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Künstliche Intelligenz

Tinder jetzt auch mit Events, live und mit KI


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Offline neue Kontakte knüpfen – das ist der neue Plan von Tinder. Der Online-Dating-Dienst bietet eine ganze Reihe neuer Funktionen an. Das klassische Modell des Swipens auf dem Sofa scheint langsam abgelöst zu werden. Zuletzt hatten das auch die Nutzerzahlen bestätigt. Online-Dating ist zumindest bei jüngeren Leuten nicht mehr so beliebt wie früher.

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Die Events sollen allerdings zunächst in Los Angeles getestet werden. Es geht dabei nicht um Events, die Tinder veranstaltet, sondern darum, Matches bei Events zu finden. Die App bekommt eine Discovery-Funktion, in der Veranstaltungen auftauchen. Man kann dann selbst angeben, vor Ort sein zu werden. Tinder schreibt in der Ankündigung, es könne sich sowohl um Quizabende als auch Töpferkurse handeln.

Offenbar auch außerhalb der USA soll es ein neues Video-Speed-Dating geben. Das sind Live-Video-Chat-Events, bei denen man also in Echtzeit Leute kennenlernen kann. Erste Veranstaltungen sind für das Frühjahr geplant. Drei Minuten haben Teilnehmer, sich kennenzulernen und zu entscheiden, ob es ein Match ist. Dann lässt sich die Gesprächszeit verlängern.

Und weil die Welt nicht ohne KI auskommt, setzt freilich auch Tinder auf diese Hilfe. KI soll passendere Matches vorschlagen. Chemistry nennt sich die Funktion, die zunächst in Neuseeland und Australien getestet wurde und nun in die USA und nach Kanada kommt. Warum die EU weiterhin außen vor bleibt, ist unklar.

Die Match Group, die hinter Tinder und auch der Dating-App Hinge steckt, hat eine Kooperation mit OpenAI. Entsprechend dürften GPT-Modelle für die KI-Funktionen genutzt werden. Um welche Version es sich genau handelt, ist allerdings ebenfalls nicht bekannt.

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Um Chemistry zu nutzen, kann man Tinder – oder eben OpenAI – Zugriff auf die eigene Fotobibliothek geben. Daraus leitet die KI dann „Insights“ ab, die auf die Persönlichkeit schließen. Der Learning-Mode soll in Echtzeit lernen, bei welchen Typen man einen grünen Daumen gibt und entsprechend eher weitere Personen vorschlagen, die dazu passen.

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Zur Sicherheit und als Identitätsnachweis muss jeder Nutzer und jede Nutzerin künftig eine Selfie-Prüfung durchlaufen – die wird nun global eingeführt.

KI überprüft zudem bereits das Geschriebene. Bei potenziell verletzender Sprache fragt Tinder nach, ob man das wirklich abschicken möchte. Wer eine erhaltene Nachricht unangemessen findet, kann dies direkt melden. Möglicherweise respektlose Inhalte werden verpixelt.

Zu den bereits vorhandenen Modi, College-Mode und Double-Date-Mode, führt Tinder einen Music-Mode ein. Dahinter verbirgt sich, dass man sein Konto mit dem von Spotify verbinden kann und ein Gegenüber den eigenen Musikgeschmack entdecken kann. Außerdem gibt es künftig einen Astrology-Mode – dabei geht es, na klar, um passende Sternzeichen. Nicht, dass einem Krebs noch ein Widder vorgeschlagen wird.


(emw)



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Künstliche Intelligenz

Digitalminister Wildberger ließ Reden und Gastbeiträge von KI schreiben


„Die genannten Texte wurden mit Unterstützung von KI erarbeitet.“ Mit diesem Satz hat ein Sprecher des Digitalministeriums der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ bestätigt, dass Karsten Wildberger einige seiner öffentlichen Äußerungen von Künstlicher Intelligenz erstellen ließ. Betroffen sind unter anderem um Gastbeiträge für renommierte Medien wie das Handelsblatt, auch mindestens eine von Wildbergers Reden im Bundestag soll maßgeblich mit KI verfasst worden sein.

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Wie die Zeit berichtet, hat das Blatt eine Vielzahl von Wildbergers Äußerungen mit der Analysesoftware „Pangram“ untersucht. Dieses Tool, das seinerseits auf KI basiert, gilt als derzeit bestes Werkzeug, um mit KI erstellte Texte zu erkennen. Vermeintliche Wildberger-Texte, die Pangram als KI-generiert bezeichnete, hat die Zeit von Menschen überprüfen lassen.

