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Formula V Line Air Power G10: Gehäuse neigt seine Lüfter zu den Komponenten
Formula V Line baut Kühler, Netzteile, Stühle – und Gehäuse. Mit dem Air Power G10 soll die Expansion unter anderem nach Europa flankiert werden. Um auf dem Radar präsent zu werden, sind Lüfter und Netzteil beweglich um den Luftstrom gezielt zu führen.
Dem Air Power G10 fällt die Rolle als Speerspitze einer deutlich erweiterten Produktpalette zu, die 22 neue Einträge umfassen wird. Neuzugänge reichen von Gehäusen, Kühlern und Lüftern bis hin zu Netzteilen und Stühlen. Darunter sind ein Glaskasten-Tower mit untypischen Lufteinlässen oder Lüfter mit großen LED-Panels an der Seite.
Bewegliche Lüfter
In dieser Rolle muss es auffallen. Mittel zum Zweck sind einzeln in Modulen aufgehängte Lüfter an der Front, die sich über die horizontale Achse nach vorne und hinten neigen lassen. Dadurch entsteht nicht nur ein untypisches Erscheinungsbild, dem am ehesten noch Gehäuse im „Turbinen-Design“ wie das Lian Li Vector 150 Inf nahe kommen, sondern auch die Möglichkeit, den Luftstrom gezielt auf Prozessor oder Grafikkarte zu richten. Ob das tatsächliche Vorteile in Form spürbar sinkender Temperaturen bietet, müssen umfangreiche Tests zeigen.
Jede Lüfterhalterung kann zudem schnell entnommen werden und besitzt einen eigenen Staubfilter. Der Austausch der Lüfter soll ebenfalls möglich sein, betont der Hersteller. Im DIY-Segment ist das eine zwingende Notwendigkeit. Die Akzentfarbe der Front unterscheidet sich zudem, hier bietet Formula V Line sieben verschiedene Optionen an.
Das Air Power G10 hat neben den Lüfter-Halterungen aber noch weitere ungewöhnliche Features zu bieten. Die gerundeten Kanten und das werkzeuglos entnehmbare Top-Panel gehören dazu, vor allem aber die Kammer am Gehäuseboden. Sie besteht aus zwei Komponenten: Einer Halterung für das Netzteil und einer Halterung für die Lüfter. Beide können miteinander vertauscht werden, was es erlaubt, das Netzteil hinter die Front und Lüfter direkt unter die Grafikkarte zu setzen.
Zeitplan unklar
Das Gehäuse wird zur Computex 2026 allerdings zunächst nur als Prototyp ausgestellt. Von Taiwan aus soll es im Herbst 2026 in den nordamerikanischen Markt gehen, der Vertrieb in Europa soll parallel weiter ausgebaut werden. Dort ist das Unternehmen aktuell vor allem mit Budget-Produkten vertreten, die von unbekannteren Shops vertrieben werden. Preislich dürfte das Air Power G10 allerdings die 100-Euro-Grenze überschreiten.
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Neue Funktion in Windows 11: Audio-Sharing für zwei Bluetooth-Kopfhörer gleichzeitig

Microsoft erweitert Windows 11 mit dem aktuellen Mai-Update um die neue Funktion „Shared Audio“, die erstmals die gleichzeitige Audio-Ausgabe auf zwei unterstützte Bluetooth-Kopfhörer ermöglicht. Technisch basiert das Feature auf Bluetooth LE Audio und erinnert stark an Apples bereits bekannte Audio-Sharing-Funktion für AirPods.
Zwei zum Preis von einem
Bereits zuvor hatte Microsoft erste Informationen zum derzeit ausgerollten Mai-Update für Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5089573) veröffentlicht, die neue Funktion dort allerdings nur oberflächlich erwähnt. Inzwischen hat Windows Latest weitere Details direkt von Microsoft erhalten. Demnach führt Microsoft mit „Shared Audio“ erstmals eine native Möglichkeit ein, denselben Audio-Stream gleichzeitig an zwei Bluetooth-Audiogeräte auszugeben. Bislang war dies unter Windows nicht möglich, da das Betriebssystem keine parallele Nutzung mehrerer Bluetooth-Ausgabegeräte unterstützte. Diese Einschränkung soll nun entfallen und unter anderem neue Einsatzmöglichkeiten bei Audio-Chats, Video-Konferenzen oder gemeinsam genutzten Medien-Inhalten schaffen.
