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Apps & Mobile Entwicklung

Funkkomponenten: Apple investiert mehr als 30 Milliarden US-Dollar in Broadcom


Abseits der jüngsten Partnerschaft für anwendungsspezifische ASICs setzen Apple und Broadcom die Kooperation auch im Bereich von Funkkomponenten fort, wie Apple heute bekannt gegeben hat. Die neue Vereinbarung soll in Investitionen von mehr als 30 Milliarden US-Dollar resultieren und Hunderte Arbeitsplätze in den USA sichern.

Wie Apple erklärt, sieht das mehrere Jahre umfassende Abkommen „custom silicon components“ und „cutting-edge wireless connectivity technologies“ für eine Vielzahl von Apple-Produkten vor. Es geht demnach um speziell für Apple entwickelte Chips und Funkkomponenten. Broadcom hatte Anfang der Woche in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC offengelegt, dass der Konzern bis 2031 auch eine ASIC-Partnerschaft mit Apple eingegangen ist. Diese dürfte sich aber auf das Datacenter-Segment und KI-Beschleuniger speziell für Apple Intelligence konzentrieren.

In der aktuellen Ankündigung erwähnt Apple hingegen „advanced radio frequency components“, darunter auch „FBAR filter“, sowie „advanced wireless connectivity technologies“.

Apple und Broadcom kooperieren seit Jahren

Die Partnerschaft zwischen Apple und Broadcom umfasst seit Jahren zentrale Teile der drahtlosen Kommunikation in iPhones, iPads, Macs und anderen Geräten. Broadcom entwickelt und liefert sogenannte Advanced Radio Frequency (RF) Components, also Hochfrequenzbausteine für das RF-Frontend. Diese Komponenten übernehmen die Signalaufbereitung zwischen Antenne und Modem, filtern unerwünschte Frequenzen heraus und sorgen dafür, dass Mobilfunk, WLAN und Bluetooth auch in einem immer dichter belegten Funkspektrum zuverlässig funktionieren. Bereits 2023 kündigten beide Unternehmen eine mehrjährige Vereinbarung über die Entwicklung und Fertigung dieser Komponenten in den USA an. Damals war von einer unspezifischen „Multimilliarden-Dollar-Vereinbarung“ die Rede.

Ein besonders wichtiger Bestandteil sind dabei die FBAR-Filter (Film Bulk Acoustic Resonator). Diese auf piezoelektrischen Resonatoren basierenden Bandpassfilter zeichnen sich durch eine sehr hohe Selektivität und geringe Signalverluste aus. Sie ermöglichen es, gewünschte Frequenzbänder präzise durchzulassen und benachbarte Signale effektiv zu unterdrücken – eine Grundvoraussetzung für moderne 5G-, WLAN- und Bluetooth-Lösungen mit zahlreichen gleichzeitig genutzten Frequenzbändern. Broadcom gilt bei dieser oftmals essenziellen Technologie als Marktführer.

Über 30 Milliarden US-Dollar für Broadcom

Entwickelt werden diese Komponenten am Broadcom-Standort in Fort Collins, Colorado. Die Investition, die laut Apple 30 Milliarden US-Dollar überschreiten soll, werde zur Produktion von über 15 Milliarden Chips in den USA führen und Hunderte Arbeitsplätze sichern, so Apple. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass Apple für 30 Milliarden US-Dollar von Broadcom 15 Milliarden Chips erhalten wird, vielmehr ist davon auszugehen, dass damit die langfristige Produktion durch Broadcom allgemein gemeint ist.

Broadcom ist Teil von Apples sogenanntem American Manufacturing Program (AMP), das die heimische Produktion in den USA fördern und beschleunigen soll. Die bislang größte Investition von Apple in diesem Programm soll auch dazu führen, dass Broadcom für 1,5 Milliarden US-Dollar den Standort in Fort Collins modernisiert. Die Investition ist Teil eines Gesamtprogramms, das Investitionen von 600 Milliarden US-Dollar durch Apple über die nächsten vier Jahre vorsieht.



