Apps & Mobile Entwicklung
X3D für Sockel AM4: Den Ryzen 5 5500X3D gibt es nicht mehr nur in Südamerika

Bis dato war der von AMD im Juni 2025 vorgestellte Ryzen 5 5500X3D als neue kleine X3D-CPU für Sockel AM4 nur in Lateinamerika verfügbar. Doch seit dem Wochenende ist der Prozessor über den AMD Flagship Store auch bei chinesischen Online-Händler JD.com erhältlich (Ansicht nur mit Login). Kommt er auch nach Europa?
Weniger Takt als ein Ryzen 5 5600X3D
Der Ryzen 5 5500X3D bietet etwas weniger Takt als der Ryzen 5 5600X3D, den es offiziell wiederum nur in den USA gibt. 3,0 GHz Basis- und maximal 4,0 GHz Turbo-Takt nennt AMD für den 6-Kern-Prozessor, Cache und TDP entsprechen hingegen dem darüber angesiedelten Modell.
X3D für AMD4 in Deutschland zurzeit vergriffen
In Deutschland gibt es aktuell keine X3D-CPUs für Sockel AM4 mehr im Handel. Der Ryzen 7 ist schon vor über einem Jahr vom Markt verschwunden, der Ryzen 7 5700X3D als dessen inoffizieller Nachfolger ebenfalls vergriffen – nur auf eBay findet er sich noch zum horrenden Preis.
AMD hatte zur CES 2026 allerdings indirekt mit der Rückkehr von X3D-CPUs für Sockel AM4 kokettiert, um Plattform-Inhabern „das eine signifikante Upgrade“ zu ermöglichen. Auch die Wiedereinführung bereits eingestellter Prozessoren sei denkbar.
Der Ryzen 5 5500X3D dürfte dieser Definition allerdings nicht genügen. Somit bleibt auch aus dieser Perspektive fraglich, ob die CPU auch ihren Weg nach Europa finden wird. Inhaber älterer AM4-CPUs dürften weiterhin eher auf die Rückkehr das Ryzen 7 5800X3D oder 5700X3D hoffen.
Apps & Mobile Entwicklung
Adata Urban Tapsafe: Externe SSD mit NFC, Clip-Halterung und Wechselcover

Aus dem „Project Tapsafe“ von der CES 2026 ist nun ein fertiges Produkt geworden. Adata bringt die Urban Tapsafe SSD auf den Markt. Diese ist mehrfach ungewöhnlich: Mit ihrem NFC-Chip werden Daten per Smartphone entschlüsselt. Zudem besitzt sie Befestigungsclip und Wechselcover. Dank USB mit 20 Gbit/s werden 1.900 MB/s erreicht.
Zunächst als Projekt hatte Adata die ungewöhnliche externe SSD im Januar erstmals präsentiert. Die integrierte NFC-Funktechnik für den Nahbereich kennen viele vom Smartphone, bei dem sie etwa zum kontaktlosen Bezahlen oder die Online-Ausweisfunktion genutzt werden kann. Bei der SSD dient sie wiederum zum Entsperren der verschlüsselten Daten. Dafür wird die Urban Tapsafe App von Adata benötigt. Ein ähnliches Prinzip bietet auch die TouchLock SSD von Lexar (Test).
Bei Adata können per App aber bis zu neun weitere Nutzer definiert werden, denen mittels QR-Code einzeln nur Lesezugriff oder auch Schreibrechte gegeben werden können. Das verdeutlicht, dass mit diesem Produkt eher Arbeitsumgebungen mit mehreren Mitarbeitern adressiert werden.
Per Clip ans Kamera-Rig
Was die Redaktion bisher noch nicht gesehen hat, ist der Clip auf der Unterseite der SSD, mit dem diese optisch etwas an einen Tacker erinnert. Die Halterung dient laut Adata zur Befestigung an einem Kamera-Rig oder einem Smartphone Cage.
Über eine Magnethalterung verfügt die SSD ebenfalls. Allerdings dient diese lediglich zur Befestigung des Wechselcovers. Die SSD wird nämlich mit zwei verschiedenfarbigen Abdeckungen ausgeliefert.
Die Eckdaten der SSD
Die Adata Urban Tapsafe SSD misst 68,68 × 36,18 × 19,18 mm und wiegt rund 73 Gramm. Der Anschluss erfolgt über das beiliegende USB-C-Kabel. Sowohl lesend als auch schreibend sollen maximal 1.900 MB/s möglich sein, vorausgesetzt das Host-System bietet mindestens USB 3.2 Gen 2×2 mit 20 Gbit/s. Der Datenträger ist mit diversen Betriebssystemen inklusive Android, iOS, Linux, macOS und Windows kompatibel. Allerdings erfordert der Einsatz mit dem Mac eine Neuformatierung. Die Garantie umfasst 5 Jahre. Zwei Modelle mit 1 TB und 2 TB Speichervolumen stehen zur Auswahl.
Adata hat noch keine Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit gemacht.
Apps & Mobile Entwicklung
Rückkehr mit 12 GB?: RTX 3060 mit mehr VRAM als 5050, 5060 und 5060 Ti 8 GB

