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Apps & Mobile Entwicklung

Gemini für Chrome: Google integriert seine KI noch stärker in Android


Im Rahmen der diesjährigen „The Android Show“, die als Auftakt zur in der kommenden Woche startenden „Google I/O“ dient, hat Google zahlreiche Neuerungen für Android vorgestellt. Dazu zählt unter anderem ein neuer Browser-Assistent auf Basis von Gemini 3.1, der Nutzern künftig zahlreiche Aufgaben direkt im Browser abnehmen soll.

Mit den angekündigten Neuerungen treibt Google die tiefere Integration seines KI-Modells in Android sowie den Ausbau der KI-Funktionen in Chrome weiter voran. Vor allem Auto Browse soll dabei für eine intelligentere Unterstützung und stärkeres agentisches Browsen direkt auf dem Smartphone sorgen.

Gemini wird zum Browser-Assistenten auf Android

Unter Android soll Gemini künftig direkt in Chrome als persönlicher KI-Browser-Assistent fungieren und das mobile Surfen erweitern. Die KI soll dabei Websites nicht nur darstellen, sondern deren Inhalte auch verstehen und interpretieren können. Der Assistent soll sich öffnen lassen, ohne die aktuelle Seite oder die Anwendung verlassen zu müssen. Dadurch können Anwender Fragen zur geöffneten Seite stellen, längere Artikel zusammenfassen lassen oder zusätzliche Erklärungen zu komplexeren Themen abrufen.

Google verknüpft den Assistenten stärker mit eigenen Diensten

Google betrachtet Gemini schon seit Längerem nicht mehr als reinen Assistenten für einfache Aufgaben. Künftig soll die KI deutlich tiefer in die eigenen Dienste eingebunden werden und sich innerhalb von Chrome zunehmend zu einem Produktivitätswerkzeug entwickeln. Als Beispiele nennt Google nicht nur das automatische Eintragen von Terminen in den Kalender, sondern auch das Ablegen von Zutaten aus Rezepten in den Notizen oder das Auffinden bestimmter Informationen in Gmail.

Die neuen Funktionen positioniert Google als kontextbezogene Unterstützung, die Anwender organisierter und effizienter arbeiten lassen sollen, dabei aber weiterhin die Privatsphäre respektieren und die Kontrolle beim Nutzer belassen sollen.

Wird zusätzlich die Funktion Personal Intelligence aktiviert, erweitert sich der verfügbare Kontext nochmals deutlich. Dann können auch Interessen, Hobbys sowie Informationen über Familie oder, wie Google hervorhebt, auch Haustiere in die Antworten einfließen. Das Unternehmen betont in diesem Zusammenhang die erweiterten Kontrollmöglichkeiten, mit denen Nutzer selbst festlegen können, wie viele persönliche Informationen Gemini als Kontext verwenden darf.

Nano Banana kann auf Android nun Bilder direkt in Chrome anpassen

Auch bei der Bildbearbeitung erweitert Google die KI-Funktionen in Chrome für Android. Mithilfe des Bildgenerators Nano Banana sollen Anwender Inhalte künftig stärker personalisieren oder im Web gefundene Bilder direkt im Browser bearbeiten können. Google nennt als Beispiel eine Lernsituation, in der der Inhalt einer Website per einfacher Anweisung in eine visuelle Darstellung umgewandelt wird.

GIF Chrome Nano Bananas (Bild: Google)

Ein weiteres Beispiel betrifft Wohnungsanzeigen, deren Bilder mit zusätzlichen Einrichtungsgegenständen ergänzt werden können, um besser einschätzen zu können, wie die Räume möbliert wirken. Google will Bildgenerierung und Bildbearbeitung künftig deutlich stärker in den alltäglichen Browser-Kontext integrieren.

Auto Browse soll alltägliche Aufgaben stärker automatisieren

Bei Auto Browse handelt es sich um eine Anfang 2026 eingeführte KI-Funktion für Chrome, die als autonomer Agent arbeitet. Sie soll Aufgaben im Internet selbstständig übernehmen, für die bislang manuelle Eingaben erforderlich waren. Durch die Integration in Android soll das System künftig auch auf Smartphones zahlreiche wiederkehrende Aufgaben automatisieren können. Dazu zählen unter anderem das Ausfüllen von Formularen mit Standardangaben oder regelmäßig wiederkehrende Bestellvorgänge. Aber auch das Suchen eines Parkplatzes bei Veranstaltungen wird von Google als Beispiel angegeben.

Ebenso sollen Informationen aus anderen Inhalten automatisch für bestimmte Aufgaben übernommen werden können. Mit diesen Funktionen geht Google inzwischen deutlich über klassische Assistenzsysteme hinaus und entwickelt Chrome stärker in Richtung eines agentischen Browsers, der nicht mehr nur Informationen liefert, sondern selbstständig Aktionen auf Webseiten ausführen kann.

