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Give to Gain: Weltfrauentag – ein Tag des Förderns, nicht nur des Postens


Es ist jedes Jahr dasselbe Ritual: Pünktlich zum 8. März werben Marken mit empowernden Bildern, glatten Slogans und sorgfältig kuratierten Social Media Posts. Doch in diesem Jahr könnte es ungemütlicher werden. Denn das offizielle UN-Motto des International Women’s Day 2026 – „Give to Gain“ – setzt einen Maßstab, den viele Marketingabteilungen nicht ganz erreichen.

Es geht nicht mehr um Symbolik, sondern um Substanz: Das Motto fordert echtes Geben, nicht das performative Teilen eines lilafarbenen Kampagnenmotivs.

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X: Mit exklusiven Threads direkt in der Timeline monetarisieren


Mit exklusiven Threads können X Creator ihre Inhalte nativ monetarisieren. Außerdem kommen teilbare Subscription Cards, Paywall-USP-Anzeigen und exklusive Inhalte direkt in den Profil-Feed.

Die Timeline des einstigen Kurznachrichtendienstes Twitter, jetzt als X auf dem Weg zur Everything App, hat noch immer eine enorme Relevanz. Zwar zeigen Daten, die die Plattform im Rahmen des Digital Services Act für die EU teilen muss, einen immensen User-Rückgang von elf Millionen für das zweite Halbjahr 2025. Allerdings hat die Plattform zuletzt mehrfach von internen Bestwerten bei der Plattformaktivität berichtet und kann nach Schätzungen auf über 500 Millionen monatlich aktive User setzen. Auf der Liste der meistbesuchten Websites der Welt rangiert x.com auf Rang sechs, direkt hinter ChatGPT und vor Reddit. Gerade bei Groß-Events oder Geschehnissen, bei denen User am Puls der Zeit Inhalte rezipieren möchten, wird X als Alternative zu Threads oder TikTok vielfach herangezogen. Und damit die User auf der Plattform ihren Content noch besser zu Geld machen können und X erhalten bleiben, erhalten sie jetzt brandneue Monetarisierungs-Features.


Integrität retten?

X führt Paid Label ein

X-Logo
© Viralyft – Unsplash (Änderungen wurden vorgenommen via Canva)

Diese Funktionen sind neu für Creator Subscriptions auf X: Exklusive Threads im Fokus

Kürzlich führte X bereits ein Label für Paid Posts ein, um diese besser von organischen Inhalten im Feed differenzieren zu können. Creator sind angehalten, es einzusetzen, um bezahlte Inhalte im Feed prominent zu markieren. Im Feed werden User künftig aber auch Inhalte sehen, für die sie ab einem bestimmten Punkt selbst zahlen sollen. Das ist das Prinzip der Exklusive Threads. Creator mit einem Subscription-Modell können Posts für alle Teilen und dann nur ein Follow-up-Element im Thread hinter die Paywall für zahlende Subscriber ziehen. So sollen die Creator Non-Subscriber direkt in der Timeline auf ihre exklusiven Inhalte hinweisen und potentiell zu Abonnent:innen machen können. Das kann beispielsweise für weiterführende Inhalte wie Dokumente und Tipps, exklusive Drop-Hinweise zu Produkten oder Detailinformationen zu Berichten eingesetzt werden – ähnlich wie bei Abonnementmodellen von Medienhäusern auch. Der Head of Product von X, Nikita Bier, zeigt in einem Post, wie das aussehen kann.

Noch mehr Funktionen, um mit Abos Geld auf X zu verdienen

Diese Posts werden künftig zudem prominenter angezeigt. Denn zum Creator Subscription Update gehört ebenfalls, dass Subscriber-Only-Inhalte jetzt nicht mehr nur im dedizierten Tab, sondern genauso in der Profil-Timeline der Creator angezeigt werden. Außerdem gibt es diese neuen Features:

  • Refreshed Subscriptions Paywall: Mit dieser aussagekräftigen Anzeige können Creator in einem Visual die Besonderheiten ihres Angebots zur Schau stellen. Im Visual werden Kosten und schon aktive Abonnent:innen auf einen Blick angezeigt.
  • Teilbare Subscriptions Cards: Creator können diese Karte in Posts auf X teilen, um ihre Angebote organisch im Feed vorzustellen.
  • Neues Onboarding: Qualifizierte Creator sollen Subscriptions jetzt in nur zwei Schritten einstellen und dabei auf schnellere Reviews und Bewerbungsannahmen durch X bauen können. Damit möchte X noch mehr Creator zur Teilnahme am Programm bewegen.
  • Neues Subscriptions Dashboard: In diesem Dashboard werden Einkünfte übersichtlicher dargestellt, die Subscriber Insights stehen dort ebenso gebündelt zur Verfügung wie Wachstums-Tools für die Plattform.

