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Künstliche Intelligenz

Grün, Rot und Schwarz-Weiß: Die Bilder der Woche 17


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English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

In der letzten Woche kam es leider zu Problemen mit unserer c’t-Fotografie-Fotogalerie. Daher wurde das Bild des Tages am Samstag und Sonntag nicht wie üblich von der Redaktion ausgewählt, sondern automatisch von unserem System aus älteren Bildern ab dem Jahr 2014.

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Wir bitten, dies zu entschuldigen.

Abgesehen davon zeigt die c’t-Foto-Community wieder einmal ein breites Spektrum fotografischer Ansätze. Klare Linien treffen auf gezielte Unschärfe, kräftige Farben auf reduzierte Schwarz-Weiß-Welten. Architektur wird zur Grafik, Bewegung wird sichtbar gemacht und kleine Momente erhalten große Aufmerksamkeit.

Viele Aufnahmen überzeugen durch eine präzise Komposition und bewusst eingesetztes Licht. Symmetrien, Fluchtlinien und Kontraste lenken den Blick. Gleichzeitig entstehen ruhige, beinahe meditative Bilder, die Raum für eigene Interpretationen lassen. Die Auswahl verbindet Technik und Gestaltung zu starken visuellen Erzählungen.



Die „grüne“ Stadt Düsseldorf !!!!

(Bild: Radonart)

Während der Rheinturm klar in den Himmel ragt, löst sich der Medienhafen darunter scheinbar auf. Boote liegen ruhig am Kai, doch die Gebäude verschwimmen in vertikalen Streifen und leuchtenden Reflexen. Die starke Grünfärbung prägt die gesamte Szenerie und hüllt die Stadt in eine ungewohnte Stimmung. Die vertikalen Verwischungen ziehen den Blick nach unten und verstärken die Höhe. Lichtflächen in Gelb und Weiß setzen farbige Akzente im kühlen Grün. So entsteht weniger ein Stadtporträt als ein Eindruck von Bewegung und Wandel.

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Sticks

(Bild: Dyba)

Eine fast schon abstrakte Architekturstudie. Der Bahnhof Liège-Guillemins präsentiert sich als strenge Konstruktion aus Beton, Stahl und Glas. Rippenartige Träger spannen sich über die Szenerie und formen ein dichtes Raster aus Linien. Darunter liegen Treppen, Geländer und Bahnsteige, die in die Tiefe des Raums führen. Die Aufnahme setzt konsequent auf Symmetrie. Die Kamera steht zentral und richtet alle Linien auf einen Fluchtpunkt aus. Die wiederholten Streben wirken wie Stäbe und geben dem Bild seinen Rhythmus. Durch die Schwarz-Weiß-Darstellung verstärkt sich die grafische Wirkung noch und reduziert alles auf Form und Kontrast.



Ein Eisvogel sitzt auf einem Ast und hebt genau im richtigen Moment ab. Seine Flügel sind bereits in Bewegung, sein Körper folgt. Das kräftige Blau und Orange seines Gefieders leuchtet vor dem ruhigen, unscharfen Hintergrund. Der Ast zieht sich als klare Linie durchs Bild und gibt dem Vogel Halt, während die Flügelunschärfe Tempo ins Spiel bringt. Der scharfe Blick des Vogels bleibt dabei der Fixpunkt.



Blickwechsel: Rot-Blau

(Bild: Karsten Gieselmann)

Ein Blick nach oben in ein Treppenhaus offenbart ein lebhaftes Spiel aus Rot und Blau. Die Wände leuchten intensiv, während in der Mitte runde Leuchten wie helle Punkte im Raum schweben. Die strenge, zentrale Perspektive zieht den Blick tief ins Bild hinein. Klare Linien formen eine geometrische Abfolge und verstärken die Tiefenwirkung. So entsteht ein fast grafischer Eindruck. Das Treppenhaus wirkt weniger wie ein realer Ort, sondern vielmehr wie eine abstrakte Farb- und Raumstudie, die den Blick lenkt und festhält.



Im Gleichgewicht

(Bild: CR09)

Ein einzelner Tropfen schwebt einen Moment über der Oberfläche, bevor er aufprallt. Darunter wölbt sich das Wasser zu einer glatten Kuppe, von der sich feine Wellen konzentrisch nach außen ziehen. Der leuchtend orangefarbene Tropfen hebt sich deutlich vom ruhigen Grün ab. Die streng reduzierte Komposition und der starke Farbkontrast lenken den Blick sofort auf das Geschehen. Durch Highspeedfotografie wird dieser flüchtige Moment sichtbar gemacht und die Bewegung exakt eingefroren. Das Bild zeugt von Präzision und perfektem Timing. Es wirkt fast abstrakt und verwandelt einen einfachen Vorgang in ein ruhiges Zusammenspiel von Spannung und Stille.



