgegeben, die dem RND (Paywall) vorliegt. Darin heißt es, die AfD-Bundestagsfraktion schließe sich „aus Gründen der Praktikabilität der Auffassung an, dass eine Monetarisierung von Beiträgen mit parlamentarischem Bezug durch Mitglieder des Bundestages auf Social-Media-Kanälen nicht erfolgt. Die bisherigen Fälle unserer Fraktion sind nach unserer Einschätzung inzwischen sämtlich erledigt; eine Monetarisierung findet in keinem Falle (mehr) statt.“

Aus AfD-Kreisen hieß es laut RND, es habe sich nur um „zwei oder drei“ Abgeordnete gehandelt, darunter Brandner selbst. Die Beträge seien von den Abgeordneten zurückerstattet worden. Der Welt sagte ein Sprecher der AfD-Fraktion: „Der Fraktion waren entsprechende Praktiken nicht bekannt, da die Verantwortung für die Veröffentlichung von Videos auf den Kanälen der Abgeordneten nicht in der Zuständigkeit der Fraktion liegt. Die AfD-Fraktion rät ihren Mitgliedern, politische Videos nicht zu monetarisieren.“

Brandner selbst kündigte in der Zeitung Junge Freiheit an, sämtliche Einnahmen, die er mit seinem YouTube-Account verdiente, an die Bundestagsverwaltung zurückzuzahlen. Die Monetarisierung seines Accounts habe 2024 begonnen. Insgesamt geht es Medium zufolge um rund 15.000 Euro. „Den konkreten Betrag hatte ich als Rücklage für Rechtsstreitigkeiten zur Verteidigung der Meinungsfreiheit vorgesehen. Meine Kosten in dem Zusammenhang gehen in den hohen fünfstelligen Bereich“, betonte Brandner.

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Brandner sagte, nachdem er die Einkünfte der Bundestagsverwaltung gemeldet habe, möglicherweise verspätet, habe die Bundestagsverwaltung nach der genauen Bezeichnung der Tätigkeit gefragt und anschließend mögliche Verstöße gegen das Abgeordnetengesetz zur Sprache gebracht. Das habe er zum Anlass genommen, den Sachverhalt in der Rechtsstellungskommission des Parlaments nach seiner Erinnerung zweimal zu thematisieren. Rückblickend sagte Brandner, „die Zweifel, die ich nun nachträglich habe, hätten bereits vorher bei mir vorhanden sein sollen“.

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(afl)



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(ilk)



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„Factorio“: Mit Version 2.1 endet die aktive Weiterentwicklung


Das kommende Update 2.1 wird der letzte große Patch für „Factorio“ sein, hat Entwickler Wube Software in einem Blogeintrag mitgeteilt. Danach will das tschechische Studio zur Langzeitpflege der Sci-Fi-Fabriksimulation wechseln.

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Im Blog-Eintrag schreibt das Studio, nach dem Update 2.1 werde man sich auf Bugfixes, Plattformkompatibilität und Modding-Verbesserungen konzentrieren. „Wir sind der Meinung, dass wir einen guten Punkt erreicht haben, um die aktive Gameplay-Entwicklung abzuschließen“, heißt es darin.

Update 2.1 soll Komfort-Verbesserungen, kleinere neue Features, Bugfixes und Spielpolitur enthalten. Neue Planeten, Feinde oder Forschungsbäume werde es nicht geben. Das Studio gibt sich insgesamt mit dem aktuellen Stand des Spiels zufrieden, Progression und Balance stimmten weitgehend.

Nach einer abschließenden Closed-Beta-Phase soll 2.1 bis Ende Juni als Experimental-Version bereitgestellt werden. Wer das Update testen möchte, muss es über Steam manuell aktivieren. Die Testphase vor dem Release soll Mod-Autoren ausreichend Zeit geben, ihre Mods für den noch nicht terminierten finalen Release von 2.1 anzupassen.

