Digital Business & Startups
heyData sammelt 16,5 Millionen ein – Co-reactive erhält 6,5 Millionen – Finanzen.net übernimmt vickii
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Compliance-Startup heyData sammelt 16,5 Millionen ein +++ Co-reactive erhält 6,5 Millionen +++ Junction Growth setzt auf Spot My Energy +++ capacura investiert in MetaAIDiagnostic +++ Finanzen.net übernimmt vickii +++

Im #DealMonitor für den 28. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
heyData
+++ Der Growth-Investor Riverside Acceleration Capital und Co. investieren 16,5 Millionen US-Dollar in heyData. Das Berliner Startup, 2020 von Daniel Deutsch, Milos Djurdjevic und Martin Bastius gegründet, setzt auf Datenschutz-as-a-Service. „Die digitale All-in-One Compliance-Lösung, die als Software-as-as-Service zur Verfügung gestellt wird, unterstützt Unternehmen dabei, den Überblick über ihre Datenschutzverpflichtungen zu behalten und diese effizient zu erfüllen“, heißt es zum Konzept. Ten VC, Patrice Deckert, Stefan Tietze, Martin Ostermayer, Dirk Freise und Picea Capita investierten zuletzt 3,3 Millionen Euro in die Jungfirma. Das frische Kapital soll in den Produktausbau und die Expansion in Europa fließen. Riverside hält nun rund 22 % an heyData. Mehr über heyData
Co-reactive
+++ Der Bonner Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF), NRW.Bank, HBG Ventures, AFI Ventures, der Frühphasen Impact Arm von Ventech, Evercurious VC und Business Angels investieren 6,5 Millionen Euro in Co-reactive. Das ClimateTech aus Düsseldorf, 2024 von Andreas Bremen und Orlando Kleineberg gegründet, entwickelt ein „Verfahren zur CO2-Mineralisierung, bei dem CO2 in fester Form gebunden wird“. „Mit dem Kapital wird die CO2-Mineralisierungstechnologie des Unternehmens, die CO2 nutzbar macht und nachhaltig als performante Baustoffe bindet, vom Prototyp zur industriellen Anwendung skaliert“, teilt das Team mit. Der HTGF hält nun rund 13 % an der Jungfirma. Mehr über Co-reactive
Spot My Energy
+++ Der belgische Investmentfonds Junction Growth Investors investiert eine ungenannte Summe in Spot My Energy. Das Kölner Startup, das 2023 von Next Kraftwerke-Gründer Jochen Schwill gegründet wurde, setzt voll und ganz auf Smart Meter. Das Unternehmen übernimmt dabei die Messung, die Optimierung und den Stromhandel. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „den Ausbau intelligenter Messsysteme vorantreiben. Norrsken VC, Vorwerk Ventures und Picus Capital investierten kürzlich 10,5 Millionen Euro in die Jungfirma. Zuvor flossen bereits 1,55 Millionen in das Unternehmen. Zudem stellte Horizon Energy Deutschland (HED) dem Energie-Startup kürzlich 50 Millionen Euro bereit. Vorwerk Ventures hielt zuletzt rund 10 % an Spot My Energy. Mehr über Spot My Energy
MetaAIDiagnostic
+++ Der Kölner Impact-Investor capacura (Ingo und Ina Dahm) investiert in MetaAIDiagnostic. Das Startup aus Rostock, 2022 von Volkmar Weckesser, Stephan Schaefer und Miriam Janke gegründet, bietet ein „biomarker-basierten ADHS-Bluttest“ für Zuhause an. „Diese Heimtest-Lösung ermöglicht Blutentnahme zu Hause, Rückversand ins Labor und ein digitales, sieben Tage später verfügbares Ergebnis“. Die zwölfmonatige Wartezeit auf Diagnosen soll somit der Vergangenheit angehören“, teilt das Team mit. Mehr über MetaAIDiagnostic
MERGERS & ACQUISITIONS
Finanzen.net – vickii
+++ Die Finanzplattform Finanzen.net übernimmt die junge Aktien-App vickii bzw. das Team dahinter – siehe Finance Forward. Das FinTech aus Münster, 2022 von Lukas Söllner, Alexander Brils, Maurice Moosmann und Jai Bheeman gegründet, trat einst an, um „finanzielles Wissen auf unterhaltsame und zugängliche Weise zu vermitteln“. Business Angels wie Carsten Lütke-Bornefeld, Michael Schmitz und Marcus Englert sowie OMR X investierten zuletzt 1 Million Euro in das Startup. Das vickii-Team arbeitet künftig bei Finanzen.net an KI-Produkten. Mehr über vickii
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): azrael74
Digital Business & Startups
Mega-Deal mit Bundeswehr: Polaris-Gründer baut jetzt Raumflugzeuge
Selbst für die Raumfahrt ist dieser Auftrag eine Ansage: Das Bremer Startup Polaris soll für die Bundeswehr ein Hyperschall-Forschungsflugzeug entwickeln – zweistufig, vollständig wiederverwendbar, technologisches Neuland. Auftraggeber ist das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Bereits Ende 2027 soll das System abheben. Woher kommt das Startup Polaris? Und wer ist Alexander Kopp, der Mann hinter dem Projekt? Wir haben ihn getroffen.
