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Exascend PE4: Erste M.2-SSD mit 16 TB zum dekadenten Preis auf Amazon

Eine der ersten M.2-SSDs mit rund 16 TB bietet der Hersteller Exascend an. Genau genommen sind vom Speicher 15,36 TB nutzbar. Zuvor war im Formfaktor M.2 2280 bei 8 TB (oder 7,68 TB) Schluss. Die für Unternehmen bestimmte SSD der Serie PE4 hat aber einen stolzen Preis.
Die Möglichkeiten zur Umsetzung einer M.2-SSD mit 16 TB bestehen schon lange und so mancher Hersteller, wie etwa Patriot mit der Viper PD573, hat auch schon Vorserienexemplare gezeigt. Doch im regulären Handel verfügbar war bisher keine davon, sodass es bei maximal 8 TB in diesem Formfaktor blieb.
16 TB auf M.2 2280 erstmals im Endkundenhandel
Bei Amazon findet sich jetzt aber die Exascend PE4, eine Enterprise-SSD-Serie mit PCIe 4.0, die es in verschiedenen Formaten gibt. Darunter ist auch der M.2-2280-Formfaktor mit 80 mm Länge. In diesem Format werden erstmals 16 TB NAND-Flash zum Kauf angeboten. Da der Reservespeicher größer als bei Consumer-SSDs ausfällt, sind davon 15,36 TB nutzbar. Laut Angaben des Herstellers soll die PE4 im M.2-Format bis zu 3.270 MB/s lesend und 2.980 MB/s schreibend erreichen. Die maximalen IOPS liegen bei 404.000 lesend und 52.000 schreibend, was verdeutlicht, dass die Leseleistung bei diesem Modell im Vordergrund steht.
Zum Controller liegen keine Angaben vor, dieser kann allerdings auf einen dedizierten DRAM-Cache zurückgreifen und versteht sich mit PCIe 4.0 sowie NVMe 1.4. Die Leistungsaufnahme soll im aktiven Betrieb bei unter 7,2 Watt und im Leerlauf bei weniger als 1,3 Watt liegen. Die 5 Jahre währende Garantie wird durch ein TBW-Limit von 16.640 TB (16,64 PB) eingeschränkt.
Extrem hoher Preis
Selbst in Zeiten der Speicherkrise mit stark gestiegenen Kosten ist der Preis, der auf Amazon für die 16-TB-SSD verlangt wird, unverhältnismäßig hoch. Zur Stunde liegt er bei rund 13.850 Euro*, während die 8-TB-Version mit rund 5.400 Euro deutlich weniger als die Hälfte kostet. Die 16-TB-Exklusivität hat also vorerst einen sehr hohen Preis. Bis Ende März will Exascend die SSD auch nach Deutschland liefern können.
Für Verbraucher mit hohem Bedarf an Speicherplatz sind zwei SSDs vom Typ Samsung 9100 Pro 8 TB für je unter 1.000 Euro* sicherlich die bessere und auch schnellere Wahl. Denn hier gibt es bereits PCIe 5.0 mit bis zu 14.800 MB/s und über 2 Millionen IOPS.
- SSD-Kaufberatung 2025: Diese SSDs sind auf Basis fundierter Tests ihr Geld wert
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Mehr Langzeitverträge: Samsung strebt LTAs von 3 bis 5 Jahren für DRAM & NAND an

Wie kann sich ein Unternehmen vor einem Absturz des Marktes schützen? LTAs sind ein klassischer Weg, denn hier verpflichten sich beide Seiten zur Produktion und Abnahme, ansonsten gibt es Ausgleichszahlungen. Diese kommen nun verstärkt für DRAM und NAND zurück, jedoch in einem Ausmaß, was vorher so nicht anzutreffen war.
Mit LTAs zu mehr Sicherheit und Kapazitätsaufbau
LTAs, also Langzeitverträge zu gewissen Konditionen, sind in der Halbleiterbranche nichts Neues. Bei Speicher aller Arten waren aber eher quartalsweise Regelungen, hier und da eventuell auch mal ein halbes oder ganzes Jahr, die Regel. Angesichts der Unsicherheiten im Markt ändert sich das nun.