Nach dem Updaten der App sollen die neuen Funktionen für Creator verfügbar sein.





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Dein Umsatzhebel im Performance Marketing


Affiliate Marketing ist zwar kein neuer Kanal, wird strategisch aber oft unterschätzt. Während der Wettbewerbsdruck bei Google Ads und Paid Social zunimmt, rückt ein performancebasiertes Modell wieder stärker in den Fokus: Investiert wird vor allem bei messbarem Erfolg. Richtig aufgebaut kann Affiliate Marketing ein skalierbarer Umsatzhebel sein. Entscheidend ist jedoch die professionelle Umsetzung. In meinem Blogbeitrag zeige ich Dir, worauf Du achten musst und wie Du Affiliate Marketing für Dich als Umsatzhebel nutzt.

Affiliate Marketing Illustration mit Diagrammen, Münzen, Laptop, Zielscheibe und ROI-Symbolen für Performance und Umsatz. Dein Umsatzhebel im Performance Marketing

Affiliate Marketing kann, wenn strategisch und strukturell gut aufgesetzt, ein Umsatzhebel für Dein Performance Marketing sein.

Affiliate Marketing einfach erklärt

Affiliate Marketing bedeutet vereinfacht: Andere empfehlen Deine Produkte und Du zahlst nur, wenn daraus ein messbarer Erfolg entsteht.

Anstatt selbst Reichweite einzukaufen, arbeitest Du mit externen Partnern zusammen. Das können zum Beispiel Blogger, Vergleichsportale, Content-Plattformen oder Online-Magazine sein. Sie stellen Dein Angebot ihrer Zielgruppe vor und verlinken auf Deinen Shop oder Deine Website.

An diesem Modell sind drei Parteien beteiligt:

  • Merchant: Das bist Du als Unternehmen. Du bietest ein Produkt oder eine Dienstleistung an und stellst das Partnerprogramm zur Verfügung.
  • Affiliate (Publisher): Der*die Partner*in, der*die Dein Angebot auf seinen*ihren Kanälen bewirbt.
  • Kund*in: Die Person, die über diese Empfehlung auf Deine Website gelangt und dort kauft oder eine Anfrage stellt.

Kommt über die Empfehlung des Publishers ein Verkauf oder Lead zustande, erhält dieser eine im Voraus definierte Provision. Eine erfolgsabhängige Auszahlung kommt nur bei messbarem Erfolg zustande.

Damit das technisch sauber funktioniert, kommen individuelle Tracking-Links zum Einsatz. So lässt sich genau nachvollziehen, welche*r Partner*in welchen Umsatz vermittelt hat. Die Vergütung erfolgt in der Regel pro Sale (CPO), seltener pro Lead (CPL).

Unterschied zu PPC-Marketing wie Google Ads

Affiliate Marketing und klassische Pay-per-Click-Kanäle (PPC) wie Google Ads sind beide performanceorientiert. Dennoch unterscheiden sie sich in Struktur, Steuerung und Risikoverteilung.

Übersicht: Unterschied Google Ads und Affiliate Marketing

Beide Kanäle verfolgen unterschiedliche Ansätze. Mit Google Ads schöpfst Du bestehende Nachfrage ab. Nutzer*innen suchen aktiv nach einem Produkt, Du bietest darauf und bezahlst pro Klick – unabhängig davon, ob ein Kauf zustande kommt. Das funktioniert zwar gut, ist aber stark wettbewerbsgetrieben und budgetabhängig.

Im E-Commerce wirkt Affiliate Marketing anders. Publisher platzieren Deine Produkte in redaktionellen Artikeln, Rankings, Tests oder Deals und erreichen Nutzer*innen somit auch außerhalb der aktiven Produktsuche. So entstehen zusätzliche Touchpoints entlang der Customer Journey, beispielsweise über Produktempfehlungen, Vergleiche oder saisonale Inhalte. Damit erreicht Affiliate Marketing Werbeplätze, an denen Google keine Anzeigen ausspielt, zum Beispiel Idealo. Dort kannst Du völlig neue Zielgruppen erreichen, die hauptsächlich über diese Plattformen kaufen.