Walking Home in Lights and Shades

(Bild: Martin_nitraM)

Eine Person läuft allein bei Nacht über eine neblige Straße. Lampen werfen helle Kegel in die Dunkelheit, während im Hintergrund Autoscheinwerfer schwach leuchten. Alles wirkt still und gedämpft. Die geschwungene Leitplanke lenkt den Blick direkt zur Figur. Die Laternen reihen sich wie Taktgeber am rechten Bildrand. Harte Schwarz-Weiß-Kontraste treffen auf weichen Nebel und lassen das Licht sichtbar werden. Es ist eine Szene zwischen Unterwegssein und Ankommen.



My Amaryllis

(Bild: ShE 1981)

Zwei kräftig rote Amaryllisblüten strahlen, ihre weit geöffneten Kelche zeigen feine Linien und helle Staubgefäße. Die Komposition wirkt klar und ruhig. Die Blüten stehen sich fast spiegelbildlich gegenüber und füllen die Fläche aus. Weiches Licht hebt die Struktur hervor und sorgt für Tiefe. Der schlichte Hintergrund hält alles zusammen und lenkt den Blick gezielt auf das Motiv. Das Bild wirkt wie ein Doppelporträt der Natur. Stark in der Farbe, ruhig in der Wirkung.


(vat)



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Starlink ändert Geschäftsmodell: Hardware-Kits für Neukunden zur Miete


Starlink hebt die Kosten für das Satelliteninternet für Neukunden an. Der Satelliten-Internetdienst hat jüngst eine „monatliche Kit-Gebühr“ eingeführt, die die Privatkunden-Tarife um 10 Euro pro Monat verteuert.

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Wie PCMag schreibt, entdeckten Nutzer die neue Gebühr bereits am vergangenen Montag. Sie gilt für die Standard-Starlink-Antenne, die SpaceX bei Abschluss eines neuen Privatkunden-Abos mitliefert. Die Hardwaremiete scheint weltweit eingeführt zu werden: Auf der Starlink-Webseite erscheint sie für Neukunden in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Australien, Mexiko und auch für Deutschland.


Screenshot Starlink-Bestellung mit Hardware-Verleih

Screenshot Starlink-Bestellung mit Hardware-Verleih

Neu: Bei der Bestellung fallen nun 10 Euro Miete im Monat für das Starlink-Kit an.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Während hiesige Internetanbieter DSL- und Glasfaserrouter optional vermieten, kommt dies bei Starlink überraschend, denn das Unternehmen bot seine Antennen-Kits zum Empfang des Satelliteninternets bislang kostenlos beim Vertragsabschluss über 12 Monate an. Neukunden können im Zuge der Bestellung indes angeben, dass sie bereits eine Antenne besitzen und sie vorher bei einem Händler wie MediaMarkt erstehen.

Damit dürften sie je nach Nutzungsdauer und Tarif günstiger fahren als mit der Mietoption: Bei einer Laufzeit von drei Jahren müssten Nutzer 360 Euro allein für die Miete hinlegen; ein Einmalkauf schlägt für das Mini-Kit, das es zum 100-Mbit/s-Tarif gibt, bisweilen mit 200 Euro zu Buche. Beim Standard-Kit, das den beiden anderen Tarifen beiliegt, verhält es sich anders, denn dieses kostet um die 340 Euro im Handel.

Ein Kauf des Kits direkt beim Unternehmen ist der Supportseite zufolge weiterhin möglich, das ist nun aber etwas umständlicher: „Sind Sie derzeit Starlink-Kund*in und mieten einen Starlink, möchten aber Ihr Kit nun kaufen, erstellen Sie bitte ein Support-Ticket,“ heißt es dort.

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Die Umstellung auf Hardwaremiete des Kits bei Starlink erfolgt nur wenige Wochen nach einer Preiserhöhung: Ende Mai hat der Satelliteninternet-Anbieter sämtliche Privathaushalt- und Reise-Tarife um jeweils fünf bis sechs Euro monatlich angehoben.

Seitdem kostet der günstigste Starlink-Tarif „Privathaushalt 100 Mbit/s“ 35 statt 29 Euro im Monat. Er ermöglicht Download-Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s und Upload-Geschwindigkeiten von 15 bis 35 Mbit/s. Für 55 statt der bisher 49 Euro bietet das Unternehmen die Variante „Privathaushalt 200 Mbit/s“ und den Tarif „Max“ für 75 statt 69 Euro im Monat an. Laut Starlink erhalten Kundinnen und Kunden dafür „maximal verfügbare Geschwindigkeiten und höchste Netzwerkpriorität für Privathaushalte“ – in Zahlen: 20 bis 40 Mbit/s für den Upload und 400 Mbit/s im Download. PCMag merkt an, dass Neu-Abonnenten dieses Tarifs zudem zwei bislang enthaltene Vorteile verlieren: den kostenlosen Leihzugang zum Starlink Mini sowie den 50-Prozent-Rabatt auf Reise-Tarife.