Wie Samsungs Co-CEO Jun Young-hyun im Rahmen eines Aktionärstreffens in Südkorea erklärte, werden Verträge mit drei oder fünf Jahren Laufzeit anvisiert. Dadurch könnte die Gesamtlage im Speichermarkt deutlich stabilisiert werden, was langfristig sowohl Samsung als auch den Kunden helfen würde.
LTAs in der Halbleiterbranche waren auch in der Coronakrise ein aufkommendes Thema. Seinerzeit waren plötzlich zuvor unscheinbare Chips knapp und hoch gefragt. LTAs waren dann ein Ausweg, um die Produktion zu stabilisieren, die Nachfrage zu decken und gleichzeitig die Produktion ausbauen zu können.
Die Angst vor dem Fall (in vielen Jahren?)
Genau in diese Richtung dürfte Samsung mit der Ankündigung ein wenig darauf abzielen. Denn ein LTA über fünf Jahre deckt quasi auch einen gewissen Teil der geplanten Neubaukapazität ab. Der Speichermarkt ist in der Regel extrem zyklisch, auf einen Berg folgt in regelmäßigem Abstand ein Tal – der sogenannte Schweinezyklus.Die Angst vor diesem Tal wird im aktuellen und vielleicht noch Jahre anhaltenden Boom – laut SK bis 2030+ – natürlich stetig größer. Denn der Fall wird wohl alles übertreffen, was jemals dagewesen ist.
Wie die Zeit nach Corona aber auch gezeigt hat, sind LTAs nicht in Stein gemeißelt. Firmen beißen dann lieber in den sauren Apfel und kündigen die Vereinbarung mit Vertragsstrafe, die bis zu 30 Prozent des Preises des gesamten Volumens ausmachen kann, als sich noch mehr Chips in ihr Lager zu packen.
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Mit 120 statt 65 Watt: AMD Ryzen 7 9750X und Ryzen 5 9650X erwartet
Intel Core i3-12100F
58/89 W, DDR5-4800CL24
Intel Core Ultra 5 225F (CU)
65/121 W, CU-DDR5-6400CL36
Intel Core i5-14400F
65/148 W, DDR5-4800CL24
AMD Ryzen 5 7500X3D 25H2
65/88 W, DDR5-5200CL26
Intel Core Ultra 5 235 (CU)
65/121 W, CU-DDR5-6400CL36
AMD Ryzen 5 7600X3D 25H2
65/88 W, DDR5-5200CL26
AMD Ryzen 7 7800X3D 25H2
120/162 W, DDR5-5200CL26
AMD Ryzen 5 8400F
65/88 W, DDR5-5200CL26
AMD Ryzen 5 9600X 25H2
65/88 W, DDR5-5600CL26
AMD Ryzen 7 9700X
65/88 W, DDR5-5600CL26
AMD Ryzen 5 7500F
65/88 W, DDR5-5200CL26
AMD Ryzen 5 7600
65/88 W, DDR5-5200CL26
AMD Ryzen 5 7600X
105/142 W, DDR5-5200CL26
AMD Ryzen 7 5800X3D
105/142 W, DDR4-3200CL14
Intel Core Ultra 5 245K 25H2
159/159 W, CU-DDR5-6400CL36
AMD Ryzen 9 7950X3D
120/162 W, DDR5-5200CL26
AMD Ryzen 7 9700X (cTDP)
105/142 W, DDR5-5600CL26
AMD Ryzen 7 7700X
105/142 W, DDR5-5200CL26
AMD Ryzen 7 9850X3D 25H2
120/162 W, DDR5-5600CL26
AMD Ryzen 7 9800X3D 25H2
120/162 W, DDR5-5600CL26
Intel Core i5-12600K
150/150 W, DDR5-4800CL24
AMD Ryzen 9 9900X3D
120/162 W, DDR5-5600CL26
AMD Ryzen 9 9900X
120/162 W, DDR5-5600CL26
Intel Core i5-14600K
181/181 W, DDR5-5600CL26
AMD Ryzen 9 9950X
170/200 W, DDR5-5600CL26
AMD Ryzen 9 9950X3D
170/200 W, DDR5-5600CL26
Intel Core Ultra 7 265K (CU)
250/250 W, CU-DDR5-6400CL36
Intel Core Ultra 9 285K
250/250 W, DDR5-5600CL26
Intel Core i9-14900K
253/253 W, DDR5-5600CL26
Intel Core i9-14900KS
320/320 W, DDR5-5600CL26
AMD Ryzen Threadripper 7970X
350/350W, DDR5R-5200CL32
AMD Ryzen Threadripper 9970X
350/350W, DDR5R-6400CL32
AMD Ryzen Threadripper 7980X
350/350W, DDR5R-5200CL32
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PlayStation Portal: Streaming von der PS5 bekommt bessere Bildqualität

Sony hat ein Software-Update für den PlayStation Portal Remote-Player angekündigt, das einen 1080p High-Quality-Modus einführt sowie zahlreichen UX-Verbesserungen bringen soll. Das Update startet heute weltweit zeitgleich.