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Apple gegen EU: Niederlage im Streit um Torwächter-Status des App Stores


Apple hat im Streit mit der Europäischen Kommission um seine Einstufung als Torwächter eine Niederlage erlitten. Das Gericht der Europäischen Union wies die Klagen des Konzerns gegen diese Einstufung von iOS und App Store zurück.

Apple wollte den Torwächter-Status kippen

Die Europäische Kommission hatte Apple im September 2023 unter anderem für iOS und den App Store als sogenannten Torwächter eingestuft. Der Digital Markets Act, kurz DMA, sieht für große Plattformbetreiber besondere Pflichten vor, wenn deren Dienste eine zentrale Vermittlerrolle zwischen Unternehmen und Endnutzern einnehmen.

Für Apple hat diese Einstufung konkrete Folgen. Der Konzern muss beispielsweise den Vertrieb von Apps über alternative App-Marktplätze oder direkt über das Web ermöglichen. Auch dürfen Entwickler Nutzer auf alternative Möglichkeiten zum Kauf digitaler Inhalte hinweisen.

Apple ging gegen die Entscheidung der Kommission gerichtlich vor. Unter anderem wandte sich das Unternehmen gegen die Einstufung des App Stores als einheitlichen zentralen Plattformdienst und gegen Bestimmungen des DMA zur Interoperabilität.

Mehrere App Stores gelten als ein Dienst

Das Gericht folgte der Argumentation des Konzerns nicht. Nach Ansicht der Richter stellen die verschiedenen Versionen des App Stores einen einzigen zentralen Plattformdienst dar. Dabei spielt es keine Rolle, ob der jeweilige Store auf einem iPhone, iPad, Mac, einer Apple Watch oder einem Apple TV genutzt wird.

Alle App Stores verfolgen dem Urteil zufolge denselben grundlegenden Zweck: Sie bringen Software-Entwickler und Endnutzer zusammen und erleichtern den Vertrieb von Anwendungen. Unterschiede zwischen den jeweiligen Geräten rechtfertigen nach Auffassung des Gerichts keine Aufteilung in mehrere getrennte Plattformdienste.

Genau diese Trennung hatte Apple angestrebt. Nach der Argumentation Apples würde lediglich der iOS-App-Store den für eine Torwächter-Einstufung erforderlichen Nutzer-Schwellenwert erreichen, der bei 45 Millionen monatlich aktiven Nutzern liegt.

Auch Apples Einwand gegen die im DMA vorgesehenen Interoperabilitätsverpflichtungen half dem Unternehmen nicht weiter. Das Gericht erklärte diesen Teil der Klage für unzulässig. Die von Apple angegriffene DMA-Regel war weder Grundlage für die Einstufung als Torwächter noch unmittelbar mit dieser Entscheidung verbunden.

iMessage bleibt ein Sonderfall

Separat befasste sich das Gericht mit iMessage. Die Kommission hatte den Nachrichtendienst zwar als zentralen Plattformdienst eingestuft, Apple jedoch nach einer Marktuntersuchung nicht als Torwächter für iMessage benannt. Für den Messenger gelten daher keine DMA-Verpflichtungen aufgrund einer Torwächter-Einstufung.

Die Klagen Apples gegen die entsprechenden Feststellungen und die Marktuntersuchung erklärte das Gericht für unzulässig. Allein die Einstufung von iMessage als zentraler Plattformdienst verändere die Rechtsstellung von Apple nicht verbindlich.

Das Urteil muss allerdings noch nicht das letzte Wort sein. Apple kann innerhalb von zwei Monaten und zehn Tagen nach Zustellung ein auf Rechtsfragen beschränktes Rechtsmittel beim Gerichtshof der Europäischen Union einlegen.



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Assassin’s Creed Black Flag Resynced: Steam Machine Benchmarks


Der Technik-Test zu Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist bereits online. Was geplant, aber nicht mehr rechtzeitig umgesetzt werden konnte, waren Benchmarks auf der Steam Machine. Sie werden an dieser Stelle für FHD und WQHD nachgereicht.