Gegenüber Windows Latest soll Microsoft bestätigt haben, dass die neue Unterstützung derzeit schrittweise verteilt wird und deshalb noch nicht unmittelbar auf allen Geräten verfügbar und aktiviert ist. Nach der Freischaltung erscheint in den Schnelleinstellungen von Windows 11 eine zusätzliche Option, die direkt über das Lautsprecher-Symbol in der Taskleiste erreichbar ist. Unterstützt das System „Shared Audio“, öffnet sich darüber ein neues Auswahlfenster mit kompatiblen Bluetooth-Geräten. Nutzer können dort zwei unterstützte Audio-Ausgänge auswählen und anschließend die gemeinsame Audioausgabe starten.
Nicht direkt erkennbar, ob neue Funktion unterstützt wird
Technische Grundlage der neuen Funktion bildet dabei Bluetooth LE Audio, entsprechend müssen auch die verwendeten Kopfhörer, Headsets oder auch kompatiblen Hörhilfen diesen Standard unterstützen. Zusätzlich muss der jeweilige PC die sogenannte „Audio Broadcast“-Funktion beherrschen. Wird die neue Option in den Einstellungen nicht angezeigt, fehlt mindestens eine der notwendigen Voraussetzungen. Eine direkte Möglichkeit zur Überprüfung stellt Microsoft derzeit allerdings nicht bereit. Laut Unternehmen basiert die Funktion auf standardisierten Bluetooth-LE-Audio-Broadcast-Streams, wodurch beide Audiogeräte denselben Stream parallel empfangen können.
Ein weiterer Indikator dürfte das Alter der jeweiligen Geräte sein. Bluetooth LE Audio wurde erstmals im Januar 2020 zusammen mit der Bluetooth-5.2-Spezifikation angekündigt. Entsprechend dürften überwiegend neuere Geräte mit der Funktion kompatibel sein, auch wenn einzelne Modelle teilweise noch mit älteren Bluetooth-Versionen ausgeliefert worden sein könnten.
Update bringt viele weitere Funktionen
Neben „Shared Audio“ bringt Build 26200.8524 zahlreiche weitere Neuerungen mit. Dazu zählt unter anderem auch das als „Low Latency Profile“ bekannte CPU-Boost-Feature, das Anwendungen unter Windows 11 schneller starten lassen soll. Darüber hinaus ermöglicht das Update künftig die gleichzeitige Nutzung einer Webcam in mehreren Anwendungen – ähnlich wie nun auch ein Audio-Stream parallel auf zwei Bluetooth-Geräten wiedergegeben werden kann.
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Call of Duty: Modern Warfare 4: Krieg in Korea verspricht ein tolles Comeback

Call of Duty heißt 2026 Modern Warfare 4 und verspricht frischen Wind. Der fängt beim Schauplatz – Korea – an und hört erst beim Multiplayer auf. Das ist deutlicher mutiger als die Reihe von Remake-Reboots der vergangenen Jahre. Alte Gesichter sind trotzdem wieder mit dabei.
Das Setting von Modern Warfare 4 ist nicht völlig abwegig und knüpft an alte Traditionen des „was-wäre-wenn“ an. Call of Duty 4: Modern Warfare schaute, was ein Krieg im Nahen Osten bedeuten würde, Call of Duty Nummer 23 tut dies mit der koreanischen Halbinsel. Dort erklärt ein junger Diktator aus dem Norden den Krieg, der zu größeren Verwerfungen führen könnte.
Spieler sind in der Rolle eines jungen Soldaten mittendrin und werfen mit Captain Price auf Rachefeldzug mit Sondereinsätzen ein Schlaglicht hinter die Kulissen rund um die Welt. Schauplätze im Spiel sollen unter anderem New York, Paris und Mumbai sein.
Änderungen am Multiplayer
Erste Medien konnten zudem den Mehrspieler-Modus anspielen. Hier steht Activision unter Zugzwang, denn Black Ops 7 blieb hinter den Umsatzerwartungen zurück. Eurogamer beurteilt die Aussichten auf ein besseres diesjähriges Abschneiden positiv. Zu den vielen Neuerungen zähle Gameplay, das sich ein wenig an Filme wie die Expendables anlehne, etwa durch Schlittern über den Boden.
Explosionen werfen zu Boden, hält die Seite fest, Kugeln streuen bei Hüftschüssen nicht mehr zufällig – und neue „Apex Attachments“ wie ein Schrotflinten-Unterbau für eine Pistole oder ein Mini-Raketenwerfer für Gewehre werden als unterhaltsame Ergänzung bezeichnet. Der Multiplayer, lautet das Fazit, stecke voller „mutiger Ideen und größerer Revisionen“, er verspreche ein „fantastisches Comeback“.
Termin, Plattformen und Preis
Erscheinen wird Modenr Warfare 4 für den PC unter anderem über Steam, die Xbox Series X|Sm die PlayStation 5 und die Nintendo Switch 2 am 23. Oktober 2026. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Basisausgabe des Titels kostet auf dem PC rund 70 Euro. Wer den Titel bei Veröffentlichung spielen will, muss dieses Jahr wieder kaufen.
