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Ein Party-Streich mit tödlichen Folgen: Seven Dials begeistert
Ein ländliches Anwesen, eine ausgelassene Party und ein harmlos gemeinter Scherz – doch am nächsten Morgen ist nichts mehr wie zuvor. Ein neuer Krimi entfaltet sein Rätsel langsam, elegant und mit britischem Understatement.
Manchmal braucht es keine zehn Staffeln, um Spannung zu erzeugen. Ein einziger Abend reicht, wenn das Setting stimmt. Genau hier setzt eine neue Miniserie an, die aktuell die Charts bei Netflix erklimmt und Lust auf Detektivarbeit macht. Sie eignet sich perfekt für Fans von klassischen Mordrätseln und basiert auf der Romanvorlage einer bekannten Krimiautorin.
Ein Mordfall im England der 1920er
Die Geschichte von Agatha Christie’s Seven Dials führt Euch ins England des Jahres 1925. Nach einer Party auf einem abgelegenen Anwesen stirbt ein junger Mann aus dem Umfeld der Gastgeber – scheinbar grundlos. Doch schnell wird klar: Ein harmloser Streich mit sieben Weckern ist der Schlüssel zu einem weit größeren Geheimnis. Im Mittelpunkt steht Lady Eileen „Bundle“ Brent, eine junge Frau mit scharfem Verstand und ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Statt auf Action setzt die Serie auf Atmosphäre, Dialoge und das langsame Entwirren von Motiven – ganz im Geist klassischer Kriminalliteratur.
Bekannte Gesichter, klassische Rollen
Die Ermittlerin wird gespielt von Mia McKenna-Bruce, die der Rolle eine neugierige, moderne Note verleiht. Unterstützung, und gelegentlich Gegenwind, bekommt sie von prominenten Namen: Helena Bonham Carter verkörpert ihre Mutter mit herrlich exzentrischer Eleganz, während Martin Freeman als Superintendent Battle für nüchterne Polizeiarbeit steht. Diese Mischung aus Charisma und Zurückhaltung sorgt dafür, dass jede Szene wie ein Puzzleteil wirkt: klein für sich gesehen, entscheidend im Gesamtbild.
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Seven Dials ist perfekt für einen ruhigen Krimi-Abend
Mit nur drei Episoden à rund 55 Minuten eignet sich die Miniserie ideal für einen konzentrierten Serienabend. Kein Längenfüller, kein Cliffhanger-Zwang, stattdessen ein geschlossenes Rätsel, das Euch Schritt für Schritt tiefer hineinzieht. Kein Wunder also, dass der Titel kurz nach dem Start bereits einen Platz in den Top 3 der Netflix-Seriencharts erobert hat. Wer klassische Whodunits mag und Freude daran hat, Hinweise selbst zu deuten, findet hier genau die richtige Mischung aus Nostalgie und moderner Inszenierung.
Rätselspaß statt Dauerbeschallung
„Seven Dials“ ist kein Krimi für den Second Screen. Die Serie fordert Aufmerksamkeit, belohnt sie aber mit clever gesetzten Wendungen und einem Finale, das rückblickend jedes Detail neu einfärbt. So, wie es sich für das klassische Mordrätsel gehört. Wenn Ihr also Lust auf einen stilvollen Mordfall habt, der mehr mit Köpfchen als mit Tempo punktet, solltet Ihr diesen Netflix-Neuzugang nicht verpassen.
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RTX 50 wird teurer*: Nvidia soll das Programm für MSRP-Modelle eingestellt haben
Nvidia soll das Programm, mit dem „MSRP-Modelle“ bei Partnern möglich gemacht werden sollten, beendet haben. Das berichtet Roman Hartung. Die bis dato günstigsten Custom-Designs dürften damit noch teurer werden – den MSRP (UVP) haben sie zuletzt aber ohnehin nur noch selten gesehen. ComputerBase erklärt die Hintergründe.
Der UVP erklärt
Der unverbindliche Verkaufspreis (UVP, engl.: MSRP, Manufacturer’s Suggested Retail Price) ist ein Preis, den ein Hersteller dem Handel öffentlich als Verkaufspreis an den Kunden empfiehlt. Der Hersteller selbst verkauft das Produkt an den Handel zu einem – in der Regel – niedrigeren Preis. Verlangt der Händler den UVP, sollte er nach Abzug der Kosten für das Produkt und seiner eigenen Kosten mit einer angemessenen Marge rechnen können. Der UVP ist eine Empfehlung, kein Händler muss ihn übernehmen – die Vorgabe eines Verkaufspreises ist illegal.
