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Google kippt 30-Prozent-Provision im Play Store nach Epic-Streit


Die 30-Prozent-Provision im Play Store ist Geschichte. Gleichzeitig führt Google neue Payment-Optionen ein und startet erstmals ein Programm für alternative App Stores. Auslöser ist der jahrelange Rechtsstreit mit Epic Games rund um „Fortnite“. Jetzt richtet sich der Blick auf Apple.

Google verabschiedet sich offiziell von der 30-Prozent-Provision im Play Store und führt gleichzeitig neue Regeln für alternative Bezahlmethoden sowie App Stores von Drittanbieter:innen ein. Für Entwickler:innen bedeutet das künftig höhere Umsatzanteile, für Nutzer:innen mehr Auswahl an Apps und mehr Möglichkeiten beim Bezahlen. Geplant sind mehr Abrechnungsoptionen für Entwickler:innen, niedrigere Gebühren und ein neues Programm für sogenannte registrierte App Stores. Noch in diesem Jahr sollen diese Änderungen schrittweise im Play Store und im Android-Ökosystem eingeführt werden. Bereits 2021 senkte Google im Zuge des Rechtsstreits mit Epic Games die Provision auf 15 Prozent für Umsätze bis zu einer Million US-Dollar pro Jahr sowie für viele Abonnements.

Eine zentrale Rolle für diesen Kurswechsel spielt der jahrelange Konflikt mit Epic Games rund um das beliebte Videospiel Fortnite. Der Streit stellte Googles App-Store-Gebühren und die Kontrolle über Zahlungsprozesse im Play Store grundlegend infrage. Mit der Senkung der Provision gerät gleichzeitig Apples deutlich restriktiveres App-Store-Modell stärker unter Druck.


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Google senkt Gebühren und lockert Payment-Regeln

Die größte Veränderung betrifft Googles Gebührenmodell. Statt der lange üblichen 30 Prozent im Play Store sinkt die Provision künftig auf 20 Prozent. Entwickler:innen, die an Programmen wie dem neuen App Experience-Programm oder dem überarbeiteten Google Play Games Level Up-Programm teilnehmen, können teilweise sogar auf 15 Prozent kommen. Bei Abonnements liegt die Gebühr künftig nur noch bei zehn Prozent. Gleichzeitig lockert Google die Regeln für Payments. Entwickler:innen dürfen neben Googles Abrechnungssystem eigene Bezahlmethoden integrieren oder Nutzer:innen für Käufe direkt auf ihre Website weiterleiten. Wer weiterhin über Google Play abrechnet, zahlt in Regionen wie dem EWR, Großbritannien und den USA zusätzlich eine Gebühr von fünf Prozent.

Die Profiteur:innen können sich bei Epic Games bedanken. Nach dem langem Rechtsstreitzwischen haben sich das Tech- und das Videospiel-Unternehmen im November 2025 außergerichtlich geeinigt. Obwohl noch nicht alle Details endgültig geklärt sind, setzt Google zentrale Änderungen am Android-Ökosystem bereits jetzt um. Der Konflikt begann im August 2020, als Google Fortnite aus dem Play Store entfernte. Epic hatte zuvor ein eigenes Zahlungssystem integriert, um die Play Store-Provision zu umgehen. Epic reichte daraufhin Klage wegen monopolistischer Praktiken ein. Ende 2023 entschied ein Gericht, dass Google im Android-App-Vertrieb eine monopolartige Stellung ausgenutzt hatte. Nach den nun angekündigten Änderungen erklärte der Epic CEO Tim Sweeney, dass Fortnite künftig wieder weltweit im Google Play Store verfügbar sein soll.

Ähnliche Auseinandersetzungen gab es 2021 bereits zwischen Epic Games und Apple. Damals entschied ein Gericht, dass Apple externe Zahlungs-Links zulassen muss, um die strengen App Store-Regeln zu lockern.

Der jahrelange Streit zwischen Google und Epic Games endet jedoch nicht nur – er bekommt sogar so etwas wie ein Happy End. Laut Medienberichten, etwa von The Verge, haben beide Unternehmen ein separates Geschäftsabkommen über rund 800 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Kooperation umfasst unter anderem gemeinsame Produktentwicklung, die Nutzung von Epics Technologien wie dem 3D-Creation-Tool Unreal Engine und einer verbesserten Infrastruktur für Entwickler:innen im Android-Ökosystem.

Die Play Store-Reform startet schrittweise weltweit

Auch beim Vertrieb von Apps lockert Google das System. Mit einem neuen Programm für registrierte App Stores können Drittanbieter:innen ihre eigenen App-Marktplätze künftig einfacher auf Android anbieten. Voraussetzung ist, dass diese Stores bestimmte Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen. Wer die Kriterien erfüllt, bekommt eine deutlich vereinfachte Installationsoberfläche direkt im Betriebssystem. Nutzer:innen können solche App Stores also schneller finden und installieren. Die Teilnahme am Programm ist zwar freiwillig und alternative Stores lassen sich weiterhin per Sideload installieren. Gleichzeitig plant Google jedoch Änderungen am Sideloading-Prozess, die das manuelle Installieren von Apps außerhalb offizieller Stores aufwendiger machen könnten. Entwickler:innen sollen so stärker motiviert werden, ihre App Stores registrieren zu lassen.

