Apps & Mobile Entwicklung
Für drei Tage mit mindestens fünf Neuheiten
Der iPhone-Hersteller lädt Anfang März zu einer „besonderen Apple Experience“, kein normales Event also. Doch begleitend zu diesem Termin sollen bereits in den Tagen zuvor mehrere Neuheiten präsentiert werden.
Vor einigen Tagen berichteten wir, dass Apple ausgewählte Medienvertreter und Influencer zu einem Event im März eingeladen hat. Diese vom iPhone-Hersteller als besondere „Experience“ bezeichnete Veranstaltung findet zeitgleich in New York, London und Shanghai am Mittwoch, den 4. März 2026 statt. Wie Bloombergs Mark Gurman nun berichtet, sollen jedoch schon vor dem Event viele Neuheiten gezeigt werden. Auf die erste März-Woche dürfen sich Fans des Unternehmens also freuen.
Apple-Experience vom 2. bis 4. März
Gurman erwartet, dass Apple am Montag, Dienstag und Mittwoch, also dem 2. bis 4. März 2026, neue Produkte vorstellen wird. Abschluss macht dann das Presse-Event am 4. März. Das würde auch erklären, warum das Unternehmen bislang keinen einzelnen Livestream für den Mittwoch angekündigt hat. Stattdessen werden die Neuheiten über mehrere Tage verteilt. In welcher Form, also ob reine Pressemitteilungen oder mit mehreren Videos, ist bislang unbekannt.
Die Quellen des Bloomberg-Reporters sprechen aber davon, dass mindestens fünf neue Produkte vorgestellt werden. Dabei könne es sich um „Hardware, Software und Prozessoren“ handeln. Gurman wird aber noch etwas präziser in seinen Erwartungen von Apples mehrtägigen Neuvorstellungen.
Die erste und einzig wirkliche Neuheit ist ein neues, preiswerteres MacBook mit iPhone-Chip. Es soll in diversen Farben erhältlich sein, die man an der Einladung ablesen kann. Ein knackiges Gelb, Grün und Blau hatte Gurman bereits zuvor vorhergesagt. Apples neues MacBook dürfte auch der wichtigste Grund für die Einladung an die Medienvertreter sein. „Es lohnt sich nicht, sogenannte Influencer einzufliegen, um ein Produkt zu testen, wenn der einzige Unterschied ein schnellerer Chip ist,“ so Gurman.

Updates für iPhone, iPads und MacBooks
In letztere Kategorie gehören die vier anderen erwarteten Neuheiten. Allen voran ist die Rede vom iPhone 17e, iPad Air mit M4 und Einsteiger-iPad mit A18-Chip. Updates für das MacBook Air und Pro stehen ebenfalls auf der Liste.
Die beiden MacBooks sollen mit dem M5-Prozessor ausgestattet werden. Beim Pro-Modell fehlen derzeit noch die Varianten mit Pro- und Max-Chips. Die Basisvariante mit dem einfachen M5 hatte Apple bereits im vergangenen Jahr präsentiert. Gurman bezeichnet das Update als „seit Monaten überfällig“. Die beiden überarbeiteten iPad-Modellen seien bereits fertig für die Produktion.
Beim iPhone 17e kann sich Gurman sogar vorstellen, dass es möglicherweise noch vor den Terminen im März vorgestellt wird. Apple hatte das aktuelle iPhone 16e im vergangenen Februar präsentiert.
Apples weitere Pläne für den Frühling
Neben den genannten Produkten sind noch weitere Geräte fertig zur Vorstellung. Dazu gehört ein neues Studio Display und ein überarbeiteter Mac Studio. Die neuen Displays seien bereits fertig für die Auslieferung; der Mac Studio nicht weit entfernt. Die Vorstellung im Rahmen der „Experience“ Anfang März ist laut Gurman möglich. Aufgrund des bereits vollen Programms könnte Apple jedoch noch einige weitere Tage warten.