Steam Deck Verified

Die Neuauflage von Assassin’s Creed 4: Black Flag aus dem Jahr 2013 ist „Steam Deck Verified“, die Windows-Version lässt sich laut Valve also über Steam über den Ubisoft-Connect-Launcher ohne Einschränkungen auf dem Steam Deck ausführen und sollte damit auch auf der Steam Machine laufen. Das entsprechende „Steam Machine Verified“-Label fehlt aber aktuell noch.

Assassin's Creed Black Flag Resynced ist „Steam Deck Verified“, sollte also auch auf der Steam Machine mit SteamOS keine Probleme bereiten
Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist „Steam Deck Verified“, sollte also auch auf der Steam Machine mit SteamOS keine Probleme bereiten

In der Tat bereitet der Titel, in diesem Fall die über den Ubisoft-Connect-Launcher als Stream-fremde App ausgeführte Ubisoft-Version, keine Probleme. Beim Starten beschwert sich der Titel lediglich jedes Mal, auf einer HDD installiert worden zu sein – was natürlich nicht stimmt, denn in der Steam Machine steckt eine SSD.

Aber wie gut läuft der Titel, der für Windows mit DirectX 12 entwickelt wurde, auf der Konsole unter SteamOS (Linux) nach der Übersetzung mittels Proton? Die nachfolgenden Benchmarks verraten es.

Benchmarks auf der Steam Machine

Die Steam Machine wurde im Beta-Branche genutzt, installiert war SteamOS 3.8.22. Zur Installation des Ubisoft-Connect-Clients und dessen Ausführung über Steam wurde Proton Experimental genutzt. Probleme bei der Bedienung des Spiels gibt es, wie das Verified-Label vermuten ließ, in der Tat keine. Der während des Benchmarks dauerhaft (sinnlos?) vibrierende Steam Controller fällt allerdings auf.

Für die Benchmarks genutzt wurden dieselben Qualitätsstufen wie im Hauptartikel, wobei in beiden Auflösungen jeweils FSR Quality aktiv, Frame Generation und VSync aber deaktiviert waren:

  • maximale Details:
    Allgemeine Voreinstellung „Extrem Hoch“ + Raytracing-Modus „Erweitert“
  • niedrige Details:
    Allgemeine Voreinstellung „Sehr Niedrig“ + Raytracing-Modus „Aus“

FHD-Benchmarks

Die Ergebnisse mit sehr niedrigen und maximalen Details mit RT in Full HD (inkl. FSR Quality)

In Full HD erreicht die Steam Machine mindestens das Leistungsniveau, das mit Blick auf die Hardware (auch unter Windows) zu erwarten gewesen war: Die Intel Arc B580 liegt bei niedrigen Details nur knapp in Front, bei maximalen Details gibt es einen Gleichstand.

Full HD

    • GeForce RTX 5090

      9850X3D, DDR5-6000

    • Radeon RX 9070 XT

      9850X3D, DDR5-6000

    • GeForce RTX 5070 Ti

      9850X3D, DDR5-6000

    • GeForce RTX 5070

      9850X3D, DDR5-6000

    • Radeon RX 9060 XT 16 GB

      9850X3D, DDR5-6000

    • Valve Steam Machine

      SteamOS 3.8.22, Proton Exp.

    • Intel Arc B580

      9850X3D, DDR5-6000

    • Intel Arc G3 Extreme

      MSI Claw 8 EX AI+, 35 W

    • AMD Ryzen AI Z2 Extreme

      Xbox ROG Ally X 25 W

    • GeForce RTX 5090

      9850X3D, DDR5-6000

    • Radeon RX 9070 XT

      9850X3D, DDR5-6000

    • GeForce RTX 5070 Ti

      9850X3D, DDR5-6000

    • GeForce RTX 5070

      9850X3D, DDR5-6000

    • Radeon RX 9060 XT 16 GB

      9850X3D, DDR5-6000

    • Intel Arc B580

      9850X3D, DDR5-6000

    • Valve Steam Machine

      SteamOS 3.8.22, Proton Exp.

