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Gemini 3.5 Flash: Google integriert Computersteuerung für KI-Agenten


Gemini 3.5 Flash: Google integriert Computersteuerung für KI-Agenten

Bild: Google

Google integriert die bislang separat verfügbare Funktion „Computer Use“ nun nativ in Gemini 3.5 Flash. Entwickler können damit KI-Agenten erstellen, die Browser, mobile Anwendungen und Desktop-Programme selbstständig bedienen. Ergänzt wird die Integration durch Sicherheitsmechanismen für den Unternehmenseinsatz.

Wandel zu einer zentralen Plattform für KI-Agenten

Mit der nativen Integration von Computer Use will Google die Fähigkeiten von Gemini 3.5 Flash deutlich erweitert haben. Das KI-Modell kann dadurch grafische Benutzeroberflächen analysieren, Aufgaben planen und diese plattformübergreifend ausführen. Ein separates Computer-Use-Modell, wie es für Entwickler bislang lange Zeit auf Basis der Vorschau-Version von Gemini 2.5 erforderlich war, entfällt damit.

Mit dem Update entwickelt sich Gemini 3.5 Flash zunehmend weg von einem reinen Sprachmodell hin zu einer zentralen Plattform für agentische Anwendungen, mithilfe von Function Calling sowie den integrierten Werkzeugen für Google Search und Maps können KI-Agenten künftig direkt mit Benutzeroberflächen interagieren. Damit schafft Google die Grundlage für individuelle Automatisierungslösungen, die Informationen selbstständig erfassen, Entscheidungen treffen und Aktionen ausführen. Die eigentliche Ausführung erfolgt dabei weiterhin durch die Anwendung des Entwicklers.

Gemini 3.5 Flash wurde ursprünglich als leistungsfähiges und zugleich kosteneffizientes Modell für Programmierung und agentische Workflows entwickelt. Es unterstützt dabei ein Kontextfenster von bis zu einer Million Tokens sowie bis zu 65.000 Ausgabe-Tokens, zusätzlich können Entwickler verschiedene Denkstufen konfigurieren und damit zwischen einer höheren Genauigkeit, geringeren Kosten oder niedrigeren Antwortzeiten abwägen.

Zeitintensive Arbeiten an Agenten abgeben

Zu den von Google in der Vorstellung genannten Einsatzgebieten zählen unter anderem kontinuierliche Software-Tests, langfristige Automatisierungsprozesse sowie wissensintensive Unternehmensaufgaben über verschiedene professionelle Anwendungen hinweg. Insbesondere komplexe Enterprise-Workflows, aber auch wiederkehrende Büroaufgaben sollen von der Integration profitieren.

Google will Sicherheit ebenfalls erhöht haben

Mit den neuen Möglichkeiten autonomer Agenten wachsen naturgemäß auch die Risiken für Unternehmen, etwa durch Prompt-Injection-Angriffe. Diesen Gefahren will Google mit einer erweiterten Sicherheitsarchitektur begegnen. Dafür wurde Gemini 3.5 Flash speziell für Computer-Use-Szenarien durch gezieltes adversariales Training vorbereitet. Darüber hinaus wurden zwei weitere Schutzmechanismen eingeführt: Nutzer können verpflichtet werden, sensible oder nicht rückgängig zu machende Aktionen ausdrücklich zu bestätigen. Zudem lassen sich Arbeitsabläufe automatisch stoppen, wenn das System Anzeichen einer indirekten Prompt Injection erkennt.

Google empfiehlt darüber hinaus einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz („Defense in Depth“). Dazu gehören isolierte Ausführungsumgebungen wie Sandboxing, menschliche Freigaben bei kritischen Schritten sowie streng kontrollierte Zugriffsrechte.



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Wie gut ist Star Fox?: Ein tolles Remake, ein Fan-Traum, ein altes Spiel


Wie gut ist Star Fox?: Ein tolles Remake, ein Fan-Traum, ein altes Spiel

Bild: Nintendo

Star Fox kann mehrere Dinge sein: ein tolles Remake, ein Traum für Fans und zugleich ein altes Spiel. Im Schnitt fällt die Bilanz aus Rezensionen deshalb positiv aus, auch wenn eine universelle Empfehlung schwerfällt.

Das Remake von Star Fox legt seinen Auftrag eng aus, indem es seine Vorlage möglichst originalgetreu nachbaut. Und die ist ein relativ kurzer Railshooter, der sich in 60 bis 90 Minuten durchspielen lässt. Am Ende ist Star Fox damit noch nicht, sein Reiz liegt im Wiederspielwert, einer sich verzweigenden Kampagne und dem Entdecken von Geheimnissen, betonen Tester. Unter Berücksichtigung dieses Aspekts könne man zehn bis zwölf Stunden mit
der Story verbringen, notiert 4Players.

Alt & spaßig

Während die meisten Berichte loben, dass das Spielprinzip noch immer funktioniert, gibt es auch kritischere Untertöne. Ein wenig wirke das Spiel aus der Zeit gefallen, schreibt die PC Games, strukturell und mechanisch „handelt es sich immer noch um ein 30 Jahre altes Spiel“ lässt sich bei The Sixth Axis lesen. Aber: Spaß macht es auch dann noch.