Gurman hat von seinen Quellen aus den Apple Stores in Erfahrung gebracht, dass die Lager für einige Produkte bereits leergefegt sind. Dazu zählen das iPhone 16e, das iPad Air sowie die 13- und 15-Zoll-Versionen des MacBook Air mit M4-Chip. Ebenfalls betroffen sind die 14- und 16-Zoll-Modelle des MacBook Pro mit M4 Pro und M4 Max. Gleiches gilt für diverse Versionen der Armbänder für die Apple Watch. Im Frühjahr ist es üblich, dass der iPhone-Hersteller neue Farben präsentiert.
Sofern einige dieser Updates nicht Anfang März erscheinen, werden sie laut Bloomberg wahrscheinlich kurz danach folgen.
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Cherry Xtrfy K5 Pro TMR: Bekanntes Chassis für neue MK-Taster mit oranger Prise
Die Xtrfy K5 Pro TMR ist Cherrys zweite neue Tastatur des laufenden Jahres. In den Mittelpunkt der Produktpräsentation rückt Cherry die nagelneuen, einstellbaren MK-Taster mit TMR-Technik sowie Gaming-Features. Optisch fällt sie mit einem Chassis auf, das orangene Zierstreifen dekorieren.
Im Kern ist die K5 Pro bekannt, denn rein äußerlich gibt es sie bereits als Cherry Xtrfy K5V2 Compact (Test) mit neuen orangenen Streifen am Chassis. Geändert haben sich die Taster. MK Crystal in Hot-Swap-Sockeln erfassen Signale nicht durch Schließen eines Metallkontaktes.
Stattdessen wird über einen Sensor die Entfernung zu einem Magneten gemessen, der im Stempel der Taster sitzt. Dadurch lässt sich einstellen, wann eine Taste auslöst. Das Featureset umfasst unter anderem Mehrfachbelegungen sowie Rapid Trigger. Außerdem erhöht Cherry die Polling-Rate von 1.000 auf 8.000 Hz.
Taster und Einstelloptionen haben in der Tenkeyless-Tastatur Cherry MX 8.2 Pro TMR (Test) gefallen. Programmiert werden Taster und Tastatur mit Hilfe der neuen MagCrate-Software. Sie hat sich bei der MX 8.2 zumindest als Fortschritt gegenüber älteren Cherry-Apps erwiesen.
Zum Aufbau wenig Infos
Über den Aufbau sagt Cherry wenig. Das Unternehmen schreibt von einer „Multi-Layer-Dämpfung“ zur Optimierung der Akustik. Inwieweit sich diese von dem „doppelschichtigen, schalldämpfenden Schaumstoff“ der K5V2 unterscheidet, ist unklar. Im Prinzip qualifiziert sich auch dieser als „Multi-Layer-Dämpfung“ – denn zwei Lagen sind bereits mehrere.
Passend zur Vorsicht bei der Einschätzung vager Äußerungen fehlen weitere Detailangaben, denn die Tastenkappen kommuniziert Cherry ebenfalls nicht direkt. Angaben finden sich nicht auf der Produktseite selbst, sondern erst nach Graben im verlinkten Datenblatt. Beschichtete ABS-Tastenkappen wollen auch nicht ganz in die Preisklasse passen, auch wenn Cherry eine der günstigeren Analog-Tastaturen anbietet. Akko Mod68 HE (Test) oder NZXT MiniFunction Elite (Test) bieten hier auf dem Papier mehr, wenngleich nicht mit TMR-, sondern ebenfalls einstellbarer HE-Technik.
Preis und Verfügbarkeit
Die Xtrfy K5 Pro TMR kann in Schwarz bereits zur Preisempfehlung von rund 150 Euro erworben werden. Eine weiße Variante findet sich bereits für knapp 180 Euro in den Katalogen der Händler, ist aber noch nicht lieferbar.
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Anker Solix Solarbank Max AC: 7-kWh-Speicher für die Solaranlage liefert 3.600 Watt

Mit der Anker Solix Solarbank Max AC kommt ein neuer, modularer Energiespeicher nicht nur für Balkonkraftwerke auf den Markt, der die Grenze zwischen Mini-PV und ausgewachsener Solaranlage wie bei der Konkurrenz weiter verschwimmen lässt.
