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Künstliche Intelligenz

Geräte-Kompatibilität: Kleinere Updates für iOS, iPadOS und macOS


Nicht nur viel neue Hardware gab es von Apple in dieser Woche, sondern auch frische Software. In der Nacht zum Donnerstag brachte Apple iOS, iPadOS und macOS auf einen aktuelleren Stand. Alle drei Updates hören auf die Versionsnummer 26.3.1 und dienen dazu, iPhones, iPads und Macs zu den neuen Produkten kompatibel zu machen.

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macOS 26.3.1 alias Tahoe passt kompatible Macs – wozu Intel-Maschinen nicht gehören – an Studio Display 2 und Studio Display XDR an. Die Geräte erscheinen am 11. März. Ob noch weitere Inhalte und Fehlerbehebungen in der Aktualisierung stecken, blieb zunächst unklar. iOS 26.3.1 und iPadOS 26.3.1 enthalten solche laut Apple, rüsten aber ansonsten ebenfalls nur die Unterstützung für die beiden neuen Screens nach. iPhone und iPad lassen sich an diese anschließen und zur Darstellung von Inhalten nutzen, wie dies bereits bei anderen Bildschirmen der Fall ist.

Das Studio Display 2 ist der direkte Nachfolger des Studio Display und bringt nur wenige Neuerungen – darunter bessere Lautsprecher und Thunderbolt 5. Das Studio Display XDR löst das Pro Display XDR ab. Beide Screens haben 5K-Auflösung bei 27 Zoll großer Bildschirmdiagonale. Die XDR-Variante für 3500 Euro kommt mit HDR dank Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hertz. Das veraltete Pro Display XDR hatte Apple aus dem Programm genommen.

Neben iOS, iPadOS und macOS 26.3.1 hat Apple auch noch ein Update 18.7.6 für iOS publiziert, das auf älteren Geräten läuft, die iOS 26 nicht mehr nutzen können – konkret iPhone XR und XS. Die Aktualisierung behebt Probleme beim Kontaktieren von Notrufnummern in Australien, die nach einer Systemänderung entstanden waren. Den wichtigen Fix hatte Apple bereits in noch älteren iOS-Versionen ausgeliefert, darunter sogar iOS 16.

Der Hersteller benötigte allerdings mehrere Anläufe für die notwendigen Anpassungen, Updates wurden daher zwischenzeitlich sogar zurückgezogen. Sicherheitsrelevante Fehlerkorrekturen enthalten die frisch veröffentlichten Aktualisierungen hingegen nicht. Keine veröffentlichten CVE-Einträge lägen für diese vor, schreibt Apple auf seinem Security-Updates-Portal.

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(bsc)



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Cyberangriffe im Jahr 2026: Der Login als Waffe


Cyberkriminelle und nationalstaatliche Akteure verlagern ihren Fokus zunehmend weg vom aufwendigen Eindringen in Systeme, wie aus Cloudflares Bedrohungsbericht 2026 hervorgeht. Stattdessen setzen sie eher auf das effizientere Einloggen mit gestohlenen Zugangsdaten. Eigenen Angaben nach hat Cloudflare für seinen Bericht Billionen von Netzwerksignalen aus der globalen Infrastruktur analysiert, wobei der Anbieter täglich im Schnitt rund 230 Milliarden Bedrohungen blockiert.

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Der Report führt ein neues Konzept ein: das Framework Measure of Effectiveness (MOE). Es beschreibt, wie Angreifer ihre Taktiken nach dem Verhältnis von Aufwand zu operativem Ergebnis auswählen. Gestohlene Session-Tokens haben demnach ein höheres MOE als teure Zero-Day-Exploits. Die gefährlichsten Akteure setzen auf automatisierte, industrialisierte Systeme, die ihre Ziele schnell erreichen.

Besonders alarmierend sind die Erkenntnisse zu KI-gestützten Angriffen. Angreifer nutzen Large Language Models für Echtzeit-Netzwerk-Mapping, Exploit-Entwicklung und Deepfakes. So können selbst weniger versierte Akteure komplexe Operationen durchführen. Ein Beispiel sind nordkoreanische Akteure, die mit KI-generierten Personas und gefälschten Identitätsdokumenten Einstellungsprozesse westlicher Unternehmen unterwandern.

Ein weiterer Trend ist die Nutzung legitimer Cloud-Dienste für kriminelle Zwecke. Angreifer missbrauchen Tools wie Google Calendar, Dropbox, GitHub oder Microsoft Teams zur Maskierung von Command-and-Control-Traffic. Die chinesische Gruppe FrumpyToad etwa nutzt den Google Calendar für C2-Loops, während NastyShrew aus Russland Paste-Sites als Dead Drops einsetzt.