Die Änderungen werden schrittweise eingeführt. Die neue Gebührenstruktur startet beispielsweise bis zum 30. Juni im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), in Großbritannien und den USA, folgt am 30. September in Australien sowie am 31. Dezember in Korea und Japan. Weltweit soll sie bis September 2027 ausgerollt werden. Programme wie Google Play Games Level Up und das neue App Experience-Program, starten zunächst ebenfalls in Europa, den USA und Australien, bevor sie global verfügbar werden. Das Programm für registrierte App Stores soll noch im Laufe des Jahres mit einer neuen Android-Version starten.


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Google plant EU-Integration von Konkurrenzsuchergebnissen

Google Gebäude und Privacy Sandbox Logo
© hk – Unsplash, Google via Canva





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Markenführung: Warum Tim Cook für Apple der richtige Mann zur richtigen Zeit war


Apple-Chef Tim Cook auf der WWDC 2019 in San Jose

Nach dem Tod von Steve Jobs 2011 trat sein Nachfolger Tim Cook ein schweres Erbe als Apple-CEO an. Jetzt, nach 15 Jahren, tritt der CEO ab. Markenexperte Michael Brandtner blickt in seiner Talking-Heads-Kolumne zurück auf die Ära von Cook und erläutert, warum er für Apple genau der richtige Mann zur richtigen Zeit war.

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Große Hoffnung, schon gehackt: EU-App zum Alters-Check ist da


Die Schwachstelle liegt laut Moore in der Identitätsprüfung. Ein Hacker könne die PIN-Datei verändern und so eine neue PIN-Nummer festlegen. Baptiste Robert, bekannter IT-Sicherheitsexperte, sieht ebenfalls viele Probleme, wie er Politico gegenüber erklärte. So könnten Hacker etwa die Authentifizierungsfunktionen der App umgehen. Der Kryptografieforscher Olivier Blazy bemängelt die Cybersicherheitsstandards und mahnt:

We were worried that the Commission would launch its app in a hurry, no matter its security issues, and now we can see it wants to launch something that is not technically ready. Such a rushed launch could undermine trust in future digital identity wallets.

Wie reagiert die EU-Kommission auf die Kritik?

Obwohl die kritischen Stimmen lauter werden, bleibt die EU-Kommission bei ihrer Alters-Check-App. Das Hacken sei bei einer älteren Version der App möglich gewesen und die Lücke sei mittlerweile geschlossen worden.

Die Expert:innen widersprechen jedoch, sie hätten mit der aktuellsten Version gearbeitet, die sie dank Open Source einsehen konnten. Der Digitalpolitiksprecher Thomas Regnier erklärte hierzu jedoch, dass es keine endgültige Version der App gebe, da sie stets überarbeitet werde.

Die Diskussion wird weiter laufen, da Politiker:innen Kinder und Jugendliche im Netz besser schützen wollen, während IT-Expert:innen immer wieder darauf hinweisen, dass solche Systeme bezüglich der Sicherheit noch nicht weit genug entwickelt sind.

Wird es ein Social-Media-Verbot für Minderjährige in Deutschland geben?

In Deutschland haben sich SPD und CDU ebenfalls für ein Verbot von Social Media unter 14 Jahren ausgesprochen. Doch der Koalitionspartner CSU ist dagegen, sodass noch unklar ist, ob und wann in Deutschland die Social-Media-Nutzung eingeschränkt wird. Auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke erklärte die Bundesregierung, dass der Meinungsbildungsprozess noch nicht abgeschlossen sei.

Bildungsministerin Prien lässt zurzeit Expert:innen die Regelung prüfen, da das Vorhaben umstritten ist. So kritisiert etwa der niedersächsische Landesjugendring, dass solche Verbote die Lebensrealität junger Menschen verkenne und stattdessen mehr Medienbildung und bessere Schutzkonzepte nötig seien. In einem Statement schreibt der Verband:

Junge Menschen müssten befähigt werden, digitale Räume selbstbestimmt und sicher zu nutzen. Sie haben ein Recht darauf, auch am digitalen Leben teilhaben zu können.

So sieht es in anderen Ländern aus

Als Vorreiter:in in puncto Altersbeschränkungen in den sozialen Medien gilt Australien. Hier wurden weltweit die ersten User unter 16 Jahren aus den sozialen Netzwerken ausgeschlossen. Eine repräsentative Umfrage von YouGov zeigte vor zwei Jahren, dass ein ähnliches Gesetz auch in Deutschland große Zustimmung gefunden hätte. Laut eines Berichts des Spiegels befürworteten damals 77 Prozent der Befragten ein solches Verbot.

Auch andere Länder folgten Australiens Beispiel: Spanien erarbeitet ebenfalls ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Griechenland will die Nutzung von sozialen Netzwerken unter 15 Jahren verbieten. In Dänemark gilt die gleiche Regelung wie in Griechenland –allerdings dürfen Eltern ihren Kindern ab 13 Jahren die Nutzung bestimmter Plattformen erlauben. In Frankreich und Großbritannien werden zurzeit ähnliche Gesetze ausgearbeitet.

Bist du für eine Altersbeschränkung in den sozialen Medien? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen!


BBC-Studie:

Meta und TikTok pushten toxische Inhalte systematisch

Eine junge Frau mit Kopfhörern und Smartphone geht an einem U-Bahn-Plakat vorbei, auf dem in einfacher Schrift „Less social media.“ steht.
© Jon Tyson – Unsplash





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Wie intelligente Video-Workflows Reichweite und Wirkung steigern


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