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Nach 15 Jahren: Apple-Chef Tim Cook tritt ab – Hardware-Boss wird Nachfolger


Apple-CEO Tim Cook hört auf

Tim Cook machte Apple nach dem Tod von Mitgründer Steve Jobs 2011 zu einer Geldmaschine. Sein Nachfolger wird nun unter anderem Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz meistern müssen.

Apple bekommt nach 15 Jahren einen neuen Chef: John Ternus, der bisher für Hardware zuständig war, rückt an die Spitze vor. Sein Vorgänger Tim Cook, der 2011 die Führung vom legendären Mitgründer Steve Jobs übernahm, wird Vorsitzender des Verwaltungsrates. Der Wechsel soll am 1. September vollzogen werden.

Der 50-jährige Ternus wurde schon seit einiger Zeit als wahrscheinlicher Cook-Nachfolger gehandelt, über den Zeitpunkt des Wechsels gab es aber unterschiedliche Informationen. Vor einigen Monaten gab es bereits Berichte, wonach Cook bald abtreten wolle. Der Zeitplan bedeutet, dass Ternus bereits als Apple-Chef im September ein unter seiner Regie entwickeltes auffaltbares iPhone präsentieren dürfte, über das seit Monaten spekuliert wird.

KI-Zukunft

Die Entscheidung für Ternus ist auch eine strategische Weichenstellung in der Chefetage. Cook wurde von Jobs Ende der 90er Jahre als Lieferketten-Experte an Bord geholt und galt als jemand, der für das reibungslose Funktionieren des Mega-Konzerns sorgte. Ternus ist ein Technologie-Spezialist, der tief in die Entwicklung verschiedener Apple-Geräte involviert war.

Die Berufung von Ternus – und nicht etwa von Software-Chef Craig Federighi – signalisiert, dass Apple auch in der anbrechenden KI-Ära seinen Technik-Wurzeln treu bleiben will. Rivalen wie Google und Samsung werben mit immer neuen KI-Funktionen für ihre Smartphones. Apple tat sich bisher schwer, eine bereits 2024 angekündigte bessere Version seiner Sprachassistentin Siri mit Künstlicher Intelligenz auf den Markt zu bringen. Die Kunden scheint das jedoch nicht zu stören: Apple stieß mit dem iPhone im vergangenen Jahr den langjährigen Smartphone-Marktführer Samsung vom Thron.

Dass Cook in dieser Situation bereit war, die Zügel zu übergeben, zeuge davon, dass Apple die KI-Probleme aus seiner Sicht im Griff habe, sagte Branchenanalyst Dan Ives im Wirtschaftssender CNBC. Zumal an der Börse verstärkt gefordert werde, eine KI-Strategie zu präsentieren.

Apple-Höhenflug unter Cook

Unter Cooks Führung stieß Apple unter anderem ins Geschäft mit Computer-Uhren und einer Datenbrille vor und verdiente immer mehr Geld mit Geräten wie iPhones und Mac-Computern. Zugleich zog er Apples Elektroauto-Projekt nach Milliarden-Investitionen den Stecker.

Das Wachstum des Apple-Geschäfts unter Cook war enorm. Im Geschäftsjahr 2011, in dem er wenige Wochen vor Jobs‘ Krebstod an die Spitze rückte, machte Apple knapp 26 Milliarden Dollar Gewinn bei gut 108 Milliarden Dollar Umsatz. Im vergangenen Geschäftsjahr blieben in der Kasse 112 Milliarden Dollar Gewinn bei Erlösen von rund 416 Milliarden Dollar. An der Börse ist Apple mehr als vier Billionen Dollar wert.

Ternus werde „etwas Skepsis“ entgegenschlagen, da er in die Fußstapfen eines der besten Konzernchefs unserer Zeit treten werde, prognostizierte Ives. Zugleich erinnerte er an die Zweifel, die es einst an Cook gab: Dieser sei weder ein Innovator noch eine Kultfigur wie Jobs gewesen – „aber er hat einen fantastischen Job gemacht, um das Geschäft wachsen zu lassen“.

Apples Trump-Flüsterer

Zuletzt fiel es dem 65-jährigen Cook zu, Kontakte zu US-Präsident Donald Trump zu pflegen. Unter anderem gab es einen gemeinsamen Auftritt, bei dem Cook dem US-Präsidenten eine Glas-Plakette mit einem Ständer aus Gold überreichte. Unter den oft liberal eingestellten Apple-Fans – und auch in Teilen der Belegschaft – gab es einige Kritik dafür.

