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EliteBook X G2: HP stellt AMD, Intel und Qualcomm für Notebook zur Auswahl
HP hat zur CES 2026 das neue EliteBook X G2a, G2i und G2q im Gepäck. Die Kürzel hinter der Produktbezeichnung stehen für eine ungewöhnlich umfangreiche Auswahl an Prozessoren von AMD, Intel und Qualcomm, mit denen das 14-Zoll-Notebook konfiguriert werden kann. Es gibt Gorgon Point, Panther Lake und Snapdragon X2.
Das EliteBook X G2 setzt somit konsequent das fort, was HP bereits mit dem G1 vollzogen hat: eine breite Auswahl von Prozessoren, um allen potenziellen Anforderungen im Geschäftsumfeld gerecht zu werden. Das G2 gehört bei HP offiziell zur Kategorie der Business-Laptops, kaufen können es grundsätzlich aber alle Interessenten. Preise und Verfügbarkeiten für den deutschen Markt sind allerdings noch nicht bekannt, auszugehen ist aber von einem Marktstart im Frühjahr.
Wechsel auf Gorgon Point, Panther Lake und Snapdragon X2
Standen für das G1 noch AMD Krackan Point, Intel Lunar Lake und Qualcomm Snapdragon X1 zur Auswahl, erfolgt für diesen Jahrgang die Umstellung auf Gorgon Point, Panther Lake und Snapdragon X2. Die jeweiligen Modelle sind der Tabelle am Ende des Artikels zu entnehmen, die auch Details zu RAM, SSD und Anschlüssen nennt. Die neuen Prozessoren stellen aber nur eine der Veränderungen für das EliteBook X G2 dar.
Wartungsfreundlicher Aufbau
HP will das G2 auch deutlich wartungsfreundlicher als den Vorgänger gestalten haben. Das dürfte im Business-Umfeld und in den IT-Abteilungen positiv ankommen, aber auch Privatkunden können das Notebook selbst reparieren, sofern sie sich an die Technik trauen. HP wolle den Kunden bei eigenen Reparaturen nicht im Weg stehen, hieß es zur Präsentation in New York. Die Ersatzteile lassen sich von jedermann über HP erwerben.
Beim EliteBook X G2 betrifft dies zunächst einmal die Tastatur, die einen längeren Hub und größere Tastenkappen aufweist, was zu einem besseren Tippgefühl führen soll. Sie ist jetzt aber auch von oben montiert, sodass nicht erst von unten im Chassis ein Großteil der Innereien entfernt werden muss, um Zugang zu erhalten. Anwender können die Tastenkappen von oben aus dem Gehäuse entfernen, Veränderungen am Layout vornehmen, einzelne Tasten oder das gesamte Keyboard austauschen. Wartungsfreundlich soll auch das Touchpad sein, das sich ebenfalls ohne die komplette Demontage des Notebooks auswechseln lässt.
Darüber hinaus ermöglicht HP über die Unterseite des Notebooks den Zugriff auf das Kühlsystem und die Batterie. Anwender können bei den Akkus zwischen 56 Wh und dichter gepackten 68 Wh wählen, die beide in das gleiche Gehäuse passen. HP bietet die Notebooks dieses Jahr im Bundle mit deutlich kleineren GaN-Netzteilen mit 65 Watt oder 100 Watt an. Zwischen Kühlsystem und Batterie sitzt die SSD im M.2-Format, die somit nicht auf der Hauptplatine verlötet ist und ausgetauscht werden kann.
OLED jetzt auch mit Full-HD-Auflösung
HP möchte außerdem OLED mehr im Markt etablieren, jedoch ohne respektive mit weniger Kompromissen, als Käufer bislang teils eingehen mussten. Gemeint ist, dass für die OLED-Option bislang bei vielen Herstellern ein Panel mit 2,8K- oder 3,2K-Auflösung gewählt werden muss, um von LCD wegzukommen, was negative Auswirkungen auf die Laufzeiten hat. Ein derart hochauflösendes OLED-Panel hat HP zwar weiterhin im Angebot, neu ist aber die Option auf OLED mit Full-HD-Auflösung (16:10). Insgesamt sieben Bildschirme mit variierenden Eigenschaften für Panel, Auflösung, Touch und mehr stehen für das G2 zur Auswahl.
Thunderbolt 4 selbst für AMD
Die Technik verpackt HP in Aluminiumgehäusen mit Abmessungen von 312,7 × 217 × 7,73-7,75 (vorne) und 13,15-14,35 mm (hinten). An der dicksten Stelle mit Standfüßen sind es 17,15 mm. Das Gewicht liegt bei ab 1,1 kg. HP bietet das EliteBook X G2 in den Farben Glacier Silver, Atmospheric Blue und Eclipse Gray an. Das Chassis bietet zahlreiche Anschlüsse, wie der Tabelle zu entnehmen ist. Unterschiede ergeben sich dort lediglich aufgrund der Plattform, wobei selbst die AMD-Variante Thunderbolt 4 bietet.
