Künstliche Intelligenz
software-architektur.tv: Wozu formale Methoden? mit Lars Hupel
Softwaretests können die Anwesenheit von Fehlern zeigen, aber niemals deren Abwesenheit – diese Erkenntnis des Informatikpioniers Edsger Dijkstra ist Jahrzehnte alt und dennoch aktueller denn je. Dr. Lars Hupel, Chief Evangelist bei Giesecke+Devrient und Kurator des iSAQB-Advanced-Moduls „Formale Methoden“, plädiert dafür, mathematisch fundierte Techniken stärker in der Softwareentwicklung einzusetzen.
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Formale Methoden nutzen mathematische Beweise, um die Korrektheit von Software oder Hardware zu garantieren. Dabei geht es nicht darum, jede Anwendung komplett zu verifizieren. Vielmehr müssen Entwickler zunächst die kritischen Bereiche eines Systems identifizieren. Eine Banking-App kann etwa gelegentliche Abstürze tolerieren – darf Transaktionen aber niemals verlieren oder duplizieren.
Welche Rolle spielen solche Methoden im Software-Architektur-Alltag und wie kann man sie gewinnbringend nutzen? Darüber diskutieren Eberhard Wolff und Lars Hupel in dieser Folge von software-architektur.tv.
Zu diesem Thema spricht Lars Hupel auch beim iSAQB Software Architecture Forum am 16. und 17. Juni 2026 in München. Mit dem Code SATV15SAF erhalten Interessierte 15 % Rabatt.
Livestream am 27. April
Die Ausstrahlung findet am Montag, 27. April 2026, live ab 16:00 Uhr statt. Die Folge steht im Anschluss als Aufzeichnung bereit. Während des Livestreams können Interessierte Fragen via Twitch-Chat, YouTube-Chat oder anonym über das Formular auf der Videocast-Seite einbringen.
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software-architektur.tv ist ein Videocast von Eberhard Wolff, iX-Blogger und bekannter Softwarearchitekt, der als Head of Architecture bei SWAGLab arbeitet. Zum Team gehören außerdem Lisa Maria Schäfer (Socreatory) und Ralf D. Müller (DB Systel). Seit Juni 2020 sind über 250 Folgen entstanden, die unterschiedliche Bereiche der Softwarearchitektur beleuchten – mal mit Gästen, mal Wolff, Schäfer oder Müller solo. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren berichtet heise Developer über die Episoden.
(map)
Künstliche Intelligenz
Anforderungen für iOS 27 und Co.: Zöpfe abgeschnitten, Siri AI teilbeschränkt
Zunächst klang alles gut: Apples neues iPhone-Betriebssystem iOS 27 wird, im Gegensatz zu Gerüchten aus den vergangenen Wochen, für alle Modelle zur Verfügung stehen, die auch schon iOS 26 unterstützen. Das heißt: Ab iPhone 11 beziehungsweise 11 Pro und 11 Pro Max darf man mitmachen, beim iPhone SE geht es ab der zweiten Generation los (natürlich inklusive 16e und 17e). Es gibt allerdings ein wichtiges „Aber“: Die neuen KI-Funktionen sind je nach Gerät eingeschränkt, selbst beim iPhone 16, das Apple dereinst als „gemacht für Apple Intelligence“ beworben hatte.
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Das beste On-Device-Modell
In der Praxis heißt dies, dass nur iPhone Air, iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max die stärksten On-Device-Modelle verwenden können. Der Grund: Nur diese Geräte verfügen über 12 GByte RAM. Gegenüber dem YouTuber Marques Brownlee teilte Apple allerdings mit, dass der einzige Unterschied bei der verbesserten (und vom Nutzer stärker konfigurierbaren) Siri-Stimme liege, die nur die neuen Geräte erhalten.