    • Intel Arc G3 Extreme

      MSI Claw 8 EX AI+, 35 W

    • AMD Ryzen AI Z2 Extreme

      Xbox ROG Ally X 25 W

Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Das passt zu den zuletzt ermittelten Ergebnissen von Arc B580 und Radeon RX 7600 (32 statt 28 CUs RDNA 3 und mehr TDP vs. Steam Machine), wenn man die Rasterizer-Benchmarks betrachtet: Hier lag die Intel Arc im Durchschnitt über den Parcours in Full HD ohne Raytracing 4 Prozent in Front. Mit Raytracing brach die Radeon RX 7600 wiederum ein, was in Black Flag Resynced nicht der Fall ist – die RT-Umsetzung scheint ausreichend „seicht“ ausgefallen zu sein.

  • Grafikkarten bis 300 Euro im Test: RTX 3060 vs. 4060, 5050, 5060, RX 7600, 9060 XT und B580

WQHD-Benchmarks

Die Ergebnisse mit sehr niedrigen und maximalen Details mit RT in WQHD (inkl. FSR Quality)

In WHQD beschwert sich bereits das Optionsmenü, dass die 8 GB Grafikspeicher der Steam Machine nicht ausreichend sind für die maximalen Details inklusive Raytracing, das Ergebnis fällt mit 32 FPS und damit nur 18 Prozent Rückstand auf die Intel Arc B580 dafür auf den ersten Blick noch verhältnismäßig gut aus. Doch der zweite Blick auf die minimalen FPS und den FPS-Verlauf zeigt das Problem.

WQHD mit FSR Quality beschwert sich bei maximalen Details über die nur 8 GB VRAM
WQHD mit FSR Quality beschwert sich bei maximalen Details über die nur 8 GB VRAM

Mit den sehr niedrigen Details ohne Raytracing erreicht die Steam Machine in WQHD mit FSR Quality (in dem Fall noch FSR 3, FSR 4 wird für die Steam Machine noch nachgereicht) hingegen noch 65 FPS – was gut spielbar ist, wie auch der Blick auf die FPS-Verläufe zeigt.

WQHD

    • GeForce RTX 5090

      9850X3D, DDR5-6000

    • Radeon RX 9070 XT

      9850X3D, DDR5-6000

    • GeForce RTX 5070 Ti

      9850X3D, DDR5-6000

    • GeForce RTX 5070

      9850X3D, DDR5-6000

    • Radeon RX 9060 XT 16 GB

      9850X3D, DDR5-6000

    • Intel Arc B580

      9850X3D, DDR5-6000

    • Valve Steam Machine

      SteamOS 3.8.22, Proton Exp.

    • GeForce RTX 5090

      9850X3D, DDR5-6000

    • Radeon RX 9070 XT

      9850X3D, DDR5-6000

    • GeForce RTX 5070 Ti

      9850X3D, DDR5-6000

    • GeForce RTX 5070

      9850X3D, DDR5-6000

    • Radeon RX 9060 XT 16 GB

      9850X3D, DDR5-6000

    • Intel Arc B580

      9850X3D, DDR5-6000

    • Valve Steam Machine

      SteamOS 3.8.22, Proton Exp.

Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

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Speicherpreise: Nach dem Höhepunkt 2027 folgt 2028 der Absturz?


Wann werden Speicherchips endlich wieder günstiger? Analysten der US-Firma Bernstein wagten jetzt eine Prognose, laut der es 2028 bei den Preisen für RAM und NAND rapide bergab gehen könnte. Allerdings soll das aktuell extrem hohe Preisniveau zuvor noch einen weiteren Höhepunkt erreichen.

