Künstliche Intelligenz
Hinter den Kulissen: Wie White Hats legal in fremde IT-Systeme einbrechen
Anfang Januar 2026 kam es zu einem Cyberangriff auf die IT-Systeme der Kreisklinik in Roth. Über eine Woche müssen die Systeme daraufhin vom Internet getrennt bleiben. Angreifer scannen gezielt die Infrastrukturen von Unternehmen und Behörden nach Schwachstellen. Gelingt der Zugriff, drohen Systemausfälle oder der Abfluss sensibler Informationen. Doch es gibt auch Menschen, die dasselbe tun, um Schaden zu verhindern. Sogenannte White-Hat-Hacker testen IT-Systeme gezielt auf Sicherheitslücken und wollen sie schließen, bevor Angreifer sie ausnutzen können.
Wie die Arbeit solcher White-Hat-Hacker konkret aussieht, zeigen wir im Videobeitrag. Was bedeutet es, ein System „legal anzugreifen“? Wie gehen Penetrationstester vor, welche Werkzeuge nutzen sie und wo liegen die größten Risiken moderner IT-Infrastrukturen?
Anhand des Berichts eines erfahrenen Pen-Testers zeigen wir, wie White-Hat-Hacking in der Praxis funktioniert, welche Schwachstellen besonders häufig auftreten und warum kontrollierte Angriffe heute ein zentraler Baustein der IT-Sicherheit sind.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Hinter den Kulissen: Wie White Hats legal in fremde IT-Systeme einbrechen“.
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Künstliche Intelligenz
TDWI Hot Topics: Agentic AI im Unternehmen wirksam machen
Agentic AI geht über klassische GenAI-Anwendungen hinaus, indem sie autonome, zielgerichtete Agenten einsetzt, die Tools verwenden, Entscheidungen unterstützen und Aufgaben über mehrere Schritte hinweg eigenständig ausführen können. Dadurch rückt neben der reinen Modellleistung vor allem die Fähigkeit in den Mittelpunkt, zuverlässige End-to-End-Workflows aufzubauen – inklusive der passenden Balance beim Autonomiegrad, eines pragmatischen Risikomanagements und klar messbarer Ergebnisse.
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Über sieben Stunden ausgewähltes Fachprogramm
Am 22. April widmet sich die Hot Topics einen ganzen Tag lang um die Chancen und Herausforderungen von Agentic AI. Expert:innen aus Beratung, Technologie und Praxis zeigen, wie man geeignete Use Cases identifiziert, Agenten schrittweise in Prozesse integriert und was in der Umsetzung wirklich funktioniert (und was nicht).
Breites Themenspektrum auf der Agenda
Die Veranstaltung richtet sich an IT-Verantwortliche, Digitalisierungs- und Innovationsverantwortliche sowie alle, die sich mit dem produktiven Einsatz von KI-Agenten beschäftigen. Ein zusätzlicher Anreiz für Schnellentschlossene: Noch bis zum 27. März ist das Ticket zum vergünstigten Preis von 249 Euro erhältlich.
Das Online-Event findet am 22. April 2026 statt. Alle Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie auf der Webseite.
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Elektroauto Xpeng G9 im Test: Lädt schneller als erlaubt
Die Antriebswende trägt mitunter eigenwillige Früchte, und der Xpeng G9 ist ein Spiegelbild dessen. Das 4,9 m lange E-SUV wiegt leer rund 2,3 Tonnen und kann schon in der mittleren Version in 6,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen. Das Topmodell lässt gar die meisten der jemals gebauten Porsche 911 hinter sich. Wer es nicht so eilig hat, bewegt diesen Brocken im Schnitt mit dem Heizwert von weniger als zwei Litern Diesel 100 km weit. Bei entsprechender Vorkonditionierung kann die Batterie schneller geladen werden, als es die CCS-Vorgaben derzeit eigentlich erlauben. Finanziell unterbietet der G9 zahlreiche Konkurrenten mit Verbrenner. Sollen diese dann auch nur ansatzweise bei den subjektiven Fahrleistungen mithalten können, ist das Rennen gelaufen, bevor es angefangen hat. Hat die Konkurrenz nun gar keine Chance mehr? Doch, doch, durchaus, denn der Xpeng G9 zeigte im Test einige markante Schwächen.