Das heißt: Während Google Ads vor allem vorhandene Nachfrage konvertiert, trägt ein gut aufgebautes Affiliate-Programm dazu bei, neue Zielgruppen zu erreichen, die Neukundenquote zu erhöhen und zusätzliche Umsätze zu generieren, ohne jeden einzelnen Klick vorzufinanzieren. Gleichzeitig verteilt sich der Umsatz auf mehrere Performance-Quellen, wodurch das Risiko einseitiger Abhängigkeiten reduziert wird.

Für wen eignet sich Affiliate Marketing besonders?

Affiliate Marketing funktioniert nicht automatisch für jedes Unternehmen. Ob sich ein Partnerprogramm lohnt, hängt stark vom Geschäftsmodell, den Margen und den strategischen Zielen ab.

Illustrative Darstellung eines Netzwerks mit Bezug zu Käufen und Usern in einzelnen Elementen. Illustrative Darstellung eines Netzwerks mit Bezug zu Käufen und Usern in einzelnen Elementen.

Affiliate Marketing eignet sich besonders in umsatzgetriebenen Umfeldern, in dem Warenkorbwerte und Margen nicht unter den anteilig an Publisher gezahlten Provisionen leiden.

1.   E-Commerce-Unternehmen

Affiliate Marketing ist besonders für E-Commerce-Unternehmen mit klar kalkulierbaren Deckungsbeiträgen geeignet. Wer genau weiß, wie viel ein Verkauf maximal kosten darf, kann ein provisionsbasiertes Modell sauber steuern und wirtschaftlich bewerten. Gerade bei etablierten Onlineshops mit skalierbaren Produktkategorien oder wiederkehrenden Käufen kann ein Affiliate-Programm zusätzliche Umsätze generieren, ohne dass jeder einzelne Klick vorab bezahlt werden muss. Voraussetzung dafür ist, dass das Tracking und die Conversion-Prozesse sauber aufgesetzt sind.

2.   B2B-Unternehmen

Auch für B2B-Unternehmen eignet sich Affiliate Marketing, der Aufwand ist jedoch deutlich höher. In der Regel muss die Corporate Identity (CI) eingehalten werden, was eine engere Abstimmung und Kontrolle erforderlich macht. Ein weiterer Unterschied ist das Provisionsmodell, das sich nicht am Warenkorbwert orientiert. Zum Beispiel kann dies über ein Subscription-Modell mit laufender Provision erfolgen.

3.   Unternehmen mit bereits hohen Investitionen in Google Ads oder Social Media

Gerade für Unternehmen, die bereits stark in Google Ads oder Social Media investieren, kann Affiliate Marketing eine sinnvolle Ergänzung sein. Vielleicht kennst Du die folgende Situation: Die Klickpreise steigen, der Wettbewerb wird größer und es wird zunehmend schwieriger, mit demselben Budget die gleichen Ergebnisse zu erzielen. Ein weiteres wichtiges Thema sind Retargeting und Remarketing. Bei Google Ads wird dies aufgrund der immer kleiner werdenden Datenbasis, insbesondere für KMUs, immer schwieriger. Diese Lücke kannst Du mit Affiliate-Partner*innen schließen, die sich auf genau dieses Thema spezialisiert haben – zum Beispiel mit Displaybannern oder Mailings.

Wann ist Affiliate Marketing nicht geeignet?

Der Kanal ist hingegen weniger geeignet, wenn die Margen sehr gering sind, kein sauberes Tracking vorhanden ist oder keine Ressourcen für die Betreuung eingeplant sind. Ohne eine klare Strategie und aktives Management bleibt das Potenzial häufig ungenutzt.

Erfolgsfaktoren für Dein profitables Affiliate-Programm

Ein Affiliate-Programm entsteht nicht allein dadurch, dass es in einem Netzwerk angelegt ist. Ob es sich nachhaltig entwickelt, hängt von mehreren Faktoren ab, die von Beginn an berücksichtigt werden sollten. Erfahrungsgemäß ist es weniger die einzelne Maßnahme als vielmehr das Zusammenspiel aus Strategie, Struktur und kontinuierlicher Betreuung, das über die Performance entscheidet.