Sicherheitsmechanismen sollen sensible Aktionen absichern

Im Rahmen der Vorstellung betonte Google, dass die neuen Funktionen mit denselben Sicherheitsmechanismen ausgestattet seien, die bereits aus der Desktop-Version bekannt sind. Diese sollen unter anderem vor Angriffen wie Prompt Injections schützen. Zusätzlich integriert Google bei bestimmten Funktionen weitere Sicherheitsabfragen. So soll Auto Browse vor sensiblen Aktionen ausdrücklich eine Bestätigung anfordern. Das betrifft beispielsweise Käufe oder Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken. Gerade beim agentischen Browsen sieht Google diesen Schritt als entscheidend an, da der Browser künftig immer häufiger eigenständig Handlungen im Auftrag des Nutzers ausführen soll.

Start zunächst in den USA

Google will Gemini in Chrome ab Ende Juni zunächst in den USA auf ausgewählten Geräten mit Android 12 und neuer bereitstellen. Gleichzeitig soll Auto Browse für AI-Pro- und Ultra-Abonnenten unter denselben Voraussetzungen starten. Zudem kündigte Google an, zahlenden Abonnenten beim Zugriff auf die neuen KI-Funktionen Vorrang einzuräumen.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Google unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Mehr Speicher trotz Speicherkrise: Apple testet M5 Ultra im Mac Studio mit bis zu 768 GB RAM


Mehr Speicher trotz Speicherkrise: Apple testet M5 Ultra im Mac Studio mit bis zu 768 GB RAM

Die Speicherkrise hat Apple bereits zu Preiserhöhungen und der Streichung von mehreren Speicherkonfigurationen des Mac Studios geführt, auch ein künftiger M5 Ultra soll sich deshalb bisher verzögern. Intern soll der Konzern jetzt einen Mac Studio mit M5 Ultra und 768 GB an Arbeitsspeicher testen.

Deutlich mehr Arbeitsspeicher beim M5 Ultra?

Über Apples Pläne zum M5 Ultra und dem künftigen Mac Studio berichtet Marc Gurman von Bloomberg unter Berufung auf interne Quellen im Konzern. Demnach soll der neue SoC unter dem Codenamen J775 entwickelt werden und wegen Herausforderungen bei der Verfügbarkeit und den Kosten verzögert worden sein.

Der GPU-Ausbau soll sich gegenüber dem M3 Ultra nicht groß verändern. Es ist jedoch zu erwarten, dass die GPU-Architektur des M5 übernommen wird und daher auch die KI-Beschleuniger in der GPU in das Ultra-Modell wandern. Der M5 Ultra könnte sich dann deutlich von allen anderen Apple-Chips im Bereich der KI-Leistung absetzen, jedoch auch in Spielen neue Rekorde für den Konzern aufstellen.

Veröffentlichung nicht garantiert

Wie Gurman auch selbst erwähnt, steht die Konfiguration jedoch unter einem schlechten Stern: Selbst ein so großer Konzern wie Apple hat Schwierigkeiten, genug Speicherchips zu ergattern, und hat beim Vorgänger die Konfigurationen auf 96 GB limitiert. Ein 768-GB-Modell würde dementsprechend einen großen Sprung im Sortiment des Herstellers darstellen.

Preis könnte über 20.000 Euro liegen

Offen bleiben zudem auch Fragen zum Preis, denn die besagte 96-GB-Konfiguration kostet gegenwärtig rund 6.299 Euro. Beim MacBook Pro verlangt Apple nach den jüngsten Preiserhöhungen für 128 GB gegenüber der 64‑GB‑Variante einen Aufschlag von 1.760 Euro. Bei diesem Preis pro 64 GB zusätzlich zu den 96 GB könnte ein Mac Studio mit 768 GB an Arbeitsspeicher weit über 20.000 Euro kosten.

M5 Ultra folgt auf M3 Ultra

Die Ultra-Chips sind seit Einführung mit dem M1 Ultra die Speerspitze von Apple Silicon, sie vereinten bisher immer zwei Max-Chips und kombinierten so die theoretische Rohleistung. Zuletzt hat Apple dies beim M3 Ultra getan, beim M4 hat sich der Konzern nur auf die Max-Reihe beschränkt – und verkauft den M3 Ultra neben dem M4 Max im aktuellen Mac Studio.

Mit dem M5 Ultra können Nutzer dementsprechend einen deutlichen Sprung gegenüber dem bisherigen M3 Ultra erwarten, denn die Leistung in Mehrkern-Anwendungen oder GPU-Anwendungen dürfte sich beinahe verdoppeln, auch wenn die Skalierung nicht in allen Fällen perfekt sein sollte.



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Indie-Hit Meccha Chameleon: Geni(t)ale Verstecke begeistern Spieler


Indie-Hit Meccha Chameleon: Geni(t)ale Verstecke begeistern Spieler

Bild: lemorion_1224

Verstecken zu spielen macht nicht nur Kindern Spaß. Erwachsene erfreut mit diesem Prinzip Meccha Chameleon, der jüngste Indie-Hit auf Steam. Das klassische Kinderspiel erweitert der Titel um einen Pinsel und eine Farbpalette zur Tarnung. Der Kostenpunkt: Kaum mehr als 6 Euro.