Besonders auffällig waren zwei Gastbeiträge, den einen hat das Handelsblatt veröffentlicht, den anderen die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Darin fanden sich nicht nur schön klingende, aber eher inhaltsleere Floskeln, wie auch Stilmittel, die KI-Generatoren häufig im Übermaß verwenden. Dazu gehören Gedankenstriche und Dreiklänge, Beispiel aus dem Handelsblatt: „einen Server, eine Datenbank oder eine KI-Anwendung“. Auch Verneinungen als Stilmittel fanden sich häufig.

Auch 30 Reden, die Wildberger gehalten hat, untersuchte die Zeit. Nur eine, die der Minister in den USA hielt, scheint komplett aus der KI zu stammen, bei sieben Ansprachen wirkte ein Chatbot mit. Vier davon gab Wildberger im Bundestag zum Besten – eine ausgerechnet zur Bedeutung von KI im März dieses Jahres. Wie das Ministerium auf Anfrage der Zeit sagte, würden alle Texte, die unter Wildbergers Namen erscheinen, auch von Menschen geprüft.

Dass Minister ihre Reden nicht immer selbst verfassen, ist ein übliches Vorgehen. Der Job des „Redenschreibers“ ist im politischen Geschäft durchaus renommiert, und oft ein Sprungbrett für eine weitere Karriere. Dass ein Digitalminister auch moderne Tools benutzt, ist ebenso wenig überraschend. Auffällig ist an den aktuellen Vorgängen jedoch, dass die Texte – insbesondere die beiden Gastbeiträge – mit vielen Floskeln, schiefen Sprachbildern und ermüdendem Gebrauch von anderen Stilmitteln nur eine geringe Qualität aufweisen.

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Offenbar ist das sowohl im Ministerium, als auch in den Redaktionen nicht aufgefallen. Dabei hat etwa die Frankfurter Allgemeine interne Regeln, welche rein KI-generierte Texte verbieten. Diese hat das Blatt erst in dieser Woche auszugsweise veröffentlicht, und zwar in einem Beitrag, der die Löschung eines Gastbeitrags des thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt behandelt. Auch er hatte sich den Text von KI schreiben lassen. Der fragliche Beitrag von Karsten Wildberger ist zum Zeitpunkt dieser Meldung am Sonntagmittag noch bei der Frankfurter Allgemeinen online.


(nie)



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Künstliche Intelligenz

Züge von Hamburg nach Berlin rollen nach Sanierung wieder


Mit sechs Wochen Verspätung ist die Bahnstrecke Hamburg–Berlin wieder ans Netz gegangen. Der erste Fernverkehrszug fuhr mit kleiner Verspätung um 5.36 Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof Richtung Berlin ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. „Die Strecke ist wieder freigegeben, zwischen Hamburg und Berlin rollen die ersten Züge. Schon gestern Abend starteten Züge des Güterverkehrs auf der frisch sanierten Strecke“, hieß es.

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Auch von Berlin in Richtung Hansestadt fuhren die Züge wieder los. Die Bahn rief Fahrgäste allerdings auf, sich vor der Reise über die genaue Abfahrtszeit zu informieren. „Bei einer Inbetriebnahme dieses Ausmaßes kann es anfänglich noch zu Anlaufschwierigkeiten kommen.“

Tausende Pendlerinnen und Pendler sind nun nicht mehr auf den Schienenersatzverkehr mit Bussen angewiesen. Während der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet wurde, waren auf der Strecke monatelang keine Regionalbahnen unterwegs. Seit Mitte Mai fahren bereits Züge wieder durchgehend zwischen Hamburg und Schwerin.

Die Bauarbeiten auf der Strecke begannen im August 2025. Die sogenannte Generalsanierung sollte eigentlich Ende April abgeschlossen werden, doch der harte Winter und der zugefrorene Boden sorgten laut Bahn für Verzögerungen.

Im Rahmen der Bauarbeiten wurden 165 Kilometer Gleise erneuert und 61 Kilometer instand gesetzt. 249 Weichen wurden eingebaut, 28 Bahnhöfe modernisiert.


(nen)



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Video: Wie weit kommt das E-Bike?


Wir haben das Tanay HX von Cilo (Schweiz) getestet, um die angegebene Reichweite von 153 km in Fahrstufe 2 zu überprüfen. Das E-Bike kostet knapp 6.500 Euro, hat einen 708-Wh-Akku von Darfon und einen Shimano-EP6-Motor mit 85 Nm Drehmoment. Die Bedingungen waren günstig: flaches Terrain, etwa 400 Höhenmeter, moderate Temperaturen – allerdings regnete es zu Beginn.

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Ob die versprochenen 153 km wirklich reichen, haben wir auf dem Mauerradweg ausprobiert. Und das inklusive Stadtverkehr, Regen und grobstolligen Reifen, die alle ihren Teil zum Ergebnis beitragen. Wie weit wir wirklich gekommen sind und was wir für zukünftige Touren empfehlen, zeigen wir im Video.


(mond)



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