„Factorio“ erschien im Februar 2016 im Early Access und wurde im August 2020 als Version 1.0 veröffentlicht. Im Oktober 2024 erhielt das Spiel mit dem Release von „Space Age“ und dem 2.0-Update eine große Erweiterung: „Space Age“ fügte vier neue Planeten hinzu, die jeweils eigene Mechaniken mitbringen.

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„Factorio“ gehört zu den ersten und erfolgreichsten Fabriksimulationen – viele sehen in dem Titel den Urvater des Genres, dem heute Dutzende Spiele nacheifern. Aus der Vogelperspektive errichten Spieler Fabriken, Fließbänder und Logistikketten, um Rohstoffe zu High-Tech-Produkten zu verarbeiten. Das Spiel ist bekannt für seine kompromisslose Komplexität. Im Gegensatz zum ebenfalls beliebten „Satisfactory“ spielt zudem die Verteidigung der Basis gegen Alien-Viecher eine wichtige Rolle.

Wube arbeitet eigenen Angaben zufolge bereits an neuen Spielprototypen, nennt dazu bisher aber keine weiteren Details.


(dahe)



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Bluetooth-Lautsprecher namens „Bomb“: Flugzeug macht über dem Atlantik kehrt


In den USA musste ein Flugzeug umdrehen und zum Startflughafen zurückkehren, weil der Name eines Bluetooth-Geräts als Sicherheitsrisiko gewertet wurde und das Gerät trotz mehrmaliger Aufforderung nicht ausgeschaltet wurde. Das berichtet die Nachrichtenseite NJ.com unter Berufung auf die für den Betrieb von Flughäfen zuständige Port Authority of New York and New Jersey sowie Berichte von Betroffenen. Flug 236 von United Airlines mit 190 Passagieren an Bord war demnach am Samstag vom Flughafen Newark in Richtung Palma de Mallorca gestartet und Stunden später zurückgekehrt.

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Laut einem weiteren Medienbericht war es ein 16-jähriger Passagier, der den gefunkten Namen seines Bluetooth-Lautsprechers „Bomb“ genannt und das Gerät nicht ausgeschaltet hat.

Wie NJ.com unter Berufung auf verschiedene Berichte zusammenfasst, war das Flugzeug etwa eine Stunde in der Luft, als die Passagiere per Durchsage aufgefordert wurden, alle Bluetooth-Geräte sofort auszuschalten. Auf Reddit hat ein angeblich betroffener Mitreisender ausgeführt, dass mehrere weitere Warnungen gefolgt seien, verbunden mit der Drohung, dass andernfalls ein Rückflug nötig sein würde. Der wurde schließlich durchgeführt und in Newark mussten die Passagiere aussteigen und erneut die Sicherheitskontrollen durchlaufen. Erst Stunden später konnte das Flugzeug demnach wieder starten. Es habe Mallorca schließlich erreicht.

Das Flugportal AirLive berichtet unter Berufung auf Mitschnitte der Kommunikation von Fluglotsen, dass der 16-Jährige seinem Bluetooth-Lautsprecher den Namen „Bomb“ als Scherz gegeben habe. Der Name seines Lautsprechers sei auf den Geräten seiner Mitreisenden und der Crew aufgetaucht.

Weiteren Berichten zufolge habe die Crew Flugreisende aufgefordert, ihre Geräte abzuschalten. Während die meisten Mitreisenden der Aufforderung zum Abschalten ihrer Geräte nachgekommen seien, sei der Begriff „Bomb“ aber nicht aus der Geräteliste verschwunden. In der Kabine hätten viele nur gemeint, dass dieser „kleine Witz“ allen an Bord die Reise verdorben habe, heißt es auf Reddit. United Airlines hat gegenüber US-Medien nur erklärt, dass der Flug zurückgekehrt sei, um einem möglichen Sicherheitsproblem nachzugehen.


(mho)



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