Apps & Mobile Entwicklung
Google-Event: Die Pixel-11-Serie kommt am 13. August für 100 Euro mehr

Google wird die Pixel-11-Familie und Pixel Watch 5 am 12. August ab 18 Uhr New-York-Zeit vorstellen. Für deutsche Zuschauer startet der Livestream somit um 0 Uhr des 13. August. Das geht aus einer Einladung hervor, die Google an US-Medien verschickt hat. Darin sind goldene Smartphones im typischen Google-Design zu erkennen.
Die Einladung nach New York hat unter anderem 9to5google erhalten, für europäische Medien sind üblicherweise lokale Events von Google vorgesehen. Der Einladung zufolge findet die Veranstaltung am 12. August ab 18 Uhr Ortszeit statt, womit die Ankündigung noch einmal zwei Wochen früher stattfindet als die bereits nach vorne gezogene Vorstellung der Pixel-10-Serie. Dementsprechend dürfte auch der Marktstart früher erfolgen, ein konkreter Termin lässt sich von dem früheren Event aber nicht ableiten.
Pixel 11 erstmals mit Gemini Intelligence
Zum Google-Event werden die neuen Smartphones Pixel 11, Pixel 11 Pro, Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold sowie die Smartwatch Pixel Watch 5 erwartet. Die neuen Produkte dürften die ersten von Google sein, auf denen direkt ab Werk Gemini Intelligence läuft, das Android 17 zum Agenten-Betriebssystem machen soll. Generell dürften die erweiterten KI-Funktion der neuen Pixel-Smartphones abermals im Fokus der Ankündigung stehen. Traditionell nehmen auch die Kameras einen Großteil von Googles Pixel-Ankündigungen ein. Erwartet wird mit dem Tensor G6 zudem Googles erstes SoC aus der 2-nm-Fertigung von TSMC.
Preise dürften 100 Euro höher ausfallen
Interessenten müssen aller Voraussicht nach mit höheren Preisen im Vergleich zur Pixel-10-Serie rechnen. Das geht aus einem aktuellen Leak der französischen Seite Dealabs hervor, wonach mit teils einhundert Euro Aufpreis zu rechnen sei. Google soll darüber hinaus endgültig das Basismodell mit 128 GB Speicher streichen, was letztes Jahr nur beim Pixel 10 Pro XL (Test) der Fall war. Bei den kleineren Modellen ergibt sich der „Aufpreis“ somit über den Wegfall des kleinsten Speichers. Im Detail nennt die Seite folgende Preise für die vier neuen Smartphones von Google:
Somit fallen bei Pixel 11 und Pixel 11 Pro die 128-GB-Modelle weg, was den Einstieg in Googles Smartphones jeweils 100 Euro teurer macht – dann aber mit 256 GB als Gegenleistung. Beim Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold ist hingegen durch die Bank schlichtweg mit 100 Euro mehr als letztes Jahr zu rechnen – ohne Speicher-Upgrade.
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Super Pocket Activision Edition: Handheld mit über 30 lizenzierten Spielen von Activision

Hyper Mega Tech stellt überraschend einen neuen Handheld vor, der vollständig auf klassische Activision-Spiele setzt. Die ab sofort bei Amazon vorbestellbare Konsole unterstützt neben den bereits vorinstallierten 34 Titeln auch die bekannten Evercade-Spielmodule und soll ab September 2026 erhältlich sein.
Bekannte Klassiker für unterwegs
Die neue Hochkant-Konsole aus der Super-Pocket-Reihe verfügt über ein 2,8 Zoll großes LCD-Display mit einer Auflösung von 320 × 240 Pixeln. Grundsätzlich richtet sich die Serie an Liebhaber klassischer Video-Spiele, wobei bei der neuen Edition insbesondere Fans bekannter Activision-Titel auf ihre Kosten kommen sollen. Zu den insgesamt 34 vorinstallierten Spielen zählen unter anderem Klassiker wie Pitfall!, River Raid, Demon Attack sowie zahlreiche weitere Titel aus dem umfangreichen Activision-Katalog. Damit bietet das neue Modell generell mehr Spiele als bisherige Super-Pocket-Veröffentlichungen von Hyper Mega Tech, der Schwestermarke von Evercade unter dem Dach von Blaze Entertainment.