Digital Business & Startups
Warum ich mich gerne mit anderen vergleiche
Vergleiche sind ein täglicher Begleiter im Job und Alltag. Ob sie antreiben oder blockieren, hängt vom Umgang damit ab, sagt Mawave-Gründer und CEO Jason Modemann.
„Hör doch auf dich ständig mit anderen zu vergleichen” – das klingt sofort nach Charakterschwäche. Meist schwingt in so einem Satz ein moralischer Vorwurf mit. Als wäre das etwas, das man sofort ablegen muss. Ich sehe das anders: Sich zu vergleichen, ist in meinen Augen gar nicht das Problem. Das Problem ist, was wir daraus machen.
Denn die meisten Menschen gehen mit Vergleichen auf eine destruktive Art um. Sie vergleichen nach unten – oder besser gesagt: gegen sich selbst. Warum haben andere mehr als ich? Warum bin ich nicht so weit? Warum klappt das bei mir nicht? Diese Fragen schwirren vielen im Kopf. Das Problem: Dieser Fokus auf Mangel macht einen selbst klein. Er erzeugt im Worst Case Scham, Selbstzweifel oder Bitterkeit. Und sorgt am Ende nur dafür, dass man passiv bleibt.
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Ich glaube allerdings, es gibt auch eine konstruktive Form, sich an anderen zu messen. Eine, die nach vorne schaut. Man sollte sich nicht fragen: Warum haben andere das, was ich nicht habe? Sondern sich denken: Ah – das will ich auch.
Dafür braucht es aber einen bewussten Umgang mit diesem Gefühl. Diese drei Dinge befolge ich:
1. Vergleiche nicht wegdrücken, sondern benennen
Der größte Fehler im Umgang mit Vergleichen ist, sie sofort abzuwerten oder zu ignorieren. Vergleiche sind erstmal nur ein Hinweis. Wer kurz innehält und ehrlich hinschaut, versteht schneller, was ihn wirklich triggert. Ich frage mich in solchen Momenten: Was davon sagt mir etwas über meine eigenen Wünsche? Ohne diese Klarheit bleibt das Gefühl diffus und destruktiv.
2. Erfolg anderer als Beweis lesen, nicht als Bedrohung
Wenn jemand in meinem Umfeld etwas erreicht, das ich selbst anstrebe, ist das doch der beste Beweis, dass es möglich ist. Für mich ist das ein Reframe: Nicht die nehmen mir etwas weg, sondern das Ziel ist erreichbar. In diesem Moment kippt der destruktive Vergleich. Aus Mangel wird Möglichkeit. Aus Frust wird Motivation. Sich zu vergleichen, wird zu etwas Aktivem und schiebt Verantwortung zurück zu einem selbst.
3. Vergleiche in Handlung übersetzen
Egal wie viele Gedanken man sich macht: Sinnvoll wird ein Vergleich natürlich erst, wenn er eine Konsequenz hat. Will ich etwas lernen, das mir noch fehlt? Will ich eine Entscheidung treffen, die ich bisher vor mir herschiebe? Nicht der Vergleich mit anderen und die Selbsterkenntnis bringt mich weiter, sondern der nächste Schritt, den ich daraus ableite und dann auch wirklich umsetze.
Das bedeutet: Sich zu vergleichen, kann aus der Komfortzone holen. Es kann helfen, konkrete Schritte in Richtung eines Ziels zu gehen – eines Ziels, das aus dem tiefsten Inneren kommt. Dafür braucht es aber einen bewussten Umgang mit diesem Gefühl: Lass andere dort sein, wo sie sind. Viel wichtiger ist, was du daraus machst.