Die GeForce RTX 5050 mit 9 GB GDDR7 statt 8 GB GDDR6 soll sich doch noch etwas hinziehen, dafür kommt im Juni jetzt wirklich die RTX 3060 zurück – mit 12 GB! Sollte es so kommen, wäre das wirklich eine Überraschung: Die 12-GB-Version war seit Anfang 2021 ein echter Fremdkörper im Portfolio (und daher so beliebt).
Die RTX 3060 soll mit 12 GB zurück kommen
Von den neuesten Entwicklungen berichtet abermals MEGAsizeGPU auf X:
Auch die RTX 3060 12 GB wäre damit letztendlich spät dran, denn zuletzt hieß es bereits März/April – und so bleibt hinter den ganzen aktuell in der Gerüchteküche kolportierten Neuvorstellungen noch ein großes Fragezeichen.
Mehr Speicher als 4060, 5050, 5060 und 5060 Ti 8 GB?
Die RTX 3060 mit 12 GB GDDR6 zurück zu bringen, wo es inzwischen doch auch eine 8-GB-Version gab, die RTX 4060, RTX 5050, RTX 5060 und RTX 5060 Ti 8 GB nicht beim Speicher überflügeln würde, wäre eine echte Überraschung – erstens aus produktpolitischer Perspektive und zweitens, weil Speicher jeder Couleur aktuell teuer ist.
Das spricht für die Rückkehr von RTX 3000 im Einstiegssegment
Für die Rückkehr einer RTX 3000 im Einstiegssegment sprechen dafür per se:
- Die Fertigung der Ampere-GPU bei Samsung statt TSMC
- Die Verwendung von GDDR6 statt GDDR7
- Feature-Abstand zur aktuellen RTX 5000 (z.B. gar kein Frame Generation)
Im Rahmen einer Frage-und-Antwort-Runde zur CES hatte Nvidia-CEO Huang die Idee, alte Grafikkarten-Generationen wieder zurückzubringen, um zu helfen, die Nachfrage am Markt zu befriedigen, als „gute Idee“ bezeichnet, die man sich ansehen werde. Konkreter nochmals dazu geäußert hatte sich Nvidia bisher aber nicht.
Apps & Mobile Entwicklung
T-Guard: Gigabyte will Grafikkarten mit 12V-2×6 per Netzteil schützen

Schmelzende 12V-2×6-Stromstecker sind ein Dauerthema: Immer mal wieder haben RTX-5000-, RTX-4000- und auch RX-9000-Grafikkarten mit dem Problem zu kämpfen, dass der „neue“ Stromstecker überhitzt und dann beginnt zu schmelzen – mitsamt Hardwareschaden. Gigabyte will diesem Problem nun per „T-Guard“ angehen.
Nach ASRock und MSI folgt nun Gigabyte
Bei T-Guard handelt es sich um einen „Thermal Monitor“, entsprechend werden die Temperaturen des 12V-2×6-Anschlusses überwacht. Überschreiten diese einen gewissen Wert, soll das Netzteil eine Warnung ausgeben – die vermutlich (auch) mittels Software angezeigt wird. Steigt die Temperatur weiter, soll das Netzteil selbst eingreifen, indem die Leistungsaufnahme des 12V-2×6-Anschlusses reduziert wird. So soll das Schmelzen des Steckers verhindert werden.
Gigabyte spricht zwar nur von „reduzieren“, doch offenbar wird der Stromstecker komplett abgeschaltet. Laut Gigabyte soll es dennoch möglich sein, Daten zu retten. Wer eine in die CPU integrierte GPU hat, soll diese dazu nutzen können, die Daten zu speichern. „Reconnect“ nennt Gigabyte dies. Denn abgeschaltet wird nur der Stromstecker zur Grafikkarte, die restlichen Komponenten werden weiterhin mit Strom versorgt. Ob dies in der Praxis tatsächlich zuverlässig funktioniert, wird sich aber erst noch zeigen müssen.
Noch nicht lieferbar
Damit all das funktioniert, muss das Netzteil T-Guard aber natürlich unterstützen, was bei der neuen Gaming-Serie der Fall ist, die es mit 750 Watt, 850 Watt und 1.000 Watt gibt. Im deutschen Handel sind die Netzteile bis jetzt noch nicht angekommen, dort wird derzeit noch die Vorgängergeneration verkauft. Wann die Netzteile genau zu welchem Preis erscheinen werden, ist unklar. Im Handel findet sich unter anderem derzeit das alte „UD850GM PG5 V2“, das neue Modell wird die Bezeichnung „Gaming 850GM PG5“ tragen.
Überwachung per Netzteil oder externem Hardware-Tool
Mittlerweile gehen immer mehr Hersteller dazu über, den problematischen 12V-2×6-Stromstecker zu überwachen. Neben Gigabyte gibt es auch Netzteile von ASRock und MSI, die dies genauso tun. Alternativ lässt sich der Stromstecker mit externen Überwachungstools wie den Thermal Grizzly WireView Pro II (Test) überwachen. Dieses muss mit 120 Euro zwar separat erworben werden, ermöglicht jedoch auch eine detailliertere Überwachung, Protokollierung und auch Konfiguration.
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Entwicklung & Codevor 1 MonatCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenInterview: Massiver Anstieg der AU‑Fälle nicht durch die Telefon‑AU erklärbar
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSmartphone‑Teleaufsätze im Praxistest: Was die Technik kann – und was nicht
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommentar: Entwickler, wacht auf – oder verliert euren Job