- Barnstorming
- Beamrider
- Boxing
- Checkers
- Chopper Command
- Cosmic Commuter
- Demon Attack
- Dolphin
- Dragonfire
- Enduro
- Grand Prix
- H.E.R.O.
- Kabobber
- Kaboom!
- Keystone Kapers
- Laser Blast
- MegaMania
- Moonsweeper
- Oink!
- Pitfall!
- Pitfall II: Lost Caverns
- Plaque Attack
- Pressure Cooker
- Private Eye
- River Raid
- River Raid II
- Robot Tank
- Seaquest
- Skiing
- Sky Jinks
- Spider Fighter
- Stampede
- Starmaster
- Thwocker
Hyper Mega Tech setzt auf physische Module
Neben den integrierten Spielen soll auch diesmal die vollständige Kompatibilität mit den Evercade-Cartridges gewährleistet sein. Käufer erhalten dadurch erneut Zugriff auf weitere Spielesammlungen im physischen Modulformat, die sich separat erwerben lassen und ohne Online-Zwang oder digitale Abhängigkeiten auskommen. Damit stellt sich HMT gegen einen Trend, der sich zunehmend von physischen Datenträgern hin zu reinen Download-Titeln entwickelt. Zuletzt hat Technologiegigant Sony eine entsprechende Marschrichtung öffentlich gemacht. Mit der neuen Veröffentlichung dürfte sich HMT weiter als Anbieter positionieren wollen, der dem physischen Spielemarkt neues Leben einhaucht und klassische Spiele auf neuen Cartridges für verschiedene kompatible Geräte verfügbar macht.
Ab Herbst verfügbar
Das Retro-Handheld kann ab sofort bei Amazon vorbestellt werden*, die Auslieferung soll ab dem 28. September dieses Jahres erfolgen. Die höhere Anzahl der bereits enthaltenen Spiele schlägt sich allerdings auch im Preis nieder: Während die Rare-Version lediglich 15 Titel umfasst* und deshalb bereits für 60 Euro erhältlich ist, müssen Retro-Fans für die Modellvariante mit 34 Activision-Titeln mit 70 Euro etwas tiefer in die Tasche greifen.
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In-Ear-Kopfhörer: Nothing Ear (3a) bieten 32 MB Speicher für Call Recording
Nothing bringt mit den Ear (3a) neue In-Ear-Kopfhörer auf den Markt, die im Portfolio des Unternehmens zwischen den Ear (a) und Ear (3) positioniert werden. Neben einer verbesserten Klang- und ANC-Qualität sind die großen Neuerungen der Ear (3a) vor allem der Audio Snapshot und das Call Recording über den integrierten Speicher.
Marktstart heute für 99 Euro
Die Ear (3a) starten heute bei Nothing* und ab morgen bei Partnern wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto in den Verkauf. In Deutschland und Österreich liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 99 Euro, in der Schweiz beträgt sie 89 CHF. Damit liegen die Ear (3a) knapp oberhalb der Ear (a) (89 Euro), auf demselben Preisniveau wie der Ear (open), die aktuell 99 statt 149 Euro kosten, sowie unterhalb der Ear (3), die aktuell bei 129 statt 179 Euro liegen. Nothings größere Over-Ear-Kopfhörer starten bei 159 Euro.