Allerdings zeigte sich insbesondere in Trumps zweiter Amtszeit – mit zum Teil erratisch wirkenden Entscheidungen etwa über Importzölle und Ausnahmen davon – wie unerlässlich für ein US-Unternehmen ein freundliches Verhältnis zum Weißen Haus und zum Präsidenten ist. Cook gelang es unter anderem, anfängliche Forderungen nach einer schnellen iPhone-Produktion in den USA wieder verstummen zu lassen. Wie es aussieht, wird Cook Ternus den heiklen Umgang mit dem Weißen Haus auch weiterhin abnehmen: Er werde mit Politikern rund um die Welt interagieren, teilte Apple mit.

Rückschau zum Jubiläum

50 Jahre Apple und drei extrem mutige Markenentscheidungen

Kaum eine Marke hat sich so oft neu erfunden wie Apple – und dabei nicht nur Produkte, sondern auch die Regeln moderner Markenführung geprägt. Drei besonders mutige Entscheidungen zeigen laut Talking Head Michael Brandtner, warum der Aufstieg vom Krisenfall zum wertvollsten Unternehmen der Welt kein Zufall war.

„Kandidat der Kontinuität“

Mit Ternus entschied sich Apple erneut für einen Nachfolger aus den eigenen Reihen. Unter seiner Führung schaffte es Apple in den vergangenen Jahren unter anderem, ultrakompakte Technik wie die AirPods-Ohrhörer zu bauen und mehr Rechenleistung in Geräte zu integrieren. Er sei ein „Kandidat der Kontinuität“, sagte Technologie-Analyst Patrick Moorhead. Die Apple-Aktie reagierte auf die Ankündigung mit einem hauchdünnen Minus von 0,5 Prozent im nachbörslichen Handel.

Ternus‘ Nachfolger als Hardware-Chef wird Johny Srouji, der bisher die Chipentwicklung führte. Dank der Entwicklung eigener Halbleiter konnte Apple Intel-Chips aus seinen Mac-Computern verbannen. Die Macs bekamen mit den eigenen Chips längere Laufzeiten und konnten auf einer gemeinsamen Plattform mit den iPhones laufen. Dass für Srouji die neue Job-Bezeichnung Chief Hardware Officer geschaffen wurde, dürfte darauf hinweisen, dass er die bisherige Verantwortung für die Chip-Entwicklung behält, während er nun auch für andere Aspekte der Geräte-Technik zuständig sein wird.



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WM-Kampagne: Nike sprengt mit Staraufgebot jeden Werberahmen


Nike fordert in „Rip the Script“ die Stars dazu auf, den intuitiven Fußball zu pflegen

Furioser Film, maximale Besetzung: Nike zündet kurz vor der FIFA-WM mit „Rip the Script“ ein rasantes Video-Spektakel, in dem Topstars den Fußball neu inszenieren – laut, schnell und mit viel Witz.

Im Mittelpunkt der globalen Fußballkampagne steht ein extrem aufwendig produzierter, sechsminütiger Film, der so ziemlich alles in den Schatten stellt, was an Staraufgebot je in einem Clip zu sehen war: Vinicius Jr., Kylian Mbappé, Erling Haaland und Cristiano Ronaldo; dazu frühere Größen wie Ronaldinho, Zlatan Ibrahimović oder Didier Drogba; Basketballstar LeBron James, Musiker Travis Scott sowie die Entertainment-Ikone Kim Kardashian – und das sind längst nicht alle.

Doch nicht nur die außergewöhnlich große Zahl an prominenten Protagonisten und die betont überinszenierte Ästhetik lassen klassische Sportwerbung weit hinter sich.

Dabei sieht es in den ersten Sequenzen noch nach dem ganz normalen WM-Spot aus: Ein Fußballfeld, am Rand ein gestikulierender Coach, der Ball kommt perfekt auf den Fuß von Mbappé. Der zieht ab und versenkt ihn im Tor.

In dem Moment bricht der Film.