Besonders wichtig ist der UVP für den Hersteller, weil er von Kunden als „der offizielle Preis“ für ein Produkt, ja eine ganze Produktklasse angesehen wird – also als der Preis, den ein Produkt kosten „sollte“. Der UVP ist daher, auch wenn Hersteller ihn nicht vorgeben dürfen, ein wichtiges Marketing-Instrument.
Die UVP-Modelle erklärt
In Zeiten von Generation zu Generation stetig steigender Grafikkarten-Preise infolge immer höherer Kosten für die Eingangskomponenten haben AMD und Nvidia zuletzt versucht, den UVP – und damit für viele Kunden den offiziellen Preis – so niedrig wie möglich zu halten. Nvidia tut das einerseits mit der eigenen Founders Edition, die (allerdings nur sporadisch) über den eigenen Shop verkauft wird, beide tun es mit „MSRP-Modellen“ bei den Partnern. Ihr Test durfte zuletzt immer einen Tag früher erscheinen, um diesen Preis öffentlichkeitswirksam als den Einstiegspreis zu setzen.
Allerdings war der UVP zuletzt so niedrig angesetzt, dass Partner nach dem Kauf der GPU-Speicher-Bundles bei AMD oder Nvidia, den Kosten für die anderen Komponenten, Fertigung, Entwicklung, Marketing etc. pp. nicht in der Lage gewesen sein sollen, die „MSRP-Modelle“ über Zwischenhändler dann auch zum UVP am Markt zu platzieren. Der offizielle UVP war zu niedrig angesetzt, er war schlichtweg nicht wirtschaftlich umsetzbar. Andere Custom-Designs waren deshalb in der Regel auch deutlich teurer.
UVP nur mit FE oder Subventionen
Um dennoch Grafikkarten zum UVP im Handel zu sehen und damit den offiziellen, niedrigeren Preis zu setzen, soll Nvidia über ein Marketing-Programm („OPP“) Herstellern finanziell unter die Arme gegriffen haben, damit sich der Verkauf der MSRP-Modelle doch rechnet. Mutmaßlich gab es für jedes MSRP-Modell, das zu einem Preis unterhalb der Kosten an den Handel verkauft wurde, eine Gutschrift. Bei AMD dürfte ein ähnliches Programm existieren oder existiert haben, über das AMD wiederholt Herstellern helfen wollte, damit RX 9000 zum UVP im Handel steht. Denn Gerüchten zufolge waren auch bei RX 9000 die Kosten zu hoch, um sie inklusive Handelsmarge unter dem offiziellen UVP zu halten.
* Was bedeutet das jetzt?
Die laut Roman Hartung von zwei Quellen in der Industrie bestätigte Einstellung des OPP-Programms durch Nvidia dürfte zur Folge haben, dass die damit bis dato subventionierten Modelle überproportional teurer werden. Denn nicht nur wird deren Fertigung aktuell von Woche zu Woche kostspieliger, es fallen eben auch die Subventionen weg.
- Nvidia Grafikkarten-Deals: Hier gibt es GeForce RTX 5000 noch „günstig“ zu kaufen
Dabei ist allerdings nicht einmal klar, was der aktuelle offizielle niedrigste UVP für die Custom-Designs der RTX-50-Serie ist. Nvidia hat im letzten Jahr zweimal den Euro-UVP angepasst, weil der US-Dollar gegenüber dem Euro stark nachgelassen hat. Aber das hat sich offiziell immer nur auf die eigenen Founders Editions bezogen.
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Arbeitet Apple am nächsten iPhone-Moment?
Ein kleines, smartes Gadget im AirTag-Format soll Gerüchten zufolge Apples großer KI-Wurf werden: Ein „Pin“, der an der Kleidung hängt, Eure Umgebung beobachtet – und Euch per KI durchs Leben coachen soll. Wir verraten Euch, was bislang zu dem Device bekannt ist.
Was kommt eigentlich nach dem iPhone? Gerüchten zufolge wagt sich das Unternehmen an ein tragbares, bildschirmloses KI-Gerät und damit auf ein Terrain vor, das für andere Tech-Pioniere zum Minenfeld wurde. Es ist ein hochriskantes Spiel, das nicht nur die Lücke zu Konkurrenten wie OpenAI schließen, sondern auch die Zukunft der persönlichen Computertechnologie neu definieren soll – weg vom Bildschirm, hin zu einer unauffälligen, umgebungsbezogenen KI. Doch wie genau soll dieses geheimnisvolle Gerät aussehen?
Die Gerüchte im Detail: So soll der AI Pin aussehen
Die durchgesickerten Infos (Quelle ist The Information) zeichnen ein überraschend konkretes Bild des geplanten AI Pins. Das Design wird als eine flache, kreisförmige Scheibe aus Aluminium und Glas beschrieben, die in ihrer Größe einem AirTag ähnelt, aufgrund der verbauten Komponenten jedoch etwas dicker ausfallen dürfte.