Für Balkonkraftwerk und Dach-PV
Denn die Anker Solix Solarbank Max AC eignet sich für beides. Ist also nicht nur für das etwas größere Balkonkraftwerk gerüstet, sondern kann auch als Nachrüst-Heimspeicher für Dach-PV-Anlagen genutzt werden, um weniger Energie ins Stromnetz einzuspeisen und mehr selbst zu verbrauchen. Hierfür nimmt sie Energie nicht über die Solarmodule direkt auf, sondern wird mit dem Stromnetz des Hauses verbunden, um überschüssige Energie aus der Steckdose aufzunehmen und zu speichern, bevor sie ins Stromnetz abgegeben wird. Über ein Smart Meter im Verteilerkasten wird der Energiebedarf des Haushalts mit dem Akku gekoppelt, so dass dieser entsprechend überschüssige Energie aufnimmt oder zusätzliche Energie einspeist, wenn die Leistung der Solaranlage gerade nicht ausreicht.
7 kWh lassen sich auf 42 kWh erweitern
Die Anker Solix Solarbank Max AC verfügt allein über einen integrierten Akku mit einer Kapazität von 7 kWh, kann über bis zu fünf Zusatzakkus jedoch in 7-kWh-Schritten auf insgesamt 42 kWh erweitert werden. Anker gibt die Lebensdauer des LiFePO4-Akkus mit 10.000 Ladevorgängen an und gewährt 10 Jahre Garantie. Die Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +50 °C, so dass der nach IP66 gegen Staub und Wasser geschützte Solarakku problemlos auch im Freien und im Winter genutzt werden kann. Zudem verfügt sie über eine C5-Zertifizierung für Korrosionsbeständigkeit und eignet sich damit auch für Standorte in Küstennähe. Im Inneren sorgen sieben Schutzschichten für bestmöglichen Schutz vor Kurzschlüssen und Brandrisiken. Die Kommunikation der Solarbank Max AC erfolgt über WLAN oder RS485.
Bei fachlicher Installation auch als Heimspeicher
Die Solarbank Max AC verfügt über einen bidirektionalen Wechselrichter mit 3.500 Watt. Balkonspeicher dürfen in Deutschland allerdings über den Schuko-Stecker nur eine maximale Ausgangsleistung von bis zu 800 Watt ausgeben, wenn sie selbst angeschlossen werden. Bei professioneller, fachgerechter Einrichtung, beispielsweise mit Installation eines separaten Kabels, kann diese Grenze jedoch überschritten werden. Um die volle Performance des Wechselrichters mit 3.500 Watt zu nutzen, wird die Solarbank Max auch in der Konfiguration mit einem Wieland-Stecker erhältlich sein. Eine professionelle Installation macht dann die volle Leistung des Wechselrichters für den Haushalt nutzbar. Als Plug-and-Play-Speicher kann er aber auch eigenständig nachgerüstet werden.
Mit Steckdose auch als Notstromsystem
Über die zusätzliche AC-Steckdose am Speicher kann die Solarbank Max AC maximal 3.680 Watt mit 16 Ampere ausgeben. Im Falle eines Stromausfalls wechselt sie in weniger als 10 Millisekunden in den Off-Grid-Betrieb und versorgt Geräte über diese Steckdose ohne Unterbrechung weiter. Für kurze Zeit kann das System 200 Prozent Leistung bereitstellen, um Geräte mit hohem Anlaufstrom wie Pumpen oder Kühlschränke zu starten. Anker Solix gibt hier 7.000 Watt für eine Sekunde und 5.250 Watt für bis zu 10 Sekunden an.
73 kg Eigengewicht für die Basis
Mit deutlich mehr Kapazität als die Solarbank 3 Pro (Test), die 2,7 kWh bietet, ist die Anker Solix Solarbank Max AC auch deutlich größer und schwerer. Sie bringt es auf 670 × 356 × 325 mm bei 73 kg Gewicht. Bei einer Größe von 460 × 254 × 279 mm bringt es die Solarbank 3 Pro hingegen auf ein Gewicht von 29,2 kg. Mit einem Zusatzakku wiegt das neue Modell schon 136 kg und stapelt man gleich fünf Zusatzakkus unter die Basis, sind es 388 kg. Jede Zusatzbatterie wiegt somit 63 kg.