Rip The Script | Nike Football

Der Coach ist nämlich kein Coach, sondern Regisseur – und sichtlich genervt davon, dass Mbappé nicht geköpft hat, wie es im Drehbuch steht. Anstatt den Anweisungen zu folgen, entwickelt sich unter den versammelten Stars in dem fiktiven Hollywood-Studio eine rasante Jagd nach dem Ball, quer durch Kulissen und Chefetagen.
Und genau darin liegt die Message von „Rip the Script“: Diese Sportler sind am besten, wenn sie sich nicht an Vorgaben halten, sondern intuitiv handeln. Der Film reiht dazu Szenen aneinander, in denen individuelle Spielweisen und Persönlichkeiten im Mittelpunkt stehen. Tricks, Tore und überzeichnete Aktionen verdichten sich zu einem Bild von kreativem, unberechenbarem Fußball. Der von Wieden + Kennedy London produzierte Film, bei dem Dan Streit Regie geführt hat, bildet den Auftakt eines umfassenden Kommunikationskonzepts. Die Story soll über den Sommer hinweg in verschiedenen Formaten weitererzählt werden – mit zusätzlichen Inhalten, lokalen Aktivierungen und Produktinszenierungen. Ziel ist es, Fußball nicht nur sportlich, sondern als kulturelles Phänomen zwischen Mode, Musik und Entertainment zu erzählen.

Schon der Film selbst arbeitet mit zahlreichen Details und Nebenhandlungen. Etwa wenn LeBron James und Ronaldo wenig begeistert auf ein Drehbuch mit dem Titel „The Goat’s Goodbye“ reagieren, Kim Kardashian die Rolle der „Soccer Mom“ übernimmt oder Erling Haaland das Geschehen lange in stoischer Ruhe beobachtet – um erst im entscheidenden Moment einzugreifen.

Mit der gezielten Häufung prominenter Gesichter bündelt Nike dabei nicht nur Reichweite. Die Kampagne folgt auch einem Trend in der Sportkommunikation: Stars aus Sport und Popkultur – oft ergänzt um Ikonen vergangener Generationen – dienen zunehmend als Projektionsfläche für kollektive Erinnerungen und Eskapismus im krisengetriebenen Alltag. Adidas hat das kürzlich mit einem ähnlich prominent besetzten WM-Spot vorgemacht.

WM-Film mit Megastars

So famos feiert Adidas mit Timothée Chalamet die Bolzplatz-Legenden

Hollywoodreife Werbefilme von Adidas und Nike haben vor Fußball-Weltmeisterschaften eine lange Tradition. Echte Schauspielstars waren darin bislang jedoch nicht zu sehen – bis jetzt: In dem großartigen Adidas-Kurzfilm zur WM spielt kein Geringerer als Hollywood-Darling Timothée Chalamet die Hauptrolle.

Nike treibt dieses Prinzip nun weiter und inszeniert den Film als vielschichtiges Popkulturformat, in dem sich unterschiedliche Sphären überlagern. Der Fußball wird dabei zur Projektionsfläche, über die verschiedene Zielgruppen und Fan-Communities parallel angesprochen werden: „Wir haben diesen Film gedreht, um die Fußball-Communities genau dort abzuholen, wo sie sind – nicht nur auf einem Bildschirm, sondern in ihrer Welt und tief in ihren Subkulturen verwurzelt“, sagt Helena Thornton, VP, Nike Brand Management. „Wir wollten nicht dem traditionellen Marketing-Leitfaden folgen. Wir wollten ihnen etwas geben, worüber es sich zu reden lohnt, das es wert ist, ausgeschnitten, getragen und vorgeführt zu werden.“



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Beyond Google: GEO Next Level im Webinar


SEO ist die Basis, AI das neue Spielfeld. Werde zum GEO Player mit Relevanz und sichere dir im kostenlosen Webinar von ambition Insights und Tipps für mehr Sichtbarkeit in der KI-Suche. [Anzeige]

Eine der wichtigsten Fragen des Jahres 2026 ist: Wie werde ich in der KI-Suche gefunden? GEO wird zum allgegenwärtigen Schlagwort. Aber nicht, weil es ein neues Marketing Buzzword ist, sondern weil die Vorbereitung von Content- und Marketing-Strategien auf die veränderten Such- und Discovery-Muster der User essentiell ist. Deshalb bietet ambition am 25. Juni ab 10 Uhr in einem kostenlosen Live Webinar umfangreiche Insights dazu, wie GEO als strategischer Hebel für die Markenstrategie fungiert, welche SEO-Aspekte du dabei nicht vernachlässigen darfst und wie du multimodale Customer Journeys bestmöglich bespielst. Sei dabei und erhalte von Erik Etzel, Team Lead SEO und GEO bei ambition, einen Matchplan zum Erfolg. Du kannst auch live Fragen stellen.