Modern Warfare 4 wird das erste Call of Duty seit der Übernahme durch Microsoft, das nicht mehr sofort Teil des Game-Pass-Abos wird. Im Rahmen der Preisreduzierung im Frühjahr wurde der Shooter aus dem Angebot genommen, er wird für Abo-Kunden erst mit einer Verzögerung von gut einem Jahr spielbar.
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Ende von Destiny 2: Insider mit Hintergründen, warum es kein Destiny 3 gibt

Statt eines Nachfolgers zu Destiny 2 soll sich Bungie zukünftig verstärkt um den Extraction-Shooter Marathon kümmern. Der bekannte Branchen-Insider Jason Schreier liefert jetzt Details zum bevorstehenden Entwicklungsende des Live-Service-Shooters.
Das letzte Update für Destiny 2 wird am 9. Juni erscheinen. Danach wird der MMO-Shooter von Bungie zwar noch spielbar bleiben, wird aber keine weiteren Erweiterungen erhalten. Der für gewöhnlich zuverlässige Branchen-Insider und Bloomberg-Journalist Jason Schreier erklärt im Rahmen eines YouTube-Videos, warum Sony wahrscheinlich kein grünes Licht für die Entwicklung eines Destiny 3 gegeben hat.
Explodierende Entwicklungskosten …
Demnach würde ein Nachfolger zu Destiny 2 alleine für die Entwicklung ungefähr 500 Millionen US-Dollar kosten, wie Jason Schreier erklärt. Hinzugerechnet werden müssten noch Kosten für die Online-Server, das Marketing und mehr. Diese 500 Millionen US-Dollar entsprechen zudem der Summe des Deals zwischen Activision und Bungie, womit mehrere Destiny-Teile plus Erweiterungen hätten bezahlt werden sollen.
Als Ursachen für die hohen Entwicklungskosten eines Destiny 3 nennt der Bloomberg-Journalist verschiedene Gründe. So sind die Lebenshaltungskosten sowie die Löhne in den USA merklich angestiegen. Insbesondere die Region um Seattle, wo ein Großteil der Mitarbeiter lebt, ist Schreier zufolge ähnlich wie andere Küstenstädte in den Vereinigten Staaten „extrem teuer“.
… und Neuausrichtung von Sony
Zudem scheint Sony das Interesse an kostspieligen AAA-Produktionen und Live-Service-Spielen zu verlieren. Bungie wurde im Jahr 2022 für 3,6 Milliarden US-Dollar von Sony gekauft und sollte ein zentraler Aspekt des japanischen Konzerns für die seinerzeit angedachte Online-Multiplayer-Strategie werden. Doch nicht nur Destiny 2 und der Extraction-Shooter Marathon aus gleichem Hause, sondern auch andere Live-Service-Spiele wie der Totalflop Concord blieben hinter den Erwartungen des japanischen Unternehmens zurück.
Es folgten Mitarbeiterentlassungen und Einstellungen von Projekten, wodurch Sony „keine Lust mehr auf solche Ausgaben“ habe, wie Jason Schreier sagt. Hinzu kommt, dass der Gaming-Markt mit einer ausgesprochen hohen Menge an Veröffentlichungen überflutet wird. Gerade erst ist 007 First Light erschienen, das auch ComputerBase einem Technik-Test unterzogen hat. Zudem sind nur auf Steam im letzten Jahr über 20.000 Spiele erschienen und immer mehr alte Spiele sowie Live-Service-Dauerbrenner wie Fortnite oder Call of Duty buhlen um die Zeit der Spieler.
Wie geht es für Bungie weiter?
Da stellt sich unweigerlich die Frage, wie es um die Zukunft von Bungie bestellt ist. Einem Bloomberg-Bericht zufolge sollen die Mitarbeitenden des US-amerikanischen Spielestudios neue Projektideen an Sony pitchen, was bislang jedoch erfolglos blieb. Ferner hat auch das im März dieses Jahres erschienene Marathon die Verkaufserwartungen nicht erfüllt.
Im Gegensatz zu Destiny 2 soll die Entwicklung am neuen Extraction-Shooter von Bungie jedoch zunächst fortgesetzt werden. Da ein Destiny 3 bislang nicht in Planung ist und es offenbar keine neuen Projekte gibt, die bei Bungie in der nahen Zukunft anstehen, soll Sony „eine bedeutende Zahl von Entlassungen planen“, wie Jason Schreier unter Berufung auf „mit den Plänen des Studios vertrauten Personen“ offenbart hat.
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