Als Betriebssystem steht Windows 11 Home oder Pro zur Auswahl.
Technische Daten des HP EliteBook X G2
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von HP unter NDA im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in New York erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Gratis-Dreingabe: Bei MSI gibt es John Carpenter’s Toxic Commando zum Netzteil

Wer ab heute bis einschließlich 12. April 2026 eins von drei qualifizierten Netzteilen von MSI bei ausgewählten Händlern kauft, bekommt den neuen Zombie-Shooter John Carpenter’s Toxic Commando (Test) im Wert von 40 Euro (bei Steam) gratis.
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DirectStorage 1.4: Mit Zstandard werden Spieldaten noch schneller entpackt

Auch wenn der „Spieldaten-Beschleuniger“ DirectStorage von Microsoft weiterhin ein absolutes Nischendasein in Spielen fristet, wird er immer weiter entwickelt. Mit der Version DirectStorage 1.4 wird der Datenkompressionsalgorithmus Zstandard (zstd) erstmals unterstützt. Dieser soll schneller als Deflate arbeiten.
Die Idee hinter Microsofts Programmierschnittstelle DirectStorage ist die Beschleunigung des Datenstroms vom Massenspeicher (SSD) zur Grafikkarte respektive Grafikspeicher. Die Vision: Riesige Spielwelten, für deren Darstellung die GPU kontinuierlich ohne Belastung von CPU und Arbeitsspeicher neue Daten (im Wesentlichen Texturen) in Echtzeit von der SSD in den VRAM nachlädt. DirectStorage API ist die Velocity-Architektur der Xbox Series X für den Windows-PC.
Auf Deflate folgt Zstandard
Seit DirectStorage 1.1 werden die Spieldaten durch die GPU dekomprimiert, was wesentlich schneller als über die CPU erfolgt und daher weitere Leistungsvorteile bietet. Bisher wurde dafür der Datenkompressionsalgorithmus Deflate genutzt. Mit DirectStorage 1.4 wird die Unterstützung der Zstandard-Komprimierung (zstd) zur neuen Option für Spieleentwickler. Zstandard soll nach Angaben im Microsoft-Entwicklerblog die Komprimierungsraten verbessern, schnellere Ladezeiten ermöglichen und ein flüssigeres Asset-Streaming für inhaltsreiche Spiele gewährleisten.
Zstd zeichnet sich durch wettbewerbsfähige Kompressionsraten und Dekomprimierungsleistung, breite Verfügbarkeit auf Hardware und Software verschiedener Betriebssysteme sowie weite Verbreitung in Betriebssystemen, Cloud-Umgebungen und Webanwendungen aus.
Microsoft
Mit DirectStorage 1.4 werde zstd in das „mehrstufige Dekomprimierungs-Framework“ integriert. Das Dekomprimieren der Daten werde sowohl von der GPU als auch von der CPU unterstützt. Letztlich müssen die Entwickler entscheiden, welchen Weg sie bei ihren Spielen gehen werden.
AMD, Intel und Nvidia optimieren Treiber
Jetzt arbeite Microsoft „eng mit GPU-Hardwareherstellern zusammen, um eine optimale Leistung der Zstd-Dekomprimierung auf verschiedenster Gaming-Hardware zu gewährleisten“, heißt es weiter. Per Treiberupdate soll die Leistung bei der GPU-Dekomprimierung via zstd optimiert werden. AMD und Nvidia haben neue Treiber für die zweite Jahreshälfte in Aussicht gestellt. Bei Intel ist von Optimierungen in den kommenden Monaten die Rede und Qualcomm will optimierte Treiber-Updates noch vor Jahresende bereitstellen.
DirectStorage wird bisher kaum genutzt
So schön diese Techniken in der Theorie auch klingen, in der Praxis sind sie bisher so gut wie gar nicht angekommen. Nach dem DirectStorage-Debüt in Forspoken und Ratchet & Clank: Rift Apart gibt es kaum Spiele mit entsprechender Unterstützung. Forza Motorsport und Horizon Forbidden West zählen zu den wenigen dazu.
Als Grund dafür gilt eine aufwendige Implementierung, wie PC World in einer Analyse schrieb: „DirectStorage ist mehr als nur eine Option, die man aktivieren kann, um Assets schnell zu laden. Es bedeutet einen grundlegenden Wandel im Spieldesign mit neuen Methoden zum Packen, Komprimieren und Dekomprimieren von Assets während des Spielablaufs“.