Strategie & Zieldefinition

Zu Beginn solltest Du klar definieren, welche Rolle Affiliate Marketing im Gesamtmarketing einnehmen soll. Soll es zusätzliche Neukunden gewinnen? Oder bestimmte Produktkategorien stärker vermarkten? Oder soll ein ergänzender Vertriebskanal aufgebaut werden?

Ebenso wichtig ist die wirtschaftliche Einordnung. Welche Provision ist tragfähig? Welche Produkte eignen sich besonders für die Zusammenarbeit mit Publishern? Und wie soll der Kanal in die bestehenden Marketingaktivitäten eingebunden werden?

Eine klare Zieldefinition hilft dabei, Erwartungen realistisch zu halten und das Partnerprogramm strukturiert aufzubauen. Sie bildet die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.

Die Auswahl des Affiliate-Netzwerks

Affiliate-Programme werden in der Regel über ein Netzwerk oder eine eigene Tracking-Lösung gesteuert. Die Anbieter unterscheiden sich dabei hinsichtlich ihrer Kostenstruktur, ihres Branchenfokus, ihrer technischen Möglichkeiten und der vorhandenen Publisher-Struktur.

Große Netzwerke wie AWIN bieten etablierte Prozesse und Reichweite, verlangen jedoch häufig monatliche Gebühren. Andere Anbieter*innen, wie AdCell, arbeiten stärker guthaben- oder transaktionsbasiert.

Neben den Kosten spielen vor allem folgende Fragen eine Rolle:

  • Welche Publisher sind dort aktiv?
  • Passt das Umfeld zur eigenen Zielgruppe?
  • Welche Reporting- und Tracking-Funktionen stehen zur Verfügung?

Die Wahl des passenden Netzwerks hat Einfluss darauf, wie effizient ein Programm aufgebaut und weiterentwickelt werden kann. Unterschiedliche Lösungen bringen unterschiedliche Rahmenbedingungen mit sich. Wer diese frühzeitig prüft, schafft eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung.

Partnerakquise & Management

Ein Affiliate-Programm lebt von seinen Partner*innen. Die bloße Existenz eines Programms führt nicht automatisch zu Wachstum. Die Publisher müssen das Angebot kennen, verstehen und als attraktiv bewerten.

Zur professionellen Betreuung gehört deshalb auch die gezielte Ansprache geeigneter Partner*innen, ein strukturiertes Onboarding und eine klare Kommunikation der Rahmenbedingungen. Regelmäßiger Austausch und transparente Informationen tragen dazu bei, die Zusammenarbeit langfristig zu stabilisieren.

Zudem ist eine ausgewogene Partnerstruktur sinnvoll. Neben Gutschein- oder Cashback-Seiten können Content-Publisher, Vergleichsportale oder thematische Nischenplattformen zusätzliche Reichweite und unterschiedliche Zielgruppen erschließen. Ein breit aufgestelltes Publisher-Portfolio sorgt in der Regel für eine stabilere Entwicklung.

Tracking & KPIs

Damit Affiliate Marketing steuerbar bleibt, ist ein sauberes Tracking unerlässlich. Nur wenn nachvollziehbar ist, welche Umsätze oder Leads über welche Partner*innen erzielt werden, lassen sich fundierte Entscheidungen treffen.

Neben der reinen Umsatzbetrachtung spielen weitere Kennzahlen eine Rolle, etwa die Neukundenquote, der durchschnittliche Warenkorbwert oder – bei Lead-Modellen – die Qualität der Anfragen. Diese KPIs helfen dabei, das Programm nicht nur nach Volumen, sondern auch nach Wirtschaftlichkeit zu bewerten.

Zwar ist Affiliate Marketing erfolgsbasiert, dennoch ersetzt dies keine regelmäßige Analyse. Kontinuierliches Monitoring und gezielte Optimierungen tragen dazu bei, dass sich das Partnerprogramm langfristig stabil entwickelt.

Beispiel aus der Praxis: 18 % Umsatzanteil durch Affiliate Marketing

Ein*e E-Commerce-Kund*in aus einem hochpreisigen Marktsegment hat im Frühjahr 2024 sein Affiliate-Programm gestartet. Das Produktportfolio ist dabei nicht mit den Artikeln klassischer Niedrigpreis-Anbieter*innen vergleichbar – einzelne Warenkörbe liegen deutlich über dem Durchschnitt vieler Onlineshops.