Zum Zweiten sollen die On-Device-Diktierfunktionen mit den Topgeräten besser sein. Was das in der Praxis heißt, bleibt abzuwarten. Einschränkungen bei Siri AI gibt es auch mit iPads, hier geht es erst bei Modellen mit M4-Chip los. Beim Mac muss es mindestens ein M3 sein, wenn dieser 12 GByte RAM oder mehr hat.
iPadOS 27, macOS 27 und watchOS 27
Bei den anderen Betriebssystemen hat Apple teilweise alte Zöpfe abgeschnitten, was für Besitzer dieser Geräte sehr unschön ist. Bei Mac fallen mit macOS 27 alle Intel-Modelle heraus, wie bereits erwartet worden war. Apple-Silicon-Macs laufen ab 2020 (Air, Pro, mini), Apple-Silicon-iMacs ab 2021, der Mac Studio mit Apple Silicon ab 2022 (also alle Varianten). Natürlich wird auch das MacBook Neo unterstützt. Beim iPad mini muss es mindestens Generation 6 sein, beim Standard-iPad Generation 9, beim Air mit 11 Zoll Generation 4 (13 Zoll alle Modelle) und beim iPad Pro Generation 2 (11 Zoll) beziehungsweise 4 (12,9 Zoll).
Apple-Watch-Besitzer müssen eine Enttäuschung erleben: Es geht mit watchOS 27 erst bei der Series 9 los, die 2023 erschienen war. Und, das dürfte viele überraschen, selbst die Ultra der ersten Serie aus dem Jahr 2022 ist draußen: Es muss stets eine Ultra 2 sein. Welche Gründe es dafür gibt (möglicherweise RAM-Ausstattung), ist noch unklar. Dass Apple gerade einmal vier Jahre alte Geräte nicht mehr mit dem neuesten Betriebssystem ausrüstet, ist jedenfalls ungewöhnlich und für Käufer auch verstörend. tvOS 27 beendet unterdessen ebenfalls den Support für zwei Modelle: Apple TV HD und Apple TV 4K der ersten Generation (von 2015 respektive 2017).
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Starlink ändert Geschäftsmodell: Hardware-Kits für Neukunden zur Miete
Starlink hebt die Kosten für das Satelliteninternet für Neukunden an. Der Satelliten-Internetdienst hat jüngst eine „monatliche Kit-Gebühr“ eingeführt, die die Privatkunden-Tarife um 10 Euro pro Monat verteuert.
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Hardwaremiete wird Standard
Wie PCMag schreibt, entdeckten Nutzer die neue Gebühr bereits am vergangenen Montag. Sie gilt für die Standard-Starlink-Antenne, die SpaceX bei Abschluss eines neuen Privatkunden-Abos mitliefert. Die Hardwaremiete scheint weltweit eingeführt zu werden: Auf der Starlink-Webseite erscheint sie für Neukunden in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Australien, Mexiko und auch für Deutschland.

Neu: Bei der Bestellung fallen nun 10 Euro Miete im Monat für das Starlink-Kit an.
(Bild: Andreas Floemer / heise medien)
Während hiesige Internetanbieter DSL- und Glasfaserrouter optional vermieten, kommt dies bei Starlink überraschend, denn das Unternehmen bot seine Antennen-Kits zum Empfang des Satelliteninternets bislang kostenlos beim Vertragsabschluss über 12 Monate an. Neukunden können im Zuge der Bestellung indes angeben, dass sie bereits eine Antenne besitzen und sie vorher bei einem Händler wie MediaMarkt erstehen.
Damit dürften sie je nach Nutzungsdauer und Tarif günstiger fahren als mit der Mietoption: Bei einer Laufzeit von drei Jahren müssten Nutzer 360 Euro allein für die Miete hinlegen; ein Einmalkauf schlägt für das Mini-Kit, das es zum 100-Mbit/s-Tarif gibt, bisweilen mit 200 Euro zu Buche. Beim Standard-Kit, das den beiden anderen Tarifen beiliegt, verhält es sich anders, denn dieses kostet um die 340 Euro im Handel.
Ein Kauf des Kits direkt beim Unternehmen ist der Supportseite zufolge weiterhin möglich, das ist nun aber etwas umständlicher: „Sind Sie derzeit Starlink-Kund*in und mieten einen Starlink, möchten aber Ihr Kit nun kaufen, erstellen Sie bitte ein Support-Ticket,“ heißt es dort.