Das behauptet zumindest eine Vorhersage der Analysefirma Bernstein Research, aus der ein Auszug auf X veröffentlicht wurde. In einer Tabelle wird die Entwicklung von Umsätzen und Verkaufspreisen des Speichergiganten SK Hynix veranschaulicht. Die Daten für das Jahr 2025 kommen direkt vom Hersteller, während es sich bei den Werten für 2026, 2027 und 2028 um Prognosen der Analysten handelt.

Da das Jahr 2026 bereits zur Hälfte vorüber ist, sind die Schätzungen für 2026 am genauesten einzustufen. Es wird erwartet, dass sich der Umsatz mit DRAM bei SK Hynix fast vervierfacht und knapp 274 Billionen Koreanische Won (rund 159 Milliarden Euro) erreicht. Beim NAND-Flash soll sich der Umsatz im laufenden Jahr sogar fast verfünffachen und knapp 95 Billionen Won (~55 Milliarden Euro) erreichen. Die durchschnittlichen Verkaufspreise (ASP) für DRAM sollen von 0,54 US-Dollar auf 1,56 US-Dollar pro Gbit und beim NAND von 0,08 Dollar auf 0,30 Dollar pro GByte steigen. Das bedeutet also gegenüber 2025 eine nahezu Verdrei- respektive Vervierfachung.

Der Höhepunkt der Speicherpreise ist laut der Studie damit aber noch nicht erreicht, denn für das Jahr 2027 wird erwartet, dass die ASP bei DRAM nochmals um fast 50 Prozent auf dann 2,23 $/Gbit ansteigen. Beim NAND wird ein gemächlicheres Wachstum auf 0,32 $/GB erwartet. Insgesamt könnte der Umsatz mit DRAM und NAND bei SK Hynix im kommenden Jahr auf fast 494 Billionen Won (287 Milliarden Euro) ansteigen. Das wäre mehr als das Zehnfache vom Jahresumsatz 2025.

Für 2028 wird ein Preissturz erwartet

Für das darauf folgende Jahr 2028 erwarten die Analysten aber deutlich sinkende Preise und Umsätze bei SK Hynix. DRAM soll mit 1,05 $/Gbit auf einem Preisniveau zwischen den Jahren 2025 und 2026 landen, der Umsatz gegenüber dem für 2027 erwarteten Höchststand um über 40 Prozent sinken.

Beim NAND wird ein im Verhältnis noch größerer Preiseinbruch erwartet. Von 0,32 $/GB im Jahr 2027 soll es im Jahr 2028 auf 0,10 $/GB zurückgehen. Dementsprechend soll der Umsatz mit NAND nur noch gut ein Drittel vom Vorjahr erreichen.

Sollten die Prognosen Recht behalten, dann würde sich das Preisniveau im Jahr 2028 zwar immer noch deutlich über jenem vor Beginn der Speicherkrise bewegen, allerdings bereits deutlich unter dem aktuell herrschenden Stand.

Eine Entspannung 2028 erwarten auch andere

Die Bernstein-Analysten sind mit ihrer Schätzung nicht allein, denn bereits im April hatten die Marktforscher von Gartner ebenfalls das Jahr 2028 als frühesten Zeitpunkt für ein Absinken der Speicherpreise genannt.

Dazu passt auch, dass ein Vertreter des Chipentwicklers AMD im Rahmen der Computex vor einem Monat geäußert hat, dass die Preise für DDR5-Speicher in etwa zwei Jahren (Juni 2028) wieder Normalniveau erreichen werden.

Wie stark sich die gestiegenen Speicherpreise auf darauf basierende Endprodukte wie RAM-Module und SSDs ausgewirkt haben, zeigen die von der Redaktion im Monatsrhythmus erstellten Stichproben aus dem Online-Handel. Auch HDDs haben sich aufgrund der hohen Speichernachfrage erheblich verteuert.

Preisniveau RAM, HDD und SSD (September 2025: 0 Prozent)

0100200300400Prozent

15.09.202515.10.202514.11.202514.12.202514.01.202616.02.202615.03.202615.04.202615.05.202616.06.2026

  • HDD, SSD und RAM teurer: Der „historische“ Speicher­engpass ist da



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