In einem Spiel sorgte DirectStorage zudem für Enttäuschung, da sich zwar Ladezeiten verkürzten, doch die FPS sogar verringerten.
- Ratchet & Clank: Rift Apart: Ohne DirectStorage gibt es mehr FPS auf GeForce-GPUs
- Forspoken im Test: Die PC-Premiere von DirectStorage analysiert
DirectStorage mit zstd für Next-Gen Xbox
Letztlich könnte das Zusammenrücken von Xbox- und PC-Spielen bei der neuen Xbox-Generation alias Project Helix der Verbreitung von DirectStorage einen Schub geben. „DirectStorage + zstd“ stehen jedenfalls auf der Feature-Liste der kommenden PC/Konsole von Microsoft.
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SSD-Controller SM8008: Der Bruder des SM2508 bringt 6-nm-Effizienz

Dank moderner Fertigung werden SSD-Controller immer effizienter. Das zeigt auch der für Enterprise-SSDs bestimmte SM8008 von Silicon Motion. Der 8-Kanal-Controller mit PCIe 5.0 soll weniger als 5 Watt Leistung aufnehmen und dabei trotzdem 14 GB/s und 2,3 Millionen IOPS ermöglichen.
Controller mit PCIe 5.0 sind sparsam geworden
Bei den Controllern für Consumer-SSDs sorgt die neue Generation, zu der auch der SM2508 von Silicon Motion zählt, für eine deutlich niedrigere Leistungsaufnahme bei noch mehr Leistung. Die Energieeffizienz ist also erheblich gestiegen.
SM8008 ähnelt dem SM2508 sehr
Mit dem SM8008 gilt das jetzt auch für das Segment der Enterprise-SSDs für Server und Rechenzentren. Dieser bietet wie der SM2508 acht Speicherkanäle und mit bis zu 14 GB/s sowie 2,3 Millionen IOPS ähnliche Leistungswerte. Und auch die Leistungsaufnahme des Chips ist mit „weniger als 5 Watt“ laut Hersteller ähnlich. In der vorliegenden Präsentation ist sogar von weniger als 4 Watt die Rede.
Möglich macht es die moderne 6-nm-Fertigung bei TSMC, die erstmals beim SM2508 zum Einsatz kam und inzwischen auch bei Phison genutzt wird. PCIe-5.0-SSDs können so ohne aufwendige Kühlung betrieben werden. Unterm Strich gibt es so viele Ähnlichkeiten zum SM2508, dass der SM8008 als Enterprise-Variante des gleichen Chips durchgeht. Denn auch die Bestückung mit vier Cortex-R8-Kernen und einem Cortex M0 sowie die Unterstützung von NAND-Flash mit 3.600 MT/s passen haargenau zum SM2508.
Die wichtigsten Eckdaten zum SM8008 lauten wie folgt:
- Sequenzieller Durchsatz von bis zu 14 GB/s
- Über 2,3 Millionen IOPS (4K Random)
- Leistungsaufnahme im aktiven Betrieb von weniger als 5 Watt
- PCIe 5.0 x4 als elektrische Schnittstelle und NVMe 2.0a als Protokoll
- 8 NAND-Kanäle mit Unterstützung für ONFI und Toggle DDR 5.0 mit bis zu 3.600 MT/s
- Unterstützt dedizierten DRAM-Cache (DDR oder LPDDR4)
- Unterstützt AES-256, SHA2-512, RSA-3072b, Secure Boot und Firmware-Authentifizierung
Einsatz als schnelles Boot Drive
Während der SM8366 mit seinen 16 Kanälen noch in einer anderen Liga spielt, soll der SM8008 primär als Boot-Datenträger dienen. Aber auch andere Anwendungen in Server-Umgebung, die Wert auf eine niedrige Leistungsaufnahme legen, sind ein mögliches Einsatzgebiet.
Silicon Motion will damit nach eigenen Angaben der wachsenden Nachfrage nach Boot-SSDs in Zeiten des Ausbaus der Hyperscale- und Enterprise-Rechenzentren begegnen: „Der SM8008 trägt dieser steigenden Nachfrage mit einer Controller-Architektur Rechnung, die für Energieeffizienz, vorhersehbare Leistung und Sicherheit auf Enterprise-Niveau im großen Maßstab optimiert ist“, heißt es in der Pressemitteilung.
PCIe 6.0 kommt mit dem SM8466
Bereits im noch feineren 4-nm-Prozess von TSMC soll irgendwann der SM8466-Controller erscheinen. Dieser arbeitet schon mit PCIe 6.0 und soll die maximale Leistung auf 28 GB/s und 7 Millionen IOPS heben.
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