- Seit Ende 2024 auf dem Markt
- Abmessungen: 4,89 m lang, 1,94 m breit, 1,68 m hoch, Radstand: 3 m
- Leistung: 258 bis 423 kW
- Preis: ab 59.600 Euro
- Größtes Plus: Sehr hohe Ladeleistung
- Größte Schwäche: Sehr umständliche Bedienung
In einem für europäische Verhältnisse riesigen Auto sollte ein ebensolches Platzangebot selbstverständlich sein. Der G9 liefert: Raum gibt es vorn wie hinten mehr als genug, und auch der Kofferraum bietet mit 660 Litern eine angenehme Weitläufigkeit. Etwas getrübt wird das allerdings durch den Umstand, dass Fahrer mit sehr langen Beinen sich einen großzügigeren Verstellbereich nach hinten wünschen. Dem durchschnittlich großen Steuermann wird das freilich kaum auffallen. Ausgesprochen kräftig ist die Massage, die allerdings nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass die Sitze an sich trotz zahlreicher Einstellmöglichkeiten und üppiger Abmessungen nicht zu den bequemsten gehören. Irgendwas drückt in der Lehne immer, hielten einige Fahrer in der Redaktion fest. Ungewöhnlich ist die Entscheidung, auch in der zweiten Reihe kaum Abstriche zu machen: Heizung, Lüftung, Massage und eine verstellbare Beinauflage gibt es im G9 auch für die Hinterbänkler.

Ziemlich leise
In einem solch teuren Auto darf der Kunde eine exzellente Geräuschdämmung erwarten, und auch hier sticht der G9 positiv hervor. Selbst bei gehobenem Tempo auf der Autobahn bleibt das E-SUV ziemlich leise, und auf guten Sommerreifen dürften die Abrollgeräusche noch weiter in den Hintergrund rücken. Zusammen mit den im von uns gefahrenen Modell mit Heckantrieb ausgezeichneten Fahrleistungen ergibt sich potenziell ein hervorragend geeignetes Reiseauto für sehr lange Strecken.
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Energiemonitor für Balkonkraftwerk bauen und auswerten
Ich habe mir ein Balkonkraftwerk zugelegt und endlich fließt nun auch Sonnenenergie in mein Haus. Leider wusste ich nichts über die Stromflüsse dort, kannte weder Grund- noch Spitzenlasten. Auch wusste ich nicht, wie viele von mir nicht verbrauchte Kilowattstunden ohne Entgelt an den Stromlieferanten abgegeben wurden. Zur Erfassung der Verbrauchsdaten als Basis für die Optimierung des Kraftwerks habe ich nach Maker-Art den in diesem Artikel dokumentierten Energiemonitor realisiert.
- Optischer Lesekopf und flexibles ESP32-basiertes System
- Stromverbrauch und -produktion erfassen
- Dokumentieren und Solarertrag optimieren
Zeitaufwand: 8 Stunden
Kosten: ca. 70 Euro
Material
Werkzeug
- Makerwerkzeug Zangen, Bohrer, Schraubendreher etc.
- Lötutensilien
Anforderungen
Primäres Ziel dieses Projekts war die Messung der aktuell verbrauchten Leistung in kW (umgangssprachlich auch Stromverbrauch genannt) sowie der geleisteten Arbeit in kWh. Der letztgenannte Wert ist einfach durch die Differenz von zwei Zählerständen ermittelbar. Allein die Kenntnis dieser Daten kann Stromfresser wie unnütze Stand-by-Verbraucher aufspüren und damit bereits Energiekosten senken.
In einem nachfolgenden Projekt möchte ich die Werte auch für eine Nulleinspeisung nutzen, das heißt, das Balkonkraftwerk soll nur die im Haus aktuell verbrauchte Leistung liefern, sodass zukünftig die Abgabe an den Netzbetreiber entfällt. Die überschüssige Energie fließt dann in einen Speicher und wird während der Dunkelstunden genutzt. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich mir folgende Anforderungen an mein Projekt gestellt:
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