Preis und Verfügbarkeit
Ab heute kann man sich für die neue Solarbank Max AC auf der offiziellen Website von Anker Solix vormerken lassen*, um bei den ersten Angeboten und Rabatten dabei zu sein. Die unverbindlichen Preisempfehlung der Solarbank Max AC beträgt 2.229 Euro. Die Erweiterungsbatterie wird zu einem UVP von 1.799 Euro angeboten werden.
Der offizielle Vorverkauf – ebenfalls noch mit Rabatten, aber geringeren – startet ab dem 26. Mai 2026. Weitere Informationen hierzu wird Anker Solix später bekannt geben.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Anker Solix unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Satelliten-Internet: Telekom bietet Starlink für Geschäftskunden an

Satelliten-Internet via Starlink lässt sich für Geschäftskunden jetzt auch über die Telekom buchen. Vermarktet wird das Angebot als Brückenlösung für Standorte ohne ausreichende Versorgung. Vom Eigenerwerb bei Starlink will sich die Telekom mit einem schlüsselfertigen Gesamtpaket für Montage, Netzanbindung und Service abgrenzen.
Starlink selbst bietet das derzeit bis zu 400 Mbit/s und perspektivisch noch im Verlauf dieses Jahres bis zu 1 Gbit/s schnelle Satelliten-Internet neben Privat- auch bereits selbst für Geschäftskunden an. Zur Auswahl stehen jeweils mehrere Tarife in den zwei Klassen „Local Priority“ und „Global Priority“ für den stationären und mobilen Einsatz.
Telekom wirbt mit schlüsselfertiger Lösung
Die Telekom dockt mit ihrem Angebot daran unter der Bezeichnung „Satellite Internet Access by Starlink“ (SIA) an. Dabei ist der Netzbetreiber für die Montage der Hardware und die Netzanbindung zuständig und dient auch als Service-Ansprechpartner. Auf Wunsch begleiten erfahrene Systemspezialisten den laufenden Betrieb und stehen bei Bedarf direkt vor Ort zur Verfügung. Auch die Abrechnung erfolgt nicht über Starlink, sondern läuft über die Telekom-Rechnung.
Gedacht ist das Angebot für Großkunden und Organisationen des öffentlichen Sektors, die damit die Ausfallsicherheit der terrestrischen Breitbandanbindungen stärken wollen oder wo Glasfaser und Mobilfunk noch nicht vollständig verfügbar sind. Fällt die Primärversorgung aus, soll mithilfe von SIA eine nahtlose Versorgung hergestellt werden. Geschäftskritische Bereiche wie Kassensysteme, Logistik-Terminals oder Produktions- und Anlagensteuerungen sollen mit der Lösung zuverlässig verbunden bleiben. Im Rahmen eines Pilotprojekts setze derzeit eine „Brauereikette aus Ostdeutschland“ auf SIA, während der Glasfaserausbau läuft.
Bis zu 400 Mbit/s und 10 TB pro Monat
Die Telekom wirbt analog zu Starlink selbst mit bis zu 400 Mbit/s im Downlink und bis zu 40 Mbit/s im Uplink sowie einer Latenz von 20 bis 60 ms. Es lassen sich unterschiedliche monatliche Datenpakete von 50 GB bis 10 TB buchen. Starlink selbst wirbt auf der Website mit einem Datenvolumen von 50 GB (49 Euro) bis 2 TB pro Monat (410 Euro) und bietet weitere 50 GB für 19 Euro und 500 GB für 95 Euro pro Monat an.
Preise sind der Ankündigung der Telekom nicht zu entnehmen. Interessenten können sich mit dem Stichwort „SIA“ per E-Mail an die Telekom wenden. Bestandskunden können SIA über ihren eigenen Ansprechpartner im Geschäftskundenvertrieb buchen.
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