Seit dem Start des Programms wurden über das Affiliate-Netzwerk Umsätze im mittleren einstelligen Millionenbereich generiert. Im gleichen Zeitraum lag der Gesamtumsatz des Shops bei rund 49 Mio. Euro. Damit ließen sich rund 18 % des Gesamtumsatzes dem Affiliate-Kanal zuordnen.

Screenshot aus dem Affiliate-Netzwerk AWIN mit tabellarischer Berichtsansicht für die Entwicklung der Umsatzzahlen. Screenshot aus dem Affiliate-Netzwerk AWIN mit tabellarischer Berichtsansicht für die Entwicklung der Umsatzzahlen.

In dieser Berichtsansicht aus AWIN siehst Du die Umsatzentwicklung seit Beginn des Affiliate-Programms. Wie Du siehst, startet der Umsatz zunächst langsam, steigt im Zeitverlauf jedoch deutlich an.

18.000 Abonnenten können sich nicht irren

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Dabei ist die Einordnung wichtig: Diese Ergebnisse wurden nicht innerhalb weniger Wochen erzielt. Das Programm wurde strukturiert aufgebaut, passende Publisher wurden identifiziert und aktiv betreut. Erst mit der Zeit entstand so ein stabiles Partnernetzwerk, das kontinuierlich Umsatz beisteuerte. Das ist im oben stehenden Screenshot aus der AWIN-Berichtsansicht deutlich erkennbar.

Zudem solltest Du berücksichtigen, dass Affiliates in der Customer Journey häufig mit anderen Kanälen interagieren. Einzelne Umsätze hätten auch über SEO oder SEA erzielt werden können. Dennoch zeigt der hohe Umsatzanteil deutlich, dass Affiliate Marketing in diesem Fall zu einem festen und relevanten Bestandteil des Performance-Mix geworden ist.

Das Beispiel macht zwei Dinge deutlich: Zum einen kann Affiliate Marketing – richtig umgesetzt – signifikant zum Gesamtumsatz beitragen. Zum anderen braucht dieser Kanal Zeit, eine klare Struktur und kontinuierliche Betreuung, um sein Potenzial zu entfalten.

Affiliate Marketing als Teil Deiner ganzheitlichen Online Marketing-Strategie

Affiliate Marketing entfaltet sein Potenzial besonders dann, wenn es klar in die bestehende Online Marketing-Strategie eingebunden ist.

In vielen Unternehmen sind bereits verschiedene Performance-Kanäle im Einsatz, beispielsweise Google Ads, SEO oder Paid Social. Jeder dieser Kanäle verfolgt bestimmte Ziele und wird anhand definierter Kennzahlen bewertet. Affiliate Marketing sollte sich in diese Struktur einfügen und auf dieselben übergeordneten Unternehmensziele einzahlen.

Konkret bedeutet das: Zielwerte wie Umsatz, Neukundenquote oder Profitabilität sollten kanalübergreifend gedacht werden. Ebenso sinnvoll ist es, saisonale Kampagnen, Produktschwerpunkte oder Promotions mit Affiliate-Partner*innen abzustimmen. So entsteht kein isolierter Kanal, sondern ein ergänzender Baustein der Gesamtstrategie.

Auch im Reporting ist eine gemeinsame Betrachtung hilfreich. Affiliate-Umsätze stehen selten losgelöst von anderen Marketingmaßnahmen, zum Beispiel Sonderaktionen. Eine transparente Auswertung ermöglicht eine realistische Einordnung des Beitrags des Kanals und fundierte Entscheidungen für die weitere Entwicklung.

Richtig integriert erweitert Affiliate Marketing das bestehende Performance-Setup um einen zusätzlichen steuerbaren Vertriebskanal, ohne andere Maßnahmen zu ersetzen.

Fazit: Affiliate Marketing als Umsatzhebel im Performance Marketing

Pflanze wächst aus Münzstapel als Symbol für nachhaltiges Umsatzwachstum und Performance-Marketing.Pflanze wächst aus Münzstapel als Symbol für nachhaltiges Umsatzwachstum und Performance-Marketing.

Affiliate Marketing als strategischer Performance-Kanal: messbar, budgetierbar und bei sauberem Setup ein nachhaltiger Umsatzhebel durch starke Partnerschaften.