Höhere Bitrate für 1080p
Spieler können nun einen 1080p High-Quality-Modus sowohl bei Remote Play als auch beim Cloud-Streaming auswählen. Dieser neue Modus ermöglicht es, Spiele mit einer höheren Bitrate im Vergleich zum 1080p Standardmodus zu spielen, wodurch laut Sony ein flüssigeres Erlebnis ermöglicht wird. Für den neuen Modus werde eine Verbindungsgeschwindigkeit von mindestens 15 Mbit/s empfohlen. Der neue Modus lässt sich in Remote Play oder Cloud-Streaming unter [Schnellmenü] > [Maximale Auflösung] durch Auswahl von [1080p Hohe Qualität] aktivieren. Die Änderung wird aktiv, indem die Remote-Play-/Cloud-Streaming-Session neu gestartet wird.
Mehrere UX-Verbesserungen
Zudem hat Sony nach eigenen Angaben mehrere Verbesserungen eingeführt, die die Nutzbarkeit optimieren und Probleme in Cloud-Streaming-Sessions verringern sollen. Hierfür wurde unter anderem die Produktdetailseite optimiert, auf der bei der Auswahl „Streamen“ bei einem Spiele-Bundle nun die Auswahl eines bestimmten Spiels aus dem Bundle möglich ist. Spieleinladungen, die während des Streamens eines unterstützten Titels an den Spieler geschickt werden, erscheinen nun zudem in einer Benachrichtigung auf dem Bildschirm, damit sie nicht mehr verpasst wird.
Auch die Benachrichtigungen zu Trophäen wurden angepasst und zeigen nun den Namen der Trophäe sowie das damit verbundene Symbol an, wenn sie freigeschaltet werden. Platin-Trophäen werden ebenfalls mit der bekannten Animation angezeigt.
Darüber hinaus wurde das Interface zur Suche für eine flüssigere Bedienung angepasst. So ist beispielsweise die Bildschirmtastatur nun sofort verfügbar, wenn die Suche aufgerufen wird.
Auch das Einrichten der PS Portal soll vereinfacht worden sein. Einen PlayStation Account zu erstellen und sich über PS Portal anzumelden ist nun über das Scannen eines QR-Codes an einem Mobilgerät möglich.
Cloud-Streaming stark nachgefragt
Seit dem letzten Update im vergangenen November, bei dem Cloud-Streaming eingeführt wurde, stieg die Zahl der monatlichen Nutzer von Cloud-Streaming im Januar im Vergleich zum letzten Jahr um 162 Prozent und über 50 Prozent der Nutzer des PlayStation Portal Remote-Players sind PlayStation-Plus-Premium-Abonnenten, das für Cloud-Streaming notwendig ist, so Sony. PlayStation Plus Premium kostet derzeit 151,99 Euro im Jahresabonnement. Für Remote-Streaming auf PS Portal wird keine PlayStation-Plus-Mitgliedschaft benötigt.
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