Im Inneren verbirgt sich laut den Berichten eine für die Größe bemerkenswerte technische Ausstattung: An der Vorderseite sind zwei Kameras geplant – eine Standard- und eine Weitwinkellinse –, um die Umgebung zu erfassen. Für die Audio-Interaktion sind drei Mikrofone und ein Lautsprecher vorgesehen. Im Gegensatz zu manchen Konkurrenzprodukten soll Apples Pin zusätzlich über einen physischen Knopf an der Seite verfügen. Geladen wird das Gerät voraussichtlich über eine magnetische, kabellose Schnittstelle, die stark an das bewährte Ladesystem der Apple Watch erinnert.

Softwareseitig soll das Gadget auf eine neue Siri-Version setzen, die Apple mit iOS 27 als Chatbot-Variante einführen will – inklusive enger Verzahnung mit Apple Intelligence und dem Gemini-Modell von Google.
Wann könnte das Gerät kommen – und kommt es überhaupt?
Beim Zeitplan bleibt die Quelle vorsichtig. Intern soll Apple einen Marktstart „frühestens 2027“ anpeilen. Was spannend werden könnte: Im Raum stehen nämlich angeblich bis zu 20 Millionen Geräte zum Launch – das wäre für eine komplett neue Produktkategorie ein ziemlich selbstbewusster Einstieg. Kleckern statt klotzen wäre also die Device für dieses „AI-Tag“.
Gleichzeitig betonen mehrere Berichte, dass sich das Projekt noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet. Heißt übersetzt: Apple experimentiert zwar ernsthaft mit dieser KI-Pin-Idee, könnte sie aber jederzeit wieder einstampfen. Beispielsweise dann, wenn das Konzept im Alltagstest durchfällt oder strategisch nicht mehr passt. Angesichts der Flops rund um Produkte wie den Humane AI Pin dürfte Apple hier besonders allergisch auf halbgare Lösungen reagieren.
Unterm Strich steht also: Der KI-Pin könnte Apples nächster großer „iPhone-Moment“ für ein neues KI-Zeitalter werden – oder aber auch als nie vorgestelltes Laborprojekt ins ewige Daten-Nirvana entfleuchen.
Was meint Ihr: Erlebt Apple mit seinem Produkt eher einen „iPhone-Moment“ – oder doch eher einen „Titanic-Moment“?
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Defekte Ryzen 7 9800X3D: Asus mit Statement zu Ausfällen auf 800er-Mainboards

Im letzten Jahr hatte über Monate ASRock mit Berichten zu defekten Ryzen 7 9800X3D auf den eigenen AM5-Platinen zu kämpfen, über den Jahreswechsel häuften sich nun Berichte zu vergleichbaren Defekten auf aktuellen 800er-Mainboards von Asus. Der Hersteller untersucht diese Berichte jetzt offiziell und rät zum BIOS-Update.
Asus und AMD validieren aktuelle Berichte
Asus nehme das Thema „sehr ernst“ und arbeite zusammen mit AMD daran, entsprechende Berichte „zu validieren“, heißt es in einem online veröffentlichten Statement.
Ohne zu bestätigen, dass die Ausfälle auf ein Problem mit den eigenen Platinen zurückzuführen sind, verspricht Asus „zeitnah eine Lösung zu liefern, die sicherstellt, dass die eigenen Produkte und der eigene Service den Erwartungen entsprechen“.
We are aware of recent reports concerning AMD Ryzen™ 7 9800X3D CPUs and ASUS AMD 800-series motherboards, and we have initiated an immediate internal review. Our teams are conducting preventive checks on product compatibility and performance, working closely with AMD to validate reported cases and ensure ongoing stability and quality. We are looking to provide timely solutions to ensure our products and services meet expected standards.
BIOS-Updates, im Zweifel Kundendienst
In der Zwischenzeit empfiehlt Asus allen Inhabern einer Platine der 800er-Generation auf das aktuellste verfügbare BIOS zu updaten. Betroffene Kunden sollen sich an den Kundendienst wenden.
Bei ASRock war die SoC-Spannung im Verdacht
Bei ASRock stand eine zu hohe SoC-Spannung im Verdacht für die Ausfälle der Ryzen 7 9800X3D, die allesamt Hitzeschäden auf der Unterseite, teilweise sogar bis hin zu einer hitzebedingten Ausdehnung, ursächlich zu sein. Wirklich abschließend geklärt und gelöst gilt es bei ASRock aber bis heute nicht.
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