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5 Kölner Startups, die Investor:innen kennen sollten
#StartupsToWatch
Die aktuelle Cologne Masterclass zeigt einmal mehr, wie vielfältig das Kölner Startup-Ökosystem ist. Die Bandbreite der nominierten Unternehmen ist groß – dies zeigen H2ALL, Sizeless, Leadrealizer, Vivalyx und Kumo. Investor:innen sollten sich diese Startups ganz genau ansehen.

Die aktuelle Cologne Masterclass zeigt einmal mehr, wie vielfältig das Kölner Startup-Ökosystem ist. Die Bandbreite der nominierten Unternehmen ist groß – dies zeigen H2ALL, Sizeless, Leadrealizer, Vivalyx und Kumo. Investor:innen sollten sich diese Startups ganz genau ansehen.
Mit der Cologne Masterclass zeichnen KölnBusiness und ihre Partner jährlich ausgewählte Startups aus der Region aus und machen sie für Investor:innen sichtbarer. Die Startups werden aus den Programmen der lokalen Ökosystemakteure nominiert und erhalten im Rahmen der Masterclass Marketingunterstützung sowie die Chance, beim Matching Day vor Investorinnen und Investoren zu pitchen.
Die Cologne Masterclass 2025 zeigt einmal mehr, wie vielfältig und innovativ das Kölner Startup-Ökosystem ist. Von Digital Health über Kommunikationslösungen bis zu Tech- und Softwareentwicklungen – die Bandbreite der nominierten Unternehmen ist groß. Am 29. Januar 2026 folgt mit dem Matching Day der Höhepunkt der Cologne Masterclass 2025. Hier ein Blick auf die ersten fünf der 15 Startups, die es in die Cologne Masterclass 2025 geschafft haben.
H2ALL – Planungstool für die Dekarbonisierung der Industrie
Das Kölner Startup H2ALL hat eine digitale Lösung entwickelt, die den gesamten Planungsprozess von Wasserstoffprojekten abbildet – von der ersten Projektbewertung und ortsspezifischen Simulation bis hin zur Erstellung von Genehmigungs- und Sicherheitsdokumentation. Damit treibt H2ALL die Dekarbonisierung der Industrie entscheidend voran. Ziel des Startups: Mit seiner Planungsplattform den Hochlauf der grünen Wasserstoffwirtschaft beschleunigen – und zum europäischen Standard-Tool für Wasserstoffprojekte werden.
Sizeless – Der mitwachsende Kinderschuh aus Köln
Das Kölner Startup Sizeless hat einen größenverstellbaren Kinderschuh entwickelt, der Kinder über mehrere Wachstumsphasen hinweg begleitet. Der Ansatz zielt auf weniger Ressourcenverbrauch durch längere Nutzungsdauer – und auf eine bessere Passform, die die Gesundheit von Kinderfüßen unterstützen soll. Entwickelt wurde er an der Deutschen Sporthochschule Köln – basierend auf umfangreicher orthopädischer und biomechanischer Expertise.
Leadrealizer – KI-gestützte Done-for-You-Lösung für B2B-Kaltakquise
Leadrealizer bietet Unternehmen eine Done-for-You-Lösung für B2B-Kaltakquise und Leadgenerierung – mit dem Ziel, die Neukundengewinnung schneller und effizienter zu machen. Das Kölner Startup übernimmt den gesamten Prozess: von der Zielgruppenrecherche über die personalisierte Ansprache potenzieller Kunden bis hin zur Terminvereinbarung. Dabei kommen KI-Technologien und gängige Vertriebs-Tools zum Einsatz.
Vivalyx – Innovation für effizientere Organ-Kühlung bei Transplantationen
Vivalyx ist im Bereich Medizintechnik tätig und entwickelt eine Lösung zur Optimierung der Organ-Kühlung bei Transplantationen. Durch den Einsatz eines patentierten, synthetischen Blutersatzes soll der Kühlungsprozess effizienter werden – mit dem Ziel, die Qualität transplantierbarer Organe während Transport und Lagerung besser zu erhalten.
Kumo – KI-Lösung zur Sicherung von implizitem Wissen
Kumo hat mit seinem Programm Brainbridge eine KI-gestützte Lösung entwickelt, um implizites Wissen in Unternehmen zu erfassen, zu strukturieren und zugänglich zu machen. Durch dynamische Sprachinterviews wird das Wissen der Mitarbeitenden systematisch dokumentiert – und bleibt dem Unternehmen so auch bei Personalwechseln dauerhaft erhalten.
Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness
In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

Foto (oben): Shutterstock
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