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Für das kleine Reise-Paket mit einem Datenvolumen von 100 GByte fallen statt bisher 40 nun 45 Euro an, während für das „Unbegrenzt“-Paket mit unbegrenztem Volumen 95 Euro pro Monat statt 89 Euro anfallen.

Das neue Mietmodell könnte mit dem am 12. Mai anstehenden Börsengang von SpaceX zusammenhängen. Als börsennotiertes Unternehmen wird SpaceX einem stärkeren Druck ausgesetzt sein, jedes Quartal solide Finanzprognosen und Gewinne vorzulegen. Wiederkehrende Einnahmen, wie die Miete aus den Kits, gilt bei Börsengängen als positiv bewertetes Geschäftsmodell.


(afl)



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Von MS-Office zu LibreOffice wechseln: So migriert man Dokumentvorlagen


Wer von Microsoft Office zu LibreOffice wechselt, denkt an den Import vorhandener Dokumente, Tabellen und Präsentationen – aber selten an die Vorlagen. Dabei steckt in sorgfältig gestalteten Briefköpfen, Protokollvorlagen und Tabellengerüsten oft viel Arbeit, die man sich nur ungern erneut machen möchte. LibreOffice kann zwar inzwischen auch mit Microsoft-Vorlagen im DOTX-, XLTX- und POTX-Format direkt umgehen. Das hat aber Nachteile, mehr dazu später.

  • Wenn Sie von Microsoft Office zu LibreOffice wechseln, können Sie Ihre Vorlagendateien für Text, Tabellen und Präsentationen mitnehmen.
  • LibreOffice kann zwar auch direkt mit Microsoft-Vorlagen umgehen, eine Umwandlung ins ODF-Format ist aber sinnvoller.
  • Mehrere Vorlagen können Sie auf einen Rutsch via Kommandozeile und den Headless-Modus von LibreOffice konvertieren.

Wir zeigen in diesem Artikel, wo Microsoft Office und LibreOffice ihre Vorlagen speichern und wie Sie einzelne Dateien aus der LibreOffice-Oberfläche heraus manuell von Microsofts OOXML ins Open Document Format (ODF) konvertieren.

Außerdem erfahren Sie, wie Sie per Kommandozeile einen ganzen Vorlagenbestand in einem Rutsch umwandeln, ohne Ihre Firmenbriefköpfe einem Onlinekonverter anvertrauen zu müssen. Für kommende Artikel planen wir analog hierzu Anleitungen zur Migration von Textbausteinen und persönlichen Wörterbüchern sowie zur Schriftartenproblematik.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Von MS-Office zu LibreOffice wechseln: So migriert man Dokumentvorlagen“.
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Chromebooks: ChromeOS entfernen und stattdessen Linux oder Windows installieren


Auf den ersten Blick wirkt das Thinkpad auf dem Bild wie ein herkömmliches Linux-Notebook, doch ein Blick auf das spezielle Tastaturlayout und die Sondertasten verrät: Hier stimmt etwas nicht. Denn hier läuft ein Fedora-System mit KDE-Oberfläche auf einem Chromebook.

Chromebooks stehen im Ruf, günstig zu sein und mit seinem ChromeOS dennoch mehr als genug Power für die allermeisten Aufgaben zu haben. Warum möchte man es also von ChromeOS befreien? Darauf gibt es gleich mehrere Antworten: So wünschen sich Poweruser mehr Flexibilität und Leistung. Die offizielle Linux-Umgebung innerhalb ChromeOS erlaubt zwar die Installation vieler Linux-Anwendungen, aber eben nicht jeder. Zudem dürstet die Linux-Umgebung aufgrund der Virtualisierung nach Speicher und Rechenpower. Auf schwacher Hardware werden dann selbst schlanke Linux-Programme oft zäh in der Bedienung.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine Rolle: In den vergangenen Jahren hat Google für Chromebooks zwar Update-Zeiträume von mehreren Jahren etabliert, doch etliche Geräte laufen dennoch ins Support-Ende, obwohl die Hardware noch flott genug ist, um weitere Jahre ihren Dienst zu verrichten. Nicht wenige Nutzer fühlen sich nicht wohl damit, in welchem Umfang Google KI-Anwendungen forciert oder wünschen sich mehr Datenschutz.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Chromebooks: ChromeOS entfernen und stattdessen Linux oder Windows installieren“.
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