Affiliate Marketing ist ein Performance-Kanal mit klarer Erfolgslogik. Die Vergütung ist an messbare Ergebnisse gekoppelt, Budgets lassen sich festlegen und die Wirtschaftlichkeit kann transparent bewertet werden. Genau deshalb kann Affiliate Marketing, wenn es strategisch integriert wird, zu einem relevanten Umsatzhebel im Performance Marketing werden.

Im Unterschied zu rein klickbasierten Modellen entsteht Umsatz hier über Partnerschaften, die aktiv Reichweite aufbauen und die Nachfrage mitgestalten. Das macht den Kanal nicht einfacher, aber strategisch wertvoll. Er ergänzt bestehende Maßnahmen um eine zusätzliche, erfolgsorientierte Umsatzquelle.

Wer Affiliate Marketing strukturiert entwickelt und kontinuierlich steuert, kann einen spürbaren Beitrag zum Gesamtumsatz erzielen. Entscheidend ist, dass der Kanal wirtschaftlich gedacht, sauber aufgesetzt und langfristig weiterentwickelt wird.

Du möchtest wissen, welches Umsatzpotenzial Affiliate Marketing für Dein Unternehmen realistisch bietet? Oder Dein bestehendes Partnerprogramm gezielt weiterentwickeln? Dann analysieren wir gemeinsam Deine Ausgangssituation und entwickeln eine Strategie, die zu Deinem Geschäftsmodell passt. Kontaktiere unsere Expert*innen unverbindlich.

 

 

Bildnachweis: Titelbild: generiert mit ChatGPT/seokratie.de; Bild 2: Yahya/stock.adobe.com; Bild 3: Screenshot aus AWIN/Seokratie; Bild 4: mattegg/stock.adobe.com



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Guerilla-Aktion: Fake-Plakate werben für „0-Euro-Ticket“ der Deutschen Bahn


Die Fake-Motive für das „0-Euro-Ticket“

Die Deutsche Bahn ist in diesen Tagen gleich zweimal Ziel von Satire-Aktionen geworden – in einem Fall verbunden mit einer politischen Botschaft. An mehreren deutschen Bahnhöfen tauchten vermeintliche Werbeplakate der Bahn auf, die kostenlose Fahrten im Fernverkehr des Unternehmens bewarben.

Angebracht waren die Plakate der Bahn zufolge an Wänden, Ticket-Verkaufsstellen und Automaten unter anderem in den Bahnhöfen München, Leipzig, Karlsruhe, Kiel oder Dresden. Ein Link führte zunächst auf eine Internetseite, die der echten Buchungsplattform bahn.de nachempfunden war und erneut für das vermeintliche Kostenlos-Angebot warb.

Link führt zu einem „Widerstands-Kollektiv“

Inzwischen ist dort die Seite eines selbst ernannten „Widerstands-Kollektivs“ zu finden. Dort fordern die Betreiber unter anderem: „0-Euro-Ticket für alle statt SUVs für den Berufsverkehr!“ Kritisiert werden staatliche Subventionen für fossile Verkehrsantriebe.Die Bahn wies die am Mittwoch veröffentlichte Kampagne als gefälscht zurück. „Es handelte sich um Fake-Plakate und eine Fake-Website“, betonte der Konzern. „Null-Euro-Fahrten gibt es nicht.“ Die Werbeflächenbetreiber Ströer und Wall seien dabei, alle gemeldeten Plakate und Aufkleber zu entfernen. „Wir prüfen den Sachverhalt und behalten es uns vor, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen“, betonte die Bahn.

Wetten auf Bahn-Verspätungen

Ohne politische Botschaft blieb eine weitere Aktion: eine Internetseite namens „BahnBet„. Nutzerinnen und Nutzer können dort nach wie vor Wetten auf den chronisch verspäteten Fernverkehr des bundeseigenen Konzerns abschließen. Die hinterlegten Zugdaten sind nach Angaben der Seitenbetreiber echt, das eingesetzte Geld hingegen nicht.

„Let’s pretend that this platform is a real thing, and maybe Deutsche Bahn will actually do something about it“ (Lasst uns so tun, als wäre diese Plattform eine echte Sache, und vielleicht macht die Bahn dann tatsächlich etwas), schreiben die Aktionskünstler auf Englisch. Hinter der Aktion stecke demnach ein Künstler namens Caio van Caarven./maa/DP/men



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