Wie damals bringt die nun wieder moderne Grafik atemberaubende Momente hervor, lobt es allerorten, dazu gefallen die neue Vollvertonung sowie die – zwar nicht überragenden, aber sinnvollen – Zwischensequenzen. Schwachstellen bleiben die wenig relevante Geschichte, ein mäßig unterhaltsamer Coop-Modus und ein Multiplayer-Modus, dem wenig langfristige Unterhaltungswerte zugetraut werden, sei es aus Mangel an Spaß oder Inhalt. Langweilige Missionen von damals bleiben zudem langweilige Missionen im Remake, ergänzt Eurogamer – schließlich ist alles genauso wie damals.

Fazit

Die meisten Tests schreibt die Fanbrille, das verraten die oft angebrachten Vergleiche zum Original oder die geschilderten Erlebnisse mit dem N64-Spiel. Das umreißt den ersten Teil der Zielgruppe: Fans und ältere Semester, die Star Fox: Lylat Wars schon damals gespielt haben. Der zweite Teil sind Spieler, „die Spaß daran haben, Levels zu perfektionieren“ (PC Games) und mit dem Railshooter-Format leben können – und das ist eine Nische. Star Fox liefert damit ein „tolles, nostalgisches Erlebnis“ (Game Informer) und ein „fantastisches Remake“ (4Players) und symbolisiert zugleich einen „Triumph der Nostalgie über Innovation“ (Eurogamer), der keine neuen Impulse setzt.

Wertungsüberblick für Star Fox



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Gratis-Spiel: RollerCoaster Tycoon 3 wuselt bei Epic


Gratis-Spiel: RollerCoaster Tycoon 3 wuselt bei Epic

Bild: Frontier

Einsteigen und Sicherheitsbügel nach unten ziehen! In dieser Woche spendiert der Epic Games Store mit RollerCoaster Tycoon 3 Complete Edition einen der namhaftesten Themenpark-Manager. Das Spiel kann noch bis zum 2. Juli 2026 um 17 Uhr kostenfrei zur eigenen Bibliothek hinzugefügt werden.

„Ich kann mein Haus von hier aus sehen!“

Die RollerCoaster-Tycoon-Reihe prägte Ende der 1990er-Jahre das Themenpark-Genre grundlegend. Mit dem dritten Teil hielt im Jahr 2004 eine 3D-Grafik Einzug ins Spiel, woraufhin auch das Gameplay und die Steuerung angepasst werden musste. Die Zielsetzung blieb jedoch bestehen – einen lukrativen Themenpark bauen und händeln.

Das Spiel beinhaltet in der Complete Edition die beiden Add-ons Soaked! und Wild!, wodurch das Tycoon-Spiel um Safari- und Wasserparks ergänzt wurde. Es ist mit einer Altersfreigabe ab 6 Jahren versehen. Die Systemanforderungen stammen aus dem letzten Jahrzehnt und verlangen lediglich einen Intel-i3-Prozessor, 4 GB RAM und eine Nvidia GTX 560. Der Metascore beläuft sich auf eher durchschnittliche 72/100 Punkten.

Games-Schnäppchen im Forum

Neben den allwöchentlichen Gratis-Spielen im Epic Games Store gibt es zahlreiche weitere Angebote und Rabatte, die seitens der Community im Games-Schnäppchen-Thread im Forum gesammelt und geteilt werden. Vorbeischauen und Hinweise zu potenziellen Schnäppchen sind äußerst willkommen!



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Preiserhöhungen angekommen: Apple macht MacBooks und iPads teurer, iPhones vorerst nicht


Preiserhöhungen angekommen: Apple macht MacBooks und iPads teurer, iPhones vorerst nicht

Die vom scheidenden Apple-CEO Tim Cook angedrohten Preiserhöhungen sind jetzt angekommen. Produkte wie MacBooks, iPads, HomePods und Apple TV kosten jetzt deutlich mehr. Nicht betroffen sind die iPhones, deren Preis bisher unangetastet blieb.

Erst vor einer Woche hatte Apple-CEO Tim Cook in einem Interview angekündigt, dass es aufgrund der massiv gestiegenen Speicherpreise bei diversen Apple-Produkten zu höheren Preisen kommen wird. Nur wenig später gab es Hinweise, dass die Preissteigerungen nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Preiserhöhung bei Apple umgesetzt

Das hat sich jetzt bestätigt, denn wie Mark Gurman für Bloomberg gemeldet hat, wurden die Preiserhöhungen bei Apple nun umgesetzt. Die Recherche von ComputerBase ergab, dass das auch für Kunden in Deutschland gilt und teils empfindlich ausfallen.

Somit kostet das MacBook Neo nun mindestens 799 Euro statt zuvor 699 Euro und auch die Version für Studenten ist 100 Euro teurer geworden. Beim MacBook Air geht es um jeweils 200 Euro rauf und beim MacBook Pro sind es sogar 400 Euro. Verglichen hat die Redaktion jeweils bei der Basisausstattung einer Serie mit dem UVP zum Marktstart.

Beim iPad Air mit 11 Zoll ist der Preisanstieg mit 23 Prozent verhältnismäßig hoch. Noch größer fällt die prozentuale Differenz bei HomePod Mini und Apple TV 4K aus. Sonst liegen die Preissteigerungen meist im Bereich von rund 15 bis 20 Prozent.

iPhones werden vorerst nicht teurer

Ob nur aufgeschoben oder nicht geplant: Die aktuellen iPhones werden im Apple Shop bisher nicht teurer als zuvor ausgewiesen. Der UVP von iPhone 17, iPhone 17 Pro, iPhone 17e und iPhone Air ist zur Stunde unverändert. Das gilt auch für die Apple Watch Series 11.



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