Nach weniger als zwei Wochen verzeichnet der Entwickler „lemorion_1224“ 10 Millionen verkaufte Exemplare und mehr als 28.000 sehr positive Bewertungen auf Steam. Das Spielprinzip kommt also an. Das liegt an der Mischung: Kombiniert wird eine Bühne für Kreativität und soziales Miteinander.

In Mecca Chameleon teilen sich zwei bis zehn Spieler auf privaten oder öffentlichen Servern in zwei Teams auf. Das eine versteckt sich, das andere muss diese Gruppe anschließend innerhalb eines Zeitlimits aufspüren. Was die Jagd besonders macht, ist das Pinsel-Werkzeug. Damit können Spieler ihre Figur der Umgebung anpassen und sie so wie ein Chamäleon verschwinden lassen und sich ganz offen im Sichtfeld „verstecken“. Neben Farben kann auch die Haltung der Figur angepasst werden.

Meccha Chameleon
Meccha Chameleon (Bild: lemorion_1224)

Geni(t)ale Verstecke

Dass das von der Ideenvielfalt seiner Nutzer lebt, ist offenkundig. Und Ideen haben sie: Sie tarnen sich unter anderem als Pferdegenital, Kuh, Bücherstapel oder WC-Rolle, die nach Beginn der Runde plötzlich neben der Toilette hängt. Bemängelt werden nur ein paar technische Probleme, die trotz Unreal Engine 5 nicht mit der Bildrate zu tun haben. Die eigentlich nicht benannten Systemanforderungen sind niedrig, wenn die Angabe eines „Intel Core i5“ als solche gelten darf.

Kritisch sind andere Aspekte: Der Server-Browser funktioniere nicht immer zuverlässig, das Interface sei teils kompliziert und Tastenbelegungen seien fest vorgegeben. Spaß mache es trotzdem. In öffentlichen Lobbys könne es zudem vorkommen, dass sich Spieler mit rechtsradikaler Symbolik bemalen. Kritik daran wird auf Steam jedoch von anderen Nutzern mit persönlichen Angriffen quittiert. Am meisten Spaß macht das Spiel jedoch ohnehin mit Freunden, verrät ein Überfliegen der Rezensionen. Zahlreiche schnelle Updates haben bereits einige Details verbessert und neue Karten eingefügt. Einen großen Patch haben die Entwickler für den kommenden Freitag angekündigt.



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Hilft günstig gegen Hitze: Thermalright Assassin Classic mit Kühler-Fokus


Hilft günstig gegen Hitze: Thermalright Assassin Classic mit Kühler-Fokus

Bild: Thermalright

Thermalright verspricht mit dem Assassin Classic-6 SE günstige Hilfe gegen Hitze – zumindest auf Prozessoren. Der Kühler konzentriert sich auf Basics, also vor allem die Kühlung. Dabei bleibt er vergleichsweise kompakt.

Für ordentliche Temperaturen bringt der Assassin Classic-6 SE alle Zutaten mit. Vorrangig sind dies 6 Heatpipes. Sie liegen allerdings direkt auf dem Heatspreader auf, was in der Regel etwas schlechter funktioniert als sie in eine Kupferplatte einzulassen, die die Wärmeverteilung verbessert. Die beiden äußeren Heatpipes setzt Thermalright zudem etwas ab, um auch die äußeren Bereiche des Prozessors zu kühlen.

Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf das 120-mm-Format, also auf eine relativ große Lamellenfläche, schrumpft es aber auf eine Höhe von nur 152 Millimetern. Damit passt der Assassin Classic-6 SE auch in Budget-Gehäuse, die in diesem Punkt gerne Einschränkungen setzen. Größere Design-Eskapaden spart sich der Hersteller dabei und setzt dem Lamellenturm lediglich eine Abdeckung auf. RGB-LEDs oder gar ein Display stehen nicht auf der Ausstattungsliste.

Thermalright Assassin Classic-6 SE (Bild: Thermalright)

Die Belüftung übernimmt ein 120-mm-Lüfter des Typs TL-NT12. Ihn gibt es bei Thermalright nicht einzeln, er wird nur in Verbindung mit der Assassin-Classic-Serie gelistet und ist damit spezifisch den Kühlern vorbehalten. Das Modell dreht maximal mit 1.850 U/Min und wird über Gummiauflagen am Rahmen vom Kühler entkoppelt.

Bilder vom Montagematerial stellt Thermalright nicht bereit. Wahrscheinlich kommt das übliche Montagekit des Herstellers zum Einsatz, bei dem erst die Halterung und dann der Kühler montiert wird. Dazu passt, dass sich der Assassin Classic-6 SE auf aktuellen AM4- und AM5-Plattformen sowie den Intel-LGA 1200, 1700 und 1851 montieren lässt.

Preis und Verfügbarkeit

Angaben zum Preis hat Thermalright nicht gemacht. Der Kühler muss sich allerdings um die 30-Euro-Marke am Markt bewegen, um konkurrenzfähig zu sein. Das zeigt allein das Portfolio von Thermalright selbst auf: Den Peerless Assassin 120 SE in Doppelturm-Bauweise verkauft das Unternehmen im eigenen Amazon-Store ab 34 Euro, den Einzelturm Burst Assassin 120 Evo ab 30 Euro.



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