Chinesische Staatsakteure wie Salt Typhoon und Linen Typhoon konzentrieren sich auf nordamerikanische Telekommunikationsanbieter, Regierungsstellen und IT-Dienste. Sie verfolgen eine sogenannte Pre-Positioning-Strategie: dauerhafte Platzierung von Code in kritischer Infrastruktur für künftige Angriffe. Überprivilegierte APIs in SaaS-Integrationen erweitern den Blast Radius (Schadensumfang) erheblich – wie der GRUB1-Breach bei Salesloft, der Hunderte Unternehmen betraf.

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Infostealer wie LummaC2 ernten Session-Tokens, um die Multi-Faktor-Authentifizierung zu umgehen. In den vergangenen drei Monaten stammten 94 Prozent der Login-Versuche von Bots. Unabhängig davon nutzten 63 Prozent aller Logins kompromittierte Zugangsdaten. Bei Phishing-Angriffen scheitern 46 Prozent der analysierten E-Mails an DMARC-Prüfungen; trotzdem ermöglichen Relay-Blind-Spots Brand-Spoofing.

Hyper-volumetrische DDoS-Angriffe erreichen neue Dimensionen. Botnets wie Aisuru schaffen Durchsatzraten von 31,4 Terabit pro Sekunde und erfordern autonome Verteidigungssysteme. Cloudflare entdeckte beim Dogfooding (Selbsttest) durch einen KI-Coding-Agenten (OpenCode) die Schwachstelle CVE-2026-22813 mit CVSS-Wert von 9.4 – eine nicht authentifizierte Remote-Code-Execution in Markdown-Rendering-Pipelines.

Der vollständige Report steht auf der Cloudflare-Website zur Verfügung.


(fo)



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heise+ Expertentalk: Der eigene Homeserver: Speicher, Backup, Mediensammlung




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Robotik-Start-up entwickelt Universal-Industrieroboter in unter zwei Jahren


Dem US-Robotik-Start-up Noble Machines ist es gelungen, innerhalb von weniger als zwei Jahren den universellen Industrieroboter Moby zu entwickeln, zu bauen und an einen ersten Kunden auszuliefern. Möglich wurde das durch die geballte Erfahrung in dem Unternehmen: Ingenieure der NASA, von SpaceX, des Caltech und von Apple arbeiteten an dem KI-gestützten Roboter zusammen, der innerhalb von nur acht Monaten auf die Beine gestellt wurde.

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Das Start-up Noble Machines wurde 2024 gegründet, um einen Roboter mit Armen und Beinen für industrielle Anwendungen zu entwickeln, der den dortigen Daueranforderungen gewachsen ist. Die Ingenieure wollten einen robusten Industrieroboter konstruieren, der sich auch skalieren lässt und der hauptsächlich in Arbeitsumgebungen tätig ist, in denen schwere, körperliche Arbeit verrichtet wird, die anstrengend und gefährlich sein kann. Der Roboter adressiert dadurch Arbeitsbereiche, für die sich immer seltener Personal finden lässt.

Entsprechend seiner Arbeitsumgebung ist Moby konstruiert. Er hat einen massigen Oberkörper mit kräftigen Armen und Beinen. Gewichte bis zu 27 kg soll der Roboter damit stemmen können. Zum Vergleich: Der ähnlich aufgebaute Digit von Agility Robotics schafft lediglich knapp 14 kg, Figures humanoider Figure 03 kann bis zu knapp 20 kg tragen, Boston Dynamics Atlas dagegen bis zu etwa 50 kg.

Trotz seiner Robustheit ist der Moby-Roboter so konzipiert, dass der rund 70 kg schwere Roboter mit Menschen kollaborativ arbeiten kann, verspricht Noble Machines.

Hard- und Software hat das Robotik-Start-up komplett selbst entwickelt. Von vornherein setzten die Entwickler auf verkörperte Intelligenz und autonomes Handeln. Sie nutzten dabei Nvidias Robotik-Framework ISAAC Sim, um zu schnellen Ergebnissen im KI-Training zu kommen. Die Ingenieure haben den Roboter so verfeinert, dass er neue Aufgaben innerhalb weniger Stunden lernen können soll. Der Bediener kann den Roboter dabei mit Anweisungen in natürlicher Sprache, Demonstrationen und Gesten trainieren.

Noble Machines betreibt mittlerweile Kooperationen mit Solomon, Adlink und Schaeffler, um die Roboter praxisnah weiterentwickeln zu können. An wen der erste Moby-Roboter ausgeliefert wurde, verrät Noble Machines nicht. Es soll sich aber um ein Unternehmen der Fortune-Global-500 handeln.

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(olb)



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