Neuer Treiber deckt Tieftonbereich besser ab
Nothing verbaut in den Ear (3a) einen 12-mm-Treiber, der somit 1 mm größer als der Treiber der Ear (a) ausfällt. Vorteile gegenüber den Ear (a) seien laut Nothing auf den Tieftonbereich unterhalb von 100 Hz konzentriert, wo jetzt ein 5 dB stärkerer Bass erreicht werden könne. Der Frequenzbereich von 100 Hz bis 1.000 Hz sei mit dem Vorgänger vergleichbar, während der Hochtonbereich von 1.000 bis 5.000 Hz rund 1 dB höher ausfalle, bevor bis 9.000 Hz dann wieder Gleichstand herrsche.
Besseres ANC als Ear (a) und Ear (3)
Das Active Noise Cancelling (ANC) der Ear (3a) hat Nothing für den Bereich von 400 bis 2.000 Hz optimiert und schneidet dort laut internen Messungen sogar besser ab als die höher positionierten Ear (3). Nothing gibt das ANC im genannten Spektrum mit einem Vorteil von 18 dB gegenüber den Ear (3) und 16 dB gegenüber den Ear (a) an. Anwender können das ANC der Ear (3) in drei Stufen an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.
Die Verbindung zum Abspielgerät erfolgt mit Bluetooth 6.0. Via LDAC können die Kopfhörer auch Hi-Res-Audio mit bis zu 24 Bit/96 kHz wiedergeben. Ein „Advanced EQ“ erlaubt Anpassungen über die vorgefertigten Profile von Nothing hinaus. Unterstützt wird außerdem statisches Spatial Audio, also ohne Anpassung an die Kopfbewegungen.
Audio Snapshot und Call Recording
Neu bei den Hardware- und Software-Funktionen sind der Audio Snapshot und das Call Recording. Der Audio Snapshot ist für kurze Momentaufnahmen der gesamten Audioausgabe des Smartphones gedacht, sie betreffen demnach (einseitig) Telefonate, aber auch Multimedia oder Bildschirmaufnahmen.
60 Sekunden Audio Snapshot
Nothing beschränkt den Audio Snapshot auf maximal 60 Sekunden, auch um potenziellen Urheberrechtsverletzungen etwa in Streaming-Apps vorzubeugen. Die Aufnahmedauer lässt sich in der Nothing-X-App definieren, wobei dort auch ein Pre-Recording angeboten wird, das immer die letzten 15 oder 30 Sekunden aufzeichnet, um wichtige Tonschnipsel schon vor Drücken der Aufnahmetaste gespeichert zu haben. Die eigentliche Aufnahme kann bei aktiviertem Pre-Recording deshalb noch maximal 45 statt 60 Sekunden lang sein. Als „Trigger“ für den Aufnahmestart kann das Drücken beider Earbuds, alternativ langes Drücken und Halten eines einzelnen Earbuds oder die Nothing-X-App dienen.
32 MB interner Speicher
Die Aufnahmen landen zunächst im 32 MB großen Speicher der Earbuds, bevor sie mittels Bluetooth an das Smartphone übertragen werden und sich über Nothings App verwalten lassen. Bis zu 2 Stunden lassen sich temporär in diesem Speicher halten.
Transcription Pro mit 120 Minuten pro Monat
Das ist vor allem für das Call Recording relevant, das Anrufe vollständig und somit inklusive der anderen Seite aufzeichnen kann. Wird die Funktion aktiviert, spielen die Earbuds zunächst für beide Seiten einen Hinweis ab, dass jetzt mit der Aufnahme begonnen wird. Diese Aufnahmen lassen sich optional (nach Sprechern unterteilt) transkribieren und zusammenfassen, wobei für diese Funktionen dann auch eine Monetarisierung zum Tragen kommt. Käufer der Ear (3a) erhalten drei Monate „Transcription Pro“ mit 120 Minuten pro Monat kostenfrei, darüber hinaus fallen (noch nicht bekannte) Kosten an. Die Transkription erfolgt in der Cloud, wobei Nothing auf europäische Server verweist und angibt, dass Aufnahmen nicht für das Training oder die Verbesserung von KI-Modellen genutzt werden.