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Was dich beim Webinar mit GEO-Fokus für 2026 erwarte

Das GEO Next Level Webinar von ambition beschäftigt sich im Kern mit der multimodalen Suche und wichtigen GEO-Strategien. Für SEOs und Marketing-Entscheider:innen werden konkrete Hinweise für die langfristige Optimierung der eigenen Sichtbarkeit geliefert. Du kannst dich unkompliziert und kostenfrei dazuschalten.

Im Webinar zeigt dir Experte Erik Etzel, wie du GEO strategisch in deine Markenstrategie einbettest – und wie du echte Synergien zwischen den wichtigsten digitalen Touchpoints aufbaust, statt jeden Kanal für sich zu optimieren. Dabei bleibt die klassische SEO das Fundament deiner Sichtbarkeit in der Suche. Aber das allein reicht nicht mehr. Deine Marke muss dort sichtbar und zitierfähig sein, wo KI-Systeme Antworten generieren und Algorithmen Empfehlungen treffen – bevor ein Mensch überhaupt eine Suchanfrage stellt.

Aber: GEO ist kein isoliertes Thema. Diese Optimierung fungiert als Puzzleteil in einer Customer Journey, die längst multimodal geworden ist. Der ambition Matchplan für deinen Erfolg in diesem Umfeld sieht grob skizziert wie folgt aus:

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„Tap dir mehr“: Teddy Teclebrhan macht jetzt Werbung für Paypal


Paypal setzt für seine neue Kampagne auf Humor: Komiker Teddy Teclebrhan erklärt in „Tap dir mehr“ von Agentur Leo Burnett auf gewohnt skurrile Art die Vorteile des Bezahlens mit Paypal.

Mit dem bekannten Comedian Tedros „Teddy“ Teclebrhan möchte Paypal auf humorvolle Weise kommunizieren, wie unkompliziert und flexibel das Bezahlen mit der Paypal-App funktioniert. Dafür tritt Teclebrhan in den Spots zur Kampagne „Tap dir mehr“ sowohl als er selbst, als auch in seiner ikonischen Rolle Antoine Burtz auf und erklärt die Vorteile von Paypal, sorgt aber gleichzeitig für Chaos und Unterhaltung.

Gleichzeitg in mehreren Rollen aufzutreten, war für den Comedian besonders reizvoll: „Ich liebe es, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen – und wenn diese Charaktere aufeinandertreffen, wird es spannend“, erklärt Teclebrhan. In einem Spot beraten Teddy und Antoine im Miniatur-Format eine überforderte Kundin, die im Biergarten nach der besten Methode zum Bezahlen sucht. Während Antoine hauptsächlich Chaos verbreitet, erklärt Teddy wieso sich die Kundin auf jeden Fall für das Zahlen mit Paypal entscheiden sollte. In einem zweiten Spot für Social Media im Hochkantformat zeigt Antoine mit fast schon akrobatischen Verrenkungen, wie schnell man mit einem einzigen „Tap“ mit Paypal Bezahlen kann. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen das kontaklose Zahlen mit dem Handy und die Paypal Ratenzahlung To Go. Hier bietet Paypal für seine Kundinnen und Kunden aktuell einige Vorteile: Pünktlich zum WM-Sommer erhalten Kundinnen und Kunden bis zum 19. Juli 5 Prozent Cashback bei Zahlungen mit Paypal in Bars und Restaurants. Außerdem gelten bis zum 16. Juni 0 Prozent Zinsen auf Zahlungen mit der Paypal Ratenzahlung. „Mit unserer neuen Kampagne zeigen wir, dass PayPal weit über das reine Bezahlen hinausgeht“, erklärt Iskra Velichkova, Senior Marketing Director Paypal Deutschland. Mit „Tap dir mehr“ bringe man auf den Punkt, wie Paypal im Alltag echten Mehrwert liefern könne. Kristine Holzhausen, Chief Creative Officer von Leo Germany, ergänzt, wieso Teddy Teclebrhan als Testimonial ein perfekter Fit ist: „Er braucht weniger als eine Sekunde, um einen Humor zu erzeugen, der alle mitreißt. Genau dieses Mühelose und Direkte macht ihn zum perfekten Testimonial.“
Die Kampagne läuft seit dem 2. Juni und wird bis zum 19. Juli auf einer breiten Auswahl von Kanälen zu sehen sein: Von Streaming und linearem Fernsehen, Social Media, Online-Video, bis hin zu OOH und Podcasts. Neben Leo Burnett als Kreativagentur waren Zenith als Mediaagentur und Sterntag als Produktionsfirma beteiligt. Regie führte Lars Timmermann.



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