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Neue Preise seit Mai
Die Umstellung auf Hardwaremiete des Kits bei Starlink erfolgt nur wenige Wochen nach einer Preiserhöhung: Ende Mai hat der Satelliteninternet-Anbieter sämtliche Privathaushalt- und Reise-Tarife um jeweils fünf bis sechs Euro monatlich angehoben.
Seitdem kostet der günstigste Starlink-Tarif „Privathaushalt 100 Mbit/s“ 35 statt 29 Euro im Monat. Er ermöglicht Download-Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s und Upload-Geschwindigkeiten von 15 bis 35 Mbit/s. Für 55 statt der bisher 49 Euro bietet das Unternehmen die Variante „Privathaushalt 200 Mbit/s“ und den Tarif „Max“ für 75 statt 69 Euro im Monat an. Laut Starlink erhalten Kundinnen und Kunden dafür „maximal verfügbare Geschwindigkeiten und höchste Netzwerkpriorität für Privathaushalte“ – in Zahlen: 20 bis 40 Mbit/s für den Upload und 400 Mbit/s im Download. PCMag merkt an, dass Neu-Abonnenten dieses Tarifs zudem zwei bislang enthaltene Vorteile verlieren: den kostenlosen Leihzugang zum Starlink Mini sowie den 50-Prozent-Rabatt auf Reise-Tarife.
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Für das kleine Reise-Paket mit einem Datenvolumen von 100 GByte fallen statt bisher 40 nun 45 Euro an, während für das „Unbegrenzt“-Paket mit unbegrenztem Volumen 95 Euro pro Monat statt 89 Euro anfallen.
Das neue Mietmodell könnte mit dem am 12. Mai anstehenden Börsengang von SpaceX zusammenhängen. Als börsennotiertes Unternehmen wird SpaceX einem stärkeren Druck ausgesetzt sein, jedes Quartal solide Finanzprognosen und Gewinne vorzulegen. Wiederkehrende Einnahmen, wie die Miete aus den Kits, gilt bei Börsengängen als positiv bewertetes Geschäftsmodell.
(afl)
Künstliche Intelligenz
Von MS-Office zu LibreOffice wechseln: So migriert man Dokumentvorlagen
Wer von Microsoft Office zu LibreOffice wechselt, denkt an den Import vorhandener Dokumente, Tabellen und Präsentationen – aber selten an die Vorlagen. Dabei steckt in sorgfältig gestalteten Briefköpfen, Protokollvorlagen und Tabellengerüsten oft viel Arbeit, die man sich nur ungern erneut machen möchte. LibreOffice kann zwar inzwischen auch mit Microsoft-Vorlagen im DOTX-, XLTX- und POTX-Format direkt umgehen. Das hat aber Nachteile, mehr dazu später.
- Wenn Sie von Microsoft Office zu LibreOffice wechseln, können Sie Ihre Vorlagendateien für Text, Tabellen und Präsentationen mitnehmen.
- LibreOffice kann zwar auch direkt mit Microsoft-Vorlagen umgehen, eine Umwandlung ins ODF-Format ist aber sinnvoller.
- Mehrere Vorlagen können Sie auf einen Rutsch via Kommandozeile und den Headless-Modus von LibreOffice konvertieren.
Wir zeigen in diesem Artikel, wo Microsoft Office und LibreOffice ihre Vorlagen speichern und wie Sie einzelne Dateien aus der LibreOffice-Oberfläche heraus manuell von Microsofts OOXML ins Open Document Format (ODF) konvertieren.
Außerdem erfahren Sie, wie Sie per Kommandozeile einen ganzen Vorlagenbestand in einem Rutsch umwandeln, ohne Ihre Firmenbriefköpfe einem Onlinekonverter anvertrauen zu müssen. Für kommende Artikel planen wir analog hierzu Anleitungen zur Migration von Textbausteinen und persönlichen Wörterbüchern sowie zur Schriftartenproblematik.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Von MS-Office zu LibreOffice wechseln: So migriert man Dokumentvorlagen“.
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