Neues Ladecase mit Status-LED
Die Earbuds der Ear (3a) wiegen jeweils 4,53 g und bieten eine Wiedergabezeit von 10 Stunden ohne ANC und 5,5 Stunden mit ANC. Mit dem Ladecase verlängert sich die Laufzeit auf 42 Stunden respektive 25 Stunden. Das Ladecase kommt mit einer dreiteiligen Status-LED, die visuelle Hinweise zu Batterie, Ladevorgang, Pairing, Firmware-Updates, Factory Reset oder Fehlern ausgeben kann. Ladecase und Kopfhörer bietet Nothing in Schwarz, Weiß, Gelb und Pink mit transparenten Details an. Earbuds und Ladecase sind nach IP54 zertifiziert, um Staub und Wasser/Schweiß abzuhalten.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nothing unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Microsoft: Neue Windows 11 Insider Build mit Cloud Recovery und mehr

Die aktuelle Windows-11-Insider-Build im Experimental Channel führt erstmals eine vollständig cloudbasierte Wiederherstellungsfunktion ein. So lässt sich Windows auch dann zurücksetzen, wenn das Betriebssystem nicht mehr startet. Zudem hat die Kontenverwaltung ein moderneres Design erhalten.
Microsoft hat die neue Build 26300.8782 im Experimental-Channel des Insider-Programms von Windows 11 veröffentlicht. Die größte Neuerung ist dabei die „Cloud rebuild“-Funktion, die neben der Windows-Installationsdatei auch die passenden Treiber aus dem Netz lädt. Doch die neue Insider-Build bietet auch andere Ergänzungen und Korrekturen.
So funktioniert die Cloud-Wiederherstellung
Um die Cloud-Wiederherstellung nutzen zu können, müssen Anwender die Insider-Preview-Builds des Experimental-Kanals aktiviert haben. Nach Installation der jüngsten Build 26300.8782 kann die Windows-Wiederherstellungsumgebung entweder durch das Gedrückthalten der Umschalt-Taste bei einem Neustart oder in den Systemeinstellungen unter „Update und Sicherheit“ -> „Wiederherstellung“ -> „Erweiterter Start“ aktiviert werden.
In der Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) kann nun über „Problembehandlung“ -> „Wiederherstellung und Neuinstallation“ -> „Cloud rebuild“ eine Neuinstallation gestartet werden, bei der persönliche Dateien, Einstellungen und installierte Programme entfernt werden. Wie bei einer Cloud-Installation üblich ist dafür die Nutzung einer LAN- oder WLAN-Verbindung notwendig. Allerdings merkt Microsoft an, dass es sich bei der Cloud-Wiederherstellung um ein Vorschau-Feature handelt, das nicht auf Produktivsystemen eingesetzt werden sollte.
Weitere Neuerungen der Insider-Version
Darüber hinaus führt Microsoft mit der aktuellen Experimental-Build von Windows 11 eine neue Benutzeroberfläche der Kontenverwaltung ein, die ein moderneres Design mit Informationen zum genutzten Cloud-Speicher, dem Kontostatus und den abonnierten Microsoft-Diensten verbindet. Außerdem erfolgt die Sicherung der Windows-Einstellungen ab Windows 11 Version 26H2 standardmäßig automatisch, während Administratoren diese Option zuvor händisch aktivieren mussten.
Microsoft hat im Rahmen der Build 26300.8782 zudem die Höhe der Suchleiste um 4 Pixel angepasst und die Bluetooth-Schnelleinstellungen können jetzt mit einem Gamepad genutzt werden. Zudem konnte ein Fehler behoben werden, wodurch das „Suchen“-Icon bei einer Taskleiste in vertikaler Position gegebenenfalls nicht angezeigt wurde. Zusätzlich hat Microsoft den Tastaturfokus des Ausführen-Dialogs bei Nutzung von Screenreadern verbessert, die Darstellung der Schriftart Mongolian Baiti optimiert, einen Fehler beim Schließen von Outlook korrigiert und den Ressourcenverbrauch von Tooltips reduziert.
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